Brett McBean Die Bestien

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Inhaltsangabe zu „Die Bestien“ von Brett McBean

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  • Rezension zu "Die Bestien" von Brett McBean

    Die Bestien
    Kittie

    Kittie

    17. November 2012 um 12:38

    Der Covertext gibt wirklich nur einen kleinen Teil der eigentlichen Geschehnisse wieder. Alleine im Prolog trifft man schon auf einen scheinbar Minderen, ein Mädchen, welches alleine in einem Wohnwagen im Wald haust und eine Mutter und ihre beiden Töchter werden vergewaltigt und ermordet. Erst dann kommt Jim in die Stadt Billings und gerät in den Ärger, dass man Jagd auf ihn machen wird. Und all das nur, weil er dem Mädchen helfen wollte, aber sie wird sich wiederum dafür bedanken und Jim helfen und so sein Überleben etwas verlängern. Viel mehr will ich zur Handlung auch gar nicht sagen, weil, die soll man sich selber zusammenlesen, aber ich muss da noch auf eine Sache eingehen. Dies könnte schon ein kleiner Spoiler sein und wer damit Probleme hat, springt lieber gleich zum nächsten Absatz. Ich habe euch gewarnt - dann mal los: auf dem Cover steht zwar "Psychothriller", aber meiner Auffassung nach passt das nicht ganz. Es gibt zwar einige kaputte Figuren, aber die machen noch lange keinen Psychothriller aus. Und dann ist dort noch die Sache mit dem Voodoo-Fluch und dass die Toten wiederkehren, aber vorher noch als eine Art Geist durch die Gegend ziehen. Das passt dann doch eher zu einem Mysterythriller und so rutscht es auch schon ein Stückchen bei den Horrorthrillern mit rein. Dann gibt es bei solchen Geschichten auch immer noch den Knackpunkt, dass man weiß, dass die Hauptfigur möglichst lange in der Geschichte vorhanden sein wird und man erst am Ende erfährt, ob die Figur nun stirbt oder am Leben bleibt. Diese Figur mal auf Seite 80 sterben zu lassen, traut sich irgendwie keiner. Also muss man dem Leser eine Handlung zusammenstricken, die ihn nicht langweilt und das schafft McBean hier sehr gut, indem er die Haupthandlung eher nebenbei vorantreibt und dafür drei der Nebenhandlungen ausführlicher beschreibt. Das ist hier nicht nur unterhaltsam, sondern führt einen auch mal wieder in die menschlichen Abgründe einer kleinen Stadt. Das sorgt schon für eine perverse Atmosphäre und einen angenehmen Spannungsbogen und eben auch rätselhaft durch bestimmte Ereignisse. Splatterfans kommen dabei auch nicht zu kurz, denn wie es bei mancher Jagd nun mal so ist, passieren auch Unfälle und so eine Schusswunde durch ein großkalibriges Gewehr kann schon verdammt böse sein. Hier gibt es noch einen weiteren Knackpunkt und zwar dass man eigentlich Mitleid mit Jim haben sollte, aber die Geschichte um den Ex-Knacki, der jetzt ein 'gutes' Leben führen will, aber dann doch wieder in Schwierigkeiten gerät, war einfach schon zu oft da. Es ist zwar nur die Ausgangssituation und das Ganze entwickelt sich dann auch spannend und interessant, aber es reißt einen einfach nicht mehr so mit. Dann hat man schon mehr Mitleid mit dem kleinen Mädchen Darlene. Es bringt der Geschichte aber keinen Abbruch. Und es ist auch erst McBeans dritter Roman und da kann man noch in bekannten Gefilden wildern. Dies war jetzt meine zweite Begegnung mit den Büchern von Brett McBean - die Erste war DIE MUTTER und ich muss sagen, dass mir diese Geschichte besser gefallen hat. Die war düsterer, dreckiger und brutaler. Was jetzt nicht heißen soll, dass DIE BESTIEN schlecht sei. Es ist immer noch eine gute Geschichte über Kleinstädter, die hin und wieder gerne mal auf Menschenjagd gehen. Es hat halt jeder so seine Hobbys und somit auch eine klare Empfehlung für Leser von Jack Ketchum oder Richard Laymon. An dieser Stelle dann auch ein Danke an den Festa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Rezension zu "Die Bestien - Thriller" von Brett McBean

    Die Bestien
    funne

    funne

    19. May 2012 um 21:30

    Jim Clayton - erst wieder aus dem Gefängnis entlassen worden und schon wieder in Schwierigkeiten. Doch diesmal ziemlich zu Unrecht: Zwar kann er sich nicht mehr Erinnern, weshalb er damals genau im Gefängnis war, doch er ist sich ziemlich sicher dass er diesmal keine Strafe verdiente. Er hatte einen Mann dabei beobachtet, wie er ein junges Mädchen mit einem Gürtel schlug und hatte eingegriffen. Daraufhin wurde er in die Schulter geschossen, ohnmächtig geschlagen und in den Keller einer abgelegenen Hütte verschleppt. Als er aufwacht, trifft er in dem Keller einen Mann namens Craig, der von oben bis unten bandagiert ist. Er wurde ebenfalls eingesperrt. Die Entführer wollen eine Jagd mit den beiden veranstalten - sie lassen ihnen 10 Minuten Vorsprung, dann machen sie sich auf die Suche um sie zu töten. Zur Sicherheit wird in der Stadt verbreitet, gefährliche Mörder seien entflohen und die Jäger sind auf der Suche, um sie unschädlich zu machen. Später wird jedoch nur Jim losgeschickt, da Craig zu sehr verletzt ist. Er schafft es, den Jägern so weit zu entkommen, dass er dem Mädchen begegnet - sie heißt Darlene und wohnt mitten in den Bergen in einem alten Wohnwagen. Sofort entschließt sie sich, ihm zu helfen und versorgt seine Schulterwunde. Dann will sie ihn in ein Versteckt bringen - eine vergessene Miene in den Bergen - doch die beiden treffen unterwegs zwei Jäger, die Darlene erschießen. Die Sache ging jedoch nicht mit rechten Dingen zu, denn sowohl die Jäger als auch Jim sahen Craig an Darlenes Stelle, kurz bevor sie erschossen wurde. Und Jim erinnert sich an ein Gespräch mit Craig, das er im Keller der Hütte mit ihm geführt hatte: Eigenartige Dinge über eine magische Dose, die Jim damals als Fantasien abgetan hatte, von denen er sich jetzt jedoch fragte, ob sie nicht stimmen könnten. Eine Dose, die der Grund für Craigs zahlreiche Verletzungen ist, eine Dose, die Grund für Darlenes Tod ist. Und der Grund, washalb der Chief soeben bei lebendigem Leibe verrottet . . . Meine Meinung: Die Idee mit der Dose finde ich auf jeden Fall sehr spannend und gut ausgedacht - da ich es spannend halten möchte, sage ich nur das: Bei der alten Dose handelt es sich um einen Voodoo-Fluch. Was mich schon mal auf den Gedanken bringt: Sind Thriller und Psychothriller nicht völlig realistisch? Einen Voodoo-Fluch finde ich jetzt nicht sehr realistisch. Unter Psychothriller verstehe ich sehr blutige Dinge etc. Vielleicht irre ich mich ja ;) Hauptsache ist eben, dass das ganze Buch eine super Story hat, die auch brillant erzählt wurde. Das Buch wurde ab dem ersten Erwähnen der Dose spannend - was bedeutet, von Anfang an. Charaktere: Jim und Darlene waren sehr sympathisch, wie es sich eben auch gehört. Jim war vom Verhalten her eher normal, während Darlene wirklich etwas Besonderes war. Design & Cover: Ehrlich gesagt nix Besonderes. Aber ich fand gut, dass das Buch eingeteilt wurde - in "Freitagnacht", "Samstagmorgen", "Samstagnachmittag" und "Samstagnacht". Auf der Seite einer neuen Zeit wird der Mann mit der Axt wiederholt. Das sieht ganz cool aus.

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