Brian Conaghan Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe

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Inhaltsangabe zu „Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe“ von Brian Conaghan

Darf ich vorstellen: Meine Ticks und ich.§Dylan ist 16 und leidet an Tourette. "Mr Dog" nennt er seine Krankheit, denn völlig unvorhergesehen fängt er laut an zu bellen oder zu fluchen. Verliebt ist Dylan in Michelle Malloy, die einen Klumpfuß hat und trotzdem purer Sex auf zwei Beinen ist. Eines Tages ist Dylan mit seiner Mutter mal wieder beim Arzt. Aus für ihn eindeutigen Wortfetzen reimt sich Dylan zusammen, dass er sterben muss. Schnell überlegt er sich drei Dinge, die er vorher unbedingt erledigen muss - doch dann stellt sich heraus, dass alles ganz anders ist. Total anders.§Ein anrührender, rotzfrecher und unglaublich komischer Titel über die wahren Werte im Leben - für die Fans von "Das Leben ist ein mieser Verräter" (John Green) und "Tschick2 (Wolfgang Herrndorf).

Verrückt, emotional, laut (kreischen, weinen, pfeifen - der Sprecher gibt alles), aber auch süß und liebenswert!

— _Buchliebhaberin_
_Buchliebhaberin_

Schottisch raues Hörbuch mit Unterhaltungfaktor

— buchkauz
buchkauz

Martin Baltscheit liest, brüllt, bellt, schreit, weint, schluchzt, lacht, redet, knurrt und liest dabei einfach absolut umwerfend!

— Normal-ist-langweilig
Normal-ist-langweilig

Es hat sich zwischendurch einfach so gezogen und ich musste mich motivieren weiter zu hören!

— Sophiiie
Sophiiie

Von dieser Geschichte hatte ich mir mehr erwartet. Schade :(

— disadeli
disadeli

Gewöhnungsbedürftig, für mich auch zumindest in der ersten Hälfte alles andere als ein Hörgenuss, aber die zweite Hälfte versöhnt.

— Antek
Antek

Das Thema scheint super - aber als Hörbuch eine Qual - der Vorleser ging mir nach 10 Minuten so auf die Nerven, dass ich abgebrochen habe...

— IZaubermausI
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  • Jetzt spricht Dylan Mint und Mr. Dog hölt die Klappe

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    Lenny

    Lenny

    02. November 2015 um 11:50

    Ich bin froh, dass ich hier das Hörbuch und nicht das Buch erhalten habe, denn vorgelesen kommt alles noch viel besser rüber, ein großes Lob an Martin Baltscheit!!! Ich habe mir hier mal wieder keinen Klappentext durchgelesen und mich blind auf diese Geschichte eingelassen und konnte mit diesem Titel erst nichts anfangen, das wurde aber gleich zu Anfang der Geschichte geklärt! Ich habe auch kurz überlegt, ob ich das Hörbuch weiterhören sollte, denn der Junge Dylan Mint erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat!  Er leidet an Tourette und nennt seine Krankheit "Mr. Dog"! Er erstellt eine Liste mit Dingen, die er vor dem Tod noch alle erleben möchte. Eine ganz tolle Geschichte, über Freundschaft und Familie, die Pupertät und einfach alles was so Jugendlichen durchmachen. Ich habe mich zu Anfang etwas schwer getan, mich auf diese Geschichte einzulassen, bin aber froh, denn sie ist toll und hat ein grandioses Ende!

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  • grandios, deutlich mehr als 5 Sterne wert, eine tolle Leistung des Sprechers!

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    12. May 2015 um 10:27

    Meine Meinung: Selten habe ich eine so tolle Geschichte gehört, mitreißend, erschreckend genau recherchiert und beobachtet, extrem genial und doch einfühlsam umgesetzt, stellenweise so lustig, dass man Tränen lacht und dann wiederum so traurig und so skurril, dass man hofft, niemals in diese Lage zu kommen! Wenn man das Buch selbst alleine liest, können keinesfalls diese verschiedenen Stimmungen hervorgerufen werden! Das schafft nur das Hörbuch! Martin Baltscheit liest, brüllt, bellt, schreit, weint, schluchzt, lacht, redet, knurrt und liest dabei einfach absolut umwerfend und so passend, dass man staunend vor dem Lautsprecher sitzt und sich fragt, wie dieser Mann das macht! Dazu gehört nicht nur Können, sondern auch eine Portion Mut! Die Geschichte selbst ist schon überaus lesenswert – aber Martin Baltscheit schafft es, diese zu einem Erlebnis, zu einem Gefühlsausbruch, zu einem Feuerwerk umzufunktionieren! Man muss aber auch bei dieser Lobhudelei wissen, dass die Geschichte bzw. die Sprache selbst sehr jugendlich ist. Was bedeutet, dass des Öfteren Wörter wie bumsen, ficken, Schwanz, Hure und so weiter vorkommen. Das liegt nicht nur an Dylans Krankheit, sondern auch an der modernen, jugendlichen und realistischen Erzählweise! Manch einen könnte das stören – aber es ist einfach authentisch! Dylan ist ein sehr liebenswerter Charakter, der sich und seine Welt schonungslos vorstellt und den Leser/Hörer unbeschönigt an seinem Leben in der Förderschule und zu Hause teilhaben lässt! Dylan Mint schließt man in sein Herz und hofft auf ein gutes Ende! Wer Angst hat, dass er zu viele Taschentücher am Ende braucht, dem sei gesagt, dass auch das Ende – so wie das ganze Buch – umwerfend ist! ****************************************** Eine Geschichte für Fans von “Das Rosie-Projekt” oder “Ben Fletchers total geniale Maschen”! Eine Geschichte und ein Hörbuch, die beide deutlich mehr als 5 Sterne verdient haben! Emotional, ergreifend, ehrlich und doch so intelligent! Grandios!

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  • Tourette-Alltag?!?

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    disadeli

    disadeli

    Wer hier einen großen Wurf in Sachen Toleranz gegenüber Tourette erwartet, wird enttäuscht. Die Intention des Autors für dieses Buch erschließt sich mir nicht so recht. In Hinblick auf die Sprache frage ich mich immer noch, ob das tatsächlich die Formulierungen heutiger 16Jähriger sind oder einfach unglücklich übersetzt wurde. Die Sprecherstimme ist für die männlichen Rollen und die Sprache sehr gut gewählt, in weiblichen Rollen manchmal jedoch anstrengend. Man weiß beim Hören/Lesen, dass am Ende noch das ein oder andere Rätsel aufgelöst werden wird, die Spannung kann über die Geschichte hinweg leider nicht konstant gehalten werden. Fazit: Im Rahmen der Leserunde fand ich 'Jetzt spricht Dylan Mint und Mr. Dog hält die Klappe' ganz unterhaltsam, hätte allerding ungern Geld dafür ausgegeben.

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    • 3
    Sabine17

    Sabine17

    19. October 2014 um 18:53
  • Tourette und der ganz normale Wahnsinn in der Pupertät

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    16. October 2014 um 21:30

    Dylan Mint ist ein ganz normaler 16-jähriger Teenager, der alleine mit seiner Mutter zusammenlebt. Sein Vater dient bei der Army und hält sich in einem Krisengebiet im Ausland auf. Dylan hat das Tourette-Syndrom und seine Anfälle und Tics nennt er Mr. Dog. Als er erfährt, dass er in einigen Monaten sterben muss, erstellt er eine ToDo-Liste mit 3 Sachen, die er noch erledigen will: Mit seinem großen Schwarm Michelle Malloy schlafen, einen neuen besten Kumpel für seinen pakistanischen Freund Amir finden und seinen Vater aus dem Krieg holen. Martin Baltscheit macht seine Sache eigentlich sehr gut, er liest voller Elan und Engagement, toll wie er z.B. Dylan oder seine Mutter Leben einhaucht und uns an ihren Emotionen teilhaben lässt. Aber hier liegt auch das Problem. Er hetzt in einem derartigen Tempo durch die Geschichte, dass es sehr anstrengend ist, zu folgen. Bei den Anfällen wird mit Schimpfwörtern und Beleidigungen um sich gehauen und man hat das Gefühl, permanent angeschrien zu werden. Das passt natürlich zu Dylan, der als Ich-Erzähler durch die Geschichte führt. Die Vielzahl dieser Anfälle nahm mir aber doch den Hörgenuss. Fast unerträglich, als bei einer Szene im Park mit anderen Jugendlichen gefühlte Stunden mit vulgären Beschimpfungen um sich geworfen wird. Einige Worte werden auf dem Hörbuch zensiert und ich frage mich, was das noch für Wörter sein können. Andererseits wird dadurch der Eindruck, wie sich so ein Anfall äußert, offensichtlich. Einfühlsam wird dargestellt, dass Dylan bei dem inneren Kampf, das Fluchen zu unterdrücken und die Tics nieder zu kämpfen, relgelrecht Schmerzen empfindet. Die Hilflosigkeit, die er dann empfindet, wird authentisch geschildert. Das Hörbuch hat seine schönen Momente, wenn das liebevolle Verhältnis zu seiner Mutter beschrieben wird. Auch der Austausch zwischen Dylan und Amir, der es als stotternder Autist auch nicht leicht hat, brachte mich zum schmunzeln. Wie die beiden zusammen halten und sich gegen mobbende Jugendliche zur Wehr setzen, ließ sie zu absoluten Sympathieträgern werden. Schade, dass Brian Conaghan sich nicht mehr auf diese Aspekte konzentriert hat, auch die ToDo-Liste verliert er zwichendurch aus den Augen. Befremdlich fand ich auch, dass Dylan in manchen Situationen extrem naiv und unwissend agiert, auch von seiner Mutter wie ein 12-jähriger behandelt wird, sich andererseits einer 'Jugensprache' bedient, die extrem sexualisiert ist. Mein Fazit: Zwischen nervig und unterhaltsam. Lol. :-)

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  • Dylan Mint

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    Dylan Mint ist sechzehn. Dylan Mint leidet an dem Tourette-Syndrom, einer neurologischen Erkrankung, die sich in motorischen und verbalen Tics äußert. Dylan besucht deshalb eine Schule, in der Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten Behinderungen zusammen lernen. Sein bester Freund Amir ist Autist, aber zusammen sind sie ein unzertrennliches Team. Auch zu seiner Mutter hat Dylan ein sehr enges, liebevolles Verhältnis. Nur der Vater fehlt ihm. Er sei in einem Kriegseinsatz im Irak, Kontaktaufnahme mit seinem Sohn nicht gestattet. Und auch die angeschwärmte Mitschülerin Michelle erwidert seine Gefühle zunächst nicht. Deshalb setzt Dylan, nachdem er nach einem belauschten Gespräch zwischen seiner Mutter und seinem Arzt glaubt, nur noch wenige Monate zu leben, diese drei Punkte ganz oben auf seine "Vor-dem-Tod-noch-zu-erledigen-Liste": einen neuen besten Freund für Amir finden, seinen Vater wohlbehalten heimholen und ersten Sex mit Michelle haben. Dinge, die ihm mehr oder weniger gut gelingen werden. Brian Conaghan erzählt die Geschichte ganz aus Dylans Sicht. Dabei gelingt ihm recht gut, dem Leser einen Einblick in diese rätselhafte Krankheit zu geben, Dylans Anspannung, seine Ängste, seine Sehnsucht nach Nähe und Zärtlichkeit zu schildern. Schön ist die Freundschaft zwischen den beiden Jungen, aber auch die Beziehung von Mutter und Sohn dargestellt. Die Konstruktion selbst, die zu Dylans Annahme eines baldigen Todes führt, überzeugt dagegen weniger. Noch weniger überzeugend ist die verwendete Sprache. Als authentische Jugendsprache daherkommend, ist sie aber völlig übertrieben sexualisiert, angefüllt mit derben Schimpfworten, aggressiv und unangenehm. Dadurch verblasst auch das typische Symptom des Tourette-Syndroms, die verbale Unkontrolliertheit. Besonders im Hörbuch kann man kaum zwischen dem was normale Unterhaltung, Gedanken oder Tourette-Tic ist, unterscheiden: Alles ein sprachlicher Unflat. Besonders ärgerlich, dass dann besonders anstößige Wörter vom Jugendbuchverlag Oetinger durch einen Piepton zensiert werden. Als ob zarter besaitete Hörer da nicht schon längst ausgeschaltet hätten. Überhaupt ist dieses Buch sicher in der Printversion eher zu empfehlen. Die häufigen Wechsel zwischen Gedanken und Rede kommen schlecht heraus. Zudem ist das Tempo übertrieben hoch, die Sprechweise von Michael Baltscheit aggressiv, die Tonlage nahezu permanent erhoben. Das mag zeitweise zu Dylan Anspannung passen, nervt aber im Dauerbetrieb ungemein. Insgesamt ein Buch, das ein interessantes Thema leider nur mäßig umsetzt, in seiner Sprache wenig und in seiner Hörbuchumsetzung gar nicht überzeugen kann.

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    • 2
  • Dylan, Amir und Mr. Dog, gelesen von Martin Baltscheit

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    Grandville

    Grandville

    13. October 2014 um 21:38

    Dylan, 16 Jahre alt, besucht die Drumhill Special School. Er schwärmt für Michelle Malloy, die allerdings ziemlich cool ist und nichts mit einem fluchenden und zischenden Tourette geplagten Looser zu tun haben will, dessen bester Freund ein stottender Pakistani ist. Doch dann erfährt Dylan, dass er bald sterben wird und er beschließt eine Liste mit Dingen zu erstellen, die er vorher unbedingt noch machen muss. Sex mit Michelle Malloy zu haben steht ganz oben auf der Liste. Dies ist das erste Buch von Brian Conaghan und ich habe es als Hörbuch, gelesen von Martin Baltscheit, kennengelernt. Für einen Erstling hat mir das Buch sehr gut gefallen, was allerdings auch oder ganz besonders an Martin Baltscheit liegt. Er liest den, wie ich finde, schwierigen Text einfach fantastisch! Er springt von Stimmung zu Stimmung, von Figur, zu Figur. Er gibt der Handlung sehr viel Schwung und speziell das Tourette bringt er dem Hörer näher. Die Ticks, die einfach so kommen und unterdrückt werden wollen. All das gepaart mit den ganz normalen Gedanken und Wünschen eines 16jährigen, der für ein Mädchen schwärmt und seinen Vater vermisst. Wie man das Buch als Buch zum Selberlesen empfindet, kann ich nicht sagen. Aber ich hatte beim Hörbuch zu Beginn große Schwierigkeiten überhaupt rein zu kommen. Man wird praktisch in die Handlung geschmissen und muss mit Dylan und seinem Tourette von einer Situation zur nächsten hetzen. Am besten gefallen hat mir im gesamten Buch Amir bzw. die Freundschaft zwischen Amir und Dylan. Beide haben mit den Vorurteilen und ihren jeweiligen Behinderungen zu Leben und zu kämpfen, doch ihrer Freundschaft tut das keinen Abbruch. Mir sind die beiden richtig ans Herz gewachsen, auch wenn Dylan teilweise ein wenig zu naiv rüber kommt. Aber vielleicht sind Jungs in dem Alter so: optisch schon erwachsen, aber im Inneren noch eher Kind. Wer nicht weiß, was ein Tourette ist, kriegt hier zumindest einen kleinen Eindruck und sollte was Schimpfwörter angeht, nicht zu sensibel reagieren. Es fallen schon so manche heftige Ausdrücke. Ich finde, dieser Teil der Geschichte wird sehr authentisch beschrieben, wobei ich auch zugeben muss, dass es mir zu Beginn wirklich schwer gefallen ist mit diesen Tick-Situationen klar zu kommen. Man könnte sie streckenweise als zu übertrieben beschreiben, aber ich wüsste im nach hinein auch nicht, wie man das anders hätte beschreiben können. Ein Hörbuch, dass man nicht nebenbei hören sollte, denn sonst kann es passieren, dass man den Anschluß verpasst. Ein sehr schwungvoller Jugendroman um erste  Liebe, Familie, Pubertät, Tourette Freundschaft. Eigentlich wäre es schon was für Jungs ab 14, aber die Häufung der Kraftausdrücke und sexuellen Anspielungen, das Tempo an sich lassen mich eher zu "ab 16" tendieren. Für Mädchen natürlich auch Hörens/Lesenswert. Martin Baltscheit liest sehr engagiert und toll. Sehr angenehme Stimme, die sowohl schreien, als auch flüstern und sich sehr gefühlvoll in die Situationen hinein versetzen  kann. Ein interessantes Hörvergnüngen, an einigen Stellen vielleicht etwas zu hektisch und Aufgrund des Tourette vielleicht auch ein wenig sperrig und nicht immer ein "Vergnügen". Aber eine für mich authentische Schilderung, da der Autor, wie ich im Nachhinein bestätigt wurde, selbst an einer leichten Form von Tourette leidet.

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  • Leider nicht so interessant wie erhofft!

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    Sophiiie

    Sophiiie

    Inhalt Das Leben als sechzehnjähriger ist schon schwer genug , aber wenn man dann noch das Tourette Syndrom hat ist es noch schwerer. So geht es jedenfalls Dylan Mint , der noch ein Problem mehr hat und zwar, dass er im März abkratzen soll. Doch davor ,will er noch 3 Dinge machen.... Der Sprecher Mir hat der Sprecher eigentlich sehr gut gefallen. Es ist ja nicht einfach so zu sprechen, als ob man das Tourette hat. In dieser Hinsicht hat er mich überzeugt. Auch die anderen Stimmen haben , sehr gut gepasst. Das Lesetempo war ein bisschen schnell, aber es ging noch! Meinung Ich finde das Buch beschreibt gut , wie sich jemand mit dem Tourette Syndrom fühlt und wie es ist damit sein alltägliches Leben zu meistern. Ich habe interessante Einblicke in ihr Leben bekommen. Das es in manchen Situationen ihnen es möglich ist, zwischen echten und Tourette Schimpfwörtern zu unterscheiden, hat mich fasziniert. Enttäuschend war für mich einfach der Inhalt. Es hat die große Rahmenhandlung oder der rote Faden gefehlt. Es war einfach oft überhaupt keine Spannung da oder die Szenen waren viel zu lang ausgebaut, dass ich einfach einen Track weitergeschaltet habe. Ich habe mich einfach gelangweilt. Das in dieses Hörbuch viele Schimpfwörter vorkommen, war mir zwar klar. Doch in manchen Szenen , war das schon übertrieben. Wenn du dir 9 Minuten lang anhörst , wie sich zwei Menschen beschimpfen vergeht dir die Lust! Das Ende hat mich ein bisschen versöhnt. Doch ganz überzeugt , hat es mich auch nicht. Es war zwar nicht voraussehbar, aber irgendwie ein bisschen unlogisch. Generell war der Charakter Dylan Mint unlogisch. Manchmal benahm er sich wie ein 12 Jähriger , dann wieder wie ein Erwachsener , das wurde dann ein bisschen verwirrend! Fazit Ich fand das Hörbuch jetzt nicht schlecht, doch kaufen würde ich mir es nicht. Es hat leider einfach die Spannung gefehlt! 3 von 5 Sternen

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    • 3
    Sophiiie

    Sophiiie

    13. October 2014 um 06:33
  • Tourette und andere Dinge, die einem das Leben schwer machen

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    Cattie

    Cattie

    11. October 2014 um 16:32

    "Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe" von Brian Conaghan und gelesen von Martin Baltscheit handelt von dem 16-Jährigen Dylan, der das Tourette-Syndrom hat. Story: Seit sein Vater für einen Spezialauftrag der Army irgendwo im Ausland feststeckt, ist Dylan mit seiner Mutter allein. Nun ja, natürlich hat er seinen besten Freund Amir und Michelle Malloy, die nur leider nichts vom ihm wissen möchte. Doch dann erfährt Dylan, dass er im März sterben wird. Abkratzen, die Fliege machen, verduften. Also stellt er eine Liste mit 3 Dingen auf, die er bis dahin noch machen möchte: mit Michelle Malloy schalfen, seinem besten Freund Amir einen neuen besten Freund suchen und seinen Vater zurückholen. Wenn man Tourette hat ist das alles aber noch ein bisschen schwieriger, als es sowieso schon ist. Charaktere: Dylan Mint ist 16, verhält sich aber wie 12. Mich hat das sehr gestört, denn das machte die Geschichte und die Handlungen von ihm sehr viel unrealistischer. Er hat zwar Tourette, aber das schränkt ihn geistig keineswegs ein. Deswegen waren mir seine Naivität und Unwissenheit unverständlich. Moira ist die Mutter von Dylan und kümmert sich so gut es geht um Dylan. Sie ist ein wenig sehr fürsorglich und beschützend, doch alles in allem eine tolle Mutter, die nur das Beste für ihren Sohn möchte, Amir ist meistens ganz lustig, doch auch ein wenig zu kindlich für einen 16-Jährigen. Oft sind die Gespräche zwischen ihm und dylan aber lustig und unterhaltsam. Tony ist Taxifahrer und mit Dylans Mutter befreundet. Er parkt auf dem Parkplatz von Dylans Vater, doch eigentlich ist er doch ganz okay, findet Dylan. Ich mag Tony, er ist nett und irgendwie auch lustig. Außerdem behandelt er Dylan nicht wie ein Kind, was Moira meistens tut. Schreibstil/Vertonung: Als ich das Hörbuch das erste Mal angefangen habe, war mir alles ein wenig zu schnell. Baltscheit spricht die Geschichte ziemlich rasch und obwohl das zu den Gedanken Dylans passt, der aus der Ich-Perspektive schreibt, ist es für den Zuhörer doch schwer zu folgen. Nach und nach habe ich mich jedoch daran gewöhnt und hatte am Ende keine Probleme mehr mit dem Tempo. An die Stimme des Sprechers musste mich jedoch auch erst einmal gewöhnen, doch am Ende passte sie ganz gut zu  Dylan und dem Text. Wie ich schon geschrieben habe, fand ich einige Aspekte der Geschichte etwas sehr unrealistisch. Nicht nur das kindliche Verhalten von Dylan, auch die Mutter hat einige fragwürdige Handlungen unternommen. Gut gefallen hat mir hingegen der Umgang mit dem Tourette-Syndrom. Ich kenne mich mit dem Thema nicht besonders gut aus, doch das ein oder andere habe ich aus dem Buch mitgenommen. Die viele Schimpfwörter Dylans habe mich gar nicht gestört, denn das ist nunmal ein teil von ihm. Gar nicht gefallen hat mir jedoch die Szene im Park mit Dylan, Gas und Fritz. Das war mir zu viel, zu vulgär und unlustig. Da hat der Autor die Grenze dessen, was angebracht ist, meiner Meinung nach deutlich überschritten. Zum Ende hin hat mir die Geschichte jedoch wieder besser gefallen und wurde sogar noch richtig schön an einigen Stellen. Ich gebe trotzdem nur 3 von 5 Listen, denn ich hätte das Hörbuch wahrscheinlich zwischendurch abgebrochen, wenn ich es nicht für die Hörrunde hier gehört hätte. Im Nachhinein bin ich jedoch froh, dass ich das nicht gemacht habe, denn das letzte Viertel war wirklich das Beste.

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  • Eine Geschichte über Leben, Tod, Freundschaft, Sex und das Fluchen

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    PrettyDark

    PrettyDark

    05. October 2014 um 14:29

    Der 16-jährige Dylan Mint hat eine Vorliebe für skurrile Abkürzungen und könnte eigentlich ein ganz normaler Teenager sein, wenn da nicht Mr. Dog wäre. Mr. Dog ist Dylan's Synonym für seine Tourette-Erkrankung, die sich durch plötzliche, unvorhergesehene Ticks äußert, in denen er lauthals flucht oder zu bellen anfängt. Doch sonst plagen ihn dieselben Probleme wie andere Jungs in seinem Alter. Er ist verliebt in seine Mitschülerin Michelle Malloy, laut seiner Aussage "purer Sex auf zwei Beinen" (und in Michelles Fall auf einem Klumpfuß). Als er bei einem seiner zahlreichen Arztbesuche ein Gespräch zwischen dem Doktor und seiner Mutter aufschnappt, bei dem es um ein einschneidendes Ereignis im März geht, reimt er sich zusammen, dass er nur ein halbes Jahr zu leben hätte. Nach der anfänglichen Niedergeschlagenheit stellt er sich eine kurze to do-Liste mit Dingen zusammen, die er vor seinem Ableben erledigen möchte. Er will endlich bei Michelle landen bzw. mit einem Mädchen schlafen, einen neuen Buddy für seinen besten, autistischen Freund Amir finden und seinen verschollenen Vater nach Hause holen. Schon mit dem ersten Kapitel ist man mittendrin in der Geschichte und muss sich erstmal etwas orientieren. Der Schreibstil des Autors ist wirklich gewöhnungsbedürftig, da mich die vielen Beschimpfungen und wirren Gedanken des naiven Dylan anfangs regelrecht verwirrt haben. Gut beschrieben fand ich hingegen die inneren Kämpfe von ihm mit Mr. Dog, in denen er versucht den Drang des Fluchens zu unterdrücken und dadurch regelrecht Schmerzen bekommt. Nach kurzer Recherche konnte ich in Erfahrung bringen, dass Brian Conaghan laut eigenen Aussagen selbst an einer abgeschwächten Form von Tourette leidet, weshalb ich diese Szenen  als sehr authentisch wahrgenommen habe. Für mich spiegeln die wirren Erzählungen exakt wider wie es in Dylans Kopf aussehen muss und so macht es für mich auch Sinn, selbst wenn einen die schnellen Themenumschwünge ganz oft überraschen und kurzzeitig durcheinander bringen. Während des Mittelteils gab es leider einen deutlichen Spannungsabfall und die Ursprungsgeschichte selber wurde überhaupt nicht vorangetrieben. Die to do-Liste bzw. die anvisierten Ziele selber rücken aus dem Fokus, stattdessen gibt es ellenlanges Geplänkel über eine anstehende Schulparty und zusammenhanglose Episoden aus Dylan's Alltag. Das Ende bringt dann zwar nochmal überraschende Wendungen, kann es aber leider nicht vollständig rausreißen. Besonders störend fand ich den schnellen Lesefluss von Vorleser Martin Baltscheit, der es leider schwer macht der Geschichte vollständig zu folgen. Die Sätze überschlagen sich teilweise, die inflationären Schimpfwörter werden dafür besonders deutlich betont - zumindest die, die nicht zensiert werden. Fazit: Sehr gut erklärt fand ich den Umgang von Dylan mit seinem Tourette und wie er probiert es zu unterdrücken. Dass er dabei regelrecht Schmerzen empfindet finde ich traurig, auch wenn dies natürlich nicht wortwörtlich zu verstehen ist, sondern sich auf seinen Geist beschränkt. Allgemein erklärt es sehr anschaulich, was für ein Druck in Erkrankten bestehen muss und wie hilflos sie dann doch sind, wenn sich ihr Mr. Dog meldet und die Kontrolle übernehmen will. Dies bringt die Thematik auch Menschen nah, die bisher keine Berührung mit der Erkrankung hatten und erklärt Tourette ohne sich lustig zu machen. Leider kann mich die Geschichte aber sonst nicht so recht begeistern und ich kann nicht mal eine Zielgruppe formulieren, die daran Freude haben könnte. Mir persönlich fehlte der rote Faden oder eine klare Strukturierung, die Erzählungen wurden zunehmend banal. Teilweise war es mir von der Sprachgeschwindigkeit einfach viel zu schnell, so dass eine Veröffentlichung  als Hörbuch ob der schnellen Dialoge und Themenumschwünge etwas unglücklich ist. Ein Hörspiel hätte es für Zuhörer einfacher gemacht zu unterscheiden wer gerade spricht. Insgesamt eine mittelmäßige Geschichte, die mir langfristig leider nicht im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Noch vier Sterne, wenn auch für mich alles andere als Hörgenuss

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe
    Antek

    Antek

    04. October 2014 um 18:16

    Selten ist mir eine Rezension so schwer gefallen wie bei diesem Hörbuch. Die Geschichte handelt vom 16-jährigen Dylan, der unter Tourette leidet und dessen Alltag man ein wenig begleiten darf. Er besucht die Drumhill Special School und lebt alleine mit seiner Mutter. Seinem Vater schreibt er Briefe in den Irak, wo dieser scheinbar einen Kriegseinsatz hat, klar dass er ihn sehr vermisst. Wären das nicht schon genug Probleme für einen 16-jährigen, hört er aus Gesprächsfetzen heraus, dass er wohl nur noch bis März zu leben hat. Puh, was muss da her? Ganz klar eine To do Liste, was unbedingt noch vorher erledigt werden muss. An allererster Stelle steht Sex mit seiner Mitschülerin Michelle, wer will schon als Jungfrau sterben? Auf Platz zwei steht sein Freund Amir. Der braucht dringend bis dahin einen neuen Kumpel, mit Asperger-Syndrom hat er es da ja nicht so einfach. Außerdem muss er noch etwas gegen den Fremdenhass unternehmen, denn seinem pakistanischen Freund wird übel mitgespielt. Auf Platz drei kommt dann auch der Weltfrieden, aber halt, damit sein Dad endlich wieder nach Hause kommt. Ich war irre gespannt auf dieses Buch, wie erlebt ein Junge, der an Tourette leidet den Alltag? Und das wird wirklich super gut beschrieben und man kann sich gut in Dylan hineindenken. Neben seiner Krankheit sind aber auch  Familienprobleme, der beste Kumpel und die erste Liebe Themen, wie eben bei jedem anderen 16-jährigen auch. Sehr gut hat mir gefallen, wenn er seine Gedanken oder seine Strategien beschreibt, wie er besser mit seiner Krankheit klarkommen kann. Das war für mich auch irre interessant und spannend.  Sehr hilft ihm dabei sein Handschmeichler Grün oder auch Gedankenjogging. Toll fand ich auch die Anteile, in denen sein Verhältnis zur Mutter beschrieben wird. Rituale, wie Kochen, Wer wird Millionär Abende oder Umarmungen, sind mir echt ans Herz gegangen. Toll finde ich auch wie Taxifahrer Tony langsam Dylans Vertrauen und Sympathie gewinnt, das wird wirklich sehr einfühlsam dargestellt. Tony hat sich im Laufe der Geschichte zu einem meiner Lieblingscharaktere entwickelt. Amir, sein pakistanischer Freund war Sympathieträger schlechthin. Die Freundschaft zwischen ihm und Dylan ist einfach nur toll. Genau so sollte eine Jungenfreundschaft sein. Sie stehen sich gegenseitig bei, geben sich Mut und verstehen sich einfach nur super. Auch Dylan ist mir immer mehr ans Herz gewachsen, nicht zuletzt wegen seinem Schicksal. Nach den vielen Dingen, die ich wirklich toll fand, gab es aber auch Dinge, die nicht so ganz nach meinem Geschmack entsprachen. Anfangs hatte ich richtig Probleme, der etwas gehetzten Erzählung zu folgen. So viele Gedanken, das rasante Tempo, damit tat ich mich wirklich schwer. Dazu kamen seine Anfälle, bei denen Dylan, oder vielmehr Mr. Dog, so nennt er seine Krankheit ja, mit Ausdrücken, Beleidigungen und Schimpfwörtern nur so um sich haut.  Ich glaube an diesem Punkt wäre ich mit der Printversion eindeutig besser beraten gewesen. Ich lese zwar auch nicht allzu gern Ausdrücke, aber hier beim Hörbuch hatte ich das Gefühl, der Sprecher schreit mich selbst so an. Klar wird dadurch der Eindruck, wie sich so ein Anfall wirklich äußert, super gut dargestellt. Für mich war es des Schreiens und der Ausdruck-Taktung, in der ersten Hälfte aber wirklich etwas zu viel und das hat mir sehr viel Hörgenuss genommen. Obwohl ich die Stimme von Martin Baltscheit grundsätzlich angenehm empfinde und sich meine subjektive Kritik wirklich nur auf die Anfallsphasen bezieht. Da mir aber das Hörbuch ab der zweiten Hälfte immer besser gefallen hat, die “Anschreiphasen“ deutlich abnehmen, und das Ende wirklich schön war, gibt es noch vier Sterne. Allerdings bin ich trotz allem der Meinung, dass Hörgenuss etwas anderes ist.

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