Brett McBean Die Mutter

(83)

Lovelybooks Bewertung

  • 84 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 27 Rezensionen
(30)
(26)
(16)
(6)
(5)

Inhaltsangabe zu „Die Mutter“ von Brett McBean

Ein außergewöhnlicher, ultraharter Psychothriller Wenn Sie dies lesen, bin ich vermutlich tot. Ich erzähle Ihnen von meiner Tochter Rebecca. Ich werde ihren Mörder, diesen Scheißkerl, finden… Die Person, die ich einst war, und die, die mich jetzt aus dem Spiegel anschaut, sind zwei völlig verschiedene Menschen. Meine Reise ist eine lange und schmerzvolle Geschichte. Ich werde meine Tochter rächen. Ich würde für Rebecca sterben. Ich sage Ihnen also Lebewohl. Adios. Arrivederci. Die Mutter

Zuviel Sex, zu wenig Thrill !

— MarieKleinstadt

hochgelobt - aber leider nur eine Aneinanderreihung von Sexszenen

— harakiri

Stöbern in Krimi & Thriller

Blutzeuge

Thriller-Kost vom Allerfeinsten. Unerwartet, spannend und nervenaufreibend!

Seehase1977

Origin

Ganz anders als erwartet, aber trotzdem spannend

Faltine

YOU - Du wirst mich lieben

Beklemmend und atmosphärisch

lauravoneden

Die Brut - Die Zeit läuft

Super spannender zweiter Teil! Konnte mich sogar noch mehr überzeugen, als Teil eins.

.Steffi.

Unter Fremden

Eine schöne Geschichte über eine starke Frau, die es lernen muss, über sich hinauszuwachsen!

Cleo22

Memory Game - Erinnern ist tödlich

Mal ein ganz anderer Thriller, indem das Gedächtnis der Menschen höchstens zwei Tage zurückreicht

Curin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    Susi180

    02. February 2013 um 21:02

    Also dieses Buch hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte es unbedingt lesen da ich es blutig und grausam in Büchern mag... Ich möchte erstmal sagen das der Schreibstil des Autors sehr gut ist. Er macht es möglich das man auch die schlimmen Stellen gut lesen kann und es einen flüssigen Lauf hat. Die Geschichte ist außergewöhnlich, denn das Buch ist nicht wie ein normales Buch aufgebaut in einzelne Kapitel sondern in ganz viele einzelne kurze oder auch mal längere Kapitel. Jeder Fahrer der sie mitnimmt oder jeden den sie auf dem Weg kennenlernt umfasst ein solches Kapitel. Zudem ist das Buch dann noch in drei Unterkapitel aufgeteilt. Zum Anfang hatte ich etwas Probleme in die Geschichte zu kommen da es nicht anfängt und dann systematisch weitergeht sondern auch mal bisschen verwirrend Zeitverzögert... aber im großen und ganzen stört das beim lesen nicht. wenn man erstmal in der Geschichte angekommen ist kann man es ehe nicht mehr aus der Hand legen... Und wie auch schon oben vermerkt handelt es sich hier um einen wirklich schlimmen Thriller der meiner Meinung nach erst unter die Rubrik 18+ fallen sollte... Die Szenen die beschrieben werden von Mord, Misshandlung und Vergewaltigung sind sehr genau geschildert und als Frau stellt man sich wahrscheinlich ehe alles noch viel schlimmer da... Grausam wenn man darüber nachdenkt was diese Frau alles auf sich nimmt nur um den Mörder zu finden... Aber beim lesen kommt es einem gar nicht so schlimm vor, man ist so in der Geschichte gefangen das man es einfach liest jedoch wenn man das Buch zu Seite legt dann denkt man nochmal drüber nach... Für zarte Leser ist dieses Buch daher überhaupt nichts... und Menschen die schon beim normalen Thriller sagen es ist zu blutig oder grausam solltet von diesem Buch Abstand nehmen... Mir hat das Buch aus mehreren Gründen gefallen... Zuerst einmal ist es eine andere Idee... Dann war der Schreibstil sehr angenehm... es ist nicht zu dick gehalten so das die Geschichte auch nicht anfängt zu langatmig zu sein... im ganzen ein gutes Buch was einem mal aufzeigt was so passieren kann und wo man auf keinen fall hin möchte... EMPFEHLENSWERT... aber bitte erst ab 18 Jahre

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    stefanie_maucher

    27. December 2012 um 10:40

    Auf den 880 km zwischen den Metropolen Sidney und Melbourne erstreckt sich der Hume-Highway, den eine blonde, dünn und zerbrechlich wirkende Frau bereist. Fragt man sie nach ihrem Namen, lautet die Antwort: Betsy, Lucy, Angela; ihre Geschichte erfindet sie immer wieder neu, bis sie selbst fast vergessen hat, wer sie eigentlich ist. Sie trampt - und steigt nur zu denen ins Auto, bei denen "normalen Tramperinnen" wohl am ehesten Zweifel kommen würden, ob es so klug ist, dort einzusteigen. Dementsprechend grausam und widerwärtig sind die Erfahrungen, die sie auf dem Weg macht: Sie landet im Fahrzeug von Arschlöchern, notgeilen Böcken und Vergewaltigern, ist auf Rastplätzen sexuell gefällig, wird grausam misshandelt und kommt im extremsten Fall nur knapp mit dem Leben davon. Selten macht sie positive Erfahrungen mit anderen Menschen und selbst dann endet es unschön. Doch genau dieses Schicksal hat sie für sich gewählt, denn nur diese Suche scheint sie der Gerechtigkeit näher zu bringen. Sie sucht ein bösartiges Individuum, welches ein Tattoo auf der Schulter trägt, das verkündet: Stirb, Mutter. Mehr weiß sie nicht über den Mann, der ihre damals 18jährige Tochter Rebecca als Anhalterin mitnahm. Eine letzte Nachricht, auf Mutters Anrufbeantworter, gab diesen Hinweis, bevor man das Mädchen fand. Tot und abgelegt wie ein Sack Müll, an einem See. Diesen Mann zu finden, den Tod ihrer Tochter zu rächen, ihn zu bestrafen, das scheint ihr Ziel. Zwischendurch gibt uns McBean einen Ausblick auf Mutters Geschichte, ihre Kindheit, ihre ersten Erfahrungen mit Männern und häuslicher Gewalt, der sie sich erst dann zu entziehen schafft, als Rebecca unterwegs ist. Ihr Kind - der wohl einzige Mensch, den sie jemals liebte und durch den sie Glück erfuhr. Erst am Ende, an dem man erkennt, wie weit ihr Wahnsinn tatsächlich reicht, erkennt man, was diese Reise ist: Selbstbestrafung, die Suche nach dem Tod und Absolution dafür, nicht dagewesen zu sein, um das Kind zu schützen. Brett McBean nimmt mit, auf eine Reise in den klar wirkenden Wahnsinn. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich hatte mich die Geschichte innerhalb weniger Seiten voll im Griff. Es fiel mir schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, weshalb ich behaupten kann: McBean beschert schlaflose Nächte.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    Leseratz_8

    20. November 2012 um 16:06

    Ein Mutter auf der Suche nach dem Mörder ihrer Tochter auf einem Highway quer durch Australien. Einziger Anhaltspunkt: ein Tattoo "Mutter" auf dem Arm des Täters. Soweit so spannend. Leider ist diese Buch eines der widerlichsten Bücher die ich je gelesen habe, ausführliche und detailreiche Beschreibungen von Vergewaltigungen und eines Lynchmordes. Ich habe es bis zum Ende durchgehalten und die Auflösung sorgt für zusätzlichen Frust. Mit Sicherheit ein "unvergessliches" Buch, aber wohl nur Fans von Jack Ketchum zu empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    deni91

    08. October 2012 um 22:55

    Also ich persönlich finde dieses Buch richtig schrecklich!
    Kann einfach kein Buch lesen in dem die Hauptcharaktere rund um die Uhr vergewaltigt und misshandelt wird und dass alles noch ins kleinste Detail beschrieben wird.
    Bin zwar ein riesen Fan von Thrillern und alles was in diese Richtung geht aber hier hab ich einfach abbrechen müssen.

  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    11. August 2012 um 19:49

    Ihre Tochter Rebecca ist tot. Sie hatte sich gegen den Willen der Mutter auf den Weg gemacht, um ihrem Vater zu begegnen. Auf dem Highway zwischen Sydney und Melbourne wurde ihre Leiche gefunden. Von unterwegs sprach sie ihrer Mutter auf den AB, dass sie einen netten Fahrer gefunden hat, der sie mitnimmt und dass dieser auf dem Arm ein Tattoo mit STIRB MUTTER hat. Das war das letzte Lebenszeichen von ihr. Rebeccas Mutter brach alle Brücken hinter sich ab und befindet sich seitdem auf besagten Highway und steigt in jede Mitfahrgelegenheit ein, die sich ihr bietet, in der Hoffnung, dem Mörder ihrer Tochter zu begegnen. Ein Alptraum, der nicht endet, denn nicht jeder, der einen Tramper mitnimmt, hat nur dessen Beförderung im Sinn... Brett McBean lädt den Leser mit diesem Buch zu einer Reise voller Grauen, Horror, Abartigkeiten und Perversitäten ein. Eine Reise, die auf dem Highway zwischen Sydney und Melbourne spielt. Jede Mutter, die ein Kind verliert, trauert. Diese Mutter, dessen wahrer Name nie zu lesen ist, da sie sich bei jedem Tramper mit einem anderen Namen vorstellt, versucht ihre Trauer in Rache umzusetzen. Sie will den Mörder ihrer Tochter finden. Aus diesem Grund steigt sie Tag für Tag in jede sich bietende Mitfahrgelegenheit ein, sei es bei Bill, dem reisenden Vater, bei Shaun, dem Geburtstagskind, Chris, dem Nacht-Wäscher oder bei einem der anderen. Nicht jeder ist ihr wohlgesonnen, zumindest ist die Liste derer, die "normal" sind, hier recht rar gesät. Sie trifft auf die unterschiedlichsten Menschen und erlebt eine Reihe von Grausamkeiten am eigenen Körper, die weit über die Schmerzgrenze gehen. Sie wird vergewaltigt und sogar gefoltert und doch lässt sie nicht ab von ihrem Ziel, den Mörder zu finden. Der Autor kitzelt aus den meisten Beteiligten das wirklich schlimmste aus ihnen heraus. Er zeigt eine Bösartigkeit im Menschen, die seinesgleichen sucht. In Rückblicken erfährt der Leser auch die Vorgeschichte von Rebeccas Mutter, die es im Leben noch nie leicht hatte und sich, nachdem sie den Vater verlassen hatte, nur noch auf Rebecca konzentrierte. Dass ihr dieses Kind genommen wurde, hat sie lebensmüde werden lassen, denn anders kann man die Reaktion auf den Tod der Tochter nicht nennen. Es gibt während ihrer Suche Situationen, in denen sie auf ein Ende hofft, denn sie hat ihre Schmerzgrenze erreicht und kann oftmals nicht weiter. Auch nach einer besonders schweren Folter wünscht sie sich den Tod. Viele Lichtblicke gibt es in dem Buch nicht. Der Mutter bleibt absolut nichts erspart. Was man denkt, was einem beim Trampen passieren kann, das passiert der Mutter, ein Trauma ohne Ende. Der Schreibstil des Autors ist realistisch und sehr bildhaft. Ich wünschte, es wäre nicht so gewesen, denn ich habe an jeder furchtbaren Handlung teilgenommen, ob ich wollte oder nicht. Als Leser fühlt man sich der Mutter verbunden und leidet mit ihr mit, immer wieder hoffend, dass sie den Mörder endlich finden möge und die Greuel endlich aufhören. Ich weiß, dass ich dieses Buch wahrscheinlich nie wieder vergessen werde, denn es gab da eine Szene, die hat sich mir in ihrer Perversität eingebrannt. Daran werde ich noch lange denken. Für zart besaitete Leser kann ich dieses Buch nicht empfehlen, aber wer vor Sadismus, Vergewaltigung und Perversitäten nicht zurückschreckt, der sollte dieses Buch gelesen haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    Missyislovely

    15. July 2012 um 21:14

    'Die Mutter' war schon lange auf meiner Wunschliste. Ich weiß auch nicht, warum ich noch nicht eher auf den Trichter gekommen bin, dieses Buch zu lesen. Irgendwie hat mich das Buch immer abgeschreckt und ich hatte die Befürchtung, dass das Buch ein totaler Reinfall werden würde. Dabei wird der Autor, Brett McBean, oft in einem Zug mit Richard Laymon genannt. Das ist nicht immer von Vorteil, jedoch kann ich zu diesem Buch sagen: es passt, es passt perfekt! Mehr als einmal hatte ich im Laufe der Geschichte das Gefühl, endlich mal wieder ein Buch in der Hand zu haben, welches 'Das Spiel' von Richard Laymon ähnelt, welches eines meiner Lieblingsbücher ist. 'Die Mutter' ist definitiv keine Kopie - aber für alle Liebhaber des Buches ein Muss. Meine Meinung: Wow, was für ein Buch. Ich habe Freitag und Samstag die 'letzten' 80% gelesen. Es war SO spannend. Ich bin noch immer ganz begeistert. Ich habe auf diesen knapp 400 Seiten sehr viele Menschen kennen gelernt. Menschen, denen ich lieber nie begegnet wäre. Menschen, die ich ins Herz geschlossen habe. Die Mutter, welche eine enorme Kraft aufwendet, um den Mörder ihrer Tochter zu finden. Eigentlich fühle ich mich, als hätte ich zwanzig Bücher hintereinander gelesen. Aber dem ist nicht so, es war nur das eine Buch: Die Mutter! Das Buch selbst besteht aus 100% Spannung. Von der ersten Seite an ist man im Geschehen und lernt die Rahmengeschichte anhand von einem Brief, welchen Die Mutter verfasst hat, kennen. Brett McBean hat einen wirklich schönen, angenehmen Schreibstil und schafft es, ohne allzu viel Gewalt, die Spannung aufrecht zu erhalten. Klar, ohne Gewalt kommt auch dieses Buch nicht aus, Die Mutter trampt schließlich und lernt dort kaum nette Menschen kennen. Aber seine Formulierungen und die Taten der Personen sind lange nicht so schlimm, wie ich es anhand von anderen Meinungen erwartet hätte. Aber das ist nur meine Wahrnehmung, nagelt mich also darauf nicht fest. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich. Einen Teil mag man, den anderen Teil weniger. Und lasst euch gesagt sein, sie bekommen alle, auf eine höchst interessante Art und Weise, ihr Fett weg. Brett McBean hat es nämlich geschafft, der Geschichten alle miteinander zu verknüpfen - und das nicht nur mit Hilfe der Mutter. Alleine die Tatsache, welche sich bis zur letzten Seite durchzieht, macht das Buch zu einem besonderen Leckerbissen. Aber: gegen Ende wird das alles dann doch etwas abstrus. Da habe ich vor meinem Kindle gesessen und wirklich gedacht: " Nein, das kannst du jetzt nicht wirklich in die Geschichte packen, du zerstörst mir gerade meine Wertung!". Aber auch dieser Punkt ähnelt wieder dem Buch 'Das Spiel'. Da ihr das Buch ja alle noch lesen müsst(!), enthalte ich mich weiteren Kommentaren. Den Highway, auf dem Die Mutter trampt, gibt es übrigens wirklich: Hume Highway @ Wikipedia. Fazit: Ein toller Psychothriller, welchen ich jedem Fan von Büchern aus der Horror- Thrillerecke nur empfehlen kann. Es macht wahnsinnig Spaß, die verschiedenen Charaktere kennen zu lernen, Die Mutter auf ihrem Weg zu begleiten und mit ihr zu hoffen, bangen und leiden. Das Buch ist spannend, ohne an jeder Ecke über Gedärme zu reden - eben ganze wie 'Das Spiel'. Von mir gibt es 4 Sterne!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    LiebezuBuechern

    20. June 2012 um 21:06

    Das einzige woran die Mutter hängt, ist ihre geliebte Tochter Rebecca. Als diese, gegen den Willen der Mutter, nach Sydney zu ihrem leiblichen Vater trampen will, kommt sie nie dort an. Ihre Leiche wird einige Zeit später an einem See gefunden. Alles was der Mutter bleibt, war ein Telefonat von unterwegs in dem Rebecca erzählt, sie fährt mit einem nettem Mann, der ein Tattoo am Handgelenk trägt. Darauf steht "Stirb Mutter". Und die Mutter verfolgt ab sofort nur noch ein Ziel. Sie reist als Anhalterin auf den Straßen Australiens um eines Tages den Mörder ihrer Tochter zu finden und sich an ihm für den Tod von Rebecca zu rächen. Wenn man andere Rezensionen zu diesem Buch gelesen hat, dann ist oft davon die Rede, dass das Buch abgebrochen werden musste, weil es zu grausam war. Diese Meinung kann ich allerdings nicht teilen. Sicherlich sind einige Szenenbeschreibungen vorhanden die sehr gewalttätig sind, aber keinesfalls so, dass man das Buch deshalb abbrechen müsste. Wer dennoch so denkt, der hat ein eher zartes Gemüt und sollte von Psychothrillern im allgemeinen wohl eher Abstand nehmen. Kaum jemand kann sich vorstellen Dinge zu erleben, wie es "Die Mutter" tut. Zwei Jahre reist sich quer durch Australien und steigt bei allen Männern ein, bei denen man eigentlich sofort nein sagen würde. Sie lässt sich demütigen, vergewaltigen, fesseln, foltern, schlagen und erträgt all das mit dem Wissen, den wahren Mörder ihrer Tochter zu finden und ihre Rache an ihm zu verüben. Der einzige Grund für sie, noch am Leben zu bleiben. Bei jedem Fahrer nimmt sie eine neue Identität an und erzählt eine andere Lebensgeschichte, bis sie am Ende selbst nicht mehr weiß, wie sie wirklich heißt und was wahr und nur erfunden ist. Der Autor erzählt jedes Kapitel aus der Sicht des jeweiligen Fahrers und schafft somit eine sehr interessante Erzählperspektive, die ich so noch in keinem Buch gefunden habe. Jedes Kapitel ist somit auf seine Art komplett anders und man weiß nie, mit welchem Typ Mann man es diesesmal zu tun hat. Brett McBean hat teilweise extrem kranke Charaktere erschaffen, die beängstigende Fantasien haben. Dennoch wurden alle sehr gut dargestellt. Besonders "Die Mutter" wurde vom Autor als völlig verstörte Person erschaffen, der man sofort anmerkt, dass der einzige Lebensantrieb nur noch die Rache am Mörder ist. Ein Mensch, der innerlich schon längst zerbrochen ist und nur noch als Schatten ihrer selbst durch die Gegend wandert. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar und packt den Leser sofort. Hat man einmal mit der Geschichte begonnen, kann man sich nur noch schwer losreißen. Fazit: Ein spannender Thriller, der zeigt was Menschen alles ertragen können, wenn sie wollen. Allerdings, für mein empfinden, nicht so grausam, wie vielfach beschrieben. Eine spannende Geschichte, die viel Potenzial hat, das allerdings nicht ganz ausgeschöpft wurde. Dennoch lesenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    steffi_schaaf

    20. May 2012 um 11:47

    Rebecca trampt, sie will zu ihrem Vater, ohne dass ihre Mutter davon weiß. Dabei gerät sie in die Hände ihres Mörders. Sie hat ihre Tochter verloren. Sie gibt ihr altes Leben auf, um auf den Straßen von Australien nach dem Täter zu suchen. Ihr einziger Hinweis ist ein Tattoo auf dem Arm des Mannes, der ihr das Liebste genommen hat. So wie ihre Tochter stellt sie sich an die Straße und wartet darauf, mitgenommen zu werden. Jeder, der anhält kommt infrage, jeder hat eine eigene Geschichte und nicht immer eine Gute. Sie fragt sich, ob die Reise jemals enden wird. Brett McBean hat noch nicht viel veröffentlicht. Er ist Australier, schreibt Thriller und Horrorliteratur. In diesen Kreisen vergleicht man ihn mit Dean Koontz und Richard Laymon. Hochrangige Autoren, mit denen er sich noch messen muss. Das Buch erzielt bei mir die Wirkung, die es haben sollte. Es fesselte mich an sich von der ersten Seite an und ließ mich auch nicht mehr los. Der Roman ist unterteilt in viele kleine Geschichten. Sie erzählen die Begegnungen der Mutter mit den verschiedenen Reisebegleitern. Es gibt einige, die gute Absichten haben, die helfen wollen, andere hingegen sind sadistisch, lassen ihre schmutzigen Fantasien an ihr aus und behandeln sie wie Dreck. Diese Gegensätze ziehen sich durch das gesamte Buch. Kaum sind die Nerven wieder etwas beruhigt, geschehen erneut entsetzliche Dinge. Es entsteht beim Lesen keine Langeweile. Die Szenen sind detailgenau beschrieben, die Fantasie wird angeregt und das Gehirn bekommt viel zu tun. Ich fühlte mit der Mutter. Einerseits eine taffe Frau, die den fiesen Gestalten die Stirn bieten konnte, andererseits die Angst und auch die Hilflosigkeit, dass sie den Mörder nie findet. Man folgt ihrem Leidensweg, der auch körperlich an ihr stattfindet. Sie verändert sich psychisch und physisch. Man sieht sie vor sich, wie sie altert und verblasst. Sie verliert sich selber, hat keinen Bezug mehr zur Vergangenheit. Ihre Erinnerungen lassen nach, alles, was sie noch am Leben hält ist der Wunsch Rache zu nehmen. Man möchte sie förmlich aus dem Buch reißen und ihr ein Bett und eine warme Dusche zur Verfügung stellen. Gespannt erwartet man das Ende. Leicht irritiert vom Finale, legte ich das Buch zur Seite, atmete ein wenig durch. Es regt deutlich zum Nachdenken an. Gibt es tatsächlich so kranke Gestalten auf den Straßen? Haben wir alle irgendwo eine Macke? Tragen auch wir das Böse in uns? Manchmal ist es gut, den Nachbarn nicht besser zu kennen. Gut auch, dass man keine Gedanken lesen kann. Für mich ein sehr gelungener Psychothriller, der jedem Horrorliebhaber das Herz höher schlagen läßt. Er hat alles, was er haben muss. Horror, Spannung, Blutrünstigkeit. Für mich ist Brett McBean ein sehr viel versprechender Autor, von dem man sicherlich noch einige sehr gute Bücher erwarten kann. Verlag: Festa Verlag Autor: Brett McBean 384 Seiten 13,95 Euro

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    melanie_reichert

    24. November 2011 um 21:34

    Zum Inhalt: Was würdest du tun wenn dir dein Lebensinhalt genommen wurde? Die Mutter weiß es. Denn ihr wurde die Tochter genommen. Brutal ermordet und entsorgt. Sie weiß schon seit langem nicht mehr woher sie kam oder wohin sie geht. Doch sie hat ein Ziel: Den Mörder ihrer Tochter finden. Sein Aussehen ist unbekannt, doch im letzten Telefonat mit ihrer Tochter bekam sie einen Hinweis: Er hat ein Tattoo auf dem linken Arm mit dem Titel „Stirb Mutter“. Deswegen trampt sie schon seit Monaten auf dem Highway und steigt bei jedem Mann ein, der sie mitnimmt. Denn jeder kann der Mörder ihrer Tochter sein. Oder schlimmeres… Meine Meinung: „Die Mutter“ war mein erstes Buch aus dem Festa Verlag und vom Autor McBean. Ich liebe Autoren wie Laymon und Ketchum und kam hier voll auf meine Kosten. McBean kann man mit Vorgenannten in jedem Fall auf eine Ebene stellen. Die Spannung und Dynamik in diesem Buch war wirklich grandios. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Letztendlich hat mich auch der flüssige und gut verständliche Schreibstil des Autors gefesselt. Das Buch braucht keinen großen Einstieg in die Geschichte, man ist sofort drin. Der Charakter der Mutter ist brilliant ausgearbeitet. Der Autor erschafft einen schmalen Grad zwischen Besessenheit und Wahnsinn. Als Leser weiß man selber irgendwann nicht mehr was in der Realität passiert und was in der reinen Vorstellung der Mutter entsteht. Sie nimmt unglaubliche Opfer auf sich um ihrem Ziel näher zu kommen. Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Von Gewalt, Sex, Vergewaltigung und Folter lässt sie alles über sich ergehen. An manchen Stellen bin ich selbst an meine Grenzen geraten, aber die Spannung war einfach zu groß ;) Jeder, der selber Mutter ist, kann sicher nachvollziehen warum sie so handelt. Daher finde ich die Protagonistin authentisch und überzeugend. Ich finde, dass der Autor hier einen großartigen Roman erschaffen hat. Wie sich seine Protagonistin entwickelt und die Geschichte auflöst, ist absolut gelungen und spannend. Ich werde auf jeden Fall auch seine anderen Romane lesen. Für mich eine Entdeckung. Bewertung: 5/5 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    Bücherwurm

    17. October 2011 um 17:38

    So, gleich vorab: Vorsicht: Dieses Buch ist nicht für alle zu empfehlen!!! Dieses Buch ist eine einzige Ansammlung von Gewalt, Abartigkeiten und Schock-Szenen! Vor einem Jahr hätte ich dieses Buch sicher nicht lesen können, da hätte ich es weggelegt und hätte einfach nur gedacht: "Dieser Autor ist ja krank!" So, aber das Thema ist eigentlich raffiniert und es ist tatsächlich so, dass man nicht aufhören kann zu lesen, es wird eine Spannung aufgebaut, wie ich es selten erlebt habe: Das Buch besteht aus einzelnen Kurzgeschichten: Die gemeinsame Komponente ist eine Frau, Mitte 40, die mehrere Jahre den Hume auf- und abtrampt, um den Mörder ihrer Tochter zu finden. Der Hume ist der sehr einsame Highway zwischen Melbourne und Sydney in Australien. Jahre zuvor ist die Tochter nach einem Streit abgehauen, um in Sydney ihren Vater aufzusuchen, den sie nie kennenlernte, da ihre Mutter schwanger vor dem sehr gewaltätigen Mann flüchtete. Da die Mutter ihrer Tochter all die Jahre verschwiegen hat, welchen Vater sie ihr vorenthält, kommt es zu dieser drastischen Szene und die Tochter packt heimlich ihre Sachen und verschwindet. Sie will über den Hume trampen, meldet sich noch einmal per Telefonanaruf und wird wenige Tage später nackt und tot von der Polizei aufgefunden. Ihre Mutter hat nur ein Ziel: Den Täter finden! Sie lässt sich mitnehmen, wo es nur geht und wird vergewaltigt, stranguliert, verstümmelt und mehr als einmal verbringt sie Monate im Krankenhaus, um sich ins Leben zurückholen zu lassen, nur um anschliessend wieder an der Strasse zu stehen. Es ist grausam, ein Buch, das den Leser nicht loslässt, einen Einblick bietet in die abgrundtiefe Zerstörung einer Seele, die ohne Sinn und Verstand -selbst als unschuldige Helfer zu Tode kommen- nicht zur Besinnung kommt, wie wahnsinnig und unnütz diese Aktion eigentlich ist. Mehrmals ertappte ich mich bei dem Gedanken: Bitte, lass sie doch endlich sterben! Gib dieser Seele Ruhe, die es als feige empfindet in den Suizid zu gehen. Das Buch ist eklig, die Sex-Szenen, die Gewalt, die Folter, das Ausmalen der schrecklichsten Dinge, die man sich vorstellen kann, es rührt nicht zu Tränen, sondern ist abstossend. Mitgefühl für diese Mutter kann man nur bedingt empfinden, zu krank sind die Dinge, die sie mit Absicht mit sich machen lässt. Aber es ist richtig: Man hört nicht auf zu lesen! Je abartiger die Geschichten werden, je mehr Personen auftauchen auf diesem Highway, man möchte es als Leser wissen: Wo verbirgt sich der Täter, wer war es? Findet sie ihn? Und vor allem: Was wird dann geschehen? Bringt sie ihn um? Lässt sie ihn foltern oder wie will sie den Tod der Tochter sühnen? Gibt es für diese kaputte Frau noch ein Leben danach? Wie kann es sein, dass ein Mensch über Jahre keine Ruhe findet? Warum hilft dieser Frau niemand? Ein aussergewöhnliches Buch, eigentlich wollte ich aufgrund des Ekel-Faktors nur wenig Punkte geben, aber ohne diese scheusslichen Szenen wäre dieses Horrorbuch nicht das, was es ist: Ein Schocker!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    sascha_flug

    15. October 2011 um 09:48

    Ein super spannender Thriller aber nichts für schwache Nerven.
    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
    Brett McBean schreibt toll und er wird sehr deutlich, besonders bei den ekligen szenen.
    Freu mich schon auf weitere Bücher von diesem Autor.

  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    jimmygirl26

    24. September 2011 um 19:54

    Das Buch war von Anfang an ein wenig langweilig wurde dann aber sehr spannend, die Geschichte ist doch sehr verwirrend da es sich eigentlich um lauter Kurzgeschichten handelt die jedoch irgendwann einen Sinn ergeben. Die Mutter ist teilweise sehr brutal, Gewaltszenen werden sehr genau beschrieben und es kann teilweise ins Ekelige übergehen. Dennoch ist das Buch ein sehr gelunges Werk wobei man sieht was eine Mutter mitmacht wenn ihr Kind brutal ermordet wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    Sky

    18. September 2011 um 17:50

    Meine Meinung Auf dem Highway sucht eine Mutter verzweifelt den Mörder ihrer Tochter. Dabei trampt sie, um sich die Leute ansehen zu können, die Straßen rauf und runter. Ihr einziger Hinweis: Ein Tattoo mit dem Schriftzug "Stirb Mutter". Die Gestalten, die ihr dabei begegnen scheinen teilweise schlimmer zu sein, als der Killer, der ihre Tochter auf dem Gewissen hat. Verschiedene Menschen begegnet man zwischen aufrichtigen Gestalten bis zwielichten Wesen bis zu absoluten kranken Individuen, die der "Mutter" einiges abverlangen. Sie wechselt dabei ihren Namen und immer mehr nagt die nicht zu enden scheinende Suche nach dem Mörder an ihrer Persönlichkeit. Dieser Psychothriller ist wirklich atemberaubend, nicht nur aufgrund seiner Machart, sondern auch durch die Abgründe in die uns der Autor hinabführt. Zwischen Perversionen und Ekel, wie einer Melancholie wird der Leser verschiedenen Personen nahe geführt. Dabei bekommen wir nur anhand eines Briefes, der von der "Mutter" verfasst wurde ihr wahres Wesen zu Gesicht. Jedes Kapitel ist aus der Sicht des jeweiligen Fahrers, der die Frau am Straßenrand mitnimmt, die versucht den Mörder ihrer Tochter zu finden. Die Art die Geschichte zu erzählen war für mich neu und sehr ansprechend. Vor allem gelingt es dem Autor die jeweiligen Charaktere, trotz ihres kurzen Auftretens, realistisch und sehr unterschiedlich zu zeichnen, so dass keiner der Personen im Buch jeweils blass wirkt. Sie haben alle ihre Macken und ihre Ängste, sind mal nett, mal in die komplett andere Richtung und man merkt welche schrecklichen Persönlichkeiten in unserer Welt lauern. Die Sprache wechselt zwischen derb bis fast schon philosophisch je nach dem jeweiligen Perspektivträger des Kapitels. Damit ist jedes Kapitel anders und es bleibt spannend bis zum Ende des Romans. Man möchte wissen, ob sie es schafft ihn zu finden, ob sie an ihren Kummer, an die Grausamkeiten die ihr auf der Straße begegnet, zerbrechen wird oder stark bleibt und ihre Gerechtigkeit erlangt. In dieser depressiven Welt wird man immer mehr hineingezogen, trampt an der Seite dieser Frau und geht mit ihr diesen grauenvollen Lebensweg. Oft ist es wie ein Marsch durch die Hölle. Man hofft für sie, dass alles gut wird, sie endlich ihre Gerechtigkeit erlangt, sie von dem Highway verschwinden kann und wieder Leben in sie eingehaucht wird. Jeder Charakter ist wichtig für das Buch. Alles wird in kleinen Details miteinander verbunden und verdichtet sich zu einem Netz aus dem Leser nicht mehr herauskommt, wie auch aus dem die Protagonistin keinen Ausweg mehr zu finden scheint. Als Leser ist man überrascht über die Stärke dieser Frau, entsetzt über die Dinge, die sie erleben muss und geschockt von den finsteren Gestalten die unsere Welt bevölkern. Dieser Psychothriller hat einfach alles, was ein solcher braucht: Endlose Spannung, eine toll gestaltete Geschichte, überzeugende Charaktere und ein Ende, mit dem man nicht rechnet. Denn das Ende dieses Buches ist absolut überraschend und lässt dem Leser mit einen schallen Beigeschmack zurück und ist trotzdem alles andere als unbefriedigend, sondern einfach passend und überwältigend. Fazit Die Straße ist ein seltsamer Ort und bringt dunkle Gestalten ans Licht. Brett McBean hat hier einen Psychothriller hingelegt der seinesgleichen sucht. Das volle Paket wird geboten mit einer interssanten und orginellen Erzählstruktur und einem Ende, das überrascht. Absolute Empfehlung für alle (Psycho-)Thrillerfans, denen es nichts ausmacht, dass es eventuell mal härter zur Sache gehen kann.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    Angela2011

    06. July 2011 um 08:27

    Inhalt Sie steht seit vielen Monaten am Rande des dröhnenden Highways und fährt per Anhalter. Längst hat sie vergessen, wer sie ist, woher sie kam, denn sie lebt nur noch, um den Mörder ihrer Tochter Rebecca zu finden. Per Handy konnte Rebecca ihr noch einen einzigen Hinweis geben: Auf dem linken Arm trägt der Mann ein Tattoo, auf dem ›Stirb Mutter‹ steht. Jeder der anhält, könnte der Killer sein – oder jemand noch viel Schlimmeres … Meine Meinung Rebeccas Mutter hat längst vergessen wer sie ist oder einmal war. Seit dem Tod ihrer Tochter, fährt sie per Anhalter mit, und dies gezielt nur bei Männern. Denn Rebecca, konnte ihr noch einen wichtigen Hinweis geben, und seitdem ist sie auf der Suche nach dem Mörder ihrer Tochter. Sie gibt sich immer wieder neue Namen, und erlebt viele schreckliche Dinge, und tut alles, wirklich alles um den Mörder zu finden. Dieses Buch hat mich sehr interessiert, mit dieser Inhaltsangabe. Das es aber so hart wird, hätte ich nicht gedacht. Brett McBeans "Die Mutter" ist ein ultraharter Psycho-Thriller. Man wird praktisch dazu gezwungen immer weiter zu lesen, auch wenn es noch so grauenvoll ist. Dieses Buch ist auf keinen Fall etwas für Leute mit schwachen Nerven, denn ich musste es echt ab und an beiseite legen. Ich war auch einmal am überlegen, es aufzuhören, aber ich habe immer alle Bücher zuende gelesen, und dann wurde daraus eine Lesenacht, denn man möchte ja auch wissen wie die Rache ausgesehen hat. Dies ist der härteste Psycho-Thriller, den ich bis jetzt gelesen habe. Wenn ich an die Männer denke, die sie getroffen hat, schüttelt es mich immer noch. Denn was sie verlangt haben, und was sie für Psychopathen sind größtenteils, ist der reinste Horror. Es gibt zwar auch kleine Abschnitte, indem ihr auch nette Menschen helfen wollen, und da kommt man auch mal kurz selber zur Ruhe. Das Buch setzt sich auch aus Briefabschnitten der Mutter aus ihrer Vergangenheit zusammen. Es ist in drei Schauplätzen, mit kurzen Kapitelabschnitten unterteilt, in denen man die Menschen kennenlernt, die die Mutter trifft und in jedem Schauplatz ist auch ein Teil eines Briefes enthalten.Es ist auch nicht aus der Sicht der Mutter geschrieben, was ich anfangs dachte als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, sondern aus der Sicht der Personen, die sie auf dem Highway trifft. Man stellt sich immer wieder die Frage, wie sie das aushalten und ob es noch schlimmer kommen kann... Fazit Nichts für schwache Nerven, aber trotzdem empfehlenswert für diejenigen, die harte Psychothriller vertragen können...

    Mehr
  • Rezension zu "Die Mutter" von Brett McBean

    Die Mutter

    Claudias-Buecherregal

    14. June 2011 um 10:37

    "Der Mutter" ist das Schlimmste passiert, was einem Elternteil zustoßen kann. Ihre 18 jährige Tochter wurde beim Trampen durch Australien ermordet. Dieses hat "die Mutter" nie verkraftet und ihr einziges Ziel im Leben ist es nun, den Mörder ihrer Tochter zu jagen. Als kleiner Hinweis auf den Täter dient eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, in der die Tochter ihrer Mutter mitteilte, dass der Autofahrer eine Tätowierung mit dem Aufdruck "Stirb, Mutter" besäße. "Die Mutter" verbringt nun ihr ganzes Leben auf den Straßen zwischen Melbourne und Sydney, sie steigt von einem Auto ins nächste und hofft dadurch endlich den Mörder ihrer Tochter zu finden. Trampen - etwas wovor jede junge Frau schon zig Mal gewarnt wurde, und nur weil "die Mutter" bereits älter ist, reduziert dieses nicht die Gefahren, die dabei lauern können. "Die Mutter" sieht allerdings keine andere Möglichkeit, den Mörder ihrer Tochter zu finden. Monatelang lässt sie sich von zahllosen Menschen in deren Autos mitnehmen und nimmt die Gefahren und Schmerzen billigend in Kauf. Natürlich stellt nicht jeder Autofahrer, der sie mitnimmt, eine Gefahr dar. So lernt sie auch einen Vater kennen, der seinen Sohn besuchen will, einen schwulen Trucker oder ein sich liebendes, älteres Ehepaar. Aber für jeden netten Autofahrer stößt sie auf mehrere Psychopathen, Mörder und Gewalttäter. Schläge und Vergewaltigungen gehören schon fast zum Standardprogramm und Brett McBean hat noch viel schlimmere, grauenhaftere Phantasien in seinem Buch umgesetzt. "Ich reise schon fast ein Jahr lang über den Hume. Mein Zuhause sind Motelzimmer, Autos, sogar Rastplätze, wenn die Umstände es verlangten. Ich bin schon in so vielen Autos gewesen und habe so viel Leute getroffen, dass mein Verstand ganz taub und meine Erinnerung ganz vernebelt ist. Alles, was ich weiß, ist, dass ich ihn immer noch nicht gefunden habe, auch wenn ich schon ein paarmal glaubte, ich hätte ihn." (Seite 158 f.) Die Idee und die Umsetzung durch den geschickten Aufbau des Buches gefallen mir richtig gut. Jeder Person, die "die Mutter" auf ihrer Suche kennen lernt, wird ein Kapitel gewidmet, in dem diese Person zunächst kurz vorgestellt wird. Dann wird das Aufeinandertreffen mit "der Mutter" beschrieben. Dieses ist manchmal sehr ruhig und lässt den Leser kurz durchatmen. Andere Treffen hingegen sind einfach nur brutal und grausam. Der Frau widerfährt immer wieder unbeschreibliches Leid und trotzdem setzt sie dem Trampen kein Ende. Die Suche nach dem Mörder ist für sie die einzig verbliebene Lebensaufgabe. Ständig ändert sie ihre Identität und verliert sich dadurch selbst. Ihr ist kaum noch klar, wer sie eigentlich ist, sondern sie hat nur das eine Ziel vor Augen. Obwohl das Buch oftmals spannend und brutal geschrieben ist, vermag es der Autor auch in den ruhigeren Passagen zu überzeugen und die Situation "der Mutter" glaubhaft zu schildern. Das Buch ist im Festa Verlag im Bereich Horror-Taschenbuch erschienen und trotzdem bin ich sehr froh, dass der McBean ein paar dieser ruhigeren Szenen eingestreut hat. Denn hätte er auf die Autofahrer verzichtet, der "der Mutter" nichts antun wollten und auch auf die Einführungen zu dein einzelnen Personen, und wäre stattdessen gleich auf die brutalen Überfälle gekommen, dann hätte es zu übertrieben, zu gewollt und einfach unglaubwürdig gewirkt. Durch die geschickt Mischung kann das Buch aber auf ganzer Linie überzeugen. Fazit: Es gibt sicherlich noch härtere Horror-Bücher, aber "Die Mutter" ist durchaus nicht ohne und erfüllt ihre Aufgabe im Genre Horror hervorragend. Broschiert: 384 Seiten Verlag: Festa; Auflage: 1 (Juni 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3865520936 ISBN-13: 978-3865520937

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks