Brian Conaghan When Mr Dog Bites

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Inhaltsangabe zu „When Mr Dog Bites“ von Brian Conaghan

Der Slang ist etwas anstrengend, aber die ist Geschichte solide und sympatisch.

— Sakuko
Sakuko
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  • Typische Teenagerprobleme und Tourettes

    When Mr Dog Bites
    Sakuko

    Sakuko

    11. March 2016 um 21:50

    Dylan Mint ist 16, hat Tourette's und geht auf eine Sonderschule, womit er es schon mal nicht leichter hat als der Durchschnittsteenager. Dann findet er auch noch heraus, das er in einem halben Jahr sterben muss, auch wenn ihm das niemand tatsächlich ins Gesicht sagen will.Also schreibt er eine Liste von Dingen, die er noch erledigen muss:1. Mit Michelle Malloy Sex haben.2. Seinem Freund Amir einen neuen besten Freund suchen und dafür sorgen, dass Leute ihn nicht mehr fertig machen.3. Seinen Vater aus dem Krieg holen.Am Anfang fand ich das Buch schwierig zu lesen. Dylan als Ich-Erzähler benutzt sehr viel Slang, Mundart, Memes und dergleichen. Viel wird geschrieben und formatiert wie gesprochen. Ich kenne nun schon ziemlich viel englischen Slang, aber da nicht alles davon besonders aktuell oder modern ist, kann es wirklich schwer zu lesen sein. Allerdings gewöhnt man sich im Laufe des Buches daran und kann das meiste durchaus erschließen.Besonders in der ersten Hälfe des Buches fand ich Dylan auch nicht sehr sympathisch. Er ist halt ein typischer Teenager, anscheinend neben Tourette's auch mit einer gewissen Lernschwäche, und damit ist ein großer Teil der Dialoge nicht besonders clever oder tiefgreifend. Seine Gedanken kreisen immer wieder um die gleichen Themen, Sex, Stress mit seiner Mutter, sein Vater und sein Freund Amir, allerdings ohne viel Fortschritt zu erzielen. Ganz schlimm fand ich die  SMS- Konversationen mit seinem Freund Amir. Allerdings ist er durchaus ein gutmütiger Junge, der seinen besten Freund beschützen möchte und seine Mutter sehr lieb hat. Das kommt dann auch später im Buch wesentlich besser rüber und Dylan wird dadurch auch wesentlich sympathischer und verständlicher.Am Ende gibt es dann eine große Auflösung aller Geheimnisse des Buches. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir da doch vieles anders vorgestellt hatte, als es dann tatsächlich war, das ist ein Plus. Aber ich fand es nicht so toll, dass ganz plötzlich so viele Dinge auf einmal heraus kamen und dann haben wir ein Happy End, fast aus dem Nichts. Es ist ganz nett und herzerwärmend, aber ich fand da fehlen irgendwie noch mal 100 Seiten Übergang von alles ist raus zu alles ist ok.Nach dem schwierigen Einstieg fand ich das Buch doch sehr gut. Es ist interessant, sympathisch und heimelig, liest sich flüssig und man erfährt so einiges aus dem Alltag von Jugendlichen mit verschiedenen geistigen Behinderungen.

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