Brett McBean Die Bestien

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Inhaltsangabe zu „Die Bestien“ von Brett McBean

Jim Clayton will nie wieder in den Knast, wo er achtzehn Jahre lang schmorte. Nie wieder darf er die Beherrschung verlieren. Doch dann landet er in einer winzigen Stadt und sieht, wie ein Mann ein junges Mädchen mit einem Gürtel blutig schlägt. Als er eingreift, schießt man ihn einfach nieder … Am nächsten Morgen führt man ihn einer Gruppe von Jägern vor. 'Er dachte, er könnte in unsere kleine Stadt platzen und einen Polizei-Chief verprügeln, ohne dafür bestraft zu werden.' Ein tiefes Kichern schwappte durch die Gruppe. 'Nun, hier regeln wir die Dinge ein wenig anders, Jim. Hier lassen wir Gott über dein Schicksal entscheiden. Kein Gericht, keine Anwälte, nichts, als die wunderschönen Blue Ridge Mountains und einige unserer besten Jäger, die Jagd auf dich machen. Es ist ziemlich einfach. Wir geben dir zehn Minuten Vorsprung.' Falls Sie glauben, damit die komplette Handlung dieses Romans zu kennen – ja, dann kennen sie Brett McBean nicht. Er schafft brutale Seelenlabyrinthe. Nach dem Bestseller Die Mutter legt McBean seinen neuen Thriller vor, eine faszinierende Mischung aus RAMBO und GEISTERSTUNDE. Tamara Thorne: "Brett McBean zwingt dich, immer weiterzulesen, auch wenn es dich schüttelt." Brian Keene: "McBeans Stimme muss man gehört haben – ein Hauch von Laymon und Koontz, doch absolut seine eigene." Deutsche Erstausgabe.

Mit dem Einsetzen des Übernatürlichen wurde die bisher hammerharte Story für mich doch stark verwässert.

— Arun
Arun

Fand ich gar nicht gut, war für mich eher Fantasy als Thriller - Schade!

— Unique_Avid_Reader
Unique_Avid_Reader

Enttäuschend und lässt offene Fragen zurück.

— KyraCade
KyraCade

Ganz gute Story, aber hatte irgendwie "mehr Horror" erwartet. Trotzdem empfehlenswert!

— Dryade
Dryade

ein solider Horrorroman mit einer gut ausgedachten Story, bildhaft erzählt und sehr fesselnd. Absolut empfehlenswert!

— harakiri
harakiri

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  • Horror der Spitzenklasse!

    Die Bestien
    mordsbuch

    mordsbuch

    29. August 2016 um 18:30

    BuchinfoDie Bestien - Brett McBeanBroschiert - 352 Seiten - ISBN-13: 978-3865521323Verlag: Festa Verlag - Erschienen: August 2011EUR 13,95KurzbeschreibungJim Clayton will nie wieder in den Knast, wo er achtzehn Jahre lang schmorte. Nie wieder darf er die Beherrschung verlieren. Doch dann landet er in einer winzigen Stadt und sieht, wie ein Mann ein junges Mädchen mit einem Gürtel blutig schlägt. Als er eingreift, schießt man ihn einfach nieder ... Am nächsten Morgen führt man ihn einer Gruppe von Jägern vor. »Er dachte, er könnte in unsere kleine Stadt platzen und einen Polizei-Chief verprügeln, ohne dafür bestraft zu werden.« Ein tiefes Kichern schwappte durch die Gruppe. »Nun, hier regeln wir die Dinge ein wenig anders, Jim. Hier lassen wir Gott über dein Schicksal entscheiden. Kein Gericht, keine Anwälte, nichts, als die wunderschönen Blue Ridge Mountains und einige unserer besten Jäger, die Jagd auf dich machen. Es ist ziemlich einfach. Wir geben dir zehn Minuten Vorsprung.« Falls Sie glauben, damit die komplette Handlung dieses Romans zu kennen - ja, dann kennen sie Brett McBean nicht. Er schafft brutale Seelenlabyrinthe. Nach dem Bestseller DIE MUTTER legt McBean seinen neuen Thriller vor, eine faszinierende Mischung aus RAMBO und GEISTERSTUNDE.Bewertung„Die Bestien“ von Brett McBean ist mehr als bestialisch.Die Story um das kleine Städtchen Billings könnte grausamer nicht sein. Ein Dorf mit perversen und absolut kranken Hinterwäldlern, eine leere Dose in der jedoch das absolut Böse versteckt ist und der Kampf ums nackte Überleben.Der Autor bringt das alles spürbar beim Leser an, so dass sich hier und da schon mal die Nackenhaare aufstellen und sich der Magen zu Wort meldet. Durch den flüssigen Schreibstil von Brett McBean liest sich das ganze Buch flüssig. Vor allem beeindruckt haben mich die detaillierten Beschreibungen. Ein Buch das man so schnell nicht vergisst.Fazit: Horror der Spitzenklasse! Überzeugt euch am besten selbst.

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  • Buchverlosung zu "Der Medicus" von Noah Gordon

    Der Medicus
    funne

    funne

    10. November 2015 um 08:36

    Hallo! Auf meinem Blog habe ich ein Geburtstagsgewinnspiel gestartet, schaut doch mal vorbei :) Zu gewinnen gibt es : - "Der Medicus" als Hörbuch - "Der Bilderwächter" von Monika Feth - "Ich bin der Herr deiner Angst" - "Die Verstummten" von Stephanie Fey - und "Die Bestien" Hier geht's lang -->  http://funneswelt.blogspot.de/2015/11/groe-geburtstags-verlosung-my-life-wird.html#comment-form Wünsche euch viel Glück!

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  • Erfüllt nicht die Erwartungen

    Die Bestien
    KyraCade

    KyraCade

    29. March 2015 um 12:11

    Jim kommt frisch aus dem Gefängnis und fährt auf dem Motorrad durch's Land. Dabei kommt er nach Billings und kehrt auf der Suche nach einer Erfrischung und einer Bleibe für die Nacht in der dortigen Bar ein. Die Ablehnung der Bewohner des Städtchen dem Fremden gegenüber ist deutlich zu spüren. Doch dann wird er Zeuge, wie ein junges Mädchen geschlagen wird und geht dazwischen. Eine Hetzjagd beginnt, bei der es kaum Überlebende geben wird... Eigentlich geht es bei Brett McBean gar nicht um die Jagd an sich und den lieben Jim, den das ist im Grunde nur der Rahmen für die eigentliche Geschichte. Hauptdarsteller ist eine alte Blechdose mit stinkendem Inhalt, die irgendwann jeder haben möchte - und doch jeder fürchtet. Scheint zu Beginn alles noch recht durchsichtig zu sein, kommt es im Laufe des Buches zu immer mehr seltsames Zusammenhängen, die nicht mehr einwandfrei erklärt werden, so dass der Leser mit einem kleinen - oder auch etwas größerem - Fragezeichen zurückbleibt. Da McBean eigentlich für unerwartete Ausgänge seiner Geschichten bekannt ist, erwartet man auch hier etwas, mit dem man nicht gerechnet hat. Zum Teil wird der Leser da auch nicht ganz enttäuscht. Andererseits sind da eben die Erklärungslücken, die einen fragend zurücklassen und schließlich auch den Spaß am Buch nehmen. Man erwartet sich eine Begründung für gewisse Handlungen und Wendungen, die man jedoch nie erhält. Das macht das Buch auch zu einem nicht ganz gelungenen Horrorstreifen. Wer sich eine spannende Erzählung über die angedeutete erhofft, wird recht bald enttäuscht. Man erfährt zwar einiges über Billings und auch über eine Hütte im Wald, die als Kommandozentrale für Jagden und andere unschöne Machenschaften gilt. Was fehlt ist aber der Ausbau genau dieser Berichte und der Jagd selbst. Nur kurzzeitig flammt immer wieder Spannung auf und die Hoffnung, dass jetzt diese schönen beklemmenden Beschreibungen kommen. Stattdessen geht es weniger um die Jagd auf Menschen, vielmehr um die Jagd nach der Dose, die irgendwie immer dabei ist und doch nie da, wo sie eigentlich sein sollte. Man darf sich von "Die Bestien" nicht zu viel erwarten. Es ist nicht das Glanzstück von McBean, der sonst als ganz passabler Horrorautor bekannt ist. Vielmehr hat man das Gefühl, dass er entweder zwei Plot miteinander verbunden hat, oder irgendwann keine rechte Lust mehr zur Ausarbeitung eines kompletten Plots hatte. Beides ist sehr schade, denn so wird der Geschichte viel genommen. Leider wird auch nicht stark genug ausgearbeitet, wie Menschen zu Bestien mutieren, wie abscheulich sie agieren können und wie psychopatisch sie veranlagt sind. Für Einsteiger in das Horrorgenre und in McBeans Schreibe ist das Buch ein guter Start. Für richtige Fans jedoch weniger ein Lesevergnügen, die Langeweile holt einen zu schnell ein und die Unstimmigkeiten lassen einen sehr unbefriedigt zurück.

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  • Nicht zu ende gelesen

    Die Bestien
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2014 um 08:55

    Wie bin ich zu dem Buch gekommen. Da ich von dem Buch "In den finsteren Wäldern" so begeistert war, habe ich gedacht, komm ich nehme das nächste von dem Verlag. Aber das hätte ich lieber mal stehen lassen sollen. Die Story hat mich irgendwie nicht begeistert, deshalb habe ich es auch nicht zu ende gelesen und mir dann gleich ein neues Buch geschnappt. Tja so ist es halt. Es ist halt immer Geschmackssache und Gott sei dank sind die verschieden. Gruß Euer Dr. TOMbstone

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  • Brett McBean - Die Bestien

    Die Bestien
    burnedeyez

    burnedeyez

    11. June 2013 um 22:02

    Regelmäßige Leser wissen, dass ich vor einiger Zeit bereits einen anderen Roman McBeans gelesen habe. Damals hat mich “Das Motel” schon ziemlich begeistert, weswegen die Erwartungshaltung an “Die Bestien” natürlich recht hoch war. Gerade das ist aber ein Punkt, der sich nicht zum ersten Mal als denkbar schlechtes Vorzeichen herauskristallisiert hat. Ich möchte mich von vornherein für eventuell auftretende Spoiler entschuldigen, die zur Unterstreichung meiner Kritikpunkte eventuell nötig werden könnten. Es geht schon mit der Geschichte des Romans los, die nun wirklich alles andere als innovativ ist. Spontan fiel mir während des Lesens immer wieder der Film “Surviving The Game” mit Ice-T ein, der diese Thematik schon vor etlichen Jahren umgesetzt hat. Bei genauerem Überlegen würden mir sicherlich noch weitere und vor allem auch deutlich ältere Titel einfallen. McBean versucht jedoch, mit “Die Bestien” eine weitere Komponente in dieses altbekannte Menschenjagd-Thema einzuflechten, nämlich Voodoo-Magie und “Seelensammeln”. Und genau da liegt auch der Knackpunkt: während das Altbekannte mir durchaus Spaß gemacht hat und auch nicht unspannend war, ist diese übernatürliche Zugabe in meinen Augen einfach nicht gut in die Story integriert, sondern wirkt allenfalls aufgesetzt, vielleicht um nicht eingestehen zu müssen, dass man der Geschichte keine eigenen Ideen hinzuzufügen hatte. Es wäre meiner Ansicht nach besser gewesen, wenn der Autor sich auf seine vorhandenen Stärken, namentlich das Schreiben von knallharten Psycho-Thrillern, konzentriert hätte. Lieber ein gut aufgewärmtes Gericht, als eine nicht zueinander passende Eigenkreation zu schaffen. Schade, denn wie schon erwähnt: eigentlich entwickelt sich die Spannung vom Start weg steil nach oben und es kommt auch schnell passendes Survival-Feeling auf. Zum Ende hingegen kann ich leider nur sagen, dass der Autor es ziemlich vergeigt hat. Es schien mir einfach nur unglaubwürdig und ebenfalls ziemlich aufgesetzt zu sein, speziell an dem Punkt, an dem von einer sicheren Stadt die Rede war. Den Pathos, der aufkommt, lassen wir dabei dann doch mal ganz außen vor. Was die Charaktere angeht beschränkt sich McBean mit “Die Bestien” auf das Wesentliche. Hauptfigur Jim wird gut aufgebaut, bekommt auch einen netten Hintergrund, der sich dem Leser aber erst recht spät im Voranschreiten der Geschichte komplett eröffnet. Er ist zudem ein echter Sympathieträger und bleibt – von den übernatürlichen Fragmenten abgesehen – auch zu jeder Zeit glaubhaft und nachvollziehbar. Selbiges gilt über weite Strecken auch für die anderen Charaktere des Werkes, auch wenn sich mir speziell bei Darlene schon einmal die Frage gestellt hat, ob ich an ihrer Stelle immer noch dort in den Bergen hausen würde. Auch Barkeeper Stan kommt gegen Ende des Buches doch etwas unglaubwürdig daher, obwohl er eine nicht ganz unwichtige Rolle im Gesamtgefüge spielt. Auch hier wäre sicherlich noch Luft nach oben gewesen. Stilistisch hat sich im direkten Vergleich zu “Das Motel” nicht viel geändert. Brett McBean ist im Umgang mit Gewalt und Sexualität kompromisslos und scheut sich auch nicht vor Tabuthemen, wie zum Beispiel der Vergewaltigung Minderjähriger. Harte Gewaltspitzen, welche mitunter sehr detailliert beschrieben werden gehören dabei genau so zu seinem Handwerkszeug. Zart besaitete Naturen sollten also lieber einen Bogen um deine Outputs machen. Wer damit kein Problem hat, darf sich auf einen gut geschriebenen, actionreichen und schnellen Roman einstellen. Fazit: “Die Bestien” ist leider hinter den Erwartungen zurück geblieben. Der gelungene Survival-Thriller, der das Buch hätte sein können wird, zumindet nach meinem Empfinden, durch den übernatürlichen Einschlag empfindlich gestört und kann nicht seine volle Wirkung entfalten. Dieser widerum wirkte auf mich nicht sonderlich gut integriert, sondern allenfalls aufgesetzt. Schade, denn eigentlich kann McBean es besser. Bleibt nur die Hoffnung, dass ich mit seinem (zumindest in den Augen vieler) besten Roman “Die Mutter” wieder bessere Erfahrungen machen werde.

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  • Rezension zu "Die Bestien" von Brett McBean

    Die Bestien
    lord-byron

    lord-byron

    Ein ganz großes Dankeschön an den Festa-Verlag der mir dieses tolle Reziexemplar zur Verfügung gestellt hat. Nachdem Jim Clayton aus dem Gefängnis entlassen wurde, will er nur noch seine Freiheit genießen und keinen Ärger mehr bekommen. So macht er sich mit seinem Motorrad auf den Weg wohin die Straße ihn führt. Er möchte einen Zwischenstopp in Atlanta einlegen, denn er ist schrecklich müde, doch irgendwo muss er wohl falsch abgebogen sein, denn plötzlich steht er in dem kleinen Städtchen Billings Georgia mit gerade mal 1156 Einwohnern. Er macht sich auf die Suche nach einem Motel und kehrt in der einzigen Kneipe ein um nach einem Schlafplatz zu suchen. Freundlich wird er nicht gerade begrüßt und der Barmann gibt ihm den Tipp so schnell wie möglich weiter zufahren. Das will er auch tun, aber da hört er die Schreie eines Mädchens. Er stürmt in den Hinterhof uns sieht wie ein bulliger Kerl auf ein etwa 13jähriges Mädchen einschlägt. Er haut dem Typen eins über, was gar keine gute Idee war, denn er hat sich mit einem Polizisten angelegt. Jim wird gefangen genommen und zu einer Hütte gebracht, denn in Billings werden Gesetzesbrecher anders bestraft. Am Nächsten Tag bekommt er 10 Minuten Vorsprung und dann wird er durch die Berge gejagt. Und die Männer schießen scharf. Das ist aber nur ein Teil dieser tollen Geschichte. Der 2. Teil dreht sich um Craig Becker und wird ziemlich mystisch, denn der hat eine Seele zu verkaufen. "Die Bestien" hat mich total gefesselt und war so ganz anders als das erste Buch "Das Motel" das ich von Brett McBean gelesen habe. Hier kommt der Autor mit sehr wenig Sex aus, was ich richtig erfrischend fand. Aber es geht ziemlich brutal zu und genau das hatte ich von dem Buch auch erwartet. Beim Lesen flogen die Seiten gerade so an mir vorbei und ich fühlte mich einfach klasse unterhalten. Man erfährt von den Bewohnern der Stadt Billings, die aus Langeweile und Geltungssucht Jagden auf Menschen organisieren und wilde Partys in einer einsamen Hütte im Wald feiern, bei der so einiges an Blut fließt. Und dann ist da noch Craig, zu dem werde ich aber nichts erzählen. Das müsst ihr schon selbst lesen. Die Figuren des Buches fand ich allesamt klasse. Selbst die widerlichen Typen waren sehr gut ausgearbeitet und von ihrem Handeln überzeugt. Wer auf Blut und Splatter steht, wird dieses Buch lieben. Alle Anderen sollten die Finger davon lassen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten für dieses spannende Buch.

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  • Rezension zu "Die Bestien" von Brett McBean

    Die Bestien
    gurke

    gurke

    10. August 2012 um 12:42

    Jagen und gejagt werden heißt es in dem Horrorthriller "Die Bestien". Jim Clayton ist endlich aus dem Knast draußen. Lang genug musste er drin schmoren. Er hat sich auch geschworen, dass er nie wieder die Beherrschung verlieren wird. Doch die guten Vorsätze halten nicht lange an. Er landet auf der Durchreise in einer Kleinstadt und muss mit ansehen, wie ein junges Mädchen misshandelt wird. Jim kann nicht anders, er muss eingreifen. Doch damit hat er leider sein Todesurteil unterschrieben. Denn die alteingesessenen Bewohner von diesem schrecklichen Ort lassen ihn im Wald frei. Ganze lausige zehn Minuten bekommt der Mann Vorsprung und dann ist die Jagd eröffnet... Ganz genauso wie wir es von Brett McBean gewohnt sind, geht es hier wieder zur Sache. Blutig, brutal und unsagbar grausam. Der Leser bekommt hier eine Geschichte geliefert, in der es ums nackte Überleben geht und dabei wird kein Blatt vor dem Mund genommen. Damit es nicht ausschließlich um Klischees geht, hat sich der Autor noch eine Kleinigkeit einfallen lassen. Er hat noch eine mystische Geschichte um eine geheimnisvolle Dose in die Handlung eingestrickt. Das ist natürlich Geschmacksache. Vielleicht hätte ein realistischer Verlauf dem einen oder anderen noch besser gefallen. Dennoch kann sich hier jeder Leser auf so einiges gefasst machen. "Die Bestien" hat mich gleich von der ganzen Geschichte her an den ein oder anderen Horrorfilm erinnert. Das ist aber keine Kritik, da ich ein großer Fan von solchen Geschichten bin. So bin ich auch nicht umhin gekommen, das Buch in windeseile zu verschlingen. Das Buch hat mich absolut begeistert. Allerdings fand ich es etwas schade, das es fantastische Einlagen in der Handlung gab. Das wollte für mich nicht so recht dazu passen. Trotzdem eine Empfehlung von mir für das Buch an alle blutigen Horrorfans für diesen grandiosen Thriller.

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  • Rezension zu "Die Bestien" von Brett McBean

    Die Bestien
    sascha_flug

    sascha_flug

    03. February 2012 um 10:44

    Ein Horrorthriller der besonderen Art.
    Top aber auch ziemlich überdreht.

  • Rezension zu "Die Bestien" von Brett McBean

    Die Bestien
    CharlySunrise

    CharlySunrise

    13. December 2011 um 19:22

    Meine Meinung Das Buch beginnt wirklich spannend und diese Spannung hält sich während der ganzen Handlung aufrecht. Langatmige Parts sind hier nicht vorhanden, was ich wirklich gut finde! Während der Handlung kommt die ursprüngliche Geschichte zutage, von der man nun wirklich nichts geahnt hat. Bis zum Schluss hin bleibt auch das wahre Motiv von Jim vernebelt und das Ende ist ansich schön, auch wenn es traurig ist. Der Schreibstil ist wirklich einfach und sehr an die Umgangssprache angelehnt. Fremdwörte kommen nicht vor, dennoch frage ich mich, wieso alle Autoren des Genre "Horror,etc" eine so vulgäre Ausdrucksweise haben. An einigen Stellen war das Buch wirklich widerlich und ich musste mich zusammen reißen, um es nicht gegen die Wand zu werfen. Das hat der Geschichte aber im Großen und Ganzen keinen Abbruch getan. Die Dialoge sind wunderbar angepasst an die Südstaaten und an die Charaktere. Emitionslos ist da eigentlich niemand. Der Charakterausbau ist gut gelungen, viele der Charaktere entwickeln sich weiter und werden damit symphatischer. Jim kann sich nicht an seine Vergangenheit erinnern und scheint ein Kerl zu sein, der nichts lange anbrennen lässt. Dennoch hat er anscheinend ein Herz für kleinere Mädchen, woran das liegt, wird im Laufe der Geschichte geklärt. Zum Ende hin, kann er Verantwortung übernehmen und steht zu dem, was er tut und sagt. Darlene ist ein wirklich bemitleidenswertes Geschöpf, sie hat mehr erlebt, als man in ihrem Alter erleben sollte, vorallem im Laufe der Geschichte kommen Dinge zutage, die einem das Herz zerbrechen lässt. Doch am Ende ist sie wirklich stark und zeigt, was in ihr steckt. Hal ist der Chief der Stadt und der Anführer der Jäger, das schon seit Jahren. Er hat einen spürbaren Hass auf Darlene, das wiso wird während der Geschichte erklärt. Zum Ende hin ist Hal nicht mehr er selbst. Die Idee ist nicht neu und aber dennoch hat das Buch einen Aspekt der dem allen eine gewisse Würze verleiht und interessant macht. Cover Das Cover zeigt einen Waldboden, durchtränkt anscheinend von Blut und im Vordergrund kann man einen Arm erkennen, welcher eine Axt hält. Ich weiß zwar nicht, wieso gerade eine Axt gezeigt wird, da keine im Buch vorkommt, aber kann dennoch sagen, dass das Cover passt und mir ein ungutes Gefühl gibt. Titel Der Titel passt wie die Faust aufs Auge, dass was in dieser Stadt passiert und wer das organisiert, solche Menschen kann man nur als Bestien betiteln. Fazit Auch wenn des öfteren die vulgäre Sprache mir die Sprache verschlagen hat, muss ich zugeben, dass das Buch kein Fehlgriff war und mich an einigen Stellen fesseln konnte, vorallem zum Ende hin. Auch dass während der Handlung, die eigentliche Geschichte zutage gekommen ist, hat mich fasziniert, weil es soetwas komplett anderes ist, als man erwartet hätte! Ein Must Have für Horrorbücher und einen Hang zum übernatürlichen haben

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  • Rezension zu "Die Bestien" von Brett McBean

    Die Bestien
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    09. November 2011 um 12:26

    - Seitlich von der Veranda standen der ältere Bulle von letzter Nacht, sowie ein junger, knabenhaft aussehender Polizist Anfang zwanzig. Beide trugen Uniformen. Während Dale Jim nach wie vor fest gepackt hielt, trat der Chief an den Rand der Veranda und schaute auf die kleine Versammlung hinab, deren Mitglieder allesamt so blutrünstig und jagdlustig wie ein Rudel wilder Tiere aussahen. - NHALT: Jim Clayton möchte sich in dem kleinen Kaff Billings nur kurz von den Strapazen seiner Reise erholen, doch die Einheimischen machen keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen Fremde. Zu allem Überfluss wird Clayton Zeuge, wie ein Mädchen verprügelt wird. Seine Einmischung zahlt er mit einer schrecklichen Erkenntnis: Der Sheriff und ein Kreis seiner Vertrauten machen Jagd auf Typen wie ihn. Typen, denen man ein Verbrechen anhängen kann, ohne dass jemand daran zweifelt und die niemand vermisst. Also findet sich Clayton bald im nahen Wald wieder, bewaffnete Verfolger auf seinen Fersen. Doch er erhält unerwartete Hilfe und muss erkennen, wie tief die Abgründe hinter Billings Fassade tatsächlich sind. - Jim war müde und hungrig, und ihm tat alles weh. Er wollte raus aus diesem Keller, raus aus dieser Stadt, weg von irgendwelchen Blechdosen und psychotischen Polizisten. - MEINUNG: Die offensichtlichen Parallelen mit David Morells RAMBO werden sogar auf dem Backcover genannt. Doch bereits im Prolog deutet Brett McBean an, das Menschenjäger nicht das einzig unerfreuliche sind, das sich in Billings Wäldern aufhält. Was der Autor hier noch aus dem Hut zaubert, kann nur ruhigen Gewissens als skurril bezeichnet werden. Neben den psychologischen Abgründen, die man nach DIE MUTTER hier erwartet – Folter, Inzest, Wahnsinn – bekommt man es plötzlich mit einer ganz speziellen Art lebender Toter zu tun, die den Romanfluss allerdings spürbar ins Wanken bringen. Statt sich auf die Menschenjagd als durchgehende Haupthandlung zu konzentrieren, drängen sich die anderen Facetten des Romans mehr und mehr in den Vordergrund und nehmen der Geschichte merklich die Intensität. Dabei funktioniert der unverhoffte Genremix prinzipiell überraschend gut. Ebenfalls überraschend ist der angenehm unwägbare Umgang des Autors mit seinen Figuren. Charaktere, die sich als finalen Gegner für den Showdown förmlich aufdrängen, werden bald abserviert, Nebenfiguren – auf beiden Seiten – wachsen über sich hinaus. So bleibt DIE BESTIEN bis zuletzt unvorhersehbar. Wie aus dem Originaltitel TORMENTED im deutschen DIE BESTIEN wurde, weiß wohl nur der Verlagsleiter. Dieser Titel reiht sich wohl optisch besser ins Gesamtbild der Brett McBean-Cover ein, als „Gejagt“ oder „Gequält“. Das Frontcover zeigt ein rot eingefärbtes Waldstück hinter dem Schattenriss eines Arms mit Axt. Das Titellayout entspricht dem der weiteren Brett McBean-Veröffentlichungen im Festa-Verlag. Die Verarbeitung entspricht dem gewohnt guten Festa-Standard und das Buch sieht nach dem Lesen noch wie neu aus. FAZIT: Auch wenn DIE BESTIEN nicht die Intensität und die Melancholie von DIE MUTTER erreicht – dazu möchte Brett McBean einfach zu viel unterbringen – gefällt der Roman durch seinen unkonventionellen Genremix und seine Unvorhersehbarkeit.

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  • Rezension zu "Die Bestien" von Brett McBean

    Die Bestien
    Sky

    Sky

    01. September 2011 um 21:09

    Meine Meinung Als Jim Clayton plötzlich in Billings landet, weiß er noch gar nicht welches Grauen auf ihn zukommt. Nach achtzehn Jahren hinter Gitterstäben fuhr er mit seiner Harley quer durch Amerika und weiß selbst nicht so recht wie er in diese Kleinstadt gekommen ist. Doch wenn er schon dort war, konnte er auch dort sich nach einer Übernachtungsmöglichkeit umsehen. Als er die Kneipe ansteuert und dort nach guten Plätzen fragt, muss ihn der Barkeeper enttäuschen. Doch bevor er aufbrechen wollte, hört er aus dem Toilettenfenster Geräusche, die ihn neugierig machen. Als er hindurchsieht, sieht er einen Mann, der eine junge Mädchen zu belästigen scheint. Er stürmt raus und verprügelt den Mann, dass Mädchen kann fliehen, doch er wird von diesem Mann überwältigt, der auch noch Chief dieser Kleinstadt ist. Er wird zu einer Hütte in den Ridge Mountains gebracht, während in der Stadt über ihn das Gerücht, des alkoholtrinkenden Unruhestifter unter das Volk gebracht wird. Denn Jim Clayton soll gejagt werden wie ein Tier. Doch bevor es so weit ist, soll er im Keller der Hütte bleiben und trifft dabei Craig, einen verwirrt wirkenden Mann, der über Dosen redet, die Seelen in sich tragen. Jim kann ihm das kaum glauben. Aber er muss erkennen, dass Craig die Wahrheit gesprochen hat. Schon der Prolog des Buches hat es in sich und verspricht Nervenkitzel und Grauen Seite um Seite. Und dieses Versprechen kann gehalten werden. Obwohl es nach dem Prolog noch anfangs ruhig zugeht, kommt die Gewalt und Brutalität dieser Menschenjagd immer mehr auf dich zu, wie eine Angst, die sich in dein Fleisch gräbt. Man ist fassungslos was dort geschickt, denkt sich jedes Mal auf Neue: Kann es so viel Grauen und Gewissenlosigkeit überhaupt geben? Und wird doch noch einmal mehr überrascht und neuen Ekel ausgesetzt. Dieses Buch ist ganz sicher nicht für Leute, die mit Brutalität nicht umgehen können. Die Charaktere sind durchweg gut gestaltet und man merkt den Jägern ihre eiskalten und perversen Persönlichkeiten an. Da bleibt eine derbe Sprache natürlich nicht aus. Sie wirkt aber niemals fehl am Platz. Die Kleinstadtbewohner sind dabei vollkommen ahnungslos, was für Perversionen sich in ihrer Stadt abspielen. Als Leser ist man oft nur noch fassungslos und liest immer weiter gebannt weiter durch das Grauen, obwohl mich die Geschichte leider nicht ganz überzeugen konnte. Der feste Bestandteil mit den Dosen, die Seelen in sich tragen, war mir an manchen Stellen etwas zu viel. Es war eine interessante Idee, aber ohne sie hätte mir dieser Psychothriller besser gefallen und man hätte eine wirklich erschreckende Charakterstudie entwickeln können. Denn so entwickelte sich der eigentliche gekennzeichnete Psychothriller immer mehr zum Horrorbuch mit Voodoo-Touch. Trotzdem bleibt die Idee mit den Seelen ein sehr interessanter Aspekt, aber ich hätte ihn mir in einer anderen Geschichte weitaus besser vorstellen können. Es mildert aber die Spannung des Buches keineswegs an. Man bleibt an den Worten haften und will immer weiter lesen und in diese kranke Welt hineintauchen. Fazit Die Bestien hat seinen Buchtitel verdient. Denn die Menschen, die dort ihre Perversionen Realität werden lassen, sind wahrlich Bestien. Das Buch ist nicht für Leute geeignet, die mit drastischeren Schilderungen umgehen können. Für alle anderen ist ein spannender Thriller mit Horrorelementen, der einen oft sprachlos lässt, obwohl er ohne den Seelendosen-Plot weitaus besser gewesen wäre!

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