Brian A. Connolly Wolftagebuch

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Inhaltsangabe zu „Wolftagebuch“ von Brian A. Connolly

In den nordamerikanischen Allegheny-Bergen entdeckt der junge Jimmy Warren die Spur eines Wolfes. Gemeinsam mit dem Susquehannock-Indianer Hawk und seiner neuen Freundin Sherry, der Tochter des Wildhüters, versucht er, das Tier vor den Tanner-Brüdern zu beschützen, die als Wilderer unterwegs sind. Als Jimmy für ein Schulprojekt ein Tagebuch führen soll, erzählt er darin von seinem Wolf – so als ob es eine erdachte Geschichte wäre. Die Tanner-Brüder durchschauen ihn und folgen ihm, um den Wolf zu erlegen. Eine atemberaubende Jagd um Leben und Tot beginnt. Am Ende siegt das Gute, aber auf eine vollkommen andere Art, als man erwarten konnte. Ein spannend erzähltes Buch für die ganze Familie. Es nimmt den Leser mit auf eine Reise tief in die zerbrechliche Welt der Natur und enthält Abenteuer, eine Liebesgeschichte, vom Aussterben bedrohte Tierarten, indianische Rituale und Legenden, Tipps für kreatives Schreiben, eine Landschaft – so lebendig, als ob man gerade durch sie hindurchgewandert ist – und natürlich Wölfe.

Ein sehr wertvolles Buch, von dem ich mir wünschen würde, das es viele, viele Leser im Herzen erreichen und zum Nachdenken anregen wird!

— Leselady
Leselady
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  • „Wolftagebuch" - Ein Roman über Menschen und Wölfe, und ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit.

    Wolftagebuch
    LimaKatze

    LimaKatze

    Zum Inhalt: Der sehr naturverbundene Jimmy Warren wächst wohlbehütet auf einer Farm in den nordamerikanischen Allegheny-Bergen auf. Bei den anfallenden Arbeiten auf dem Hof, aber auch bei Sorgen und Problemen, hält die Familie fest zusammen. Der Susquehannock-Indianer Hawk gehört ebenfalls zur Familie. Wenn auch nicht blutsverwandt, so ist er Jimmy dennoch ein väterlicher Freund, und gleichzeitig ein weiser Ratgeber und Lehrmeister für den Jugendlichen. Hawk lehrte Jimmy die Sprache der Natur und die Achtung vor dem Leben. Alle zusammen bilden eine starke Gemeinschaft. Einen Familienverband, so wie es auch bei den Wölfen üblich ist. Als Jimmy das erste Mal in seinem jungen Leben Wölfen in der Wildnis begegnet, ist er unglaublich dankbar für dieses ganz besondere Erlebnis und weiß gleichzeitig sofort, in welch hoher Gefahr sich die zwei Tiere befinden. Vorerst möchte der Siebzehnjährige deren Existenz deshalb geheim halten, doch leider kommt man seinem Geheimnis auf die Spur. Jimmys schlimmste Befürchtungen bestätigen sich: Wilderer wollen die Wölfe töten! Eltern, Freundin Sherry und natürlich Hawk wollen ihm helfen, die Tiere zu beschützen. Können Romeo und Julia, die beiden Wölfe, ihrem Schicksal entkommen? ... „Der Gesang eines Wolfes gehört zu den schönsten Klängen in der Natur. Das einsame Heulen, das aufgeregte Bellen und Jaulen, das einschüchternde Knurren, all das symbolisiert Wildnis. Mein Vater meint, die einzig echte Wildnis sei die, in der die Nahrungskette noch intakt ist.“ (Jimmy, Seite 9) „Vielleicht war es das, was Romeo und Julia mir mit diesem Traum zu sagen versuchten. Nicht, dass ich einer der ihren bin, aber ein Teil dessen, von dem sie auch ein Teil sind. Wir sind alle verbunden, alle von derselben Erde und trinken alle aus demselben Teich.“ (Jimmy, Seite 91) „Ich habe immer gedacht, die Spezies Mensch hätte sich weiterentwickelt. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Es gibt immer noch viele, denen das Verständnis dafür fehlt, wie wichtig die Rolle der Wölfe für das Überleben anderer Tiere, Vögel, Insekten und Pflanzen ist. Sie meinen, die Natur habe ihnen zu dienen.“ (Jimmy, Seite 117) „Gebt mir eine Erde, auf der Romeo und Julia frei in ihren Wäldern leben können, und durch die ich eines Tages zu laufen und ihre Anmut zu sehen vermag in der Hoffnung, dass etwas davon auf mich abfärbt.“ (Jimmy, Seite 118) *** Mein Fazit: Ein großartiger Roman, der viel Stoff zum Nachdenken bereithält und mir während des Lesens ein Auf und Ab der Gefühle bescherte. Die im Buch demonstrierte Ignoranz vieler Menschen gegenüber den Tieren und der Natur im Allgemeinen machte mich zornig und traurig zugleich. Die zarte Liebe zwischen Jimmy und Sherry, und ganz besonders ihr leidenschaftlicher Einsatz für die Wölfe, berührten mich. Bildhafte Beschreibungen in vielen Passagen der Geschichte machten mir sehr große Freude, und erzeugten in mir Sehnsucht nach den Wäldern und der Wildnis Nordamerikas. Dabei wehte durch diese Zeilen immer wieder ein Hauch von Poesie. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Wölfe durch ihre Rückkehr und Ausbreitung auch in Deutschland ein großes Thema sind, halte ich „Wolftagebuch“ für eine wirklich wichtige Lektüre. Denn der Roman sorgt nicht nur für spannende Unterhaltung mit viel Gefühl, sondern bietet darüber hinaus einige aufschlussreiche Sachverhalte über diese faszinierenden Beutegreifer. Die eingestreuten Wolfslegenden fügen letztendlich noch eine Prise Mystik hinzu. Somit ist dieses vielseitige und empfehlenswerte Jugendbuch, das nach meiner Ansicht unbedingt jede Schulbibliothek bereichern sollte, auch für die erwachsene Leserschaft ein sicherlich interessantes und aufregendes Leseerlebnis. Ein ebenso wunderbares wie wertvolles Buch über Freundschaft und Zusammenhalt, über Liebe und Achtsamkeit, und vom Leben und Überleben der Wölfe in unserer Welt. Die einfühlsame Übersetzung ins Deutsche wurde übrigens von der Autorin und Wolfsexpertin Elli H. Radinger vorgenommen. Sehr gerne und voller Überzeugung vergebe ich für diese herausragende Leseerfahrung, die mitten ins Herz geht, fünf Sterne!

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    • 3
  • Leserunde zu "Wolftagebuch" von Brian A. Connolly

    Wolftagebuch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Lovelybooks-Leser, WOLFTAGEBUCH erzählt die Geschichte des jungen Jimmy Warren, der in den nordamerikanischen Allegheny-Bergen die Spur eines Wolfes entdeckt. Gemeinsam mit dem Susquehannock-Indianer Hawk und seiner neuen Freundin Sherry, der Tochter des Wildhüters, versucht er, das Tier vor den Tanner-Brüdern zu beschützen, die als Wilderer unterwegs sind. Als Jimmy für ein Schulprojekt ein Tagebuch führen soll, erzählt er darin von seinem Wolf – so, als ob es eine erdachte Geschichte wäre. Die Tanner-Brüder durchschauen ihn und folgen ihm, um den Wolf zu töten. Jimmy, Sherry und Hawk müssen sich beeilen … Es beginnt ein abenteuerlicher Wettlauf, der einerseits zwar schmerzlich endet, auf der anderen Seite aber auch Mut macht und zeigt, zu welchen Überraschungen die Natur fähig ist. Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Geheimnisse des Lebens. Informationen über vom Aussterben bedrohte Tierarten, indianische Rituale und Legenden sind genauso Themen wie Szenen aus dem Schulalltag, eine Liebesgeschichte und Tipps für kreatives Schreiben.   Wir freuen uns auf 20 interessierte Leserinnen und Leser, die Lust haben, das WOLFTAGEBUCH zu lesen und eine Rezension zu schreiben.  

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    • 296
  • Sehr gutes Buch über Wölfe, Natur und Abenteuer

    Wolftagebuch
    Linahoney

    Linahoney

    06. June 2013 um 08:57

    Inhaltsangabe Der junge Jimmy Warren entdeckt in den Bergen die Spur eines Wolfes. Gemeinsam mit dem Susquehannock-Indianer Hawk und seiner neuen Freundin Sherry, der Tochter des Wildhüters, versucht er, das Tier vor den Tanner-Brüdern zu beschützen, die als Wilderer unterwegs sind. Als Jimmy für ein Schulprojekt ein Tagebuch führen soll, erzählt er darin von seinem Wolf - so als ob es eine erdachte Geschichte wäre. Die Tanner-Brüder durchschauen ihn und folgen ihm, um den Wolf zu töten Meine Meinung: In die Geschichte habe ich schnell reingefunden, da ich die Person Jimmy total faszinierend fand. Die Geschichte ist mal was anderes und hat mich sehr an einen alten, amerikanischen Film für Jugendliche/Kinder erinnert. Es geht hauptsächlich darum, dass Jimmy alleine in den Wäldern herumstreift und dort die Spur eines Wolfes findet/aufnimmt. Das Buch handelt wie man sich denken kann und ich schon erwähnt habe, von der Natur und der Tatsache, dass Platz für Wolf UND Mensch auf dieser Welt ist. Aber es ist ein ernstes Thema, was Junge, mittlere und ältere Menschen angeht. Das Buch hat mir gut gefallen, bis vielleicht auf dieses ganze "Indianerzeug", was mir auf die Realität übertragen etwas zu esoterisch war. Dennoch 4 Punkte.

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  • Eine wundervolle Geschichte

    Wolftagebuch
    Spatzi79

    Spatzi79

    20. May 2013 um 11:52

    In der Schule erhält Jimmy den Auftrag, ein fiktives Tagebuch zu schreiben. Die Schüler sollen über ein Thema schreiben, das sie interessiert und bewegt, zum Beispiel ein Hobby. Jimmy schreibt über Wölfe, denn sie sind seine Leidenschaft und Faszination. Umso mehr, als er eines Tages in den verschneiten Allegheny Bergen die Spur eines Wolfes entdeckt. Die Begegnung mit Romeo, wie er den großen schwarzen Wolf tauft, verändert sein Leben. Ihm ist bewusst, dass Angst und Hass die Wölfe in Nordamerika beinahe ausgerottet haben und dass möglichst niemand von Romeo erfahren sollte. Obwohl er seinem Lehrer sagt, dass die Tagebucheinträge reine Erfindung sind, spricht sich die Geschichte vom Wolf dennoch schnell herum. Und leider gibt es auch heute immer noch Menschen, die in unserer Welt keinen Platz für die Rückkehr dieser wundervollen Tiere sehen. Am Anfang habe ich mich ein bisschen schwergetan mit dem Einstieg in diese Geschichte. Ich konnte nicht so recht einordnen, was wirklich passiert, was Tagebucheinträge sind und was Jimmy in seinen Visionen erlebt. Doch nach und nach kam ich immer besser in die Geschichte hinein und ab da hat sie mich dann auch nicht mehr losgelassen und ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Jimmy ist ein ganz besonderer Junge, sehr im Einklang mit der Natur, die ihn umgibt, der mit offenen Augen durch die Umwelt geht und somit einen Blick für Details entwickelt hat, die den meisten anderen Menschen schlicht entgehen. Eine Einstellung, die gerade bei den Jugendlichen unserer Zeit wohl leider immer weniger zu finden ist. Umso schöner fand ich es für Jimmy, dass er eine gleichgesinnte Freundin findet und die beiden gemeinsam das Erlebnis einer Wolfsbeobachtung teilen können. Obwohl das Buch nur um die 160 Seiten umfasst, entfaltet sich doch eine große Bandbreite an Gefühlen und Ereignissen darin, es vermittelt auf wunderbare Art verschiedenste Stimmungen und ich werde es sicherlich noch lange im Gedächtnis behalten!

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  • Eine Spur im Schnee...

    Wolftagebuch
    Federchen

    Federchen

    Jimmy soll für ein Schulprojekt ein Tagebuch führen. Da er nur kurz zuvor eine Wolfspur im Schnee entdeckt hat, entschließt er sich, über diesen Wolf Eintragungen in sein selbst angefertigtes Tagebuch zu schreiben. Seine Eintragungen verbessert er mit Hilfe seines Lehrers, der im nützliche Tipps im Umgang mit dem Schreiben gibt. Seine schönen Eintragungen bleiben Mitschülern und ganz besonders Sherry nicht verborgen. Jimmy versucht, das Leben des Wolfes zu schützen, in dem er seine Berichte so verfasst, als wären sie seiner Phantasie entsprungen. Doch die Tanner-Brüder, die als Wilderer bekannt sind, bekommen Wind davon und wollen nur den Tod des Wolfes. Gemeinsam mit seinem Freund Hawk, einem Susquehannock-Indianer und seiner Freundin Sherry setzt Jimmy alles daran, das Wolfleben zu retten. "Wolftagebuch" ist ein kurzweiliger, aber doch tiefgründiger Roman, der daran erinnern soll, dass auch Wildtiere eine Berechtigung haben, mit uns zu leben. Der Plot befasst sich mit der Urangst vor wilden Tieren, die im Menschen verborgen ist. So werden dem Wolf Dinge nachgesagt, die nicht der Realität entsprechen. Der Autor zeigt dies auf sehr eindrucksvolle Weise auf. Brian A. Connolly hat selbst schon bei Kälte Tage verweilt und so seinen ersten Wolf in freier Wildbahn gesehen. Er hat an öffentlichen Schulen in New York Kreatives Schreiben unterrichtet, was sich an seiner tollen Erzählform erliest. Seine Beschreibungen von diversen Wolfsszenen im Plot sind detailliert und sehr informativ, denn nebenbei baut er sein Wissen über Wölfe und auch andere Themen in die Geschichte mit ein. Seine Protagonisten sind warmherzig und authentisch. Die Nebenfiguren sind genug ausgebaut, dass man sie sich vorzustellen vermag. "Wolftagebuch" ist uneingeschränkt empfehlenswert für alle Wolfsliebhaber, Naturliebhaber und alle, die sich mit dem wahren Wesen Wolf auseinander setzten wollen.

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    • 2
  • Wolftagebuch

    Wolftagebuch
    MATOLE

    MATOLE

    16. May 2013 um 08:33

    Dieses wunderbare Buch erzählt eine tolle, einfühlsame aberauch lehrreiche Geschichte.  Es geht hier um den jungen Jimmy, der für ein Schulprojekt ein Tagebuch schreiben soll. Ihm ist sofort klar, das er sich für das Thema Wölfe entscheidet. Er macht viele Recherchen zu seinem Buch und begiebt sich in den Wäldern auf die Suche nach einem Wolf. Mit hilfe eines befreundeten Indianers gelingt es ihm einen Wolf zu finden. Doch leider sind nicht alle Bewohner der Gegend auf Wölfe zu sprechen. Obwohl Jimmy seine Erlebnisse und Beobachtungen als ausgedacht deklariert, fangen Leute an den Wolf zu jagen. Etwas schreckliches geschieht... Das Buch hat mich sehr begeistert. Es enthält unheimlich viele Informationen, die aber geschickt in eine tolle Geschichte verpackt sind. So das es nicht zu einem Sachbuch wird. Neben den Wölfen erfährt man auch eine Menge über die Indianer und deren Rituale. Dieses Buch wird sowohl Erwachsene wie auch jugendliche begeistern können.

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  • Lehrreich und unterhaltend!

    Wolftagebuch
    Haveny

    Haveny

    10. May 2013 um 23:23

    Inhalt: Jimmy und seine Klassenkameraden bekommen von ihrem Englischlehrer die Aufgabe ein Tagebuch über ein Thema ihrer Wahl zu führen. Jimmy weiß von Anfang an genau über welches Thema er schreiben will: Wölfe. So schreibt er regelmäßig Einträge mit dem theoretischen Wissen, das er über diese interessanten Tiere angesammelt hat, bis eines Tages etwas unglaubliches passiert und er einem Wolf gegenüber steht. Einem der Wölfe, die in dieser Gegend schon seit langem nicht mehr leben sollten. Von diesem Tag an beschreibt er in seinem Tagebuch auch seine Zusammentreffen mit diesem Wolf, allerdings so als wäre das alles nur erfunden. Nach einiger Zeit weiht er auch Sherry, das Mädchen in das er seit langer Zeit heimlich verliebt ist, in dieses Geheimnis mit ein und langsam entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden. Irgendwann jedoch kommen die Tanner-Brüder hinter sein kleines Geheimnis und sie haben nur ein Ziel: den Wolf zu töten. Meine Meinung: Dieses Buch sollte wirklich mit dem Prädikat „Sehr wertvoll“ ausgezeichnet werden. Es bietet dem Leser eine Mischung aus Roman und Information über Wölfe. Gerne lässt man sich von dieser Lektüre immer tiefer in die Welt der Wölfe hineinziehen und lernt während dem Lesen auch gleich noch etwas dazu! Was ich auch als wirklich gut empfand war die Abwechslung zwischen dem „aktuellen“ Geschehen und Jimmys Tagebucheinträgen. In den Tagebucheinträgen erfährt man mehr über den Wolf und diese bieten eine gute Abwechslung zum „normalen“ Text. Dennoch muss ich zugeben, dass ich manchmal etwas genervt von den Tagebucheinträgen war, da ich einfach wissen wollte, wie die normale Handlung weitergeht. Positiv ist mir während dem Lesen auch diese kleine Liebesgeschichte zwischen Sherry und Jimmy aufgefallen, da sie wirklich nicht zu viel Platz in diesem Buch einnimmt und das Buch seinen Genre somit treu bleibt und nicht plötzlich zum Romantic Genre wechselt und man vor lauter rosagefärbter Luft nichts mehr von den Wölfen sieht. Diese Lovestory bleibt also schön im Hintergrund und stiehlt den faszinierenden Wölfen nicht die Show ;) Die Landschaftsbeschreibungen sind meiner Meinung nach auch wirklich gut gelungen, sodass ich manchmal am liebsten auf der Stelle an den beschriebenen Ort gereist wäre, da schon allein die Vorstellung von diesem so unglaublich schön war. Diese Beschreibungen sind also wirklich klasse und bescheren dem Leser ein einzigartiges Kopfkino! Jedoch gab es eine Stelle ziemlich am Anfang dieses Buches an dem mir die Beschreibungen dann doch etwas zu viel des guten waren. Aber alles in allem schafft der Autor es die Beschreibungen genau richtig einzusetzen, sodass sie nicht zu langatmig und einfach nur faszinierend auf den Leser wirken. Das Ende des Buches war meiner Meinung nach teils leider etwas vorhersehbar, was mir zwar nicht den Spaß am Lesen genommen hat, aber es ist eben doch schöner, wenn man etwas erwartet und dann doch noch einmal überrascht wird. Mein Fazit: Ein Buch, das auf jeden Fall sehr lehrreich ist, allerdings nicht auf eine trockene, sondern auf eine sehr fantasievolle Art!

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  • Gute Lehrstunde über Wölfe im "Wolftagebuch"

    Wolftagebuch
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    05. May 2013 um 19:49

    Inhalt In der 160-seitigen Lektüre "Wolftagebuch" von Brian A. Connolly erfährt man durch den Jugendlichen Jimmy sehr viel über Wölfe. Jimmy hat im Rahmen der Englischstunde die Schulaufgabe ein Tagebuch zu einem selbstausgesuchten Thema zu schreiben. Er wählt das Thema Wölfe, weil er fasziniert von ihnen ist. Außerdem hat er eine Spur zu einem Wolf aufgenommen, obwohl seit Jahren keine Wölfe mehr in seiner Gegend gesichtet wurden. Jimmy ist ein guter Spurenleser und hat schon so einiges von seinem alten Indianerfreund Hawk gelernt. Der Jungendliche schreibt in diesem Tagebuch so, als wäre der von ihm gesehene Wolf, den er liebevoll Romeo nennt, nur eine Fiktion. Der Grund dazu ist, dass es Wilderer in seiner Umgebung gibt, die die Wölfe einfach erschießen würden. In seiner heimlichen Flamme Sherry findet er eine neue (feste) Freundin und gleichzeitig Vertraute. Er offenbart ihr das Wolfsgeheimnis und entdeckt eine zweite Wölfin, die sie Julia nennen. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse... Meine Meinung Am Anfang kam ich erstmal nicht so richtig in die Geschichte hinein, was vielleicht daran lag, dass ich mich vorher nicht viel über Wölfe beschäftigt habe... Doch dieses Buch schaffte es dann doch nach einiger Zeit mich in den Bann zu ziehen. Es lehrt soviel über das Wolfsthema, über ihr Aussterben und über die Wichtigkeit für alles Leben auf der Welt, dass auch das Fortbestehen der Wölfe für die Natur von Bedeutung ist. Es gibt Stellen im Buch, die schockieren, aber auch Stellen, die Hoffnung geben. Diese Lektüre regt zum Nachdenken an, mit nur 160 Seiten schafft sie es wichtige Dinge zu lehren. Brian A. Connolly schreibt mit soviel Liebe zum Detail dieses "Wolftagebuch". Man merkt, das ihn dieses Thema sehr beschäftigt. Ich habe durch ihn viel über diese Tiere, aber auch über die Kreisläufe der Natur kennengelernt. Ich hätte zu Beginn des Buches nicht erwartet, dass ich doch noch so in den Bann gezogen werde. Mein Fazit Ich gebe dem Buch vier Sterne, einen Abzug, weil ich einen Moment brauchte um in das Wolfthema hineinzufinden. Ein Buch zum Weiterempfehlen! Vielen Dank, dass ich dieses Buch erhalten habe und an der Leserunde teilnehmen durfte!

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  • Rezension zu "Wolftagebuch" von Brian A. Connolly

    Wolftagebuch
    tigerbea

    tigerbea

    02. May 2013 um 14:50

    Jimmy entdeckt in den Allegheny-Bergen Nordamerikas die Spur eines Wolfes. Er nimmt Kontakt zu ihm auf, nennt ihn Romeo. Als er in einem Schulprojekt die Aufgabe erhält, ein Tagebuch über ein Thema zu schreiben, daß ihm am Herzen liegt, beschließt er, von Romeo zu schreiben, als wenn er seiner Phantasie entsprungen wäre. Doch die Tannerbrüder durchschauen ihn und wollen die Jagd auf den Wolf eröffnen. Jimmy, sein Freund Hawk, ein  sowie Sherry, die Tochter des Wildhüters, beschließen, Romeo zu helfen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Dieses Buch begeistert! Es ist spannend geschrieben, läßt sich flüssig und leicht lesen und bringt dem Leser die Natur und vor allem die Wölfe näher. Die Natur der herrlichen Kulisse der Allegheny-Berge wird so detailliert beschrieben, daß man sich direkt dorthin versetzt fühlt. Die genaue Beschreibung über das Leben und Verhalten der Wölfe zeugt vom Wolfsverstand des Autors. Dieses Buch ich ein absolutes Muß für alle, die Tier, Natur und vor allem natürlich die Wölfe lieben. Meiner Meinung nach ein ideales Buch als Schullektüre, vielleicht hilft es, das Verständnis für Wölfe in Deutschland zu verbessern.  

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  • Ein Buch, das fasziniert und zum Nachdenken anregt!

    Wolftagebuch
    julikind65

    julikind65

    01. May 2013 um 21:23

    Brian A. Connolly ist es gelungen, mit "Wolftagebuch" ein Buch zu schreiben, das nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene, die Wölfe und ihre Rückkehr in unsere Natur mit grosser Skepsis betrachten, lesen sollten. Vielleicht kann der Autor ja wirklich dazu beitragen, dass "Isegrim" eine grössere Lobby bekommt und uns klar wird, wie glücklich wir uns schätzen können, wenn diese faszinierenden Tiere wieder Teil unserer Fauna werden. Das setzt natürlich voraus, dass wir sie akzeptieren und in Ruhe lassen, was wiederum voraussetzt, dass die Menschen über Wölfe genügend aufgeklärt werden. Wunderschön sind die Naturbeschreibungen, berührend die Geschichte des jungen Jimmy, der mit seinem Schulprojekt "Wolfstagebuch" auf seine eigene Art versucht, zwei Wölfe, die in der Umgebung der Farm seiner Eltern aufgetaucht sind, vor Nachstellungen zu bewahren. Hawk, ein Indianer und Jimmy's Freund, weiss ausserdem einige spannende Geschichten über Wölfe und die Natur zu erzählen. Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt. Wenn dadurch nur EIN Mensch dazu gebracht wird, seine negative Meinung über Wölfe aufzugeben, dann hat Brian A. Connolly nicht umsonst geschrieben!

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  • Prädikat: Besonders wertvoll!!!

    Wolftagebuch
    Leselady

    Leselady

    01. May 2013 um 09:56

    Wolfsregeln © Elli H. Radinger Liebe deine Familie. Sorge für die, die dir anvertraut sind. Gib niemals auf. Hör nie auf, zu spielen Quelle: http://www.elli-radinger.de/html/vita.html In der Schule bekommen Jimmy und seine Klassenkameraden die Aufgabe gestellt ein wöchentliches Tagebuch über ein Thema zu führen, das ihnen sehr am Herzen liegt. Jimmy muss nicht lange überlegen; er entschließt sich in seinem Schulprojekt über Wölfe zu forschen und zu schreiben. Obwohl in seiner Gegend seit vielen Jahren keine Wölfe mehr gesehen wurden, entdeckt der belesene Junge eine Spur und verfolgt diese akribisch. Der Susquehannock-Indianer Hawk macht den Jungen mit altem Wissen, Riten und Legenden vertraut und ist ihm bei seiner Spurensuche eine unschätzbare Hilfe. In seinem Tagebuch gibt Jimmy vor, dass es sich um eine fiktive Geschichte über einen Wolf in den nordamerikanischen Allegheny-Bergen handelt, aber Zwischenfälle auf mehreren Farmen, die nichtversiegende Angst vor dem „bösen Wolf“ und die Aufzeichnungen des Neuntklässlers, stellen schon sehr bald eine ein lebensbedrohliche Gefahr für die Tiere dar und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt… Informationen zu Buch und Verlag: • Broschiert: 161 Seiten • Verlag: Mariposa; Auflage: 1 (März 2012) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 392770864X • ISBN-13: 978-3927708648 • Originaltitel: Wolf Journal • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14 x 1,6 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/392770864X/lovebook-21 Über Brian A. Connolly weiß man… …dass er 28 Jahre lang Kreatives Schreiben an öffentlichen Schulen in Neu England, USA unterrichtete, bevor er nach Bend, Oregon, zog, um dort zu schreiben. Mit seinen beiden Kindern Nathan und Heather veröffentlichte er 1990 das Buch »Bradley’s Christmas Adventure.« Seine Kurzgeschichten und Gedichte sind in vielen Literaturmagazinen von Maine bis Washington erschienen. Connolly wuchs auf in Port Allegany, Pennsylvania, wo die Geschichte von Wolftagebuch spielt Quelle: http://www.elli-radinger.de/html/wolftagebuch.html Über die Übersetzerin Elli Radinger erfährt man auf ihrer Homepage..: Elli H. Radinger (geb. 1951) gab 1983 ihren Beruf als Rechtsanwältin auf, um ihre Liebe zu den Tieren und zum Schreiben zu verbinden. Seitdem arbeitet sie als Freie Fachjournalistin und Autorin für zahlreiche Tier-, Natur- und Reisezeitschriften und schreibt Bücher zum Thema Wolf und Hund. Schon immer galt die Leidenschaft der Autorin, die mit Hunden aufwuchs, den Wölfen. Als sie diese 1991 während eines Ethologiepraktikums in Wolf Park, einem amerikanischen Forschungsinstitut, näher kennenlernen durfte, verfiel sie dem »Wolfvirus«. Gemeinsam mit Günther Bloch und anderen gründete sie die »Gesellschaft zum Schutz der Wölfe«, deren Vorsitzende sie bis zu ihrem Ausscheiden 10 Jahre lang war. Seit 1991 ist Radinger Herausgeberin und Chefredakteurin vom Wolf Magazin, der einzigen deutschsprachige Fachzeitschrift über Wölfe und andere wilde Kaniden. Einen Großteil des Jahres hält sich die Wolfsexpertin im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark in Wyoming auf, wo sie seit der Wiederansiedlung der Wölfe 1995 als Freiwillige im Wolfsprojekt mitarbeitet. Deutsche Wolfsfreunde haben die Gelegenheit, Elli Radinger als Guide in Yellowstone zu buchen oder an einer ihrer Wolfsreisen teilzunehmen. In Vorträgen und Lesungen informiert die Autorin über ihr tierisches Lieblingsthema. Darüber hinaus hält sie Seminare für Tierbuchautoren. Die Autorin wird vertreten von der Literatur- und Medienagentur »Hille & Jung« Quelle: http://www.elli-radinger.de/html/vita.html Weitere Informationen: http://yellowstone-wolf.blogspot.de/ Eindrücke / eigene Meinung: Wie die Übersetzerin des Buches berichtet, Elli Radinger berichtet, entstand das Coverfoto in Yellowstone (USA: Montana), dort, wo sie Wölfe beobachtet. Es zeigt die Druid-Wolfsfamilie. (siehe Leserunde zum Buch) Brian A. Connolly erzählt in der Einleitung zu „Wolftagebuch“, von einem besonders starken und einprägsamen Erlebnis, das er 1997 in Yellowstone machte. Und obwohl die Geschichte von Jimmy, seiner Familie, Freunden und vor allem den Wölfen nicht autobiografisch ist, so hat dieses einzigartige Erlebnis, als er zum ersten Mal Wölfe in der Wildnis sah, ihn und vermutlich auch die vorliegende Geschichte sehr geprägt. Die tiefe Verbundenheit zu diesen besonderen Tieren spürt man in seinem Buch, Kapitel für Kapitel, Seite für Seite. Durch seinen flüssigen und außergewöhnlich bildhaften Schreibstil führt er uns beim Lesen in die atemberaubende Landschaft der nordamerikanischen Allergheny-Berge, seine besondere Tierwelt und gewährt uns sanfte Einblicke zu indianischen Ritualen und Legenden. Die intensive Ausdrucksweise, die Kraft seiner Worte und das Werben um Verständnis für die sensible Symbiose der Natur haben mich tief beeindruckt zurückgelassen. Mit der Mär vom „bösen Wolf“ räumt Brian A. Connolly in „Wolftagebuch“ gründlichst auf und zeichnet stattdessen ein völlig anderes Bild dieser wundervollen Tiere auf. Er bringt uns auf sanfte, aber eindringliche Weise das Wesen der Wölfe näher, baut Ängste ab und Vertrauen auf. Der Autor versteht es beispielhaft auf Problematiken hinzuweisen, ohne oberlehrerhaft zu wirken. Doch es gab noch einen anderen Aspekt, der am Rande in die Geschichte mit einfloss, mich aber sehr beeindruckt hat. Mr. Fletcher, Jimmys Lehrer, vermittelt in seinem Unterricht ungewöhnlich anschaulich, auf was es beim Schreiben ankommt. Ich liebte es zu lesen, wie er seinen Schülern die Bedeutung und die Schönheit des Schreibens näherbringt; wie Gedanken aus dem Kopf des Verfassers in das Kopfkino des Lesers fließen müssen, um dort ihre Kraft zu entfalten. Besonders intensiv sind mir hierbei die Seiten 13 und 40, die ich jedem schreibfreudigen Menschen oder denen, die es werden wollen, ans Herz legen möchte. Auch die Wichtigkeit des Lesens wird in besonderem Maße hervorgehoben, denn Jimmy hat sein Tagebuch sprachlich auf hohem Niveau verfasst, was u.a. auf seine ungewöhlich ausgeprägte Belesenheit zurückzuführen ist. Desweiteren geben einem die Gespräche mit seinem indianischen Freund Hawk sehr viel beim Lesen der Geschichte. Sie sind so positiv und stark und zeugen von tiefem Einklang mit der Natur. Wissen wird in „Wolftagebuch“ sehr geschickt "verpackt", ohne dass man sich unangenehm belehrt oder gar getadelt vorkommt. Die Geschichte empfand ich wie aus einem Guss und fühlte mich durchweg wohl in ihr. Fazit: Von mir bekommt Wolftagebuch eine ganz klare Lese-Empfehlung! Es ist ein sehr wertvolles Buch, von dem ich mir wünschen würde, dass es viele, viele Leser im Herzen erreichen und zum Nachdenken anregen wird.

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  • Wundervoll und sehr informativ!

    Wolftagebuch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. May 2013 um 00:09

    Klappentext: In den nordamerikanischen Allegheny-Bergen entdeckt der junge Jimmy die Spur eines Wolfes. Gemeinsam mit dem Susquehannock-Indianer Hawk und seiner Freundin Sherry, der Tochter des Wildhüters, versucht er, das Tier vor den Tanner-Brüdern zu beschützen, die als Wilderer unterwegs sind. Als Jimmy für ein Schulprojekt ein Tagebuch führen soll, erzählt er darin von seinem Wolf – so als ob es eine erdachte Geschichte wäre. Die Tanner-Brüder durchschauen ihn und folgen ihm, um den Wolf zu töten…. Meinung: Das Wolftagebuch ist nicht nur ein „Muss“ für alle Wolfliebhaber, sondern auch für alle, die Natur lieben. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Das Leben und Verhalten dieser wundervollen Tiere wird in einer packenden Geschichte beschrieben, wo bei mir sogar Tränen geflossen sind. Die großartigen Beschreibungen der Gegend, haben mich so sehr fasziniert, dass ich gleich mal über meinen nächsten Urlaub nachdenke. Es ist schwer, diesen tollen Roman in Worte zu fassen. Ein beeindruckendes, spannendes Buch bis zur letzten Seite, das ich nur empfehlen kann!

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  • regt zum nachdenken an

    Wolftagebuch
    deffiii

    deffiii

    29. April 2013 um 23:04

    Jimmy muss im Englisch-Unterricht ein Tagebuch schreiben. Sein Englischlehrer möchte, dass jeder über ein Thema, dass ihm wichtig ist oder über das er viel weiß ein Tagebuch führt. Jeder darf es natürlich auf seine eigene Art und Weiße gestalten. Jimmy entscheidet sich für: Wölfe. Er weiß viel über Wölfe. Das meiste hat er von seinem Indianer-Freund Hawk, der ihm viele Geschichten erzählt. Doch Jimmy sollte etwas vorsichtiger sein mit seinen Einträgen. Denn was er ihm Wald entdeckt, ist vielleicht nicht jedem recht ... Das Buch ist echt gut geschrieben und regt wirklich zum nachdenken an. einige Menschen sollten vielleicht erstmal nachdenken bevor Sie handeln (Die Tanner-Brüder).

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  • Stimmt einen nachdenklich....

    Wolftagebuch
    shadow_dragon81

    shadow_dragon81

    28. April 2013 um 22:36

    Inhalt: Jimmy soll für den Englischunterricht ein Tagebuch über ein Thema schreiben welches ihm am Herzen liegt und womit er sich gut auskennt. Er entscheidet sich für Wölfe. Wölfe sind seine Leidenschaft, er hat schon eine Menge darüber gelesen und viele Geschichten von Hawk, einen Indianer welcher mit auf der Farm arbeitet, gehört. Jimmy wohnt an den Allegheny- Bergen in nordamerika auf einer Farm. Er kennt sich in den Bergen aus und interessiert sich für die Natur und die Tiere. Wenn er Tierspuren entdeckt, dann weiß er welches Tier sie verursacht hat. Doch nun trifft er auf Spuren, welche er noch nie gesehen hat. Sie können nur von einem Wolf stammen, obwohl die Wölfe in der Gegend schon lange ausgerottet sind. Aber tatsächlich findet Jimmy einen Wolf. Jimmy schreibt darüber in seinem Tagebuch, allerdings stellt er es als fiktive Geschichte dar, damit er den Wolf nicht gefährdet. Doch die Geschichte ist so gut geschildert, dass Zweifel aufkommen. Die schießwütigen Tanner- Brüder machen sich auf die Suche nach dem Wolf...... Meine Meinung: Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Natur gefallen. Es ist alles so schön bildlich geschildert, dass man gleich Lust verspürt auch dort mal durch die Wälder zu laufen und die Tiere zu beobachten. Man erfährt eine Menge über Wölfe und ihre Lebensweise. Die Geschichten vom Indianer Hawk haben einen schönen Einblick in die indianische Kultur gegeben. Ich musste immer wieder beim lesen darüber nachdenken, dass wir uns sehr von der Natur entfernt haben und nicht mehr wirklich teil davon sind. Wir leben zwar in ihr, aber nicht mehr mit ihr. Im Gegensatz zu den Indianern, welche immer als Teil der Natur gelebt haben. Aber auch diese Kultur ist verdrängt worden genau wie die Wölfe. In diesem Buch wird einem vor Augen geführt wie voreingenommen die Menschen sind und wie wenig sie bereit sind sich die Welt mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich fand das Buch sehr bewegend und fesselnd bis zum Schluss. Fazit: Dieses Buch macht einen auf die Probleme aufmerksam und rütteln einen auf, deshalb empfehle ich es jedem der sich noch nie mit dem Thema Wölfe auseinander gesetzt hat.

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  • Rezension zu Wolftagebuch - Brian A. Connolly

    Wolftagebuch
    IraWira

    IraWira

    Das "Wolftagebuch" von Brian A. Connolly ist ein wunderbar geschriebenes und sehr intensives Buch. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Geschichte und auch von der Art und Weise, wie sie erzählt wird. Die Erzählung vermittelt eine sehr beschauliche und fast altmodisch wirkende Athmosphäre, obwohl sie in der heutigen Zeit spielt und Dinge wie das Internet eine Selbstverständlichkeit sind. Die Figuren wirken authentisch und kommen einem sehr schnell nah. Auch die Berichte über Begegnungen mit den Wölfen vermitteln eine ganz besondere Stimmung, die den Leser ganz tief in die Geschichte eintauchen lässt. Jimmy schreibt in seinem Schultagebuch über die Wölfe, die sich seit Kurzem in der Gegend angesiedelt haben. Zu spät wird ihm bewusst, dass er die Beiden so in Gefahr bringt... Das Buch ist ein Wechselbad der Gefühle, als Leser staunt man, man bangt, gleichzeitig fiebert man mit Jimmy mit, wenn er mit Sherry, einer Klassenkameradin ins Gespräch kommt. Hawk, der indianische Freund von Jimmy, vermittelt dem Leser ebenfalls sehr interessante und intensive Ansichten über die Natur und die Wildtiere, die auch viel zu der besonderen Stimmung des Buches beitragen. Gleichzeitig erfährt der Leser insgesamt auch einiges über Wölfe und deren Leben. Mit Sicherheit ist dieses Buch auch gut geeignet, um der Ur-Angst, die sich bei vielen Menschen heute angesichts der Wiederansiedlung der Wölfe bemerkbar macht, ein wenig mehr an informationen und Verständnis für diese beeindruckenden Tiere entgegen zu setzen. Mich hat das Buch sehr beeindruckt und ich kann es Wolfsliebhabern, Naturliebhabern und Liebhabern schöner Erzählungen uneingeschränkt empfehlen, ich fand es einfach wunderschön.

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