Brian Clegg Die Vermessung des Körpers

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Inhaltsangabe zu „Die Vermessung des Körpers“ von Brian Clegg

Der Körper ist das faszinierendste System, das die Evolution hervorgebracht hat. Brian Clegg lädt ein zu einer wissenschaftlichen Expedition durch dieses Wunder der Natur. Von der Biochemie der Liebe bis zum Funktionieren unserer fünf Sinne. Von unseren fleißigen Untermietern, den Billionen Bakterien, die in und auf uns leben und ohne die wir aufgeschmissen wären, bis zur Fähigkeit unserer Augen, Milliarden Jahre in die Vergangenheit schauen zu können. Auf seine unnachahmliche Weise, gespickt mit britischem Humor und vielen Mitmach-Experimenten trägt Clegg all das zusammen, was Sie schon immer über Ihren Körper wissen wollten – und lehrt uns, wieder über seine Fähigkeiten zu staunen.

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    Die Vermessung des Körpers
    Gwennilein

    Gwennilein

    03. August 2016 um 12:35

    Wenn man sich erst einmal durch Elektrons, Atome und Protone durchgelesen hat, ist das Buch zwar immer noch wissenschaftlich, doch auch amüsant und eingängig beschrieben. Verweise zu Experimenten, die man selbst durchführen kann, lassen einen spielerisch lernen. Keine leichte Kost, aber ein Buch mit dem ein oder anderen Aha-Effekt über uns selbst, den Mensch.

  • Rezension zu "Die Vermessung des Körpers" von Brian Clegg

    Die Vermessung des Körpers
    HeikeG

    HeikeG

    16. March 2013 um 18:04

    Sind wir nur eine Luftnummer im Universum? . Schon eine kleine, aber lautstarke Opposition der alten Griechen glaubte entgegen der herrschenden Vorstellung, dass alles aus denselben vier Elementen bestehe (Erde, Luft, Feuer und Wasser), an die Existenz von Atomen (griech.: átomos) als kleinstem Bestandteil der Materie. Doch dieser Gedanke kochte 2000 Jahre lang auf Sparflamme, bis 1905 mit Einsteins veröffentlichter Arbeit "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" man nach und nach die Existenz dieser, sich ein bisschen wie zappelige kleine Kinder aufführenden Teilchen anzuerkennen begann. Auch der Mensch besteht aus ihnen: 6,7 x 10 hoch 27 sind es schätzungsweise bei einem 70 kg schweren "Exemplar". Das hört sich beachtlich an. Allerdings erweisen sich Atome als wahre Luftnummern. Sie sind nämlich nicht nur sehr klein, sondern größtenteils auch nichts als leerer Raum. "Könnte man die gesamte Materie eines menschlichen Körpers ohne Leerräume zusammenpressen, ließe sich alles in einen Würfel von einer Kantenlänge von unter einem Fünfhundertstel Zentimeter packen.", erklärt der an der Universität Cambridge lehrende Naturwissenschaftler Brian Clegg. . Doch nicht um Leerstellen geht es dem Science-Autor in seinem Buch, sondern um Auffüllung selbiger. Clegg spannt einen unglaublich weiten Bogen durch nahezu alle Bereiche der Wissenschaft. In neun Kapiteln unternimmt er eine interessante und hochgradig unterhaltsame Reise durch den menschen Körper. Dieser dient ihm als wissenschaftliches Instrument zur Erforschung des ganzen Universums. Er durchstreift vertrautes Terrain, weitet jedoch seine Ausflüge zuweilen und notwendigerweise weit weg vom eigenen Körper bis zu den Sternen und in die Tiefen des Alls aus. Dabei streift er so ziemlich jedes Sachgebiet wie Biologie, Genetik, Evolutionstheorie, Optik, Quantenphysik, elementare Chemie, Thermodynamik, Einsteins spezielle Relativitätstheorie, Neurologie, Kosmologie und viele andere mehr. . Eingepackt in größtenteils sehr verständliche kurze Abschnitte bietet Brian Clegg erfrischend und informativ, von Zeit zu Zeit mit auflockernden Experimenten unterlegt, einen unglaublich breiten Überblick. Er legt in ein menschliches Haar den Ausgangspunkt für alles, zeigt, dass wir eigentlich beim Sitzen den Stuhl gar nicht berühren, sondern über ihm schweben (wenn auch nur in einem unvorstellbar geringen Abstand, getragen von der Abstoßungskraft zwischen den Atomen) oder dass in uns allen ein kleiner Jesus steckt. Zwar wird nach der Lektüre niemand über Wasser gehen können, aber über einen mit Vanillesoße gefüllten Swimmingpool durchaus (zu sehen übrigens wie auch so manch anderes Experiment auf universeinsideyou[dot]com). Clegg zeigt auf, dass der Blinddarm durchaus nützlich ist und zwar für den Bakterienhaushalt unseres Körpers. "Die Bakterien verwenden ihn als eine Art Ferienhaus; als Rückzugsbereich, wo sie vom Stress ihrer Arbeit im Darm ausspannen können.", so der Autor. Er versucht den Ort des Urknalls zu lokalisieren, folgt Photonen von den entferntesten Winkeln des Universums, von Quasaren und entlegenen Galaxien, unserer eigenen Lebensquelle, der Sonne, bis zu unserem Heimatplaneten, wo einige davon von unseren Augen wahrgenommen werden. Apropos Sonne und Heimatplanet: Wissen Sie, warum uns der Himmel blau und die Sonne gelb bzw. am Abend rot erscheint? Man erfährt, dass laute Hintergrundgeräusche unser Essen weniger süß und salzig, dafür aber knuspriger erscheinen lassen (Aha, daher die laute Musik in manch lukullischem Tempel). Und nicht zuletzt setzt sich der Autor mit dem Leser in eine Achterbahn, um die menschlichen Sinne zu untersuchen. Erstaunliches tritt dabei zu Tage. Erweist sich ein derartiges Jahrmarktsvergnügen doch als wahre Verjüngungskur. Erkenntnis: Vergessen Sie Faltencremes, Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie oder gar Lifting, sondern rasen sie nur oft genug durch die Höhen und Tiefen einer Berg-und-Tal-Bahn ;-). . Das Buch startete mit einem Blick in den Spiegel und der immer wieder verblüffenden Frage: Warum vertauscht selbiger rechts und links, lässt aber oben und unten, wie sie sind? Warum behandelt er beide Richtungen unterschiedlich? Nach Beantwortung dieser und vieler Fragen später schließt Clegg mit den Worten, denen man sich uneingeschränkt anschließen kann: "Ich hoffe, dass Sie nie wieder in einen Spiegel blicken und dabei nur denken, 'Ich muss dringend mehr Sport treiben'. Nehmen Sie sich jedes Mal, wenn Sie dieses bemerkenswerte Gebilde sehen, einen Augenblick Zeit und staunen Sie. Damit das, was Sie sehen, funktioniert, bedarf es der gesamten Wissenschaft. Ihr Körper ist ein Fenster zum Universum." Dieses hat der Autor in seiner Fülle dem Leser geöffnet. Für eine tiefere Reise mag er sich nun selbst entscheiden. . Fazit: Auch wenn dem bereits mit dem ein oder anderen Thema Vertrauten das ein oder andere Detail neu sein dürfte, so bietet Brian Clegg letztendlich nichts nennenswertes Neues. Auch kann er ob der Fülle des behandelten Stoffes viele Themen nur anreißen. Hier leistet jedoch zur Vertiefung des ein oder anderen Interessengebietes ein sehr gut aufgestellter Anhang mit jeder Menge weiterführender Literatur sehr große Hilfe. Wie der Autor das überaus komplexe und breitgefächerte Thema der modernen Wissenschaft allerdings darbietet zollt große Anerkennung. Interessant und erfrischend, anschaulich und fassbar sowie informativ und spannungsreich vermittelt er dem Laien einen guten Zugang und Einstieg in manch hochkomplexe Materie.

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