Brian DeLeeuw Der Andere

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Inhaltsangabe zu „Der Andere“ von Brian DeLeeuw

Einsam trotz seines Luxusdaseins wächst Luke an New Yorks mondäner Upper West Side auf. Seine überdrehte Mutter taumelt nach der Scheidung von einer Krise in die nächste. Zum Trost erfindet sich der Sechsjährige einen gleichaltrigen Freund, Daniel. Doch der ist alles andere als ein frommes Lamm und wird im Laufe der Jahre immer mächtiger, verschlagener und brutaler. Ständig verleitet er Luke zu Taten, die ihm nachher leid tun. Als Luke aufs College geht, ergreift der Andere endgültig Besitz von ihm … »Hitchcock hätte diese Geschichte geliebt.« Kirkus Reviews

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  • Buchverlosung zu "Der Andere" von Brian DeLeeuw

    Der Andere
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2014 um 16:47

    Liebe lovelybooks-Community, auf booknerds.de - literatur & mehr gibt es dieses Jahr im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude bei uns insgesamt 21 Bücher, 1 Hörbuch und 10 Lesezeichen zu gewinnen, und einer der Titel ist der oben genannte. Wo? Hier: http://www.booknerds.de/2014/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude-2014/ (Bitte nur dort antworten und nicht hier kommentieren! Sollte das Formular nicht funktionieren, bitte eine E-Mail an verlosung äääät booknerds puuuunkt de oder eine Direktnachricht via Facebook (facebook.com/booknerds.de) senden) Liebe Grüße, Chris und die booknerds (Buchcover/Auflage kann von der abgebildeten Version bei älteren Titeln abweichen!)

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  • Eine gute Idee, welche leider schlecht umgesetzt wurde

    Der Andere
    coco_90

    coco_90

    28. August 2013 um 23:01

    Klappentext:"Einsam trotz seines Luxusdaseins wächst Luke an New Yorks mondäner Upper West Side auf. Seine überdrehte Mutter taumelt nach der Scheidung von einer Krise in die nächste. Zum Trost erfindet sich der Sechs­jährige einen gleichaltrigen Freund, Daniel. Doch der ist alles andere als ein frommes Lamm und wird im Laufe der Jahre immer mächtiger, verschlagener und brutaler. Ständig verleitet er Luke zu Taten, die ihm nachher leid tun. Als Luke aufs College geht, ergreift der Andere endgültig Besitz von ihm …" Zuerst das positive ;) Brian Deleeuw's Schreibstil ist wirklich toll. Er liest sich sehr ruhig und fesselt den Leser von der ersten Seite. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive des nicht existierenden Daniel geschrieben. Diese Idee finde ich schonmal richtig gut! Allgemein ist die Idee zu der Geschichte wirklich toll. Es hapert dann aber doch ein wenig an der Umsetzung. Leider hat das Buch einige Logikfehler. Ein Beispiel: Während Daniel im einen Moment nur ein Geist ist und nichts berührend kann, tut er genau dies ein paar Seiten weiter. Die Geschichte ist ziemlich durcheinander geschrieben. Sie wirkt nicht so ganz wie eine durchgehende Geschichte sondern vielmehr als viele einzelne Teile. Das Ende aber fand ich dann einerseits gelungen, andererseits etwas zu kurz. Hier hätte Deleeuw lieber ein paar Längen aus der Mitte entnommen und dem Ende ein paar Seite hinzu gefügt ;) Fazit: Ein Buch mit sehr viel Potenzial, das leider nicht ganz gekonnt umgesetzt wurde. Allerdings freue ich mich auf weitere Bücher von Brian Deleeuw, da mir sein Schreibstil sehr gut gefallen hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass er noch einige interessante Bücher auf dem Markt bringt. Diesem Buch kann ich aber leider aufgrund der massiven Logikfehler nur 3 Sterne geben!

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  • Rezension zu "Der Andere" von Brian DeLeeuw

    Der Andere
    sabatayn76

    sabatayn76

    22. January 2013 um 22:51

    Eine Qual Inhalt: Nach der Trennung seiner Eltern fühlt sich der 6-jährige Luke einsam und isoliert. Seine Mutter ist psychisch krank, der Vater zeigt wenig Interesse. Dann lernt Luke den gleichaltrigen Daniel kennen und findet in ihm endlich einen Freund. Doch nach und nach zeigt Daniel sein wahres Gesicht und wird immer boshafter und brutaler. Mein Eindruck: Um es kurz zu machen: ich habe schon eine Weile kein so langatmiges und meiner Meinung nach unnötiges Buch gelesen. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, ob der Roman besser gewesen wäre, wenn der Klappentext nicht so viel verraten hätte. Wer das Buch gerne lesen möchte, sollte dringend vermeiden, diesen zu lesen, denn 'Der Andere' ist dann möglicherweise etwas spannender und überraschender, möglicherweise aber auch nicht. 'Der Andere' hat meiner Meinung nach zu viele Längen bzw. kommt insgesamt nicht in Fahrt, konnte mich nie fesseln oder begeistern. Stattdessen habe ich mich regelrecht durch das Buch gequält und habe immer wieder auf Besserung gehofft, die nie eingetreten ist. Dabei könnte der Roman sehr spannend sein, doch Brian DeLeeuws Protagonisten sind viel zu farblos, die Handlung viel zu langatmig, der Stil unausgefeilt. Auch psychopathologisch konnte mich 'Der Andere' nicht überzeugen. Mein Resümee: Ich konnte dem Roman leider überhaupt nichts abgewinnen. Obwohl ich beruflich sehr viel mit der Thematik zu tun habe, empfand ich 'Der Andere' als nichtssagend und belanglos.

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  • Rezension zu "Der Andere" von Brian DeLeeuw

    Der Andere
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    18. January 2013 um 18:17

    Selten so ein vorhersehbares, langweiliges und wenig ansprechendes Buch gelesen. Keine der Figuren war mir sympathisch, interessierte mich oder gelang es auch nur ansatzweise mich zu fesseln. Die Geschichte ist fad, trocken und gefühlsarm erzählt. Der Stil gewohlt emotionslos und kühl traf weder mein Geschmackszentrum, noch meinen Lesegeschmack. Ich habe mich durch dieses Buch regelrecht durchgequält, um dann auf den letzten Seiten bestätigt zu bekommen, was mir eigentlich seit dem Prolog klar war. Entsetztlich, wirklich das Buch ist so langweilig, daß ich noch nicht mal in der Lage bin einen halbwegs witzigen und fesselnden Verriß zu schreiben. Ein Thriller soll das sein? Das ist Langeweile und verkopfter Unfug auf viel zu vielen Seiten, wirklich, das ging gar nicht und ich mag seltsame Bücher, Ideen und Figuren eigentlich, hier mochte ich gar nichts...

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  • Rezension zu "Der Andere" von Brian DeLeeuw

    Der Andere
    antjemue

    antjemue

    03. January 2013 um 12:01

    Weder Fisch noch Fleisch Büchern kann ich sehr selten widerstehen. Deshalb griff ich auch bei „Der Andere“ zu, als ich kürzlich die Möglichkeit hatte, mir außer der Reihe eines der letzten Rezensionsexemplare bei Amazon Vine zu bestellen. Obwohl ich wahrscheinlich niemals wegen des Covers zu dem Buch gegriffen hätte, reizte mich doch die Kurzbeschreibung. Sie klang spannend. Der Autor Brian DeLeeuw war für mich wieder mal Neuland. Im Internet erfuhr ich, dass er Redakteur der Literaturzeitschrift Tin House ist und in New York lebt. „Der Andere“ ist sein Romandebüt. Der Andere Als 6-jähriger fühlt sich Luke sehr einsam. Seine Eltern haben sich gerade getrennt. Als ihn die Mutter daraufhin auch noch aus der Schule nimmt und jeglicher sozialer Kontakte mit Gleichaltrigen beraubt, erfindet er einen imaginären Freund namens Daniel. Ein schlimmes Ereignis veranlasst die Mutter, ihren Sohn zum Psychologen zu schicken, der Daniel 12 Jahre lang aus Lukes Leben verbannen kann. Dann wird Daniel wieder präsent… Kein Psychothrill und wenig Spannendes Zugute halten möchte ich diesem Buch, dass es zwar von den Buchhändlern in der Kategorie Krimis und Thriller geführt wird, selbst aber nur den Untertitel Roman trägt. Allerdings erwartete ich anhand der Kurzbeschreibung tatsächlich eine Art Psychothriller. Diese Erwartung wurde jedoch nicht erfüllt. Dabei ließ sich der Lesestoff nicht einmal schlecht an. So empfand ich es anfangs als interessant, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Daniel erzählt wird, der erfundenen Person, die es ja stofflich eigentlich gar nicht gibt. Allerdings merkte ich dann auch ganz schnell, dass dadurch dieser Charakter überpräsent ist und ich mich als Leserin weder in die Gedankenwelt von Luke, noch in die seiner Mutter Claire einfühlen konnte. So nahm ich das Erzählte einfach nur als locker aneinandergereihte Episoden wahr, die sich zwar recht flüssig lesen ließen, bei mir aber keinerlei Spannung erzeugten und damit immer bedeutungsloser wurden. Hin und wieder hatte ich kurzzeitig das Gefühl, dass einige unheimliche Ereignisse das Ruder vielleicht noch herumreißen könnten. Leider musste ich diese Hoffnung dann nach wenigen Seiten wieder begraben. Dabei hätten die Thematik mit der Persönlichkeitsspaltung und der Schreibstil des Autors durchaus Potential für eine interessante Geschichte gehabt, das Pferd wurde irgendwie von der falschen Seite aufgezäumt. Einzig und allein der Schluss vermochte es noch einmal, mir eine ganz leichte Gänsehaut zu bescheren. So habe ich, die wirklich sehr gern Krimis und Thriller liest, mich durch dieses Buch gequält und komme zu dem Schluss, dass alles, was der Klappentext mir versprach, definitiv nicht gehalten wurde. Mehr als zwei Bewertungssterne kann ich hier leider nicht geben.

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  • Rezension zu "Der Andere" von Brian DeLeeuw

    Der Andere
    Sky

    Sky

    30. October 2012 um 18:41

    Mehr als nur ein imaginärer Freund Die Scheidung seiner Eltern wirft den Luke aus der Bahn. Alleingelassen und vernachlässigt von seiner Mutter, erschafft er sich, im Alter von sechs Jahren, einen imaginären Freund namens Daniel. Er scheint der Einzige, der sich um ihn kümmert, mit ihm spielt und zuhört, wenn er versucht mit den Depressionen seiner Mutter zurechtzukommen, in denen sie sich isoliert und nur um die Arbeit im Verlag kümmert. Doch Daniel entwickelt ein Eigenleben, welches Luke zu einer grausamen Tat treibt: Er vergiftet den Welpen, den er eigentlich bekommen hatte um seine Einsamkeit vertreiben zu können. Daniel hat ihn dazu geraten, behauptet, dass die Pillen den Hund helfen würden und hat damit seinen Tod des Hundes besiegelt. Für Daniel bedeutete es ruhen, versteckt in Lukes Kopf und eingeschlossen durch die Medikamente, die Luke von seinem Psychiater bekommt. Aber Daniel verschwindet nicht und will nur eins: Leben. Brian Deleeuws Geschichte ist die alte Geschichte von der imaginären Gestalt, die versucht Herr zu werden über die Person und dessen Körper, die sie erschaffen hat. Es ist die Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde und eine über die Schizophrenie. In Fall von Luke und Daniel ist das Rollenspiel klar verteilt: Luke als der gute, brave, von seiner Außenwelt missverstandene Junge, der mit seiner depressiven Mutter leben muss und Daniel als der Vertreiber der Einsamkeit, als der, dem die böse Rolle zuzuteilen ist. Und nichtsdestotrotz ist es nicht so eindeutig wie man glaubt. Oftmals findet man in Daniel Facetten, dem kein böser Gedanke entgegengestellt ist und ist doch der negativ beeinflusste Teil, dessen Projektion den Wunschgedanken von Luke hegt, genauso so zu sein wie Daniel und nicht immer nur das Opfer. Als Leser nimmt man die ungewöhnliche Sicht von Daniel ein, als die Person, die eigentlich nur psychisch existiert, und beobachtet Luke von außen: seine Handlungen über seine Bewertungen, als Augenzeuge und nur indirekt im Kopf von Luke. Diese Sicht bringt eine gewisse Distanz gegenüber den Charakteren mit, lässt Daniel auf eine Art seltsam menschlich erscheinen und dann doch wieder nur als ein Gedankenspiel. Und genau dort liegt das Problem: Daniel ist als Charakter schwer zu begreifen. Einmal scheint er alles berühren zu können und dann wieder gelingt es ihm nicht. Einmal steht er als Persönlichkeit außerhalb von Lukes Körpers und dann wiederum plötzlich als ein Teil von ihm, der, wenn Luke es zulässt, Luke kontrollieren kann. Aber seine Eingrenzungen im Handeln repräsentieren Lukes Kontrolle über sich selbst. Je schwächer Luke sich fühlt, desto mehr „visuelle Kraft“ liegt in Daniel. Diese Aufschlüsselung der psychischen Störung von Luke bringt aber Schwierigkeiten mit sich: Wann hat Daniel, wann Luke richtig agiert? Wann war Luke Randfigur und wann Daniel? Diese Separation wird nicht immer ganz klar und logisch durchgezogen und springt zwischen einer Persönlichkeitsspaltung einerseits und der Schizophrenie, also der wahnhaften Vorstellung, andererseits manchmal hin und her, ohne sie klar herauszustellen. Für den Leser ist es an manchen Stellen nicht immer nachvollziehbar und so wird auch die Beziehung, ob sie sich negativ und positiv entwickelt, schlechter herausdestilliert und deren Entwicklung nicht kontinuierlich logisch durchgezogen. Sprachlich hingegen bietet Brian Deleeuw in „Der Andere“ einiges.. Mit ruhiger, metaphorisch feiner Feder lässt er Daniel die Handlung erzählen und schafft es, dass jedem Charakter eine gewisse Persönlichkeit Teil wird. Manchmal wirkt es rauschend für den Leser, flimmernd und bringt die Problematik gekonnt hervor. Die Sprache täuscht aber nicht über die aufkommenden Längen und vor allem dem zu kurz geratenen Ende hinweg. Im gesamten Roman hätten Stellen gekürzt werden können, und diese Kürzungen stattdessen in den Schluss einfließen sollen. Plötzlich findet man sich dem eigentlich überraschenden Ende wieder, ohne einer richtigen Linie gefolgt zu sein. Auf einmal ist es da, ohne wirkliche Vorwarnung, und muss so hingenommen werden wie es ist. Fazit Brian Deleeuw’s Debüt birgt viel Potenzial, welches stellenweise verschenkt wurde. Eine interessante Grundhandlung, mit individuellen Charakteren in gekonnter Schreibart, der es an manchen Stellen an Feinschliff gemangelt hat.

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  • Rezension zu "Der Andere" von Brian DeLeeuw

    Der Andere
    detlef_knut

    detlef_knut

    21. September 2012 um 16:59

    Um es gleich vorweg zu sagen: Der Klappentext ist das spannendste an dem ganzen Buch. Und er hielt immerhin bis Seite 100 bei mir. Dann ging es nicht mehr, was bei mir schon etwas heißen will. Doch worum geht es in dem Roman? Der sechsjährige Luke erfindet sich im Geiste einen Freund. Die Scheidung seiner Eltern und die Depressionen seiner Mutter sind nicht ganz unschuldig an der Entstehung dieses Freundes Daniel. Der Leser erfährt das Wachsen einer gespaltenen Persönlichkeit. Als Luke ist er ein braver Junge, wie ihn die Eltern lieben. Als Daniel hingegen wird er zum Fiesling. Das soll laut Klappentext schrecklich sein. Im Roman stachelt Daniel Luke etwa an, seinen Hund zu töten. Aber dieses wirklich böse geschieht erst jenseits von 75 Seiten. Bis dahin herrschten jede Menge Verwirrung und immer wieder die Fragen: Was soll hier geschehen? Worauf soll der Roman hinauslaufen? Welches Ziel hat der „gute“ Luke? Will er seinen Insider wieder loswerden? Will er ihn pflegen? Der Erzähler, den der Autor gewählt hat, ist ein Wagnis, ein Experiment. Es hat nicht funktioniert. Die Geschichte wird aus der Sicht der gespaltenen Person Daniel erzählt. Es wirkt eigenartig, wenn Daniel von Luke erzählt, den er dabei beobachtet, wie er etwas macht. Schließlich steckt Daniel in demselben Körper wie Luke. Das klingt dann etwa so: „Ich stieß mit dem Fuß unverhofft gegen das Sofa. Das tat sehr weh. Als Luke auf mich zukam, sah ich, dass er einen geschwollenen, dunkelroten Zeh hatte.“ Das ist sehr ermüdend. Außerdem passiert während alledem nicht viel, sodass auch die Handlung keine Spannung hergibt. Auf Seite 92 beginnt der zweite Teil des Buches, zwölf Jahre später, den ich in der Hoffnung zu lesen begann, dass es jetzt spannend würde. Aber meine Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Schade. Thriller ist etwas anderes. Deleeuw, Brian Der Andere Übersetzt von Ulrike Clewing Knaur, München ISBN 978-3426503874 © Detlef Knut, Düsseldorf 2012

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  • Rezension zu "Der Andere" von Brian DeLeeuw

    Der Andere
    Karr

    Karr

    10. September 2012 um 19:57

    Die Geschichte wird von Daniel erzählt, und sie beginnt in seiner Jugend, als er seinen gleichaltrigen Freund Luke kennenlernt. Auf einem Spielplatz, ganz normal. Normal auch, dass er mit Luke nach hause geht. Und bei ihm bleibt, in der Familie, mit Luke lebt. Denn, das sorgt für eine gehörige Gänsehaut - langsam begreifen wir, dass es Daniel gar nicht gibt. Beziehungsweise dass er eine Persönlichkeit ist, die offenbar abgespaltet hat, um mit seinem komplizierten Leben fertigzuwerden. Was zuerst als Schutzmechanismus begonnen hat, wird aber mit der Zeit zu einer mörderischen Smybiose - Dr. Jekyll und Mister Hyde lassen grüßen: Das Böse ist in Dir, und du hast kein Chance, wenn es sich erst einmal gegen dich wendet. Zum ersten Mal zeigt sich das, als Luke den neuen Familienhund zu sehr zu mögen scheint. Was Daniel auf die Palme bringt.... Doch das ist nur der erste Schritt im Kampf der beiden. Richtig böse wird es, als Luke die unseligen Einluss von Daniel erkennt und versucht, sich gegen ihn zu wehren, ihn loszuwerden. Klar ist dabei: das kann nur einer überlbeen. "Der Andere" ist ein Debüt-Thriller aus einer Creative Writing School, wie es sie in den USA oft gibt - und Brian Deleeuw zeigt in der komplexen Psycho-Story sein ganzes Talent. Stets präzise im Stil und genau in der Beobachtung fesselt Brian Deleeuw seine Leser mit der scheinbar unmöglichen Konstellation seiner Figuren. Ein fazinierender Roman.

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  • Rezension zu "Der Andere" von Brian DeLeeuw

    Der Andere
    lord-byron

    lord-byron

    12. August 2012 um 21:46

    Vielen Dank an Amazon, dass ich dieses Buch im Rahmen des Vine-Programms lesen durfte. Luke ist ein sehr einsames Kind. Als er 6 Jahre alt ist, trennen sich seine Eltern. Seine Mutter nimmt ihn darauf hin aus der Schule um den Jungen immer bei sich zu haben und schließt sich dann Tage lang in ihrem Schlafzimmer ein, wenn sie sich wieder mit Tabletten vollgepumpt hat. Um dieser Einsamkeit zu entgehen erfindet sich Luke einen besten Freund. Daniel. Anfangs spielt Lukes Mutter das Spiel noch mit aber nach einem schlimmen Vorfall, bei dem Daniel ein seltsames Eigenleben entwickelt hat, bringt sie ihren Sohn zu einem Psychologen. Dort wird Luke unter Tabletten gesetzt und Daniel wird ins Nichts verdrängt. 12 Jahre später, als Luke seine Tabletten abgesetzt hat drängt sich Daniel wieder in Lukes Leben. Mit schrecklichen Folgen... Tja... Was soll ich sagen? Vom Klappentext und auch vom Cover her hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Und diese Erwartungen sind wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum ich mit dieser Geschichte einfach nicht warm wurde. Aber es liegt auch daran, dass diese Geschichte nicht von Luke oder einem allwissenden Erzähler erzählt wird, sondern vom fiktiven Daniel, der gar nicht so fiktiv ist, wenn er die Story erzählen kann. Dadurch empfand ich dieses Buch sehr langatmig und ja, leider auch langweilig. Es gibt eigentlich keinen wirklichen Spannungsbogen und die nicht vorhandene Logik, lasse ich mal ganz außen vor. So eine Geschichte muss ja nicht logisch sein, aber wenigstens stimmig. Aber auch das war hier nicht gegeben, denn Daniel war eigentlich von Anfang an nicht körperlich, aber wenn es gerade in die Geschichte passte, dann eben doch. Das Ende war ganz o.k. auch wenn es das Buch nicht mehr herausreißen konnte. Ich weiß, dass der Autor sehr viel Arbeit und auch Herzblut in seinen Roman gesteckt hat und es tut mir wirklich leid, dass ich nichts anderes darüber schreiben kann. Aber es kann natürlich auch an mir liegen und es gibt bestimmt auch viele Leser die das Buch mögen. Von mir gibt es leider nur 2 von 5 Sternen

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