Brett McBean Die Verdammten

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Inhaltsangabe zu „Die Verdammten“ von Brett McBean

Kämpfe oder sterbe!

Beth Milburn will mit ihrer Tochter nach einem Shopping-Trip die Tiefgarage des Einkaufszentrums verlassen, als es passiert: Bäume brechen durch den Beton und verwandeln das Parkdeck in einen dichten Urwald. Der Weg nach draußen ist abgeschnitten. Als niemand zur Hilfe kommt, ahnen die Eingeschlossenen, dass ganze Landstriche von der rätselhaften Naturkatastrophe betroffen sind – möglicherweise sogar die ganze Welt.
So ist es tatsächlich: Das Recht des Stärkeren regiert. Wer sich nicht anpasst, stirbt. Mordende Banden streifen durch die Wildnis. Menschen werden zu Raubtieren, und ein gnadenloser Kampf ums Überleben in der neuen Weltordnung beginnt.

Ein packendes Endzeit-Szenario, das dir keine Zeit zum Durchatmen lässt!

Brian Keene: 'McBeans Stimme muss man gehört haben – ein Hauch von Laymon und Koontz, doch absolut seine eigene.'

Tamara Thorne: 'Brett McBean zwingt dich, immer weiterzulesen, auch wenn es dich schüttelt.'

Manche Verlage splitten einzelne Bücher in mehrere Teile. Nicht so der Festa Verlag, oder zumindest nicht mit diesem Buch. Hier ist die Devi

— LukeDanes

Zum Ende hin wurde das Buch immer besser, konnte mich aber dennoch nicht 100%ig überzeugen.

— Namine

Tolle Idee, super umgesetzt! Klare Leseempfehlung ;)

— MosquitoDiao

Der Beginn der Geschichte war gut und spannend. Mit jedem weiteren Abschnitt war es nur noch eine Aneinanderreihung von Geschichten :(

— Uwes-Leselounge

Irgendwie nur eine Aneinanderreihung von mehreren Szenen ohne jeden Zusammenhang! Kann ich nicht empfehlen!

— Costarina

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    Die Verdammten

    LukeDanes

    05. September 2017 um 10:05

    Manche Verlage splitten einzelne Bücher in mehrere Teile. Nicht so der Festa Verlag, oder zumindest nicht mit diesem Buch. Hier ist die Devise: Aus Drei mach Eins! Die Originalromane „Concrete Jungle“, „Neighbourhood Jungle“ und „Suburban Jungle“, welche 2010, 2011 und 2013 erschienen, hat man hier einfach unter dem Titel „Die Verdammten“ zusammengefasst und 2014 auf den Markt geworfen. Autor Brett McBean verzichtet auf übernatürlichen Schnörkel a´la Zombies oder Dämonen und verlässt sich vollkommen auf die Auswirkungen, welche Mutter Natur dem Menschen aufdrücken kann, wenn sie sich zu Wehr setzt. Keine langsame Veränderung der Umstände zwingt die Menschheit sich auf eine neue Art des Lebens einzustellen, sondern alles geschieht in einem kurzen Augenblick – ok, das ist schon ein wenig übernatürlich, doch nehme ich es einfach einmal als Mittel zum Zweck hin, um sofort in medias res gehen zu können. Das der Mensch an sich ein Raubtier ist, ist nicht wirklich eine umwerfende Neuerung im Gedankengut und so ist es auch nicht verwunderlich, wie sich McBeans Protagonisten verhalten. Jeder versucht das auszuleben, was eh schon in ihm schlummert und in ein paar der Handlungsweisen konnte ich sogar Dinge entdecken, welche mir selbst unter solch apokalyptischen Umständen nicht fremd wären. Verzweifeltes Festhalten an alten Strukturen die eh nicht mehr Bestand haben können, das Abrutschen in Anarchie und Chaos, sowie der Versuch eine neue Weltordnung unter despotischen Verhältnissen aufzubauen – all das sind für „Bestie Mensch“ vollkommen normale Verhaltenswiesen und Regungen, welche ich während und nach einer Apokalypse erwarten würde. Die Schreibe von McBean kann man mit Fug und Recht als intensiv und plakativ bezeichnen, denn seine Schilderungen gehen an die Lesenieren und lassen die Darsteller seiner Dystopie genauso schnell und farbig lebendig werden, wie seine Beschreibungen der Umwelt und wie es ist in ihr zu leben. Schauplätze werden sehr ausführlich für das Kopfkino beschrieben und auch wenn diese Orte noch niemals besucht hat, könnte man sich dort zurechtfinden. Da dies ein Buch des Festa Verlages ist, sollte dem geneigten Leser auch von Anfang an klar sein, das es sich nicht um eine Kuschel-Dystopie handelt, sondern das die Dinge wieder roh und ungeschönt beschrieben werden, wie es in einem Festa Buch Gang und Gebe ist. Die Welt ist hin, die Zivilisation auch und auf ein Happy End braucht man erst gar nicht zu hoffen, denn das wäre ja mal wieder langweilig und nur was für Einhornstreichler. Braucht man solche Bücher, die einem während des Lesens kein kuscheliges Gefühl in der Magengegend verursachen? Ich denke das dies definitiv der Fall ist! In Zeiten von Teeniedystopien und netten Monstern, welche sich in ihre Opfer eher verlieben statt sie kurz und klein zu slashen, ist es immer wieder erfrischend sich von einem Festa Buch Geschichten präsentieren zu lassen, welche nicht immer vollkommen an der Realität zerren, aber dennoch durch die realitätsnahen Dinge in ihnen extrem punkten können. Gerade „Die Verdammten“ steht bei mir eher in der realistischen Ecke denn, wie bereits erwähnt, so weit hergeholt sind die Verhaltensweisen der agierenden Personen nicht, als dass man sie komplett von der Hand weisen könnte. Für mich wieder eine „Dystopie mal anders!“, welche mich auch ohne langsame Menschenfresser und dämonische Geißelungen begeistern konnte.

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  • die Messlatte hing zu hoch ......

    Die Verdammten

    evilein

    14. May 2014 um 11:16

    Die Bestimmung hätte ich vorher nicht lesen sollen ......

    Die Idee hatte was - ein plötzlich "ausbrechender" Dschungel - klang interessant. Gut fand ich auch die Einteilung - drei Geschichten, die unabhängig von einander erzählt wurden und zum Ende zusammen liefen. Die Story hatte mir zu viele Ungereimtheiten. Ich kam nicht herein in diese Welt - schade.


  • Wenn Mutter Natur zuschlägt

    Die Verdammten

    dark_angel

    23. April 2014 um 09:32

    Beth will nach der Shoppingtour mit ihrer Tochter die Tiefgarage des Einkaufszentrums verlassen. Doch plötzlich brechen Bäume durch den Beton und verwandeln die ehemalige Tiefgarage in einen Urwald. Gemeinsam mit anderen Überlebenden suchen sie nach einem Weg nach draußen, was sich bald als ziemlich riskantes Unternehmen herausstellt. Zudem wächst das Unbehagen, dass diese Naturkatastrophe sich nicht nur auf die Tiefgarage beschränkt und die Gesetze, wie man sie bis dahin kannte, nicht mehr gelten. Ziemlich schnell mutiert die zivilisierte Gesellschaft zu einem Dasein, in dem der Stärkere gewinnt und einzig der überlebt, der sich anpasst.   "Die Verdammten" von Brett McBean vereint in der deutschen Fassung den Dreiteiler "Concrete Jungle", "Neighbourhood Jungle" und "Suburban Jungle". Gemeinsam hat der Dreiteiler, dass es die Auswirkungen der Naturkatastrophe zeigt und wie die Überlebenden damit umgehen. Da der Roman in drei verschiedenen Zeitebenen spielt, begegnen dem Leser jeweils andere Charaktere als zu Beginn.   Dass die Endzeit beispielsweise nicht durch Krieg oder einem atomaren Ereignis ausbricht, sondern Mutter Natur sich ihr Reich zurückerobert, fand ich sehr originell. Es war sehr interessant zu verfolgen, wie schnell sich so mancher Charakter an die neuen Gegebenheiten angepasst hat oder noch immer der Vergangenheit nachweint. Vor allem hat Brett McBean es geschafft, aus so manchem Charakter mehr herauszuholen als man zu Beginn vermutet, wie z.B. dass ein gewöhnlicher Charakter sich plötzlich als Psychopath entpuppt oder Verhaltensweisen an den Tag legt, mit denen man nie gerechnet hätte. Brett McBean hält damit eine breite Auswahl parat und so mancher Leser wird sich vielleicht fragen, wie man selbst darauf reagieren würde.   Aber abgesehen von den "philosophischen" Überlegungen, zu denen das Buch manchen Leser verleiten mag, Brett McBean versteht sein Handwerk, den Leser zu unterhalten. Der einfache und flüssige Stil des Autors macht es einem leicht, sich in die Geschichte einzulesen - egal in welcher Zeitebene man sich gerade befindet. Der erste Teil beginnt sehr rasant und spannend und ich hätte mir gewünscht, länger bei den beschriebenen Charakteren verweilen zu dürfen. Im Laufe des zweiten und dritten Teils lässt meiner Meinung nach der Spannungsbogen etwas nach, ohne dass aber die Spannung in den Keller fällt oder gar die Brutalität nachlässt. Man bleibt nichtsdestotrotz an den Seiten gefesselt und verzeiht es dem Autor, dass vereinzelte Details nicht gänzlich logisch erscheinen oder konstruiert wirken.

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