Brett McBean Das Motel

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Inhaltsangabe zu „Das Motel“ von Brett McBean

Ein Ehepaar … zwei Ganoven … ein junger Mann … ein perverser Serienmörder … Sie sind Fremde. Sie haben sich nie zuvor gesehen. Doch in einer Nacht des Grauens werden ihre Schicksale für ewig miteinander verflochten. Und jetzt wollen sie alle nur noch das Gleiche: Die Nacht im Lodgepole Pine Motel irgendwie überleben … Brian Keene: 'McBeans Stimme muss man gehört haben – ein Hauch von Laymon und Koontz, doch absolut seine eigene.' Tamara Thorne: 'Düster, erbarmungslos, hart … und die Figuren sind so real beschrieben, dass man sie atmen hört.' Deutsche Erstveröffentlichung. Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.

Sehr gute Unterhaltung! Absolut empfehlenswert! Spannend und unvorhersehbar!

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    Das Motel
    jimmygirl26

    jimmygirl26

    04. November 2015 um 10:31

    Dieses Buch von Brett McBean hat mir leider nicht wirklich gefallen, die Geschichte war sehr zusammengewürfelt und die Prodagonisten haben sich teilweise sehr komisch verhalten. Schade da die Beschreibung auf ein sehr gutes Buch hingewiesen hätte. 

  • Sehr gutes Buch

    Das Motel
    romanasylvia

    romanasylvia

    03. February 2014 um 15:51

    Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und es ging sehr schnell zum lesen. Es ist sehr spannend, allerdings hatte es ein überraschendes Ende.

  • Kein Ort zum Entspannen

    Das Motel
    Rory_2102

    Rory_2102

    13. September 2013 um 12:35

    Im Buch das Motel werden verschiedene Charaktäre beschrieben, die sich letzentlich alle im Motel wiederfinden. Jeder der Gäste hat ein dunkles Geheimnis. Das schrecklichste allerdings hat Wayne. Er ist ein Serienmörder, der es auf Jungs abgesehen hat, die er am liebsten bis zum Tode quält. Madge, die Motel-Betreiberin, hat ein Stelldichein mit Morrie, dessen Frau Judy erst davon erfährt, als Madge das Geheimnis über Morrie erfährt. Dieser hat nämlich einen Nachbarsjungen "versehentlich" zu Halloween erschossen. Madge fesselt Morrie und Judy. Zwischenzeitlich erschießt Wayne Al. Dessen Freund Ed will er noch verschonen, damit er ihn später noch ein wenig quälen kann. Das Ende gipfelt im Zusammentreffen von Wayne, Ed und Madge und Morrie, Judy. Dass es kein Happy End gibt, dürfte wohl niemanden überraschen. Das Cover sieht ja extram blutrünstig aus. Aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen das Buch zu lesen. Gut gefallen hat mir das Ende. Oftmals kann das Ende bei Horrorbüchern nämlich nicht überzeugen. Diesesmal wurde der Killer ganz einfach festgenommen, man kam ihm auf die Schliche und alle anderen Personen waren tot. Kein Wort von Übersinnlichen oder etwaigen Flucht- und Fortsetzungsmöglichkeiten. Gekonnter Schreibstil trifft auf realitätsnahen Wahnsinn.

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  • Brett McBean - Das Motel

    Das Motel
    burnedeyez

    burnedeyez

    04. June 2013 um 21:45

    Ich habe ein paar Anläufe gebraucht, um “Das Motel” tatsächlich endlich einmal zu lesen. Auch hier gilt, wie für viele Romane aus meiner Sammlung, dass ich ihn in erster Linie auf Grund des Klappentextes und des doch recht anschaulichen Covers erstanden habe. Gut, mittlerweile darf man wohl auch sagen, dass der Festa-Verlag ein weiteres ausschlaggebendes Kriterium war. Alles in allem also eher oberflächliche Gründe, um ein Buch zu lesen… Einleitend darf man wohl direkt sagen, dass der gute Mr. McBean sein Handwerk versteht. Er hat sich für sein Werk zwar recht offensichtlich bei diversen filmischen Vorlagen bedient, vor allem was das Setting angeht (Camp Crystal Lake anyone?), aber das kann man unter bestimmten Umständen gepflegt übersehen. Einer dieser Umstände ist, wenn man das bekannte Setting dazu nutzt, einen spannenden Roman auf die Beine zu stellen, der sich trotz der Vorlage eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag legt. Und das tut er zweifelsfrei.  Zwar finden sich auch an ein paar anderen Ecken durchaus Situationen, in denen man denkt “Das kenne ich doch schon irgendwie”, aber der Autor verpackt das ganze gut und legt dabei eine Spannung an den Tag, die sich tatsächlich vom Anfang bis zum Ende durchzieht. Zwar verzichtet er hierbei auf großartige Steigerungen oder Spitzen, was jedoch zu vernachlässigen ist, denn auch so bewegt sie sich durchweg auf einem sehr angenehmen Niveau. Auch atmosphärisch gibt es keine Ausfälle, McBeans “Das Motel” holt das Optimum aus der verlassenen Berggegend um das Lodgepole Pine Motel heraus und punktet dabei zusätzlich mit dem kranken Spiel des psychopathischen Killers, welches sich sehr plastisch darstellt. Gelungen! Sehr schön fand ich auch den Ansatz, die Geschichte eines jeden Protagonisten(-Paares) seperat in Rückblenden abzuwickeln, die immer wieder die angespannte Situation im Motel unterbrechen und damit auch den Stoff an sich etwas auflockern. Nicht falsch verstehen: natürlich haben es auch die Flashback-Stories immer noch in sich. Die Charaktere könnten eigentlich unterschiedlicher nicht sein, sind dabei zumeist jedoch sehr gut getroffen. Zwar fehlte mir teilweise ein echter Sympathieträger (ich konnte mich mit der Motel-Inhaberin Madge nicht sonderlich gut identifizieren), was sich jedoch zum Schluß hin auch änderte. Lediglich der Psychopath Wayne erschien mir oftmals schon etwas übermächtig dargestellt und auch der weibliche Part des ebenfalls im Hotel eingecheckten Ehepaares war nicht immer glaubwürdig und teilweise etwas sprunghaft in ihren Handlungsweisen. Dennoch kann man auch hier unterm Strich sagen, dass man unter’m Strich eine recht runde Sache vorfindet. Stilistisch fällt es recht schwer, McBean einzuordnen. Auf der einen Seite liefert er sehr gute und klassische Thriller-Kost, die schön auf den Punkt geschrieben ist. Auf der anderen Seite gibt´s da dann aber die schon ans pornografisch grenzenden Vergewaltigungspassagen, die wirklich sehr anschaulich und detailliert daher kommen. Ebenfalls nicht zu verachten sind die Gewaltspitzen, die McBean immer wieder einstreut. Zwar erreicht er in beiden Punkten nicht das oftmals schon sehr kranke Niveau eines Edward Lee, ist aber meines Erachtens nach immer noch recht weit vorne mit dabei. Dass es bei “Das Motel” nicht so sehr in die vollen geht, tut dem Buch aber gut, denn so bleibt es glaubwürdig und wirkt nicht überzogen und gewollt abartig. Die angeführten Passagen fügen sich grundsätzlich stimmig in die Geschichte ein und wirken deswegen nicht selbstzweckhaft und konstruiert. Fazit: “Das Motel” ist ein rundum gelungener Psycho-Thriller, der Freunden des Genres uneingeschränkt ans Herz gelegt werden kann. Zwar wäre mir bei ein paar Figuren noch etwas mehr Glaubwürdigkeit lieb gewesen, den Lesespaß hat das aber nur bedingt getrübt.

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2012 um 19:46

    Achtung Suchtgefahr! Inhalt Ein Ehepaar, zwei Freunde und ein Mann mit einem Jungen suchen in einer stürmischen Nacht Unterschlupf in einem abgelegenen Motel. Sie kennen sich nicht und doch wird diese Nacht sie näher bringen als ihnen lieb ist... Charaktere In diesem Buch treffen verschiedene Charaktere auf einander. Angefangen bei der alten Madge die das Motel leitet bis hin zu den verschiedensten Gästen. Da haben wir das Ehepaar Judy und Morrie, ein Pärchen auf der Durchreise und die zweiten Gäste in dieser Nacht. Kurz davor treffen die zwei Freunde Eddy und Al im Motel ein, ebenfalls auf der Durchreise auch sie wollen lediglich für eine Nacht Unterschlupf finden und ein Dach über dem Kopf haben. Zu allerletzt checkt Wayne mit einem Jungen namens Simon im Motel ein. Die Gäste sind da, die Nacht kann beginnen... Die Charaktere als sympathisch zu bezeichnen wäre an dieser Stelle nicht richtig. Sie alle haben dunkle und äußerst.. ja... gefährliche Geheimnisse die sie alle zu diesem Motel geführt haben. Allerdings haben mir die zwei Freunde Eddy und Al sehr gut gefallen, hach was habe ich gelacht. Die beiden waren wirklich super witzig und die Dialoge zwischen den beiden haben meine Lachmuskeln strapaziert. Ja obwohl es ein Psychothriller ist. Schreibstil & Aufbau Der Schreibstil war klasse. Brett McBean hat es einfach drauf mit den richtigen Worten die Spannung konstant aufzubauen und nicht wieder abflachen zu lassen. Das Buch hat sich sehr flüssig gelesen und auch wenn ich es wollte, konnte ich es nicht mehr weglegen. Sehr schön waren auch die äußerst detailreichen Beschreibungen wodurch man als Leser das Gefühl hatte selber in diesem Motel zu sein. Aufbau Das Buch ist eingeteilt in Teil 1 "Das Zusammentreffen" und Teil 2 "Der Sturm". Im ersten Teil kommen die verschiedenen Personen im Motel an, was immer mit der Uhrzeit gekennzeichnet wurde. Man tappt als Leser anfangs sehr stark im Dunkeln und weiß nicht was es mit den verschiedensten Personen auf sich hat. Es scheint alles sehr friedlich und allein dieser Aspekt hatte etwas reizvolles an sich was einen weiter und weiter lesen ließ. Die Kapitel sind sehr kurz gefasst und beinhalten immer andere Handlungstränge was aber nicht verwirrend war. Keine Angst. So ließt man, zum Beispiel ab und an, als Leser ein und die gleiche Situation jeweils aus anderen Sichtweisen. Das hat doch auch was. Als alle Gäste ihre Hütten bezogen hatten kam langsam Licht ins Dunkel und man erfuhr als Leser einige interessante Details... Schnell merkte man, dass diese Nacht für den ein oder anderen nicht glimpflich ausgehen wird. Im zweiten Teil nimmt die Handlung rasant zu. Man erfährt weitere wichtige Details und die ,noch im ersten Teil getrennten Handlungstränge, fangen an sich zu verknüpfen. Es kommt zum großen Showdown! Fazit WOW! Endlich mal wieder ein richtig guter Psychothriller. Kurze,knackige Kapitel, Blut,andere ekelige Exkremente und Details,ein Spannungsbogen der konstant aufrechterhalten wurde und sogar noch anstieg, anstatt abzuflachen. Tolle,individuelle Charaktere die unterschiedlicher nicht sein könnten und ein gut ausgeklügelter Plot. Einfach perfekt! Dieses Buch hat zurecht dieses tolle Cover und es steht zurecht in der Sparte Psychothriller. Ein Buch für alle hartgesottenen Psychothrillerfans, die auf Blut,perverse Sprache, kranke Psychopathen und Spannung stehen. Ich habe dieses Buch verschlungen!

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    18. September 2012 um 06:56

    Inhalt In der Nacht vom 31.10., also der Halloweennacht, treffen 3 unterschiedliche Paare in einem Motel aufeinander. Diese Leute kennen sich nicht, ihre Schicksale sind aber miteinander verstrickt. Es wird erzählt von dem Ehepaar Judy und Morries, Wayne und Simon und Eddy und Alfred. Als diese im Motel eintreffen, macht sich die Besitzerin Madge über jeden einzelnen so seine Gedanken und hat ein ungutes Gefühl, diese Leute könnten sie anlügen. Trotzdem vermietet sie an sie. Und so nimmt die Nacht des Schreckens seinen Lauf.... Meinung Wow, dieser Psychothriller ist echt der Hammer. Von der ersten bis zur letzten Seite durchwegs spannend, aber auch teilweise brutal grausam. Mir hat dies weniger ausgemacht, ich liebe solche Bücher, aber für zarte Nerven ist „Das Motel“ wirklich nichts. Da geht’s wirklich ran zur Sache. Genial. Das Buch ist in zwei Teile eingeteilt, im ersten, kürzeren Teil erfährt man mehr über die Darsteller und welche Hintergründe sie haben. Im zweiten, längeren Teil wird alles detailgerecht beschrieben, wie z.B. grausame Morde und harte Vergewaltigung. Nichts wird ausgelassen und der Autor schockt die Leser mit den ganzen Horrorszenarien. Mir hat dieses blutrünstige Spektakel gefallen. War einmal etwas anderes zu lesen als nur Romane oder Joung Adult. Manchmal mußte ich das Buch kurz weglegen, so geschockt war ich. Langsam und sehr spannend nähert man sich dem Serienmörder, und man merkt, das die einzelnen Geschichten dieser Menschen schon vorher miteinander verworren waren. Durch die recht bildliche Beschreibung hatte ich die ganzen Szenen immer deutlich vor Augen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und es lässt sich durch die kurzen Kapitel sehr schnell lesen. Charakteren Eine von den Hauptprotagonisten ist die Motelbesitzerin Madge. Sie ist eine ältere Dame, die alleine ihr Motel betreibt, da ihr Mann schon lange bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen ist. Das Ehepaar Judy und Morries sind eigentlich ganz normale Leute, die nur durch ihre Angst aus Versehen einen Jungen erschossen haben und deshalb vor der Polizei flüchten. Eddy und Alfred sind zwei kleine Ganoven, die einen Wagen gestohlen haben und später ihre „Überraschung“ im Kofferraum des Autos finden. Wayne gibt sich als Vater von Simon aus. Was es aber mit ihm in Wirklichkeit auf sich hat, muß selber gelesen werden, sonst verliert es an Spannung. Cover Die Covergestaltung finde ich sehr schön gemacht. Die Lederoptik des Einbandes passt perfekt und die blutende Hand deutet auf einen spannenden Thriller hin. Fazit Für mich ist „Das Motel“ ein sehr, sehr spannender und harter Psychothriller, der nicht für jeden geeignet ist. Liebhaber wie ich, werden begeistert sein. Nur für schwache Nerven ist er nichts. Für diese absolut top Lektüre vergebe ich 5 von 5 Sternen. Vielen Dank dem Festa Verlag, für die Bereitstellung dieses Buches.

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    04. July 2012 um 20:23

    “Das Motel” war nun das zweite Buch von Brett McBean was ich gelesen habe. An “Die Mutter” kommt es leider nicht ganz heran, aber trotzdem reden wir hier von einer sehr spannenden, blutigen und abartigen Story. Zunächst hatte ich gewisse Bedenken, dass die Grundidee der Geschichte vielleicht zu sehr an den Film “Das Motel” erinnert (Paare werden erst beim Sex gefilmt und dann brutal abgeschlachtet), aber durch die Vielzahl an Charakteren und die Verwebungen der Handlungsstränge, wurde ich eines Besseren belehrt. Die eigentliche Geschichte spielt im Jetzt, während wir immer wieder Rückblenden lesen, die die Vergangenheit der Charaktere beleuchten und so die Zusammenhänge zu manchen Abschnitten herstellen. Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, weil durch den kurzzeitigen Ausstieg aus der eigentlichen Story noch zusätzliche Spannung erzeugt wurde. Trotz der relativ langen Charaktervorstellung zu Beginn ist das Buch von der ersten bis zur letzten Seite wirklich spannend. Immer wieder passieren unvorhersehbare Dinge, die zum Fingernägelkauen anregen ;) Einen kleinen Kritikpunkt gibt es von mir aber dann doch: Wer ein Buch des Autors bzw. aus diesem Verlag in die Hand nimmt, erwartet einen wirklich harten Psychothriller. Eigentlich gibt es nur 2 wirklich abartige, längere Szenen während sonst “nur” in verkürzter Form Folter, Misshandlung und Vergewaltigung dargestellt werden. In dieser Richtung hatte ich eigentlich mehr erwartet. Solche Szenen waren in “Die Mutter” deutlich öfter und teilweise auch brutaler. Was in diesem Buch überaus gelungen ist, sind die Charaktere. Auch wenn manchmal über mehrere Seiten Charakter und Aussehen beschrieben werden, ist dies insgesamt förderlich, da man schon nach wenigen Seiten das Gefühl hat mit ihnen in einem Raum zu stehen. So kann man die Handlungen und Empfindungen noch besser verstehen. Auch wenn die Geschichte aus der Er-Perspektive geschrieben ist, was ich persönlich positiv finde um eine gewisse Distanz zwischen das Geschehen und den Leser zu bringen, empfindet man es ganz oft als Wechsel in die Ich-Perspektive. Umgebung und Verhalten sind teilweise so detailliert beschrieben, dass man das Gefühlt hat, die Angst riechen zu können. Insgesamt ist “Das Motel” ein echter Pageturner, auch wenn es zwischendurch Passagen gibt, wo mir persönlich die gewisse Härte gefehlt hat. Dennoch kann ich es allen Fans von Psychothrillern empfehlen. Die Story ist in sich rund, auch wenn das Ganze durch ziemlich viele Zufälle bestimmt ist (könnte für manche unglaubwürdig erscheinen) konnte ich von den Zusammenhängen überzeugt werden. Bewertung: 4/5 Sterne

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    20. June 2012 um 07:49

    31.10.- Halloween. Eine Nacht des Schreckens und des Horrors. In einem abgelegenen Motel außerhalb der Stadt treffen in dieser Nacht die verschiedensten Menschen aufeinander. Sie kennen sich nicht, aber ihre Schicksale sind miteinander verknüpft. Da sind die Jungganoven Eddy und Alfred, das Ehepaar Morries und Judy sowie Wayne mit Simon. Madge, die Motelbesitzerin macht sich ihre Gedanken, als die Leute so nach und nach bei ihr einchecken. Unter den Motelgästen befindet sich ein Serienmörder, der perverser nicht sein kann. Es beginnt eine Nacht des Schreckens und des Horrors und zum Schluss zählt nur noch das Überleben, egal wie ... Wer denkt, Norman Bates aus "Psycho" ist ein kranker Psychopath, der hat dieses Buch noch nicht gelesen. Die Handlung spielt wie schon in "Psycho" auch hier in einem Motel. 6 Menschen quartieren sich für eine Nacht im Lodgepole Pine Motel ein. Bei den meisten der Gäste führte eine kriminelle Handlung dazu, dass sie in dieser stürmischen Nacht unterwegs waren und das Motel aufsuchten. Das Buch wird in 2 Teile untergliedert. Teil 1 macht den Leser mit den Protagonisten bekannt. Als Leser erlebt man die Ankunft der jeweiligen Gäste und in Rückblenden wird erzählt, was dazu führte, dass sie auf der Flucht waren und hier untergekommen sind. Im 2. Teil ist der absolute Horror zu Hause. Ein Schreckensszenario ohne Ende. Da wird vom Autor Brett McBean aber auch nichts ausgelassen, um den Leser zu schockieren. Perverse Vergewaltigungen, die schon hart an der Grenze sind, und grausame Morde ziehen sich durch den Roman. Die einzelnen Geschichten der Gäste lassen erkennen, wie sie in dieser einen Nacht schon vor dem Eintreffen in dem Motel miteinander verwoben wurden. Als das Abschlachten durch den Serienmörder beginnt, ist man als Leser mittendrin und sehr nah dabei. Man schwankt zwischen Ekel, Grausamkeit und Entsetzen und ist doch fasziniert von der Erzählkunst und dem Einfallsreichtum des Autors. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, er würde nicht alles so detailliert wiedergeben, denn durch die recht bildhafte Beschreibung hat man die Szenen wirklich gut vor Augen. Was mich persönlich recht lange verwirrt hatte, war die parallel verlaufende Handlung mit dem betrunkenen Polizisten, der eine Frau beobachtete. Auch wenn sich das letztendlich mit in den Roman integrierte, empfand ich diese als überflüssig. Das lenkte mich immer wieder von der eigentlichen Handlung ab mit der Frage, was soll das. Der Schreibstil des Autors ist gut ausgearbeitet, er schreibt flüssig und ist dabei sehr detailfreudig. Die Kapitel sind relativ kurz und lassen sich daher gut lesen. Die Gestaltung des Covers finde ich sehr gelungen und die Coveroptik ist wie alles, was ich bisher vom Festa-Verlag gelesen habe, mit dieser sehr schönen Lederoptik ausgestattet. Für mich war es das erste Buch des Autors, aber ich gehe davon aus, dass es nicht das letzte war. Wer es gern etwas deftiger und härter bei einem Thriller mag, für den ist das Buch genau richtig. Wer eher zart besaitet ist, sollte die Finger davon lassen.

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    steffi_schaaf

    steffi_schaaf

    20. June 2012 um 07:48

    Ein Ehepaar auf der Flucht, zwei Ganoven mit ungewollter Fracht im Kofferraum und ein Mann mit düsterem Geheimnis suchen während eines aufziehenden Unwetters Unterschlupf in dem Motel von Madge. Zunächst scheint jeder von ihnen für sich zu sein, hinter den Türen der Bungalows glauben sie nicht an eine Gefahr und an die Entdeckung ihrer Geheimnisse. Doch unter ihnen ist einer, mit dem man sich lieber nicht anlegen sollte. Die Ereignisse überschlagen sich und schließlich fragen sich die Bewohner: Können wir entkommen? Nach "Die Mutter" war "Das Motel" der zweite Roman, den ich von dem Schriftsteller Brett McBean in den Händen hielt. Bereits der erste Thriller konnte mich mit seiner spannenden Geschichte begeistern. Der Klappentext war wieder sehr verheißungsvoll und ich konnte es kaum erwarten, mit den ersten Seiten zu beginnen. Gut, eine Einführung musste sein, ich hoffte, es würde bald mit dem aufregenden Teil losgehen. Und wenn Brett McBean erst einmal loslegt, dann richtig. Es gibt ein paar Stellen in diesem Buch, die man sicherlich gern überblättern möchte, weil sie einfach zu viele perverse und kranke Fantasien enthalten, doch aus Angst, ich könnte irgendwas verpassen, nahm ich das in Kauf und las tapfer bis zum nächsten Kapitel. Es war sehr interessant zu erfahren, dass die einzelnen Geschichten eine Verbindung miteinander haben und wie der Autor die Verschmelzung jener langsam einfügt. Das Buch hatte mich komplett gefesselt, so dass ich meine Umgebung schon kaum mehr wahrnahm. In jeder freien Minute ging der Griff hinüber zu dem Roman. Es gab zwar auch Situationen, bei denen ich überlegen musste, in welchen Zusammenhang diese wohl mit der Geschichte stehen sollten. Eine klärte sich dann gegen Ende von selbst, bei der anderen fiel wohl dem Autor nichts Besseres ein, um die zwei Charaktere und kommende gemeinsame Aktionen zu verbinden. Es war etwas wunderlich. Die Seiten lasen sich jedoch wie von selbst und nachdem ich wirklich an dem Buch klebte, hatte ich es innerhalb von zwei Tagen vernichtet. Fazit: Ein absolutes Muss für die Fans der Horrorfraktion und überhaupt nichts für Zartbesaitete. Für mich ein weiterer Autor auf meiner Favoritenliste. Es hat defintiv alles zu bieten, was das Thrillerherz begehrt. Es gab, wie nicht anders von Brett McBean erwartet, viel Spannung und blutrünstige, eiskalte Horrorszenen. Wer sich damit anfreunden kann, dass es nicht um Liebe und Happy End geht, sondern um pure Angst und Grauen ist bei Brett Mc Bean sehr gut aufgehoben. Man sollte sich vielleicht in Zukunft überlegen, ob man statt zu einem Motel nicht doch lieber eine Stadt weiter fährt in ein besseres Hotel.

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    Sky

    Sky

    24. May 2012 um 14:29

    Albtraumhafte Übernachtung inklusive An Halloween treffen sie alle aufeinander. Eddy und Al klauen einen Wagen und finden in ihrem Kofferraum eine Leiche. Woher kommt die Leiche, wo soll sie hin? Zur Polizei können sie nicht, sie wären wegen Diebstahl dran. Aber wie lassen die Leiche, für die sie nicht einmal verantwortlich sind, verschwinden? Als sie ins Motel fahren haben sie einen Plan. In den Bergen rund um das Motel wollen sie die Leiche verschwinden lassen. Morrie und Judy sind ein Paar, die flüchten mussten. Sie haben jemanden umgebracht, einen Jungen, der vor ihrer Tür aufgetaucht ist. Doch alles war ein Missverständnis, es war nur Notwehr, denn es sah so aus, als würde er sie umbringen wollen. Doch die Wahrheit ist weitaus tragischer. Sie stellen sie sich als Vater und Sohn vor, obwohl der Junge in Waynes Wagen ganz sicher nicht sein eigen Fleisch und Blut ist. Der Junge ist sein Opfer für diese Nacht, das Opfer, welches er sich ausgesucht hat um es zu vergewaltigen, foltern und zu töten. Alle treffen sie im Motel ein, alle haben andere Motive, doch sie ahnen nicht, dass ihr Schicksal zusammenhängt. Wenn man bei „Das Motel“ einen Kuschelkurs erwartet aus oberflächlichen Brutalitäten und leichten Thrill wird mit seinen Magen kämpfen müssen. Denn Brett McBean nimmt kein Blatt vor dem Mund und scheut sich auch nicht detailfreudig die blutigen Szenen zu schildern, bei denen man oft mit seinen eigenen Verstand ein stummes Arrangement beschließt. Man gelangt an seine eigenen Grenzen was Ekel, Grausamkeiten und die Durchtriebenheit des Menschen betrifft und ist schockiert, fühlt wie der Magen rumort und möchte den Thriller lieber zur Seite legen. Aber auch, wenn der Schrecken noch so grausam ist, ist es wie bei einen Verkehrsunfall. Es ist ekelerregend, aber man will hinsehen, will näher gehen, obwohl alles im Körper nach Flucht schreit. Dass die Rahmenhandlung dabei eher schwächelt, scheint plötzlich hinfällig zu sein, obwohl man sich an klassische Horrorfilme erinnert fühlt, bei denen unter minimalsten Gründen sich die Menschen an einen Ort einfinden um schlussendlich den blanken Horror entgegenzutreten. Sobald alle da sind, heißt es „Ready, Set, Go!“ und ab geht die Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Angst, Panik, Dunkelheit, Ekel und menschlichen Abschaum. Es ist eine kleine Hommage an das Genre und lässt das Flair aufleben. Die Charaktere sind teilweise roh, dann wieder sensibel und doch wieder auf einer Seite speziell und Klischee. Irgendwie realistisch, aber doch überzeichnend und überstimmt in ihrer Komposition. Sie missfallen einen nicht, man hat aber auch nicht das Gefühl, dass sie etwas Besonderes sind und man sie schon längst aus anderen Romanen kennt. Trotz allem sind sie aber passend für die im Trash anzusiedelnde Handlung. Die Erzählweise macht einen großen Teil an der Charakterstruktur aus, die immer wieder Zeitsprünge macht. Man lernt ihre Beweggründe kennen, warum sie im Motel sind und bekommt ihren Hintergrund klar vorgelegt. Die Figuren haben eine Vergangenheit, so dass man sie sich lebhaft und lebendig vorstellen kann, mitunter auch, weil jede Perspektive eingenommen wird. Kapitel für Kapitel wechselt die jeweilige Sicht auf die Dinge, dann wird zeitlich wieder zurückgesprungen um wieder ins Jetzt, in einem anderen Kopf wieder zurückzukehren. Die Erzählstruktur macht viel an der Spannung des Romans aus, treibt einen voran, weil man mehr von den Personen erfahren will und gleichzeitig umfassenden Blick auf die Situationen bekommt. Aber so interessant alles ist, wie sehr es auch an eine Hommage erinnert, gibt es Punkte, die einen das Lesegefühl trüben. Die übertrieben oft, manchmal nicht mal zu Handlungen beitragenden, pornographischen Stellen des Romans mögen für den ein oder anderen zwar in erotischer Sicht lesenswert sein, lassen aber eher den Schluss zu, dass hier mehr auf übertriebenen Zwang nach Grenzen austesten gelegt wurde, als aufs Gesamtgefüge von „Das Motel“ Auch die Gesamtkonstruktion der Geschichte ist viel zu schnell ersichtlich, durchschaubar, so dass große Überraschungen leider ausbleiben. Schnell ist klar wie alles im Zusammenhang steht und ist damit weniger pointiert wie man sich es gerne wünscht. Diese Problematik zieht sich sogar bis zum Ende hindurch, welches nur ergänzend wirkt und mehr dahinplätschert als nochmal Spannung aufbaut. Fazit „Das Motel“ ist ein solides Debüt von Brett McBean, das aber gegenüber seinen Nachfolgern zurückstecken muss. Spannend, verabscheuend, erschreckend, mit interessanten Charakteren, aber schwächelnder Story.

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    lord-byron

    lord-byron

    18. May 2012 um 19:31

    Es ist die Nacht von Halloween. Al und Eddy sind schon ziemlich angetrunken, als sie auf die Idee kommen ein Auto zu knacken und ein wenig in der Gegend herumzufahren. Gesagt, getan. An einem dunklen Park finden sie ein Auto, das ihnen gefällt und sie machen eine Spritztour. Als sie ein komisches Klappern aus dem Kofferraum hören, werden sie neugierig und beschließen nachzuschauen. Es könnte ja ein Koffer voller Geld sein. Nein, kein Koffer. Aber eine junge männliche Leiche. Al und Eddy geraten in Panik. Im ganzen Auto sind ihre Fingerabdrücke. Sie beschließen in die Berge zu fahren um die Leiche dort loszuwerden. Als sie am abgelegenen Lodgepole Pine Motel ankommen, ist das der perfekte Ort um die Leiche verschwinden zu lassen. Aber sie sind nicht die einzigen, die Mist gebaut haben und dort Zuflucht suchen. Auch ein mörderisches Ehepaar und ein Psychopath und Mörder haben dieses entlegene Motel gewählt. Ob die Besitzerin Madge mit diesen Leuten zurecht kommt? Immerhin war ihr verstorbene Mann bei der Polizei... Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen hatte, hoffte ich, dass es mich genauso fesselt wie das Buch "Das Hotel" von Jack Kilborn. Leider war das nicht der Fall denn spannend fand ich das Buch überhaupt nicht. Gut, die Charaktere waren ziemlich interessant, aber ansonsten hatte das Buch nicht viel zu bieten, außer ein paar sehr brutale Szenen, die ich ziemlich eklig fand. Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Aber es gibt überhaupt keinen Spannungsbogen. Man kann auch nur mit einer Person wirklich mitfühlen und hofft, dass er das alles überlebt. Die Anderen waren mir so ziemlich egal. Hoffentlich gefällt mir das nächste Buch von Brett McBean besser, das liegt nämlich auch schon auf meinem SuB.

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    11. May 2012 um 15:02

    _- „Al streckte sich auf dem Bett aus und fragte sich, ob wohl alle Hütten hier so düster waren wie ihre. Die Glühbirne, die an der Decke baumelte, verbreitet einen schwachen Lichtschein. Die Atmosphäre war ziemlich unheimlich, und das Zimmer wirkte auf Al wie eine Mischung aus dem Motel aus „Psycho“ und den Hütten aus „Freitag der 13“.“ -_ *INHALT* Ausgerechnet am Halloweenabend kreuzen sich die Wege eines Ehepaares auf der Flucht, eines sadistischen Psychopathen samt Opfer und zweier Jugendlicher mit Leiche im Kofferraum im abgelegenen Lodgepole Pine Motel, das von der verwitweten Madge Fraiser betrieben wird. _- „Er würde ihr beistehen in dieser Nacht – sie wusste, dass sie noch längst nicht vorüber war. Unglücklicherweise würde diese Nacht noch seltsamer werden. Es war genau wie mit dem Regen. Madge erkannte diese Nächte sofort. Auch das brachte die Erfahrung mit sich.“ -_ *MEINUNG* Ein entlegenes Motel als Schauplatz blutiger Ereignisse. Wer denkt da nicht an PSYCHO, MOTEL oder HOSTEL. Das Sujet ist also nicht gerade ein Anwärter auf einen Originalitätspreis. Doch kommt es immer darauf an, wie auch bereits bekannte Inhalte verpackt und variiert werden. Manchmal muss es auch einfach nicht mehr sein. Und in der Tat gefällt DAS MOTEL mit seiner konzentrierten Story, dem straighten Tempo und den teils skurrilen Verknüpfungen der einzelnen Geschichten, die schließlich ins „Lodgepole Pine Motel“ führen. Weiterhin gefällt, dass bei den Personen kein gut/böse-Schema zu erkennen ist. Freilich sind nicht alle Protagonisten hier vom Schlag des Sadisten Wayne, der sein männliches Opfer zwischen den Vergewaltigungen alleine um des Kicks willen immer wieder fast zu Tode würgt. Andere sind eher zufällig in diese Situation geraten, die ab einem bestimmten Punkt keine Umkehr mehr erlaubt und nur noch durch Eskalation beendet werden kann. Nach dem etwas unkonzentrierten DIE BESTIEN (zumindest in der Festa-Veröffentlichungsreihenfolge, tatsächlich ist THE LAST MOTEL in seiner Urfom wesentlich älter als TORMENT), ist DAS MOTEL wieder ein fokussierter Psychothriller, der mit einer Handvoll Personen an einem abgelegenen Ort reichlich Spannung heraufbeschwört. Die einzigen Unterbrechungen der nächtlichen Ereignisse sind die Rückblenden, die aufzeigen, wie und warum es jeden der Gäste an diesem Abend ins „Lodgepole Pine“ verschlagen hat. Dabei wird außerdem klar, dass sich alle Anwesenden nicht erst hier getroffen haben, sondern ihre Wege sich bereits früher an diesem Abend berührt haben ohne dass es ihnen bewusst ist. Ein schöner Kunstgriff von Brett McBean, der gar nicht nötig gewesen wäre, dem Roman aber eine zusätzliche Spannungsebene beschert. THE LAST MOTEL erschien erstmals 2003 bei Biting Dog Publications; Der Festa-Ausgabe liegt die überarbeitete Version von 2011 (bei LegumeMan Books erschienen) zugrunde. Wie bei den meisten jüngeren Festa-Veröffentlichungen handelt es sich bei dem Coverbild um ein passend ausgesuchtes Stockphoto, dem der Festa-Grafiker das wiedererkennbare Brett Mc-Bean-Layout übergezogen hat. Das hochwertige Taschenbuch ist in „Festa-Lederoptik“ gestaltet. *FAZIT* Wie schon in DIE MUTTER verbindet Brett McBean eine ungewöhnlich konstruierte Thrillerhandlung sowohl mit brutal-blutigen Szenen, als auch mit melancholischen Momenten. Eine außergewöhnliche Mischung, die ihre intensive Wirkung nicht verfehlt.

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    dark_angel

    dark_angel

    02. May 2012 um 10:55

    Was haben ein Ehepaar, zwei Ganoven, ein junger Mann und ein perverser Serienmörder gemeinsam? Sie alle steigen am 31. Oktober 1980 im Lodgepole Pine Motel ab, das von der Witwe Madge geführt wird. Sie sind sich noch nie zuvor begegnet, doch nun sind ihre Schicksale für immer miteinander verflochten. Wer wird die Nacht im Motel überleben? Bereits aus den Romanen "Die Mutter" und "Die Bestien" bekannt, erscheint nun mit "Das Motel" das dritte Werk des australischen Autors Brett McBean. "Das Motel" ist bereits 2003 erschienen und basiert auf dem Film von Bruce Callaghan ("The Last Motel"). Nach dessen Tod hat Brett McBean das Buch überarbeitet und ist nun auch erstmals auf deutsch erschienen. Beim Lesen merkt man ganz eindeutig die Hommage an die 80er Jahre und die damit verbundene Horrorfilmzeit. Wie in Echtzeit begleitet man die verschiedenen Charaktere bei ihrem Eintreffen ins Motel und erfährt erst später, was sie in das abgelegene Motel geführt hat. Glaubt man zu Beginn zu wissen, wer als gut oder böse bezeichnet werden kann und wem seine Sympathie gilt, so überschlagen sich die Ereignisse im Laufe der Nacht und nichts ist mehr so, wie man angenommen hat. Brett McBeans Stil ist sehr flüssig und einfach zu lesen. Doch die einfachen Wörter verfehlen ihre Wirkung nicht. Denn sie fesseln den Leser nicht nur an die Buchseiten, sondern warten mit äußerster Spannung und Brutalität auf. Es ist ein Psychothriller, der seinem Namen alle Ehre macht. Scheinen die Charaktere ziemlich einfach gestrickt zu sein, so entpuppen sie sich nach und nach doch als etwas komplexer und das "Psychotische" zeigt seine Auswirkungen. Der Autor hat sich einiges einfallen lassen und versucht, alles miteinander zu verflechten. Leider ist es nicht gänzlich ausgeblieben, dass einige Details als zu sehr konstruiert rüberkommen. Doch dies tut dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Denn man brennt immer noch darauf, die Nacht im Lodgepole Pine zu überleben bzw. zu verfolgen. Die Kapitel sind nicht zu lang und es wird immer wieder zwischen den verschiedenen Charakteren gewechselt, so dass der Leser immer den Überblick behält, was sich wo gerade abspielt. Fazit: Ein klug eingefädelter Spannungsbogen, der den Leser an die Seiten fesselt und zugleich Einblick in die menschlichen Abgründe gewährt. Ein Psychothriller, der "Psycho" und "Thriller" zu gleichen Teilen vereint und den Leser mit einem witzig-makabren Humor begleitet. Eine schöne Hommage an den Horror der 80er Jahre.

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  • Rezension zu "Das Motel" von Brett McBean

    Das Motel
    Sevotharte

    Sevotharte

    22. April 2012 um 12:52

    Ich hatte wirklich sehr viele Erwartungen an diesen Thriller. Nicht nur, weil mir „die Mutter“ von Brett McBean gefallen hat, sondern auch, weil ich weiß, dass der Festa Verlag gerne härtere Psychothriller auf den Markt bringt. Und was soll ich sagen, ich wurde leider enttäuscht. Natürlich gab es die härteren Szenen, aber wenn ich ehrlich bin, dann nur zwei Stück und eine widerliche dazu. Bis Seite 70 passiert nichts, nur reine Charaktereinführung. Dann wurde es brutal, spannend, eklig. Ich dachte nur, endlich geht’s los und dann wieder nichts. Lange Zeit wieder nichts wirklich interessantes, überraschendes, bis zu einer weiteren, brutalen Szene. Dann wurde es wieder langweilig und das Ende hab ich fast nur noch überflogen, weil es mich nicht mehr interessiert hat. Schade. Am Ende muss ich einfach sagen, dass dieser Thriller viel zu konstruiert ist und dadurch unglaubwürdig wirkt. Die Rückblenden jedes Charakters sind zwar interessant, aber stören ab der Hälfte ungemein, da man sowieso schon weiß, was darin vorkommen wird. Absolut unnötig und spannungskillend, obwohl es davon eh schon zu wenig gab. Wirklich, wirklich schade. Ich habe mich auf „das Motel“ wohl einfach zu sehr gefreut und wurde dadurch herb enttäuscht. Ich hab das Lesen zwar genossen, aber es hat mich einfach nie umgehauen. Mehr als 2 Sterne sind einfach nicht drin. Leider …

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