Brett McBean Die Mutter: Psycho-Thriller

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Inhaltsangabe zu „Die Mutter: Psycho-Thriller“ von Brett McBean

Subtil beklemmend, spannend von der ersten Seite an und kein 0815 Roman.

— Argent
Argent

Brutal und nichts für schwache Nerven, konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen

— crazy_julchen
crazy_julchen

Nicht meins. Leider sind die verschiedenen Geschichten auf dem Highway oft langweilig und das Ende ist auch eher frustrierend als gelungen.

— Ywikiwi
Ywikiwi

Nicht das, was ich mir erhofft habe.

— Kaisu
Kaisu

Ein Hardcore-Splatter-Roadmovie, der sinnlos und unspannend ist. Pure Leseenttäuschung.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Verstörend, etwas eklig. Gleichzeitig mit einem, teilweise überzogenen, Blick ins Innerste einer verzweifelten Mutter. Trotzdem lesenswert.

— sparks88
sparks88

Starker, emotionaler und spannender Thriller! Ich bin absolut begeistert!

— Anastasiae
Anastasiae

Schwierig, diese Story zu beurteilen - sehr aufwühlend und emotional - auch spannend, aber es fehlte zum Schluss zu viel...

— heike_herrmann
heike_herrmann

Die Story fande ich sehr interessant, auch die einzelnen Begegnungen der Mutter. Jedoch habe ich mir vom Ende deutlich mehr erwartet.

— LeseBlick
LeseBlick

Ich habe mehr erwartet, vor allem das Ende war eine wahnsinnige Enttäuschung

— Virginy
Virginy
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  • Düster, überraschend - kein 0815 Roman

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    Argent

    Argent

    15. June 2017 um 14:08

    Gelungene Story die von der ersten Seite an packend ist und den Leser nicht kalt lässt.

    Die Figur der Mutter finde ich grossartig geschildert und glaubhaft dargestellt.


    Das Buch ist schonungslos mit den Protagonisten wie auch mit dem Leser.

  • Brutal und nichts für schwache Nerven, konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    crazy_julchen

    crazy_julchen

    02. September 2015 um 17:16

    Ein verstörender Psycho-Thriller, der mich verwirrt zurück lässt. Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll... Klapptext: Sie steht seit Monaten am Rande des dröhnenden Highways und fährt per Anhalter. Längst hat sie ihren Namen vergessen, wer sie ist, woher sie kam. Sie lebt nur noch, um den Mörder ihrer Tochter zu finden. Ihr einziger Hinweis: Auf dem linken Arm trägt der Mann ein Tattoo: STIRB MUTTER. Jeder Fahrer, der sie mitnimmt, könnte der Killer sein - oder jemand viel Schlimmeres... Cover: Das Cover ist in einem düsteren schwarz gehalten. In der Mitte ist in schwarz-weiß ein halbes Gesicht einer Frau zu sehen. Das zeigt, wie düster das Buch sein sollte. Der Titel "Die Mutter" ist in blutrot geschrieben. Meine Meinung: Das Buch hat mich bis zum Schluss verwirrt, aber doch mitgerissen. Man wollte wissen, wer der Mörder der Tochter ist und was die arme Frau auf ihrer Reise noch alles mitmachen musste.Teilweise war es so brutal, dass es zurecht als "Heyne Hardcore" veröffentlicht wurde. Der Schreibstil war flüssig, sodass man es schnell lesen konnte. Der Charakter war richtig gut in Szene gesetzt. Eine Frau, die in ihrem Leben nur noch eins will, Rache. Rache an dem Mörder ihrer Tochter. Ein Buch, das mit Sicherheit von der Grundidee der Realität von manchen Eltern ähnelt. Die Umsetzung war, meiner Meinung nach, allerdings ein wenig verfehlt. Die Frau war düster und innerlich zerrissen beschrieben. Man musste mit ihr mit leiden und fragte sich innerlich, wie eine Frau so etwas noch länger aushalten konnte. Doch teilweise war mir der Charakter suspekt, realitätsfern. Der Schluss war, meiner Meinung nach, auch etwas zu offenherzig und vor allem zu kurz geschrieben. Manch andere Szenen wurden lang und breit ausgetreten und genau der Schluss, der so wichtig ist, war hier einfach zu kurz geraten. Das stört mich richtig bei diesem Buch, weil es einfach hätte anders beschrieben sein sollen. Fazit: Ein blutiges, brutales Buch, das nichts für schwache Nerven ist. Wer auf eine große Brutalität steht und einen Thriller, der einen so schnell nicht mehr los lässt, muss dieses Buch, lesen! Ich kann es trotz allem an richtige Hardcore Thriller-Fans empfehlen. Idee 5/5 Umsetzung 3,5/5 Cover 4/5 Charaktere 4/5

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  • Rezension zu "Die Mutter"

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    Ywikiwi

    Ywikiwi

    23. February 2015 um 11:40

    Wenn Sie dies lesen, bin ich vermutlich tot. Ich erzähle Ihnen von meiner Tochter Rebecca. Ich werde ihren Mörder, diesen Scheißkerl, finden… Die Person, die ich einst war, und die, die mich jetzt aus dem Spiegel anschaut, sind zwei völlig verschiedene Menschen. Meine Reise ist eine lange und schmerzvolle Geschichte. Ich werde meine Tochter rächen. Meine Meinung: Konnte mich leider nicht überzeugen. Nachdem mir vor einiger Zeit „Das Motel“ vom Autor doch ziemlich gut gefallen hat, habe ich mir direkt danach auch „Die Mutter“ auf meinen Kindle geladen. Das ist allerdings schon fast 3 Jahre her. :D Deswegen dachte ich, es wird jetzt wirklich mal an der Zeit diesen doch sehr extrem klingenden Psychothriller zu lesen. Aber leider war die Geschichte absolut nicht meins. Aber worum geht es überhaupt? Es geht um eine Mutter, die den Mord an ihrer Tochter Rebecca rächen will. Ihr einziger Anhaltspunkt: Rebecca ist per Anhalter gefahren und der Mörder hat ein Tattoo auf dem Arm mit den Worten „Stirb, Mutter!“. Die Mutter steigt also fortan wahllos zu Kerlen ins Auto oder den Truck ein, stets auf der Suche nach Rebeccas Mörder – und nimmt dabei einiges in Kauf. Und jeder Kerl bei dem sie mitfährt bekommt sein eigenes Kapitel. In diesen Kapiteln erfahren wir einen Teil der teilweise echt unnormalen Lebensgeschichte des jeweiligen Mannes. Und obwohl es öfter auch mal richtig zur Sache geht (es gab zwei Sorten von Kapiteln: entweder gähnende Langeweile oder total übertriebene Brutalität – ein Zwischending gab es einfach nicht), haben mich einige Kapitel manchmal doch schon ein wenig gelangweilt. Hatte ich am Anfang wirklich noch Mitgefühl für die Mutter entwickelt, wurden ihre Handlungen von Kapitel zu Kapitel einfach immer dämlicher. Mir ist klar, dass man, wenn man sein Kind verloren hat, nicht mehr wirklich rational denken kann - aber für mich waren die Geschehnisse einfach viel zu unlogisch. Trotzdem ist es nicht nur schlecht. Man kann die Geschichte gut lesen und man ist auch neugierig auf das Ende. Deswegen habe ich auch nicht abgebrochen, sondern bin eisern dabei geblieben (auch wenn ich spätestens bei dem „Vampirjäger“ Gus, den Kindle einfach zerreißen wollte… ach nee geht ja sowieso nicht...). Aber hat es sich gelohnt, bis zum Ende dranzubleiben??? Nope. Auch das Ende ist eher frustrierend als gelungen. Fazit: Schade schade. „Die Mutter“ konnte mich nicht überzeugen. Es war teilweise zu ausschweifend was zu Langeweile führte und dann wiederrum war es einfach unnormal brutal und unlogisch. Von einem Psychothriller erwarte ich mir einfach mehr "Psycho" und "Thriller".  Die Aufmachung mit den vielen Einzelgeschichten hat mir zwar gut gefallen und man konnte es auch flüssig lesen, allerdings gibt es in dem Genre einfach viel Besseres! Wer den Autor mal kennenlernen möchte, kann es gerne mal mit dem Buch „Das Motel“ versuchen. ► 2 Sterne

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  • "Die Mutter"

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    Kaisu

    Kaisu

    25. January 2015 um 15:19

    "Solange wird die Liebe dauern, solang ein Mutterherz noch schlägt." [Albert Träger] Dieses Zitat trifft ziemlich genau ins Schwarze. Solange "Die Mutter" noch am Leben ist, wird sie ihre Tochter lieben und nicht aufgeben. Egal was sie getan hat. So schnell wird sie diese nicht hassen und aus ihrem Leben streichen. Nein. Sie wird kämpfen und wenn sie dafür ungepflegten, eklig riechenden Männern in ihrem vollgepackten Trucks den Schwanz lutschen muss. Wenn Männer sie von hinten ficken wollen, sollen sie es machen. Ihr ist das gleichgültig. Sie hat nur ein Ziel vor Augen. Ihre Tochter. Oder besser gesagt, den Mörder von ihr. Der ihr kurzes Leben so rasch beendete. Denn noch bevor sie so richtig angefangen hatte aufzublühen, wurde sie ausgelöscht. Umgeknickt. Abgebrochen. Durch ihn. Den Mann mit dem Tattoo "STIRB MUTTER". Wenn es Road-Movies gibt, muss es doch auch Road-Books geben. Das wäre zumindest meine Schlussfolgerung. Man kann es auch eine Aneinanderreihung schicksalhafter Ereignisse nennen. Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde beide Bezeichnungen recht passend für diesen brutal direkten Thriller. Wie oben geschrieben, ist die Mutter namens Jane, Joan, Julia, Lucy oder gar Cynthia - sie verwendet viele Identitäten - auf der Suche nach dem Mann, der ihre Tochter ermordet hat. Der einzige Hinweis, den sie Dank eines Anrufes hat ist, dass der Mann eine recht auffällige Tätowierung trägt. Um diese auch sichten zu können, hat sie die makabere Angewohnheit, die Männer so weit zu verführen (meist recht direkt), sodass diese ihren Oberkörper entblößten und sie diesen auf das bekannte Merkmal überprüfen kann.  Sollten sie diese Besonderheit nicht aufweisen, verschwindet sie rasant aus den Augen des Fahrers. Die nicht selten recht verwirrt drein schauen. "Die Mutter" ist eine sehr sehr verzweifelte Frau. Das wird einem direkt nach der ersten Begegnung klar. Hier ist jemand niedergeschlagen und gibt seine letzte Würde für die Suche nach einem brutalen Menschen her. Dieser Hass auf ihn, sowie die Gleichgültig bei jeglicher Form von Geschlechtsverkehr, sind genauso spürbar, wie die unendliche Liebe für die tote Tochter. Man versucht sie zu verstehen, kann es aber nicht. Zu tief ist diese Frau schon gerutscht, als dass man ihr Handeln absegnen könnte. Man fragt sich daher nur die ganze Zeit: Wird sie jemals ihren Frieden finden? Wird sie erlöst werden, von der inneren Unruhe? Wird sie den Killer finden? Denn nur mit seinem "Fund" hat schließlich alles ein Ende. Hofft man zumindest. "Sie denken, ich bin verrückt, nicht wahr? Sie glauben, ich hätte das alles nur erfunden?" [S.159] Alle anderen Personen - die Fahrer, der Trucks und anderen fahrbaren Untersätze - werden nur kurz beleuchtet. Man erfährt genauso viel von ihnen, dass man sich einen guten ersten Eindruck verschaffen kann. Diese Herren (und Damen) haben die Ehre jeden Abschnitt einleiten zu dürfen. Danach begegnen sie der Mutter, die ihnen eine Geschichte auftischt und dabei meist recht nah an der Wahrheit bleibt. Ist diese zufrieden gestellt - oder auch nicht, da sie schließlich weitersuchen muss - endet das literarische Dasein des Charakters und der Leser darf sich einer neuen Figur widmen. Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Allein ihre Titel sprechen für sich: "Der Freeway", "Die Kreuzung" und "Der Highway" und kündigen die Steigerung an, dass man dem Ziel näher kommt. Wie dieses am Ende ausschaut, wird natürlich nicht verraten. Zwar überrascht die Mutter mich in einem Punkt, aber in dem anderen ist sie vorhersehbar. Die Struktur des Aufbaus bleibt dabei aber stets gleich. Sie wird lediglich durch den Brief der Mutter unterbrochen. Von dem man Stück für Stück mehr zu lesen bekommt und so immer mehr über die einsame Frau erfährt. Leider wird der Text somit auch recht zäh. Man beginnt zu überfliegen und pickt sich nur die "interessanten" Passagen heraus. Letztendlich kann man dieses Buch lesen, man muss es aber nicht. Es ist definitiv nichts für zartbesaitete Leserherzen und man sollte die Kategorie "hardcore" recht ernst nehmen. Was diese Frau sich hier selbst zufügt, ist teilweise jenseits von Gut und Böse. Da sich besonders der Mittelteil zieht, da es immer wieder Schema F ist, und erst gegen Ende wieder überzeugender wird, muss ich dem Buch in der Gesamtnote ein paar Pünktchen abziehen. Vom Figurenaufbau ist das Buch top! Man kann mitfühlen, mitekeln und mitbangen. Nachvollziehen konnte ich es nur bis zu einem gewissen Punkt. Zu groß war mir letztlich die körperliche und seelische Zerstörung, die sich die Mutter antat. Auch wenn sie es wohl nicht anders wollte und nur so ihren Schmerz lindern konnte... 6 von 10 Punkten

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  • Etwas verstörend, aber lesenswert

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    sparks88

    sparks88

    14. October 2014 um 19:30

    Der Inhalt in aller Kürze: Rebeccas Mutter möchte den Mörder ihrer Tochter rächen. Sie hinterlässt einem unbekannten Leser einen Brief, in dem sie schildert, wie sie diesen Rachefeldzug führen möchte. Das Risiko dabei für ihre Tochter zu sterben, bezieht sie in diesen Plan fest mit ein. Es wird eine lange und schmerzvolle Reise, die aus der Frau, die diese beginnt, eine komplett andere werden lässt. Der Eindruck der Protagonisten: Neben der namenlosen Mutter, oder der Mutter mit sehr vielen Namen, und ihrer Tochter Rebecca spielen viele Menschen eine Rolle in diesem Buch. Kapitel für Kapitel hat die Mutter mit unterschiedlichen Personen zu tun, die so schnell verschwinden, wie sie aufgetaucht sind. Nur zu wenigen Charakteren kann man auf den Seiten eine Beziehung zu aufbauen, bei manchen möchte man dies auch gar nicht. Hier erfährt man die Abgründe menschlichen Tuns und ist froh um die geschaffene Distanz. Auch wenn man die Mutter auf ihrem kompletten Weg begleitet, wird sie zu keinem greifbaren Charakter, den man mit Worten beschreiben könnte. Die Verzweiflung und Selbsterniedrigung überwiegen und zeichnen ihren Rachefeldzug. Der Schreibstil und die Wirkung des Buchs: Das Buch ist in mehrere Teile und relativ kurze Kapitel gegliedert. Dies erleichtert das Lesen und führt in angenehmem Tempo durch die Geschichte, sorgt aber auch dafür, dass manche Charaktere flüchtig bleiben und schnell in Vergessenheit geraten. Bei manchen Kapiteln bekommt man das Gefühl, dass sie nur geschrieben wurden um die Seiten zu füllen und keinen wirklichen Einfluss auf die Geschichte haben, wenngleich sie das verzweifelte Tun der Mutter unterstreichen sollen. Es ist sehr schwer sich mit der Mutter, die nach und nach nicht nur ihr Selbst sondern beinahe auch den Verstand verliert, zu identifizieren und so ist es auch etwas schwer der Geschichte zu folgen und ihr etwas Wahres abzugewinnen. Außerdem fehlt mir eine wirkliche Chronologie, die es erleichtern würde der Geschichte auch zeitlich zu folgen und einschätzen zu können, wie viel Zeit zwischen einzelnen Ereignissen vergangen ist. Abschließendes Fazit: Verstörend, etwas eklig. Gleichzeitig mit einem teilweise überzogenen Blick ins Innerste einer verzweifelten Mutter. Trotzdem lesenswert.

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  • Heftig, emotional und spannend, aber.....

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Eine Mutter möchte den Tod ihrer Tochter rächen. Rebecca verschwand beim trampen zwischen Melbourne und Sydney. Kurz darauf wurde sie ermordet aufgefunden. Vom Täter keine Spur. Ihre Mutter leidet unter Schuldgefühlen und hat sich eines geschworen: den Tod ihrer geliebten Tochter zu rächen. Kurz vor ihrem Tod, sprach Rebbecca noch auf ihren Anrufbeantworter. Das sie ein netter Mann, mit einem auffälligen Tatoo, bis nach Sydney mitnehmen möchte. Und diesen Mann, sucht die Mutter nun und beginnt selbst zu trampen. Immer wieder die selbe Strecke. Bis sie den Mörder findet...?! Meine Meinung: Die Story beginnt mit einem Brief der Mutter, in dem sie den Lesern erklärt, warum sie die Tramperei und die Gefahren auf der Straße auf sich genommen hat. In regelmäßigen Abständen, sprich, nach einigen Kapiteln, geht es immer wieder mit diesem Brief weiter und so erfährt man die Lebensgeschichte der Mutter und Rebecca´s tödliches Schicksal. Diese Abschnitte haben mir mitunter am besten Gefallen. Zwischenzeitlich erlebt man als Leser verschiedene "Geschichten" während der Tramperei der Mutter. Man erkennt nach und nach, das die Mutter, die sich bei jedem Fahrer unter einem anderen Namen vorstellt, bereits sehr mitgenommen, voller Hass, Einsamkeit und absolut gefühlskalt geworden ist. Was ja auch wirklich kein Wunder ist... Sie erlebt verschiedene Situationen und Gefahren: Vergewaltigungen (allerdings provoziert sie diese aufgrund ihres Verhaltens oft selbst), Folter, Gewalt und ja, ab und an, aber ganz selten, begibt sie sich sogar zu richtig netten Personen ins Auto. Diese Aneinanderreihung der Situationen, waren für mich wie kleine Kurzgeschichten und man musste sich ständig auf neue Personen einstellen. Ebenso auf die wilden Storys, die die Mutter den entsprechenden Personen auftischte. Denn nur selten sagte die Mutter mal die Wahrheit oder zog jemanden ins Vertrauen. Oft hatten diese Personen auch nichts mit der eigentlichen Suche der Mutter zu tun und waren für mich daher überflüssig oder als Lückenfüller anzusehen. Emotional hatte die Geschichte recht viel zu bieten, einige Szenen gingen ganz schön unter die Haut. Manches aus der Sicht der Mutter, konnte ich auch nachvollziehen. Aber so richtig schlau konnte man aus ihr nie werden, was jedoch auch mit dem Verlauf der Geschichte zusammenhängt. Irgendwann wurde mir die Story jedoch etwas abstrus. Bis zu dem Punkt, hätte das Buch vielleicht sogar die volle Punktzahl erhalten. Aber als es plötzlich um einen Vampirjäger ging, das wurde der Geschichte irgendwie nicht gerecht und war mir zu abgedreht. Es passte so gar nicht und ich fragte mich, was das soll... Auch das Ende gefiel mir überhaupt nicht. Es blieben mir zu viele offene Fragen, die einfach für mein Empfinden unbedingt hätten aufgelöst werden müssen. Die "Geschichten" der Tramperei waren oft zu ausführlich und dafür das Ende zu knapp, das fand ich nicht okay. Sicher wollte der Autor, das man seine eigene Fantasie einsetzt, aber für die Handlung des Buches, worum es im Endeffekt ging, dafür hätte es dringend eine direkte Auflösung gebraucht. Fazit: Ich möchte aber nicht sagen, das ich die Geschichte grundsätzlich schlecht fand oder gar nicht weiterempfehlen würde - nein, den Plot fand ich sehr gut und die Story bis zu einem Punkt auch, aber es gab einige Details, die mir einfach nicht zusagten. Aber wem Gewalt, Blut, Folter, Mord & Totschlag nichts ausmachen und sich einen ungewöhnlichen Roadtrip der Rache anschließen möchte, der soll es gerne mit der Story versuchen.

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    • 7
  • Eine Mutter, die ihr Leben aufgibt

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    LeseBlick

    LeseBlick

    18. July 2014 um 09:21

    Optik Auf dem Cover nimmt der Titel „Die Mutter“ einen großen Stellenwert ein. Im Hintergrund in völlig in grau gehalten sieht man eine von der Nase bis etwa zum Schlüsselbein dargestellte Frau. Auf den zweiten Blick nimmt man sie als sehr mager wahr. Das Gesicht oberhalb der Nase ist unerkenntlich und in schwarz gehüllt. Meine Bewertung Zu Beginn liest man gleich die Zeilen der Mutter, wie sie einen Brief verfasst. Der komplette Brief zieht sich durch das gesamte Buch und er endet im letzten Kapitel. Auch der Klappentext ist ein Auszug des Briefes. Im Brief beschreibt die Mutter ihre Geschichte: Das Kennenlernen des Kindsvater, den Horror, den sie wegen ihm durchleben musste, die Schwangerschaft und die daraus resultierende Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann, das Zusammenleben mit ihrer Tochter Rebecca und zuletzt den Verlust ihrer Tochter. Die Mutter beschließt den Mörder ihrer Tochter zu finden, denn zwei Hinweise hat sie: Sie weiß an welchem Highway ihre Tochter getrampt ist und sie weiß durch einen letzten Anruf ihrer Tochter, dass diese bei einem Mann eingestiegen ist, der ein selten tätowierten Schriftzug auf dem Unterarm trägt...“Stirb, Mutter“. Mit diesen Hinweisen lässt sie ihr Leben hinter sich und lebt ab sofort unter anderen Identitäten am letzten Ort, den ihre Tochter lebend gesehen hat, dem Highway. Von nun an ist sie auch eine Tramperin und steigt in jedes Auto ein, in dem ein männlicher Fahrer sitzt und erhofft den Mörder anhand seiner Tätowierung ausfindig zu machen. Jedem Anhalter begegnet sie unter einer anderen Identität, dass sie nach ca. einem halben Jahr dieser Vorgehensweise gar nicht mehr weiß, wer sie wirklich ist. Ihre Vergangenheit ihr völlig fremd ist und sie nur noch für diesem Moment lebt. Auf ihren Mitfahrten lernt sie viele verschiedenen Menschen und ihre Geschichten kennen, erlebt grausame, gewalttätige Sachen, aber auch besondere Augenblicke. Das Ende wiederrum ist sehr offen gehalten und endet ganz anders als von mir erwartet. Fazit Am Ende konnte ich die Meinung einer Freundin, die sehr enttäuscht war von diesem Buch von Brett McBean, nicht teilen. Die Begegnungen mit den vielen unterschiedlichen Anhalter hat mich begeistert und die Spannung, ob die Mutter nun ist das Auto des Mörders ihrer Tochter eingestiegen ist, wurde stets aufrecht erhalten. Wie schon erwähnt habe ich mir während des Lesens das Ende ganz anders ausgemalt in meiner Fantasie. Gewünscht hätte ich mir ein anderes Ende. Also nicht von meinen 3 Sternen ablenken lassen. Lest selber und macht euch ein Urteil. Die Idee zur Geschichte ist jedenfalls grandios. 

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  • Mehr erwartet...

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    Virginy

    Virginy

    Nach den ganzen positiven Bewertungen hier dachte ich mir, hey, das Buch könnte etwas für dich sein. Na ja, was soll ich dazu schreiben ? Der erwartete Knaller war es nicht, ich hatte mir etwas anderes erhofft. Viele schreiben, es wäre sehr brutal und emotional, dem kann ich mich nicht anschließen. Natürlich ist es nicht nett, was der Mutter auf ihrer endlosen Reise den Highway rauf und runter passiert, Mitleid hatte ich mit ihr jedoch nicht, immerhin hat sie sich freiwillig in all diese Situationen begeben, es teilweise sogar darauf angelegt. Sie war die ganze Zeit über abgestumpft und gefühlskalt, ja ich weiß, genau das will uns der Autor zeigen, die Abwärtsspirale, der immer weiter fortschreitende Verfall, aber für mich war das einfach nix, auch wußte ich bei einigen Kapiteln nicht, wie ich sie überhaupt einordnen sollte, denn sie trieben die Handlung nicht wirklich voran, waren eher eine Art Lückenfüller. Was es mir dann endgültig vermasselt hat, war das Ende. Ich fand schon die Zufallsbegegnung mit dem "Bösewicht" nicht so berauschend, aber als dann die alte "zu Gott gefunden"- Leier kam, wars bei mir vorbei. Nein, ich will das Buch nicht schlechtreden, es hat mich durchaus unterhalten, wenn man das so nennen kann. Aber der Überflieger war es eben nicht und wäre das für mich völlig verkorkste Ende nicht gewesen, hätte ich mich durchaus zu 4 Sternen durchringen können.

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    • 3
  • Rezension

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    Rory_2102

    Rory_2102

    22. August 2013 um 12:04

    Die einzelnen Abschnitte wurden sehr spannend beschrieben. Bei jedem neuen Kapitel musste ichüberlegen, wer ist denn das schon wieder, bis ich endlich um den Schreibstil Bescheid wusste den der Autor hier an den Tag legt. Aber ich muss sagen ich war so enttäuscht vom Ende :-(. Jedes einzelne Kapitel dreht sich um den Mörder und der Suche nach ihm. Als die Seiten immer weniger wurden und sie ihn immer noch nicht gefunden hat, dämmerte es mir schon langsam, dass das Ende nicht in eine knallharte Gegenüberstellung hinausläuft, sondern ein ganz anderes Ende nimmt. Knallhartes Roadmovie der anderen Art.

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  • Knallhart und schonungslos

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    burnedeyez

    burnedeyez

    26. July 2013 um 09:06

    [...]Zunächst einmal muss man sagen, dass “Die Mutter” zwar schon eine durchgehende Handlung bietet, sich alles in allem aber mehr wie eine Art Episoden-Roman liest. Alles ist irgendwie miteinander verwoben und doch steht jedes Kapitel für sich alleine. Das mag zu Beginn noch etwas gewöhnungsbedürftig sein, funktioniert aber sehr schnell schließlich doch sehr gut. Brett McBean setzt hierbei auf seine bekannten Stärken, er versteht sich darauf, einen Spannungsbogen zu erschaffen, der, nachdem er den Leser erstmal gepackt hat, ihn auch nicht mehr loslässt. Und die Kurve geht steil nach oben, man will unbedingt wissen, wie die Geschichte um die Mutter weiter geht und ob der nächste Fahrer, der sie mitnimmt vielleicht ein fehlendes Puzzle-Teil auf der Suche nach dem Mörder ist. Die Atmosphäre schwankt hierbei zwischen beklemmend, erschreckend, grausam und mitunter auch recht emotional, was eindeutig auch auf die Episoden-Erzählweise zurückzuführen ist. Das hat natürlich den Vorteil, dass man in “Die Mutter” sehr gut sehen kann, dass der Autor mehr kann als eben nur harten Psychothrill.[...] Die komplette Rezi findet ihr wie immer unter Review-Corner.de

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  • Sie jagt den Mörder ihrer Tochter - bis zum Wahnsinn

    Die Mutter: Psycho-Thriller
    astrid_meryjaine

    astrid_meryjaine

    30. April 2013 um 00:56

    "Die Mutter" Sie jagt den Mörder ihrer Tochter - bis zum Wahnsinn. Diese Aussage auf dem Cover trifft es ins Schwarze. Sie trampt auf dem Highway zwischen Sydney und Melbourne, um den Mörder ihrer Tochter zu finden. Im Laufe des Buches stellt uns McBean in Kurzgeschichten die Personen vor, die sie auf ihrer Reise trifft und mit denen sie mitfährt. Er schildert die Erlebnisse der Mutter aus der Sicht dieser Personen. Sie ist gewillt ALLES zu machen, um an ihr Ziel zu kommen. Erniedrigungen, Gewalt, Sex, Blut... nichts für zarte Gemüter, aber auch nicht ultrahart, wie der Klappentext ankündigt. Die psychologische Seite ist da viel interessanter... "Ich existiere nicht mehr. Ich bin eine Hülle. Und ich werde solange weitertrampen, bis meine Hülle völlig zerstört ist." Da sage ich doch glatt: Der Weg ist das Ziel ;-) Einige Geschichten waren hart, pervers und andere wiederum haben mich regelrecht gelangweilt und ich empfand sie als unnötige Füller. Manchmal habe ich gedacht ' nicht noch eine Geschichte! McBean beschreibt sehr eindringlich die selbstzerstörerische Art der Mutter. Im letzten Drittel des Buches wird dann einiges klarer und ich war sehr froh, dass ich durchgehalten habe. Das vorletzte Kapitel hat dann meine Vermutungen bestätigt. Denn jede einzelne Geschichte hat mich der Mutter ein bisschen näher gebracht, mich besser verstehen lassen. Ihre Kompromisslosigkeit, der zunehmende gefühlskalte Ton haben mir mehr Kopfschmerzen gemacht als manch vulgärer Ausdruck oder Szene auf dieser Irrfahrt. Fazit: Gutes Debüt, das auf mehr hoffen lässt. Ich ziehe sowieso vor jedem den Hut, der einen einigermaßen interessanten Roman hinbekommt, der sich flüssig lesen lässt. Von daher sage ich, gut gemacht, nicht immer der rote Faden erkennbar, noch nicht ganz rund, aber da steckt viel Potential drin!

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