Starship - Verloren im Weltraum

von Brian Aldiss 
4,8 Sterne bei9 Bewertungen
Starship - Verloren im Weltraum
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J

Was ist die Erde?

einz1975s avatar

Das ewig fliegende Raumschiff, mit seiner neugeborenen Mannschaft, welche gar nicht weiß wo sie sich befindet – einfach genial...

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Inhaltsangabe zu "Starship - Verloren im Weltraum"

VERLOREN IM WELTRAUM
Ein gigantisches Raumschiff driftet seit Jahrhunderten scheinbar ziellos durch Raum und Zeit. Allmählich haben Schlingpflanzen das Innere des Schiffs überwuchert und die Nachkommen der ursprünglichen Besatzung sind in primitive Strukturen zurückgefallen. Das Wissen um Technik, den Weltraum – ja sogar wer sie sind und woher sie kommen – ist in Vergessenheit geraten. Roy Complain ist einer der Bewohner des Schiffs. Als Roys Frau von einer verfeindeten Gruppe entführt wird, verlässt er das ihm bekannte Territorium. Auf seiner Suche trifft er nicht nur auf bizarre Lebensformen, sondern entdeckt Hinweise auf den Ursprung ihrer Mission…

Brian Aldiss Roman STARSHIP wurde erstmals 1958 veröffentlicht, und bezeichnet den Anfang der großen Karriere des berühmten Science Fiction Autor

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961880171
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:340 Seiten
Verlag:Mantikore-Verlag
Erscheinungsdatum:18.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    J
    Jessi_wvor einem Monat
    Kurzmeinung: Was ist die Erde?
    Starship - Verloren im Weltraum - ein mitreisender Roman

    Inhalt:

    Roy Complain ist ein Bewohner des Green-Stammes. Es lief alles gut, bis Complain seine Frau Gwenny im Dschungel verloren und der Priester einen geheimen Plan des Schiffs gefunden hat. Nun fordert der Priester Complain und noch drei Mitglieder des Stammes auf, aufzubrechen und den Kapitän des Schiffes zu suchen. Als diese aufbrachen kamen sie nach Bugwärts und bekommen die Chance den Kapitän kennen zu lernen, werden sie die Chance ergreifen?

    Charaktere:
    Die Charaktere sind sehr gut gestaltet worden und man kann sich gut in diese Reindenken

    Dieses Buch kann ich nur empfehlen, da es sehr interessant gestaltet ist und ab der Mitte immer spannendere Geschehnissen beschrieben werden. Daher 5 Sterne

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    einz1975s avatar
    einz1975vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das ewig fliegende Raumschiff, mit seiner neugeborenen Mannschaft, welche gar nicht weiß wo sie sich befindet – einfach genial...
    Brian Aldiss – Starship: Verloren im Weltraum

    Geschichten über Reisen durch den Weltraum, gibt es mittlerweile wirklich viele, doch diese Geschichte ist wirklich ganz anders. Bereits von der ersten Minute spürt man eine Stimmung, welche man irgendwie nicht beschreiben kann. Roy Complain lebt mit seiner Frau zusammen das Leben eines Jägers. Hin und wieder zieht er los und fängt ein wildes Tier. Der Dschungel um ihn herum ist üppig und die Tiere sind flinker als man denken möchte. Doch eines Tages wird seine Frau entführt und der Anfang einer unglaublichen Reise nimmt seinen Lauf. Wir erfahren, dass er sich nicht etwa draußen in der freien Natur befindet, sondern anscheint eingeschlossen, in Räumen, welche für ihn die normale Umgebung darstellen.

    Er wird für das Verschwinden seiner Frau verantwortlich gemacht und wird dafür bestraft. Doch der Priester seines Stammes will sich auf eine Reise begeben und benötigt dafür noch einige tüchtige Männer, wobei Roy einer davon wird. Sie ziehen los und was sie alles erleben, nun, ich kann euch folgendes verraten: Alles spielt auf einem gigantischen Raumschiff. Einige Kilometer groß und in verschiedene Ebenen eingeteilt. Leider verrät der Klappentext schon sehr viel, so dass etwa die ursprünglichen Besatzung gestorben ist und ihre Nachkommen sich auf primitive Art und Weise zurückentwickelt haben. Sie leben zwar in dieser Technik, verstehen sie aber nicht, auch wenn sie ihr Zuhause ist.

    An sich ist dies nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass dieses Schiff viele hundert Jahre unterwegs ist und sich eine Generation mit der nächsten abwechselt und dabei nicht all das Wissen weitergibt. Complain und seine Gefährten erleben gleichzeitig auch den Anfang einer neuen Ära. Man muss sich überlegen, wie weltfremd man sein muss, wenn man erklärt bekommt, wer man ist und wo man eigentlich herkommt. Dabei nutzt Brian Aldiss selten den großen Kampf, sondern lässt kleine Ereignisse für sich sprechen. Da haben wir zum einen auch die Ratten, welche auf einem Schiff einfach nicht fehlen dürfen. Das auch sie sich im Lauf der Zeit entwickelt haben, ist mehr als logisch und auch wenn man hier eher Bilder aus Märchen vor seinen Augen wachsen sieht und so klingen später Begriffe wie Riesen und Geister, gar nicht mal mehr so abwegig.

    Der Autor nahm sich viel Zeit, spielt aber nicht mit seinen Figuren. Vielmehr schreibt er zielstrebig auf das Ende zu. Natürlich gibt es die ganz große Auflösung am Ende, aber zuvor sind kleine Häppchen immer wieder versteckt, welche uns genau erklären, wo wir uns befinden, was passiert ist und wie wir uns das Leben an Bord vorstellen können. Vielleicht sind einige Begriffe etwas seltsam anmutend und auch die Kombination an Sprechweise und Taten hat sich selbst erfunden, aber genau das macht Science Fiction eben aus, man weiß eben nie was kommen mag. Ob es nun Außerirdische sind welche ihr zu sehen bekommt oder einfach nur Menschen, welche eine Verwandlung durchgemacht haben, ich für meinen Teil wurde wunderbar unterhalten.

    Fazit:
    Als dieser Roman 1958 erschien, wurde er zurecht gelobt und auch 60 Jahre später wird er hocherfreute Leser finden. Das ewig fliegende Raumschiff, mit seiner neugeborenen Mannschaft, welche gar nicht weiß wo sie sich befindet – einfach genial und einfallsreich! Im Vorwort geht Brian Aldiss auf diese Neuauflage ein und beweist, dass er bis zu Letzt an seinen Werken gearbeitet hat, denn er verstarb 2017 mit 92 Jahren, einen Tag nach seinem Geburtstag. Eine wunderbare Ehrung mit dieser Wiederkehr und ein ungewöhnlicher Science Fiction-Roman, welcher auch noch weitere Generationen erfreuen wird.

    Matthias Göbel

    Autor: Brian Aldiss
    Übersetzer: Andrea Blendl
    Taschenbuch: 340 Seiten
    Verlag: Mantikore-Verlag
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 18.07.2018
    ISBN: 978-3961880171

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    Wuerfelhelds avatar
    Wuerfelheldvor 2 Monaten
    Oldschoolige SF

    Der 2017 verstorbene Brian W. Aldiss gehört zu den großen Science-Fiction-Autoren der 1960er bis 1980er Jahre und gewann viele Preise, vor allem für sein Spätwerk, die „Helliconia“-Trilogie. Zu den etwas weniger beachteten Früh-Werken gehört „Starship – Verloren im Weltall“, ein Roman von 1958, den der Manticore-Verlag nun wieder aufgelegt hat.

    INHALT
    Roy Complain kennt kein anderes Leben als das eines Jägers und Sammlers auf den Ebenen des riesenhaften Raumschiffes, in dem mutierte Pflanzen alles überwuchert haben und die Menschen dazu zwangen, in eine primitivere Zivilisationsstufe zurück zu fallen.


    Doch nach dem Tod seiner Frau hat er jedes direkte Lebensziel verloren und schließt sich seiner, von Priester angeführten Expedition an, um die Geheimnisse zu ergründen, die ihre Ahnen hinterlassen haben und auch herauszubekommen, woher die Fremden eigentlich stammen, die sie immer wieder unterwandern.

    Das Unternehmen ist gefährlich führt aber schon bald zu überraschenden Entdeckungen, die Complains gesamtes Weltbild auf den Kopf stellen – und nicht nur das Seine. Denn auch eine andere – höher entwickelte Gruppe weiß noch nicht alles – und findet mit den Suchern noch so einiges mehr heraus.

    MEINE MEINUNG
    Die Handlung von „Starship“ ist eigentlich recht simpel. Die Bewohner dieser in sich geschlossenen Welt sind die Nachfahren von Weltraumreisenden und sich durchaus bewusst, dass sie auf eine Arche leben, einem Generationenschiff in dem einiges aus dem Ruder gelaufen ist.

    Deshalb scheint es mehr als legitim, nach dem legendären Kontrollraum zu suchen und vielleicht etwas zu tun, um damit die noch legendärere Erde zu erreichen, zumal es den Menschen überhaupt nicht passt, dass sie von Fremden unterwandert werden.

    Mit jeder Ebene die sie erkunden, gibt es neue Antworten, aber auch eine ganze Menge Fragen kommen hinzu. Am Ende ist die Wahrheit eine ganz andere als sie vermutet haben, aber nicht minder erschütternd.

    Natürlich versucht der Autor die Geschichte mit Action aufzupeppen, sein Anliegen ist aber im Grunde ein ganz anderes: Er zeigt, wie sich die Besatzung einer Weltraumarche durch die Einflüsse aus dem All verändern kann und erzählt bewusst aus deren Sichtweise, um nicht all zu viel auf einmal zu verraten. Leider bewahrt er auch eine gewisse Distanz zu den Charakteren, dass man nicht so wirklich mit ihnen mitfiebern mag und auch nur wenig Entwicklung in ihrem Denken erkennen kann, als die Welt der Helden aus den Fugen gerät.

    Man merkt dem Roman allerdings auch sein Alter an, nicht nur was die Rollenklischees betrifft, auch die Beschreibung der Technik und der Gesellschaftsformen hat etwas Antiquiertes an sich. Manches wirkt auch angestaubt, sorgt aber zugleich für eine interessante Atmosphäre. Die Geschichte selbst findet einen vorläufigen Abschluss, endet aber so offen, dass man durchaus noch eine Fortsetzung anhängen könnte.

    Ob „Starship – Verloren im Weltraum“ das Prädikat „Klassiker“ verdient, muss wohl jeder Leser selbst entscheiden, denn was dem einen bereits zu langweilig und unglaubwürdig sein könnte, wirkt auf den anderen faszinierend und interessant, gerade weil es wie aus einer anderen Zeit und Welt stammt.

    MEINE WERTUNG
    3,5 von 5 Fremden

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    N
    Naja89vor 2 Monaten
    Alone in the dark?

    Mit „Starship – Verloren im Weltraum“ gelingt Autor Brian Aldriss einer dieser Romane, die man als Science Fiction-Fan sicher nicht aus der Hand legt, bevor die letzte Seite ausgelesen ist. Nach einer kurzen Phase des Kennenlernens hat mich das „Starship“ quasi mit auf seine Reise durch die unendlichen Weiten des Weltraums genommen und restlos überzeugt. Was für eine fabelhaft detailreiche Welt sich der Autor bereits bei der Ersterscheinung im Jahr 1958 erdachte, ist absolut beeindruckend. Die Story zieht den Leser, wie bereits erwähnt, schnell in ihren Bann. Ein so lebendiges Buch ,das gleichzeitig so düster und apokalyptisch daherkommt, habe ich selten gelesen.

    Der Schreibstil hat mir von Beginn an gefallen. Einzig die Gestaltung des Covers trifft nicht vollkommen meinen Geschmack. Hier fehl t es meiner Meinung nach an Fantasie und Kreativität, die dem Buch seine Energie geben.

    Von mir gibt es die volle Anzahl an Sternen durch die Reise im Weltraum…

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    Jess_Nes avatar
    Jess_Nevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Düsteres Weltraumabenteuer
    Düster und spannend

    ‚Starship‘ ist eines dieser Bücher, das man einfach nicht mehr weglegen kann. Die dichte und atmosphärische Erzählung saugt den Leser förmlich in die Seiten. Beim Lesen von Roys Suche nach seiner Frau und der Wahrheit über die Welt in der er lebt, beschlich mich ein ähnlich klaustrophobisches und unheimliches Gefühl, wie beim Schauen der Alien-Filme. Hinter jeder Ecke in dieser Wildnis aus Stahl und wuchernden Pflanzen lauern Gefahren, wie feindliche Stämme und wilde Tiere. 

    Der Anfang ist etwas schleppend, aber dann, als Roys Frau entführt wird und er beschließt ihr nachzujagen, wird es so spannend, dass ich das Buch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte.. Es gibt unglaublich viele Geheimnisse und das größte ist wohl, wie Roys Welt so geworden ist, wie er sie heute kennt. 
    Zu Beginn war mir Roy relativ unsympathisch, was sich im Verlauf aber gebessert hat und die spannenden Momente haben seine negativen Charakterzüge mehr als wett gemacht.
    Den Schreibstil fand ich ein wenig gewöhnungsbedürftig, relativ nüchtern und teilweise sehr sarkastisch, nach den ersten fünfzig Seiten legte sich das aber und ich bin völlig in die gruselige, dystopische Welt abgetaucht. 

    FAZIT 

    Ein spannender Sci-Fi Klassiker, der mich voll und ganz überzeugen konnte. Ich kann dieses Werk aus der Feder von Brian Aldiss nur empfehlen, besonders als Einstieg ins Genre. 

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    sechmets avatar
    sechmetvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Grandioser Science Fiction Roman. Sehr lebendige Figuren in einer surrealen Umgebung.
    Grandiose Science Fiction

    Scheinbar ziellos treibt ein gigantisches Raumschiff seit Jahrhunderten durch Raum und Zeit. Schlingpflanzen haben das Innere des Schiffes überwuchert und die Nachkommen der ursprünglichen Besatzung sind in primitive Strukturen zurückgefallen. Alles Wissen über Technik, Weltraum und sogar darüber, wer sie sind und woher sie kommen, ist in Vergessenheit geraten. Roy ist einer der Bewohner des Schiffs. Als er seinen Sektor verlässt, trifft er nicht nur auf bizarre Lebensformen, sondern er entdeckt auch Hinweise auf den Ursprung ihrer Mission.

    Auch wenn ich mich erst ein wenig an den Schreibstil von Brian Aldriss gewöhnen musste, finde ich seinen Schreibstil hervorragend. Er hat fantastische Figuren in einer surrealen Umgebung erschaffen. Jede einzelne Figur besitzt seinen eigenen Charakter und Charme. Und die Welt, in der sie leben, ist fantastisch.

    Die Story beginnt recht ruhig, im Laufe der Handlung baut sich aber eine immer stärker werdende Spannung auf. Je länger man liest, desto weniger mag man dieses Buch noch aus der Hand legen. Durch seinen hervorragenden Schreibstil wurde dieses Buch regelrecht lebendig.

    Bisher hatte ich von dem Autor noch nichts gehört bzw. gelesen. Umso überraschter war ich dann von diesem Buch. Für mich definitiv ein absolutes Highlight. Ein wirklich hervorragender Science-Fiction Roman. Klare Empfehlung.

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor 3 Monaten
    Verloren im Weltraum

    Inhalt:
    Ein gigantisches Raumschiff driftet seit Jahrhunderten scheinbar ziellos durch Raum und Zeit. Allmählich haben Schlingpflanzen das Innere des Schiffs überwuchert und die Nachkommen der ursprünglichen Besatzung sind in primitive Strukturen zurückgefallen. Das Wissen um Technik, den Weltraum – ja sogar wer sie sind und woher sie kommen – ist in Vergessenheit geraten. Roy Complain ist einer der Bewohner des Schiffs. Als Roys Frau von einer verfeindeten Gruppe entführt wird, verlässt er das ihm bekannte Territorium. Auf seiner Suche trifft er nicht nur auf bizarre Lebensformen, sondern entdeckt Hinweise auf den Ursprung ihrer Mission…
    Brian Aldiss Roman STARSHIP wurde erstmals 1958 veröffentlicht, und bezeichnet den Anfang der großen Karriere des berühmten Science Fiction Autor.

    Meine Meinung:

    Für Sci-Fi Fans und Liebhaber eine richtige Leseempfehlung! 

    Ich muss ja gestehen das ich dieses Buch vorher gar nicht kannte. Umso gespannter war ich dann auf den Inhalt.

    Und ich muss sagen, das Buch lohnt sich wirklich. Ein richtig, richtig gutes Buch. Der Schreibstil des Autors war von Anfang bis Ende sehr fesselnd. Es war ein abenteuerliches Lesefeeling. Man ist mitten im Geschehen und wird einfach von der Story gepackt.

    Die Spannung hat sich im Laufe der Handlung stark aufgebaut. Am Anfang noch etwas ruhiger, wurde dann aber immer stärker und spannender. Wirklich gut gemacht. Viele viele spannende und mitreißende Momente, es geht Schlag auf Schlag und die Handlung hält nicht still. Das hat mir sehr gefallen. Diese Spannung die zum Greifen nahe ist.

    Die Charaktere und allgemein das Leben in der Handlung war sehr interessant und spannend zu verfolgen. Totales Kopfkino. Die Charaktere haben Persönlichkeit die sie auszeichnet und haben mich prima unterhalten.

    Ganz klar mit eines der besten Büches dieses Genre.

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    S
    Splenovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Bin sprachlos - so geflasht hat mich dieses Buch - Großartig!!
    „Expansion an dein Ego“ - grandioses Buch

    Der Greene-Stamm ist seit Roy Coplain denken kann sein zuhause. Umgeben von Hydrokulturen, anderen gefährlichen Stämmen und unbekannten Wesen. Gwenny seine Frau möchte wieder einmal mit ihm nach draußen in den Dschungel. Roy der Jäger, nimmt sie mit und es kommt wie es kommen muss. Fremde entführen Gwenny. Sein bisheriges Leben ist dadurch kaputt, sein Stand, seine Wohnung. Käme da nicht im rechten Moment, Priester Marapper und macht ihm ein verlockendes Angebot. Zu fünft wollen sie der Theorie auf den Grund gehen, denn Marapper denkt das sie nicht auf einer Welt leben, sondern auf einem Schiff, geschaffen von den Riesen – bis irgendetwas aus dem Ruder geraden ist… sie machten sich auf die Reise ins Niemandsland...


    Das Buch ist der absolute Hammer. Gefangen in den Zeilen die der Autor Brian Adliss neu zum Leben erweckt hat, bis zum letzten Buchstaben.

    Am Anfang ist das Lesetempo langsamer, da man mit vielen neuen Begriffen, Namen,… überrannt wird und dadurch natürlich viel bewusster liest. Aber, das ist auch gut so – die Geschichte nimmt an Fahrt auf und man ist mittendrin.

    Mir gefiel das Leben auf dem vermeintlichen Schiff. Wie unterschiedlich die Kulturen sein konnten, die Gefahren, das Abenteuer.

    Ich fühlte mich so verbunden mit Roy und Co. Merkte wie er wuchs, was er fühlte, spürte, schmeckte, roch – ich war wie eine Mitreisende.


    Der Schreibstil ist großartig. Lebendig, wortgewandt, spannend, mitreißend – der Autor hat alle Farben verwendet um das Buch mit einer Seele auszustatten. Ich fühlte mich sehr wohl beim Lesen, konnte das Buch kaum aus den Fingern legen.


    Die Figuren besitzen Charakter, wachsen an ihren Aufgaben und sind alle auf ihrer Art und Weise etwas besonderes.


    Allein das Cover, lässt einen in die Korridore die Roy und Co. Betreten haben hinenziehen.


    „Starship Verloren im Weltraum“ ist ein einzigartiger Scienficton-Roman den ich jeden ans Herz legen kann. Absolut lesenswert.




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    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich saß in der prallen Sonne und habe mich plötzlich in dunklen Gängen wiedergefunden, die mich frösteln ließen! Klasse Buch!
    Ein Science-Fiction Roman, der noch lange nachwirkt!

    "Starship-Verloren im Weltraum" von Brian Aldiss ist eine Neuauflage des im Jahre 1958 erschienen Romans "Non-Stop". Ein Science- Fiction Roman mit besonderem Flair!

    Roy lebt nichts ahnend umgeben von Stahlwänden, wuchernden Pflanzen und seinem kleinen Clan. Dies ist seine Welt. Als Jäger und unglücklicher Ehemann, der durch seine Frau eine Schikane nach der anderen ertragen muss, geht er dann eines Tages, man kann ihn nicht schön nennen, denn das maschinelle Licht ist eher spärlich, mit seiner Frau in die Wildnis um zu jagen. Doch schon bald fühlen sie sich verfolgt. Haben Menschen aus den anderen Stämmen sie aufgefunden? Plötzlich ist seine Frau weg. Dieser Umstand führt dazu, dass Roy Complain seine Räumlichkeiten verlieren wird und als Strafe für den Verlust einer raren Frau, diverse tägliche Peitschenschläge auf den Rücken ertragen muss. Als ihm der Clan zugehörige Priester dann die Geschichte über das "Schiff" erzählt und seiner Idee zu gehen um die Steuerung zu finden, empfindet Complain dies als ein kleineres Übel, als seine Strafe zu ertragen und mit den allein stehenden Männern einen kleinen Bereich zu bewohnen.
    Die Wanderung durch das Schiff stellt sich als weitaus schwieriger heraus, als sie es sich vorgestellt haben. Andere Völker, unheimliche, intelligente Tiere und furchtbare Entdeckungen lassen Roy Complain all das was er wusste in Frage stellen und zu einem neuen Menschen werden!

    Die Geschichte ist einfach unglaublich und am liebsten würde ich gar nicht mehr aufhören über den Inhalt zu sprechen! Ich habe so oft gedacht "Wie konnte der Autor sich so unglaubliche Sachen erfinden?"
    Das Buch ist sehr mitreißend und fesselnd und ich verspreche, dass es niemand mehr aus der Hand nehmen wird! Die Geschichte geht ab der Mitte des Buches mit einem Knall weiter und die skurrilen Aufdeckungen nehmen einfach kein Ende! Ich saß in der prallen Sonne und las. Habe mich plötzlich in dunklen Gängen, klimpernden und scheppernden Lüftungsschächten, Gängen und Treppen wiedergefunden, die mich, trotz der Wärme, schaudern ließen. 
    Ich habe lange kein so unglaubliches Buch mehr gelesen! Ich danke dem Mantikore-Verlag für diese Chance!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Mantikoreverlags avatar
    Liebe Leserinnen und Leser,
    einmal mehr möchte wir - vom Mantikore-Verlag - euch die Gelegenheit geben eines unserer Bücher kennenzulernen. Dieses Mal geht es um einen Klassiker der Science Fiction nämlich dem in den 50er Jahren entstandenen Erstlingswerk des englischen Autors Brian Aldiss:
    STARSHIP – VERLOREN IM WELTRAUM


    Lasst euch diesen spannenden Roman nicht entgehen und erhaltet euer Rezi-Exemplar noch vor Erscheinen des Buchs!

    Wir laden euch herzlich zu dieser Leserunde ein und spendieren hierfür 10 Bücher!

    Darum geht es:...


    Ein gigantisches Raumschiff driftet seit Jahrhunderten scheinbar ziellos durch Raum und Zeit. Allmählich haben Schlingpflanzen das Innere des Schiffs überwuchert und die Nachkommen der ursprünglichen Besatzung sind in primitive Strukturen zurückgefallen. Das Wissen um Technik, den Weltraum – ja sogar wer sie sind und woher sie kommen – ist in Vergessenheit geraten. Roy Complain ist einer der Bewohner des Schiffs. Als Roys Frau von einer verfeindeten Gruppe entführt wird, verlässt er das ihm bekannte Territorium. Auf seiner Suche trifft er nicht nur auf bizarre Lebensformen, sondern entdeckt Hinweise auf den Ursprung ihrer Mission…

    Brian Aldiss Roman STARSHIP wurde erstmals 1958 veröffentlicht, und bezeichnet den Anfang der großen Karriere des berühmten Science Fiction Autor

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    https://goo.gl/xBxvZw 
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    Letzter Beitrag von  Jessi_wvor einem Monat
    https://www.lovelybooks.de/autor/Brian-Aldiss/Starship-Verloren-im-Weltraum-1468086081-w/rezension/1662074367/ Auch meine Rezi ist nun fertig. Ich freuete mich dabei sein zu dürfen und diesen mitreisenden Roman lesen zu dürfen
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