Brian Greene

 4.5 Sterne bei 73 Bewertungen

Lebenslauf von Brian Greene

Brian Greene zählt zu den führenden Physikern auf dem Gebiet der Superstrings. Seit 1990 lehrt er an verschiedenen Universitäten und ist heute Professor für Physik und Mathematik an der Columbia University in New York. Seine Bücher "Das elegante Universum" und "Der Stoff, aus dem der Kosmos ist" wurden zu internationalen Bestsellern. Bei Siedler erschien zuletzt "Die verborgene Wirklichkeit: Paralleluniversen und die Gesetze des Kosmos" (2012).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Bis zum Ende der Zeit

 (2)
Neu erschienen am 27.04.2020 als Hardcover bei Siedler.

Alle Bücher von Brian Greene

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Cover des Buches Das elegante Universum9783442153749

Das elegante Universum

 (41)
Erschienen am 12.12.2005
Cover des Buches Der Stoff, aus dem der Kosmos ist9783442154876

Der Stoff, aus dem der Kosmos ist

 (19)
Erschienen am 10.03.2008
Cover des Buches Die verborgene Wirklichkeit9783827500014

Die verborgene Wirklichkeit

 (9)
Erschienen am 07.03.2012
Cover des Buches Bis zum Ende der Zeit9783827501356

Bis zum Ende der Zeit

 (2)
Erschienen am 27.04.2020
Cover des Buches Ikarus9783100253064

Ikarus

 (1)
Erschienen am 04.10.2010
Cover des Buches The Fabric of the Cosmos0375727205

The Fabric of the Cosmos

 (2)
Erschienen am 01.02.2005
Cover des Buches The Elegant Universe0375708111

The Elegant Universe

 (1)
Erschienen am 01.02.2000

Neue Rezensionen zu Brian Greene

Neu
M

Rezension zu "Bis zum Ende der Zeit" von Brian Greene

Beeindruckender Einblick auf Raum, Zeit und Seele
michael_lehmann-papevor 17 Tagen

Beeindruckender Einblick auf Raum, Zeit und Seele

 

„im Laufe der Zeit hat sich mein emotionales Verhältnis zu solchen Gedanken verfeinert. Wenn ich heute über die ferne Zukunft nachdenke, überkommt mich in den meisten Fällen ein Gefühl von Gelassenheit und Verbundenheit, als würde meine eigene Identität kaum eine Rolle spielen, weil sie in einem Gefühl aufgeht, das ich nur als Dankbarkeit für das Geschenk der Erfahrung bezeichnen kann“.

 

Ein Satz, der viel aufzeigt von der Person Brian Greens, Physiker und Mathematiker, dem Tenor dieses Buches und der Quintessenz seiner „harten Faktenforschung“ als Physiker, aber auch seines Strebens nach innerem Sinn als Mensch.

 

Und natürlich, nebenbei, zeigt dieser Satz auch die klare und doch feine Form der Formulierungen und der sprachlichen Ausdruckskraft dieses Wissenschaftlers.

 

Das er dabei in jungen Jahren erfasste, dass das Wissen um den eigenen Tod den Menschen aus der Tierwelt heraushebt und jede Form des philosophischen, psychologischen und religiösen Nachdenkens von dieser Tatsache her innerlich motiviert entfaltet (Oswald Spengler), hat gerade dieses hochinteressante und tatsächlich bewegende Werk mit geprägt.

 

Denn was treibt den Menschen an, in seiner zeitlichen Gebundenheit nach dem „Zeitlosen“ ununterbrochen zu suchen und zu sinnieren? Ein Anreiz, der gerade in den Naturwissenschaften mit ihren „zeitlosen“ Erkenntnissen auf „ewigen Bestand“ hinzielen und damit eine ganz eigne Form der Spiritualität auch ins ich tragen.

 

Was sich in einem der Kernsätze des Buches spiegelt, der als roter Faden durch die profunde Darstellung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse vom Anfang von allem bis zum Ende von allem hindurchzieht:

 

„Die menschliche Kultur, von der künstlerischen Entfaltung bis zur wissenschaftlichen Entdeckung, ist zum großen Teil davon geprägt, dass das Leben über die endliche Natur des Lebens reflektiert“.

 

Dies vollzieht Greene selbst in seiner Nachverfolgung der Entstehung des Universums bis zu dessen Ende, dies führt er immer wieder in den Parallelen von Forschung, Erkenntnis und innerer Motivation heraus aus und damit gelingt ihm überzeugend das „Zusammendenken“ des Menschen in all seinen Ausrichtungen von der Kunst bis zur Mathematik und Physik, mit dem er eine überzeugende Antwort auf die Gesamtheit des Lebens findet.

 

Dass alles endlich ist auf der „Zeitachse des Universums“, wie geordnete Strukturen entstanden und wie diese zu einem Verfall wieder bestimmt sind, dass nicht nur die Menschheit und der Mensch, sondern auch die Phänomene von Leben und Geist selbst nur eine begrenzte Lebensdauer haben (wenn diese auch da menschliche Zeitgefüge fast „ewig“ überschreiten werden), all das ist spannend zu lesen, durchaus verständlich auch dem interessierten Laien dargebracht und führt doch in tiefe Erkenntnisse der Physik und Mathematik des Universums bestens hinein.

 

Naturwissenschaftliche Gesetze, die kein Ziel verfolgen, sondern einfach sind und darin der Mensch, der Sinn sucht und wissen will, wohin seine Reise geht. Eine Spannung zwischen „kaltem“ Weltall und „warmem“ Leben und innerer Suche, die in diesem Werk beide ihren Platz finden.

 

So leistet Greene am Ende einer anregenden und nachdenklich zurücklassenden Lektüre beides. Einen naturwissenschaftlichen Überblick zu geben über das Universum vom „Anfang bis zum Ende“ und einen tiefen Blick zu werfen auf die „innere Beleuchtung“ all dessen durch „unruhige und kreative Köpfe“ der menschlichen Geschichte.

 

Eine nur zu empfehlende Lektüre.

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Rezension zu "Bis zum Ende der Zeit" von Brian Greene

Bis zum Ende der zeit
xotilvor einem Monat

Meinung


Etwas bedenken hatte ich am Anfang das mir das Buch zu viel Physik enthält und ich irgendwann nicht mehr folgen kann.


Der Autor hat es aber geschafft das ganze leicht verständlich und unterhaltsam wiederzugeben .


Vieles habe ich mitgenommen und einiges gelernt.


Es handelt sich hier um ein Buch das man nicht in einem Rutsch lesen kann, immer mal wieder Etappenweise da man sich doch konzentrieren sollte aber man wird als Leser dafür belohnt.


Es ist ein Buch da ich jedem Empfehle der sich gerne mal an diese Themenbereich wagen möchte.


Kleiner Minuspunkt.


Die Schrift war doch sehr klein .

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Rezension zu "Die verborgene Wirklichkeit" von Brian Greene

Die verborgene Wirklichkeit
SCKeidnervor einem Jahr

Ein Physiker erklärt Theorien über Parallelwelten - ich bin auf dieses Buch über eine Fernsehserie gestoßen, in der Brian Greene eine kleine Nebenrolle hatte, in der er "Die verborgene Wirklichkeit" in einer Lesung vorstellt. Da mich Parallelwelten schon immer interessiert haben, habe ich mir das Buch zugelegt und wurde nicht enttäuscht. Wobei ich zugeben muss, dass ich eigentlich damit gerechnet hatte, es nicht bis zum Ende zu schaffen, da Physik nie eine meiner Stärken war :-)


Greene jedoch gelingt es, die Theorien, die Parallelwelten begründen können (!) vergleichsweise einfach und einleuchtend darzustellen. Mathematische Herleitungen werden zwar auch vorgestellt, aber der Autor nennt jedes Mal vorab die Seite, ab der der Leser, der nicht an Mathematik interessiert ist, weiterlesen kann. Formeln werden also eher zur Vertiefung dargestellt, sind aber kein notwendiger Bestandteil der Erklärung. 

Ich fand es faszinierend, auf welch unterschiedliche Weise man theoretisch zeigen kann, dass unser Universum nicht unbedingt das Einzige ist und dass man vielleicht irgendwo da draußen unzählige Doppelgänger hat. Mein persönlicher Favorit ist die Überlegung, dass wir alle nur Bestandteil eines riesigen Hologramms sind :-) Inwieweit sich all dies irgendwann einmal beweisen oder widerlegen lässt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Mir hat es unerwartet viel Spaß gemacht, ein wissenschaftliches Buch zu lesen, das es schafft, auch komplizierte Gedankengänge weitgehend einfach und verständlich darzulegen. Das Buch eignet sich für jeden Laien, der sich eine Übersicht zu den Theorien über Paralleluniversen verschaffen möchte, weniger jedoch für jemanden, der sich auf mathematischer Grundlage vertieft mit ihnen befassen möchte.

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