Brian Conaghan Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

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Inhaltsangabe zu „Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe“ von Brian Conaghan

Das Leben ist echt nicht fair! Dylan Mint ist 16 und hat Tourette. Mr Dog nennt er seine Krankheit und dieser bellende, fluchende Hund lässt sich nicht kontrollieren. Das größte Problem aber ist, dass er in sechs Monaten wohl »abkratzen« wird und bis dahin noch etwas erledigen muss: zum ersten Mal Sex haben, den Vater aus Afghanistan holen und seinem besten Freund Amir einen neuen Kumpel besorgen. Alles eine echte Herausforderung, aber Dylan lässt nicht locker ...

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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  • Leserunde zu "Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe" von Brian Conaghan

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    katja78

    Dylan Mint: 16 Jahre alt -      noch abzusehende Lebenserwartung liegt bei 6 Monaten                    stetiger Begleiter - Mr. Dog ......                                             anhänglich, verlässlich, absolut treu Taucht ein in den neuen Roman von Brian Conaghan Das Leben ist echt nicht fair. Schon gar nicht, wenn man wie Dylan Mint an Tourette leidet und nur noch sechs Monate zu leben hat. Und das mit sechzehn! Mr Dog nennt er seine Krankheit, und dieser bellende, fluchende Hund lässt sich nicht kontrollieren. Das ist aber noch nicht alles: Sein bester Kumpel Amir ist Pakistani und hat Asperger. Sobald jemand Amir »stinkendes Curry« nennt, dreht Mr Dog total durch. Rassismus geht gar nicht! Außerdem vermisst Dylan seinen Vater, der als Soldat in Afghanistan dient. Glaubt Dylan jedenfalls. Und er findet, dass seine Mum in letzter Zeit ziemlich komisch ist. Warum heult sie die ganze Zeit und redet nicht mit ihm über den Tod? Und nicht zu vergessen sexy Michelle Malloy, die ADHS und einen Klumpfuß hat und auch ohne Tourette exzellent fluchen kann. Drei Dinge nimmt Dylan sich für seine letzten sechs Monate vor: Mit Michelle Malloy schlafen, seinen Vater nach Hause holen und Amir einen neuen besten Kumpel besorgen. Alles eine echte Herausforderung, aber Dylan lässt nicht locker. Auch dann nicht, wenn Mr Dog wieder in ihm rumort und dauernd die Tour vermasselt. Und schließlich, wie so oft im Leben, ist sowieso nichts und niemand wie gedacht. Zum Autor Brian Conaghan , geboren 1971, wuchs in der schottischen Stadt Coatbridge auf. Er studierte kreatives Schreiben an der Universität von Glasgow und verdiente sein Geld als Maler und Dekorateur, Barmann, DJ, Schauspieler, Lehrer und nun auch als Schriftsteller. Er lebt mit seiner Frau Orla und seiner Tochter Rosie in Dublin. Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe ist sein zweiter Roman. Wir suchen nun insgesamt 20 Bewerber,  die gerne das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen/hören möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben!  Wir verlosen dieses Mal 10 Bücher* in Print und 10 Hörbücher*! Bewerbungsfrage: Wir gefällt euch das Buchcover? Schreibt bei eurer Bewerbung bei, ob ihr das Buch oder das Hörbuch lesen/hören wollt. Beim Arche Verlag erwartet euch ein buntes Herbst Programm, schaut doch mal rein! Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!                   Katja von Ka-Sas Buchfinder *** Wichtig *** *Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde (posten und den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches) Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt (Inhalt des Buches ist keine Rezension) http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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  • Mr. Dog hält leider nicht immer die Klappe

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    Dorolino

    07. April 2015 um 16:43

    In dieser Geschichte, geht es um den Jungen Dylan Mint, welcher von seinem Leben mit Tourette mitten in der Pubertät erzählt. Da er befürchtet, nicht mehr lange zu leben, stellt er eine Liste zusammen, mit Dingen die er vor seinem Tod noch erledigen will.   Ich habe diese Geschichte als Hörbuch gehört und obwohl sie mir sehr gut gefallen hat, hatte ich doch einige Schwierigkeiten ihr zu folgen. Die harte Jugendsprache gepaart mit dem Tourette fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, dennoch interessant und besonders. Dylan fand ich großartig, vor allem wie er mit seiner Krankheit umgeht, die er übrigens Mr. Dog nennt fand ich bemerkenswert. Ich konnte mich gut in ihn hineinfühlen und manchmal tat er mir leid. Dennoch ist er ein starker Charakter. Dieses Buch klärt auf und macht auch Mut, regt aber auch zum nachdenken an, wie ich finde. Außerdem hat mich Dylans lustige Erzählweise sehr gut unterhalten. Fazit: Gute Unterhaltung, doch nichts für schnell nebenbei. Man sollte sich für diese Geschichte schon Zeit nehmen und auch zwischen den Zeilen lesen bzw. hören.

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  • echt lustig

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    Aleena

    15. February 2015 um 15:42

    Nach den ersten 20 Seiten hab ich noch gedacht,wie komisch der Schreibstil ist,die Jugendsprache bin ich einfach nicht gewohnt aber umso weiter man liest umso lustiger wird es.Ich hatte soviel Spaß mit Dylan,ich mochte den jungen Mann,der einfach Sachen raushaut,wo einen die Tränen vor Lachen in die Augen schießen.Die Situationskomik ist göttlich.Man gewöhnt sich ganz schnell an den Schreibstil und dann macht das Buch auch richtig FUN.Eine Leseempfehlung für Jugendliche und auch für diejenigen die jung geblieben sind.

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  • Mr. Dog hält die Klappe, wenn es gut läuft

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2015 um 15:43

    Dylan Mint ist ein 16jähriger Jugendlicher, der von einem Tourette Syndrom betroffen ist. Seine Krankheit nennt er selbst Mr. Dog und versucht sie so gut er kann in seinem Alltag zu "kontrollieren".  Doch manchmal ist es einfach nicht so leicht die Beeinträchtigung im "Griff" zu haben. Schon gar nicht, wenn bei einem Rountinearztbesuch, Mutter und Doktor vor ihm ein Gespräch mit mysteriösen Inhalten führen und seine Mutter  zu Hause  immer wieder in Tränen ausbricht. Niemand erklärt ihm etwas oder ist ehrlich zu ihm. Doch Dylan schließt aus den ganzen Bruchstücken, die er mitbekommt, dass er im Sommer sterben muss. Doch vorher gibt es noch ein paar Dinge für ihn zu erledigen. 1. Mit seiner Mitschülerin Michelle Malloy schlafen, 2. seinen Vater von seinem Afghanistaneinsatz nach Hause zurück holen. 3. seinem besten Kumpel Amir einen neuen Freund besorgen. Meine Meinung: Die Geschichte wird aus der Dylan Mints Perspektive erzählt. Der Erzählstil ist daher in Jugendsprache gehalten. Für den Leser bedeutet dies, dass man sich erst ein bisschen einlesen und daran gewöhnen muss. Doch ich denke die Zielgruppe der Jugendlichen um die 16 Jahre, werden dadurch eindringlicher angesprochen. Dylan erzählt seine Geschichte ungeschönt und ohne Umschweife. Auch wenn der Erzählstil bisweilen etwas ruppig ist, gelang es mir mich gut in den Ich-Erzähler und seine Situation hineinzuversetzen. Über seine Mitmenschen habe ich mich oft geärgert. Sie wussten oft nicht, wie sie mit schlechten Nachrichten für den Jungen umgehen sollten und versuchten sie ihm, wenn überhaupt, geschönt zu "verkaufen". Allerdings führte dies zu noch mehr Verwirrung und Unsicherheit bei Dylan und half ihm wenig. Durch die Geschichte erhält man einen Einblick in das Leben eines jugendlichen Tourettepatienten sowie seinem Alltag. Und auch wenn sich einige Menschen immer rühmen mit beeinträchtigten Personen vorurteilsfrei umgehen zu können, zeigt die Geschichte, dass dies in einem "normalen" Alltagsablauf bei weitem nicht immer der Fall ist. Sowohl für Betroffene als auch für Angehörige, muss sich in diesem Bereich noch einiges tun. Die Handlung an sich hat mir generell gut gefallen. Allerdings war der jugendliche Erzählstil auf Dauer etwas anstrengend und auch die Geschichte an sich ist zwar gut, aber nicht so beeindruckend durch den Autoren umgesetzt, dass sie sich von anderen Geschichten aus dieser Sparte absetzen könnte. Fazit: Eine interessante Geschichte, die durchaus ihre Berechtigung hat.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Eine unterhaltsame, lesenswerte Geschichte

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    Ichbinswieder

    24. November 2014 um 11:39

    Dylan Mint ist 16 Jahre alt und steckt mitten in der Pubertät. Er tut daher das, was alle Jungs in seinem Alter tun: er bockt gerne mal ein wenig rum, und er mag Mädchen. Trotzdem ist er anders, denn Dylan hat Tourette und geht daher auch auf eine Sonderschule. Dumm ist er allerdings keineswegs, auch wenn er die Welt erstmal so nimmt wie man sie ihm präsentiert. Ich würde ihn eher als jugendlich naiv beschreiben. Trotzdem glaubt er lange nicht alles und fängt an Dinge zu hinterfragen und für sich plausibel zu erklären/umzudeuten. So kommt es auch, dass er – für ihn folgerichtig – anfängt Pläne für die nahe Zukunft zu schmieden. Im großen und ganzen ist Dylan nicht unbedingt ein Sympathiebolzen. Er hat es aber trotzdem geschafft dass ich ihn (weitgehend) mochte und ich fand auch, dass er sehr natürlich herüber kam. Manchmal war seine Logik wirklich zum schreien komisch, und zusammen mit seinem Freund Amir war er oft einfach nur grandios. Auch die anderen Figuren fand ich sehr gut dargestellt. Egal ob es seine überfürsorgliche Mutter war, seine Mitschüler, der Arzt oder der Taxifahrer… alle Figuren wirkten echt und bereicherten die Geschichte. Natürlich ist das Thema Tourette immer ein wenig präsent, aber Brian Conaghan hat es geschafft, dass es nicht den Hauptpart im Buch einnimmt. Vielmehr steht Dylan mit seinen Sorgen, Nöten und seiner teilweise inneren Zerrissenheit an erster Stelle, und nur manchmal ist seine Tourette-Erkrankung dafür verantwortlich. Außerdem gibt es einige Nebenhandlungen, wo Dylans Leiden auch eine eher untergeordnete Rolle spielt. Den Schreibstil fand ich leider sehr gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive heraus geschrieben, und es gibt reichlich Dialoge – dagegen habe ich im Prinzip nichts. Allerdings ist die Beschreibung „zackig“ für den Schreibstil an manchen Stellen fast noch untertrieben. Wenn ich meinen Lesefluss hier nicht verlangsamt hätte, dann hätte ich die Hälfte vermutlich nicht verstanden. Hinzu kam, dass Dylan recht freigiebig mit Obszönitäten um sich wirft. Ich begreife zwar prinzipiell, dass so ein Verhalten zum Tourette-Syndrom dazu gehören kann, aber trotzdem war es mit irgendwann zu viel. Auch von sich ständig wiederholenden Floskeln wie „No way“ hatte ich irgendwann genug. Dafür hat es der Autor geschafft, dass ich am Ende sehr überrascht war, und ich wage mal zu behaupten, dass es vielen Lesern so gehen wird. Eine unterhaltsame, lesenswerte Geschichte, die sich um ein nicht ganz einfaches Thema rankt.

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  • Skurril-unterhaltsamer Roman über einen Teenager mit Tourette-Syndrom

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    Lilli33

    16. November 2014 um 20:36

    Inhalt: Der 16-jährige Dylan Mint leidet unter dem Tourette-Syndrom, jener seltsamen Krankheit, die hauptsächlich durch unkontrollierte Zuckungen der Gliedmaßen und unkontrolliertes Herausschreien von Schimpfwörtern bekannt ist. Als er erfährt, dass er nur noch ein halbes Jahr zu leben hat, stellt er wie so viele in seiner Situation eine To-do-Liste auf, die er vor seinem Tod erledigen will, Sex mit einem Mädchen haben, einen neuen besten Kumpel für seinen besten Kumpel Amir finden und seinen Vater aus dem Krieg im Irak nach Hause holen. Meine Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es wird sehr schön dargestellt, wie das Tourette-Syndrom das Leben beeinträchtigen kann, aber nicht muss. Zuweilen ging es mir auf den Geist, dass die Schimpfwörter fast alle etwas mit Sex zu tun hatten. Aber das ist es nun mal, was einen 16-Jährigen Tag und Nacht beschäftigt ;-) So geht es in dem Buch auch nicht nur um die Krankheit, sondern um die ganz normalen „Probleme“ eines Teenagers wie erste Liebe, Freundschaft, Schule, Eltern und so weiter. Das alles wirkt sehr authentisch und durch die Touretteanfälle unfreiwillig komisch. Es gibt sehr viele Szenen, die einen schmunzeln lassen. Dadurch dass Dylan in der Ich-Form selbst erzählt, hat man auch einen guten Einblick in seine Gedanken, die mir zuweilen aber doch sehr naiv für einen 16-Jährigen erschienen. Insgesamt ist dieser Roman aber ein sehr lesenswertes Debüt, der den Leser gut unterhält und auch für die Probleme von Minderheiten sensibilisiert.

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  • Oder wie lege ich Mr. Dog an die Leine?

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    claude20

    Dylan Mint ist erst 16 Jahre alt und er hat Tourette. Seine Anfälle kann er nur schwer kontrollieren und immer wenn er einen dieser Anfalle hat komm Mr. Dog zum Vorschein. Er bellt, flucht und Dylan kann Mr. Dog nicht kontrollieren. Aber das Leben ist nicht immer fair. Dylan erfährt, dass er bald sterben muss. Er hat nur noch 6 Monate zu leben und so fasst er einen Entschluss. Er macht eine Liste mit Dingen die er noch erledigen will. Dazu gehört, dass er einen neuen Freund für seinen besten Freund Amir sucht. Sein Vater soll wieder aus Afghanistan zurückkommen und er will noch mit Michelle Malloy schlafen. Keine leichten Aufgaben, aber Dylan gibt niemals auf und wird schließlich von Leben noch einmal überrascht. Dieses Buch nimmt sich dem Thema Tourette auf eine ganz neue und unkomplizierte Art an. Der Autor schafft es auf witzige Weise das Leben von Dylan näher zu beleuchten und den Lesern auf unkonventionelle Art einen Einblick in ein tourettegeplagtes Dasein zu geben. Dylan ist ein sehr sympathischer, interessanter aber auch etwas unsicherer Jugendlicher, der sein Leben noch vor sich haben sollte. Als er erfährt, dass er nur noch 6 Monate zu leben hat macht er sich als erstes Sorgen um seinen besten Freund Amir. Wer kann der neue beste Freund für Amir werden? Dieses Problem zu lösen scheint nicht einfach zu werden. Diese Sorge um Amir hat mich sehr gerührt und gezeigt wie wichtig Dylan diese Freundschaft ist. Auch sein Interesse an seiner Mitschülerin Malloy zeigt, wie normal Dylan doch eigentlich ist und das er sich mit den gleichen Dingen auseinandersetzen muss, wie auch andere Jugendliche. Sein Tourette macht es aber nicht immer einfach für ihn. Eher steht es ihm im Weg und stellt ihm immer wieder ein Bein. Auch um seine Mutter macht sich Dylan Gedanken. Wie wird es ihr gehen wenn Dylan nicht mehr da ist. Alles in Allem ist in der Geschichte von Dylan der Schreibstil eher unspektakulär, aber da der Erzähler also Dylan ein Jugendlicher mit Tourette ist, finde ich den Erzählstil sehr angemessen gewählt. Andere Erzählweisen hätten irgendwie nicht zum Stil der Geschichte gepasst. Gerne empfehle ich dieses Buch von Brian Conaghan weiter und bewerte dieses Buch mit 8 von 10 Punkten. © claude

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    • 7
  • schreibstil ist nicht meins

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    tintenbloggerin

    24. October 2014 um 14:00

    Zuerst einmal möchte ich etwas zu dem Titel los werden: ich finde in fantastisch, unglaublich passend und er vermittelt auch, dass dieses Buch nicht in gehobener Sprache geschrieben ist. Mr. Dog ist übrigens der Name seiner Tourette Erkrankung, ein Hund, der ständig flucht und bellt, selbst wenn es überhaupt nicht angebracht ist. Das Cover und die gesamte Aufmachung finde ich wunderschön. Ich hatte mir zuvor die Leseprobe angeschaut und war wirklich sehr interessiert. Immerhin handelt es sich um einen Jungen, der mit Tourette und auch dem Tod kämpft. Ein Junge, vor dem man einfach respekt haben sollte, und eine Geschichte, bei der man sich mal selber an die Nase packen sollte, wenn man mal wieder ein dritte-Welt-Problem hat und jammert. Trotz dessen konnte mich Dylan Mint nur mäßig überzeugen, obwohl ich da ein kleines bisschen selbst schuld bin. Denn bereits in der Leseprobe wurde sehr klar, dass die Sprache teilweise gewöhnungsbedürftig ist. Ich fand es auf den paar Seiten eigentlich ganz erfrischend, aber es zieht sich durch das Ganze Buch und mir wurde es dann einfach zu viel. Um ein Beispiel zu nennen: ‚No way‘ – eingefügt in einen komplett deutschen Satz. Das mag heutzutage in der Jugend vorkommen, aber es kommt schon sehr oft vor, wobei no way jetzt nur ein Beispiel ist. Das ging mir mit der Zeit echt auf die Nerven… Dennoch ist der Schreibstil keineswegs schlecht, Brian Conoghan kann mit Worten umgehen und beschreibt Dylans innere Kämpfe sehr detailgetreu und mitreissend. Diese sehr ausgeprägte Umgangssprache kann man immerhin auch als eigenen Stil darlegen, denn eigen ist das ganze sicherlich und würde jüngeren Lesern als mir auch bestimmt besser gefallen. Dylan und Amir sind zwei liebenswürdige Charaktere, welche ich direkt sympathisch fand. Amir wirkte immer irgendwie ein wenig schusselig, und genau das hab ich an ihm liebgewonnen. Dylan hat für sein Alter einfach nur extrem gute Absichten, was ich als lobenswert erachte. Allerdings würde ich seiner Mutter gerne mal ein paar Takte erzählen, aber das würde zu sehr spoilern… Eine mitreißende Thematik, die mir durch den Schreibstil leider ein wenig kaputt gemacht wurde. Dennoch mochte ich Inhalt und Charaktere sehr, so dass ich noch 3,5 von 5 Eulen vergebe.

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  • Gutes Thema, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    leseratte69

    3,5 Sterne Klappentext Das Leben ist echt nicht fair. Schon gar nicht, wenn man wie Dylan Mint an Tourette leidet und nur noch 6 Monate zu leben hat. Und das mit 16! Mr Dog nennt er seine Krankheit, und dieser bellende, fluchende Hund lässt sich nicht kontrollieren. Das ist aber noch nicht alles: Sein bester Kumpel Amir ist Pakistani, und sobald ihn jemand »Stinkendes Curry« nennt, dreht Mr Dog total durch. Rassismus geht gar nicht. Außerdem vermisst Dylan seinen Vater, der Soldat in Afghanistan ist. Und nicht zu vergessen sexy Michelle Malloy, die auch ohne Tourette exzellent fluchen kann. Drei Dinge nimmt Dylan sich vor, bevor es zu spät ist: mit Michelle Malloy schlafen, seinen Vater nach Hause holen und Amir einen neuen besten Kumpel besorgen. Nicht einfach, aber Dylan lässt nicht locker. Bis er feststellt: Nichts und niemand ist so, wie er vermutet hat. Das Leben ist echt û voll der Bringer. Meine Meinung Die Story In diesem Buch wird dem Leser ein sehr guter Einblick in das Leben eines an Tourette erkrankten Jugendlichen ermöglicht. Man wird mit den Tücken und den Problemen des Alltags von Dylan konfrontiert, die einen manches mal wirklich erschüttern. Dylan wird trotz seiner Erkrankung, genau wie jeder andere Jugendliche,mit den Tücken der Pubertät konfrontiert. Als er erfährt, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat, nimmt er sich vor, wenigstens einmal mit seinem großen Schwarm, Michelle Malloy, zu schlafen, seinen Vater aus dem Krieg zurück zu holen und seinem besten Freund Amir, einen neuen, besten Kumpel zu besorgen. In diesem Buch werden viele aktuelle Themen aufgegriffen unter anderem Rassismus und Mobbing unter Jugendlichen. Gerade Dylan hat durch seinen Tourette Attacken, die er selber Mr Dog nennt, vieles von anderen Jugendlichen einzustecken. Ich persönlich fand die Einblicke in die Welt des Dylan Mint, sehr interessant. Dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche geeignet, sonder kann auch durchaus von Erwachsenen gelesen werden. Der Schreibstil Der Schreibstil ist der Knackpunkt an diesem Buch, denn ich fand ihn sehr schwierig zu lesen. Das Buch wird aus der "Ich" Perspektive von Dylan erzählt und ist durch die vielen umgangssprachlichen Dialoge und kurzen Sätze, ziemlich verworren und nicht gerade einfach zu lesen. Dennoch fand ich ihn auch irgendwie außergewöhnlich und hat dem Buch seinen eigenen Charakter verliehen. Die Charaktere Der Protagonist Dylan war mir sehr sympatisch und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Auch Amir fand ich irgendwie ziemlich cool und teilweise sogar drollig. Durch die Sprache bzw den Schreibstil, kamen die Emotionen dennoch nicht so gut rüber wie ich zuerst bei dieser Thematik vermutet hatte. Mein Fazit Ein durchaus lesenswertes Buch mit einer besonderen Thematik. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Dennoch denke ich, dass Jugendliche damit vielleicht sogar besser klar kommen werden. Ich vergebe hier 3,5 von 5 Sternen.

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    • 2
  • Spannender Einblick in das Leben mit Tourette

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    MissPaulchen

    Was ist eigentlich Tourette? Unter meinen Freuden konnte fast niemand mit dem Begriff umgehen. "So ein Syndrom...", aber wie genau das aussieht konnte man mir nicht sagen. Die besten Antwort war der Verweis auf den Film "Vincent will Meer". Ich selbst konnte ebenfalls nicht wirklich mit dem Begriff Tourette umgehen. "Vincent will Meer" ist mir zwar auch eingefallen und ich habe sogar an den Film "Ein Tick anders" gedacht, den ich allerdings nicht ganz gesehen habe. Mehr aber auch nicht. Ich habe noch keine praktischen Erfahrungen mit dem Tourette-Syndrom gemacht und da beide Filme ein unterschiedliches Symptombild zeigen fiel es mir schwer, daraus eine Verallgemeinerung zu ziehen. Ich finde es eigentlich unfassbar, dass über solche Erkrankungen so wenig aufgeklärt wird. Von daher bin ich sehr froh, dass ich das Buch "Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe"  gelesen habe und mich von diesem habe anregen lassen, mich selbstständig über Tourette zu informieren. Das Buch handelt vom Alltag des 16-jährigen Dylan, der Tourette hat. Es beschäftigt sich intensiv mit dem täglichen Leben und Umgang mit dem Syndrom. Es gibt zwar auch einen roten Faden, der im Klappentext dargelegt wird, allerdings steht dieser eher im Hintergrund. Ich habe mich bei diesem Buch schwer getan, mir eine Meinung zu bilden. Auf der einen Seite hat sich das Buch sehr gut lesen lassen. Ich konnte jederzeit in Dylans Welt eintauchen und wirklich alles um mich herum vergessen. Ich habe das Gefühl, Dylan wirklich kennengelernt zu haben und einen authentischen Einblick in sein Leben bekommen zu haben. Ich habe mich schon beim Klappentext gefreut, dass das Buch mal nicht von Krebs handelt. So war die Beschreibung der Symptome sehr interessant und ich war auch sehr zufrieden, dass das Buch sich nicht an das Schema "Jugendlicher hat schlimme Krankheit, muss damit umgehen und hat irgendeinen Plan" hält. Zwar sieht es im Klappentext noch so aus, allerdings gestaltet sich die Geschichte mal völlig anders und der Fokus liegt wirklich auf dem Alltag. Der Autor schafft sehr außergewöhnliche und auf eine komplizierte Art liebenswürdige Charaktere und erzählt von wunderbarer Freundschaft, einer großartigen Mutter-Sohn-Beziehung und ein bisschen verrückter Liebe. Gut umgesetzte Themen waren auch Rassismus, Toleranz, häusliche Gewalt, Vaterfigur und Familienglück. Das Buch lädt ein zum Raten und Spekulieren. Dem Autor gelingt es, inhaltliche Spannung aufzubauen, ohne sie in den Vordergrund zu stellen. Erst als ich eine Pause beim Lesen gemacht habe, habe ich gemerkt, wie sehr mich die Auflösung interessiert. Auf der anderen Seite bin ich im Nachhinein nicht restlos begeistert. Das Buch hatte auch Phasen, die sich ein wenig gezogen haben und ich hatte kleinere Probleme mit der Sprache. Mit Dylans zwanghaften Äußerungen bin ich sehr gut zurechtgekommen, allerdings kam mir der Sprachgebrauch unter den Jugendlichen häufig etwas übertrieben vor. Ich musste mich anfangs erst daran gewöhnen, wie das Thema Sexualität übergewichtet wurde. Nach meinen eigenen Erfahrungen war das doch ziemlich unrealistisch. Ein wirklich sehr auffälliger negativer Aspekt war, dass Dylan sich sehr kindlich verhalten hat. Seine 16 Jahre konnte ich nur in absoluten Ausnahmesituationen anerkennen, den Großteil des Buches würde ich ihn aber auf maximal 13 schätzen. Das war wirklich sehr unrealistisch umgesetzt und ich bin beim Lesen immer wieder darüber gestolpert. Ich muss doch noch ergänzen, dass es bei mir auch Abzug für den Klappentext gibt, der einem zu viel Handlung verspricht. Ich habe das Gefühl, dass ich noch längst nicht alles zu diesem Buch gesagt habe. Es ist wirklich sehr vielfältig und enthält viele Punkte, die Anlass zur Diskussion geben könnten. Für mich persönlich hat sich das Lesen gelohnt, ich bin zufrieden mit der Geschichte und habe einen intensiven Einblick in das Leben eines Jugendlichen mit dem Tourette-Syndrom mitgenommen. Allerdings konnte mich der Plot nicht ganz überzeugen, die Atmosphäre war nicht ganz so mein Geschmack und ich habe immer mal wieder an der Authentizität des Inhaltes gezweifelt. 

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    • 2

    leselea

    12. October 2014 um 12:00
  • Ein tolles Buch, wenn man sich darauf einlässt

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    liacuja

     Das Leben kann schon echt gemein sein: da hat man mit seinem Tourette-Syndrom schon genug Probleme, als man mit 16 Jahren – und damit voll in der Pubertät - erfährt, dass man nur noch wenige Monate zu leben hat. Genau dies passiert Dylan Mint. Anstatt, dass er aber jetzt den Kopf in den Sand steckt, listet er auf, was er im Leben noch erreichen möchte: Mit Michelle, dem begehrtesten Mädchen auf der Schule, schlafen, dafür sorgen, dass Amir, sein bester Freund, nicht mehr als „Curry“ beschimpft wird und seinen Vater, der als Soldat im Auslandseinsatz weilt, nach Hause holen. Ganz schön viel zu tun also, aber Dylan lässt sich nicht unterkriegen. Anders als vielleicht gedacht, verfolgt das Buch über lange Strecken kein richtiges Ziel. Es scheint, dass mehr Wert darauf gelegt wird, dem Leser das Innenleben eines 16jährigen Teenagers mit Tourette näherzubringen, mit all seinen Schwierigkeiten. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden jedoch stagniert das Buch daher zur Mitte hin und manches wiederholt sich. Zwar hat Dylan immer seine Liste im Hinterkopf, bisweilen tut er sich aber sehr schwer, Schuld daran ist natürlich häufig auch seine Krankheit, die ihn immer wieder allerlei Schimpfwörter zu seinen Mitmenschen sagen lässt. Sehr gut haben mir die Situationen mit seiner Mutter gefallen, die die Innigkeit der Mutter-Sohn-Beziehung sehr gut gezeigt haben. Zwar ist Dylan, wie ein typischer Teenager nunmal so ist, manchmal peinlich berührt, aber meist sehnt er sich doch nach einer beruhigend Umarmung seiner Mutter, insbesondere nach Streitigkeiten. Trotzdem hatte ich als Leserin häufig das Gefühl, dass Dylan wesentlich jünger als 16 Jahre wirkt. Es ist die Naivität gepaart mit Unwissenheit, die mich etwas haben zweifeln lassen, ob ein 16jähriger sich wirklich so verhalten würde. Vielleicht liegt dies jedoch daran, dass Dylan, der keinesfalls dumm ist, in eine „spezielle“ Schule muss, an der normaler Unterricht nur eher selten stattfinden kann. Alle Schüler haben ihre gewissen Probleme, die sehr authentisch dargestellt werden. Auch hat Dylan außer Amir keine weiteren richtigen Freunde, dadurch erscheint er bisweilen recht isoliert von seiner Umwelt und kennt manche Dinge, die ansonsten wohl jeder Teenager kennt, wie z.B. Facebook, nicht. Toll, wenn auch manchmal schwierig für den Leser auf Anhieb zu verstehen, ist die eigene Sprache mit ihren Redewendungen, die Dylan mit seiner Mutter und Amir spricht. Das bremst den Lesefluss zwar von Zeit zu Zeit, hat aber seinen ganz eigenen Charme. Hervorheben möchte ich noch die tolle Übersetzungsleistung, es muss sehr schwer gewesen sein, die englische Jugendsprache (Dylan hat sowieso nochmal eine ganz eigenes Sprache) ins Deutsche zu übersetzen. In den allermeisten Fällen gelang das wirklich gut z.B. „Mit der Stütze in der Grütze“, nur ganz selten hatte ich das Gefühl, dass es etwas krumm klang. Toll! Das Buch ist wohl eher als Jugendbuch konzipiert und so möchte ich es auch bewerten. Zwischendurch hatte ich einen kleinen „Hänger“ beim Lesen, da mir schien, dass die Handlung nicht so recht vorangeht. Dies ändert sich jedoch gegen Ende des Buches, wo dem Leser endlich viele offene Fragen beantwortet werden und sich doch einiges noch zum Guten wendet.  Schwankte Dylan vorher sehr zwischen Kind und Teenager, ist er am Ende sehr viel reifer und zeigt, dass er einfach ein toller und lieber Junge ist. Insgesamt gefällt mir das Buch mit kleineren Abstrichen wie der Stagnation zur Mitte hin und dadurch, dass ich das Handeln mancher Personen so gar nicht nachvollziehen konnte, gut. Auch wenn das Buch durchaus eine ernsthafte Thematik anspricht, wird es durch Dylan Naivität und Komik sehr aufgelockert. Es ist wirklich mal ein ganz anderes Buch: frech, teilweise auch anstrengend, aber gleichzeitig bewegend und häufig lustig.

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    • 3
  • Ein sehr tiefgründige und lehrreiche Lektüre ;)

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    Bibilotta

    11. October 2014 um 22:12

    Buchcover: Dieses Cover hat mich persönlich jetzt nicht sofort überzeugen können, was mir wieder mal zeigt, dass man sich auch nicht nur davon leiten lassen sollte, bei seiner Buchauswahl. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe finde ich es aber mehr als passend … der Hund hat für mich eine ganz andere Bedeutung als zuvor und ich finde es farblich, sowie von der Grafik her einfach klasse.   Meinung: Dieses Buch ist etwas ganz besonderes und hat mich voll gegriffen, emotional und mit tiefstem Herzen. Es fällt mir aber irgendwie schwer das alles in Worte zu fassen, aber so geht’s mir meistens bei Büchern, die mich wirklich umhauen. Die Geschichte um Dylan, einem Jugendlichen mit dem Tourette-Syndrom, der mir sofort wahnsinnig sympathisch war. Ich hatte von der Krankheit schon das ein oder andere gehört oder gelesen, aber jetzt nach diesem Buch seh ich es nochmal ganz anders. Es geht einem regelrecht unter die Haut wie Dylan sein Leben mit dieser Krankheit meistert. Auch dass er dieser Krankheit einen Namen gegeben hat – *Mr. Dog*- der oftmals knurrend, heimlich und in den unmöglichsten Situationen. Meistens dann doch schnell erkannt, und von Dylan versucht in Zaum zu halten, was aber nicht immer gelingt. Umso schwerer stell ich es mir auch vor für die Personen um Dylan herum, damit immer dementsprechend und doch auch natürlich umzugehen. Ich ziehe meinen Hut vor den Personen mit solch einer Krankheit, der psychische Druck muss extremst sein und für die Angehörigen, Verwandten, Freunde und Bekannte muss es eine extreme Aufgabe sein, damit natürlich umzugehen. Von daher, hat es mich sehr berührt in der Geschichte eben mit diesen Personen drumrum auch mitfühlen und mitleben zu dürfen. Doch das ist nicht alles … Dylan wird wegen seiner Krankheit auch von seiner Mutter mit Samthandschuhen teilweise angepackt, so dass er nicht mit der ganzen Wahrheit immer konfrontiert wird und somit einiges an Missverständnissen sich ergibt. Dabei ist Dylan ein wirklich kleverer, intelligenter und auch gefühlsvoller Mensch, der es wirklich tapfer meistert, sein Leben in einer *normalen* Bahn zu halten. Auch wenn er oftmals Worte von sich gibt, die wirklich unter die Gürtellinie gehen – sollte man vor Augen sich halten, dass DAS die Krankheit und somit *Mr. Dog* ist, der sein Unwesen treibt. Das tut Dylan immer auch sehr leid, was man beim Lesen sehr schnell merkt, kann er aber nicht unbedingt im Zaum halten und unterbinden. Eine Krankheit die wirklich so ihre Macken hat und die man verstehen MUSS. Ein Buch, das durch ein sehr anspruchsvolles Thema, für mich etwas sehr Besonderes ist und einfach gelesen werden muss, um einem die Augen zu öffnen. Nicht alles ist so wie es scheint und oftmals steckt was sehr Bewegendes dahinter. Der Schreibstil war flüssig, die Thematik wunderbar in eine schöne, unterhaltsame und interessante Geschichte verpackt. Es gab so einige Stellen, die mich laut Lachen liesen, dann wieder Stellen, wo mir *Pipi* in die Augen trieb. Mein Fazit: Ein Buch, das einem die Augen öffnet, einem die Sinne verschärft und mich persönlich sehr berührt hat. Ein Buch, das mich einiges nun anders sehen und denken lässt und ein Buch, das einen Einblick in eine Krankheit gewährt, die vielen noch viel zu unbekannt und unverständlich ist. Eine gelungene runde Sache mit viel Herz, Gefühl und auch tollen Erlebnissen.

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  • Das Leben des Dylan Mint

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

    leselea

    11. October 2014 um 14:37

    Ich wollte heulen. Ich wollte normal sein. Ich wollte auf eine andere Schule gehen. Ich wollte mit Mädchen plaudern, ohne ihnen „FLITTCHEN“, „KUH“ oder „HURE“ ins Gesicht zu schleudern bevor ich auch nur „Wie gehts“ gesagt hatte. (S.109) Das Leben ist nicht fair. Keiner weiß das besser als Dylan Mint. Nicht nur, dass er seit seiner Kindheit an Tourette leidet und deswegen auf eine Sonderschule gehen muss, jetzt erfährt Dylan auch noch, dass er nur noch 6 Monate zu leben hat. 6 Monate ist nicht viel, vor allem, wenn man wie Dylan noch einige Dinge zu erledigen hat, die da wären: 1. Mit Michelle Malloy schlafen, die zwar ADHS und einen Klumpfuß hat, aber trotzdem purer Sex auf zwei Beinen ist. 2. Seinen Vater aus dem Krieg in Afghanistan nach Hause holen. 3. Seinem besten Freund Amir, ein autistischer Pakistani, der täglich mit Rassismus konfrontiert wird, einen neuen besten Freund zu besorgen. Und dann ist ja noch Mr. Dog, seine Krankheit, die ihm immer einen Strich durch die Rechnung macht… In diesem Augenblick wollte ich nur noch schniefen, denn ich hatte so die Nase voll von dieser Stimme, diesem Tier, dieser anderen Person, dieser Ratte, die da in mir wohnte. Ich hatte nicht nur die Nase, sondern auch die Schnauze voll, von ganz hinten bis zu den Schneidezähnen. (S. 166) Bryan Conaghan erzählt in Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe vom Alltagsleben eines Jungen mit dem Tourette-Syndrom. Der Fokus liegt hierbei wirklich auch der Darstellung der alltäglichen Sorgen und Probleme. Zwar gibt es mit Dylans Liste einen übergeordneten Handlungsstrang, es reihen sich aber auch häufig einzelne Episoden aneinander, die mit der Erfüllung der Liste nichts zu tun haben: Probleme mit Jugendlichen aus der normalen Schule, Untersuchungen beim Arzt, das typische Pubertätsgetaumel etc. Das ist zwar alles sehr interessant, die Geschichte vermisst aber deswegen ein bisschen an Spannung. Ich bin immer gerne in Dylans Welt eingetaucht, musste mich aber erst einmal motivieren, das Buch in die Hand zu nehmen. Die Zeichnung der Figuren und ihrer Beziehungen untereinander ist Bryan Conaghan sehr gut gelungen: Dylan ist ein vorwitziger und cooler Typ, der die Umarmungen seiner Mutter braucht wie ein Fisch das Wasser, allerdings würde er das noch nicht einmal vor seinem besten Freund Amir zugeben. Mit ihm kickt er lieber im gemeinsamen Schweigen Steine hin und her. Wenn es hart auf hart kommt, gehen die beiden für einander aber durchs Feuer. Dylans Mutter begegnet ihrem Sohn mit viel Toleranz und Verständnis, weiß aber auch ganz genau, wann Dylan einfach unverschämt ist und wann Mr Dog sich von seiner Leine losmacht. Die Figuren sind durch die Bank liebenswert und authentisch, ihre Beziehungen durch ganz normale Mutter-Sohn oder beste Freunde-Konflikte gezeichnet. Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe ist darüber hinaus ein enorm sprachgewaltiges Buch: Jugendsprache, Dylans eigener entwickelter Stil, (zum Teil krasse) Vulgarismen und Metaphern durchziehen den Text; SMS und Briefe sind graphisch abgesetzt; Dylans Anfälle werden in Großbuchstaben und teilweise durch Fettdruck hervorgehoben. Das kann den Leser - besonders zu Anfang - überfordern, die Darstellung von Dylans Tourettes erfolgt so aber meiner Meinung nach auf eine eindringliche und ungewöhnliche Weise. Als Außenstehender kann man halbwegs nachvollziehen, mit was für einer Intensität und was für einer körperlichen Schmerz die Anfälle kommen und was es für Kraft kostet, gegen den eigenen Körper anzukämpfen Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe ist kein spannendes oder aufregendes Buch. Es ist aber ein Buch, das eindringlich, humorvoll und innovativ von dem Leben mit einer ungewöhnlichen Krankheit berichtet. Alleine deswegen habe ich das Buch als Bereicherung empfunden. Darüber hinaus punktet es mit sympathischen Figuren und dem richtigen Maß an Emotionen.

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