Brian Greene

 4,4 Sterne bei 76 Bewertungen

Lebenslauf von Brian Greene

Brian Greene hat in Harvard und Oxford studiert und ist seit 1996 Professor für Physik und Mathematik an der Columbia University in New York. Er zählt zu den führenden Forschern auf dem Gebiet der Superstrings und ist im Bereich der Astrophysik ein beliebter TV-Gast und ein weltweit begehrter Redner. Seine Bücher, darunter »Das elegante Universum« (2000) und »Der Stoff, aus dem der Kosmos ist« (2004), sind internationale Bestseller.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Bis zum Ende der Zeit (ISBN: 9783570554524)

Bis zum Ende der Zeit

 (3)
Erscheint am 22.11.2021 als Taschenbuch bei Pantheon.

Alle Bücher von Brian Greene

Cover des Buches Das elegante Universum (ISBN: 9783442153749)

Das elegante Universum

 (42)
Erschienen am 12.12.2005
Cover des Buches Der Stoff, aus dem der Kosmos ist (ISBN: 9783442154876)

Der Stoff, aus dem der Kosmos ist

 (19)
Erschienen am 10.03.2008
Cover des Buches Die verborgene Wirklichkeit (ISBN: 9783827500014)

Die verborgene Wirklichkeit

 (10)
Erschienen am 07.03.2012
Cover des Buches Bis zum Ende der Zeit (ISBN: 9783570554524)

Bis zum Ende der Zeit

 (3)
Erscheint am 22.11.2021
Cover des Buches Ikarus (ISBN: 9783100253064)

Ikarus

 (1)
Erschienen am 04.10.2010
Cover des Buches The Fabric of the Cosmos (ISBN: 0375727205)

The Fabric of the Cosmos

 (2)
Erschienen am 01.02.2005
Cover des Buches The Elegant Universe (ISBN: 0375708111)

The Elegant Universe

 (1)
Erschienen am 01.02.2000

Neue Rezensionen zu Brian Greene

Cover des Buches Bis zum Ende der Zeit (ISBN: 9783827501356)losgelesens avatar

Rezension zu "Bis zum Ende der Zeit" von Brian Greene

„Bis zur Unendlichkeit…“
losgelesenvor einem Jahr

Brian Greene ist Physiker und Professor für Physik und Mathematik an der Columbia University in New York. Quasi nebenbei schreibt er darüber hinaus Sachbücher, wie beispielsweise die erfolgreichen Werke „Das elegante Universum“ und „Die verborgene Wirklichkeit“.

Mit „Bis zum Ende der Zeit – der Mensch, das Universum und unsere Suche nach dem Sinn des Lebens“ ist im Siedler Verlag nun das neue populärwissenschaftliche Werk von Brian Greene erschienen und sie beinhaltet nicht weniger als eine Abhandlung vom Anfang bis zum Ende der Zeit und somit von Allem. Puh, das liest sich erst einmal ambitioniert, aber letzten Endes ist es das auch. Fraglich ist dabei allerdings noch, ob es Brian Greene gelingt, seine interessierte Leserschaft dabei tatsächlich durchgehend zu unterhalten und bei sich zu halten. Leider ist genau dies zu verneinen.

Das Buch ist eine Mischung aus physikalischer und philosophischer Abhandlung und liest sich dadurch bedingt nicht immer zwingend so einfach. Zusätzlich sind die ausgewählten Themen im Buch auch von unterschiedlichem Interesse und so schwankt das Lesevergnügen zwischen den einzelnen Kapiteln doch ziemlich deutlich. Teilweise schafft es Greene seine Leserschaft wirklich zu fesseln, so dass das Buch fast schon zu einem sogenannten Page Turner wird. Allerdings birgt es auch ganze Kapitel, in denen es Greene nicht gelingt die Leser abzuholen. Zurückzuführen ist dies häufig an den jeweiligen Inhalt. Schreibt Greene mit einem Fokus auf der Physik, ist es an jeder Stelle zu spüren, dass dies sein Fachgebiet ist, in dem sich auskennt. Hingegen gelingt ihm deutlich seltener die vielen Ausflüge in die Philosophie ebenso gut zu verpacken und zu präsentieren.

So bleibt am Schluss ein Buch, das eigentlich recht in Ordnung ist, aber nicht auf ganzer Linie überzeugen kann. Ob das reicht..?

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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Cover des Buches Bis zum Ende der Zeit (ISBN: 9783827501356)M

Rezension zu "Bis zum Ende der Zeit" von Brian Greene

Beeindruckender Einblick auf Raum, Zeit und Seele
michael_lehmann-papevor einem Jahr

Beeindruckender Einblick auf Raum, Zeit und Seele

 

„im Laufe der Zeit hat sich mein emotionales Verhältnis zu solchen Gedanken verfeinert. Wenn ich heute über die ferne Zukunft nachdenke, überkommt mich in den meisten Fällen ein Gefühl von Gelassenheit und Verbundenheit, als würde meine eigene Identität kaum eine Rolle spielen, weil sie in einem Gefühl aufgeht, das ich nur als Dankbarkeit für das Geschenk der Erfahrung bezeichnen kann“.

 

Ein Satz, der viel aufzeigt von der Person Brian Greens, Physiker und Mathematiker, dem Tenor dieses Buches und der Quintessenz seiner „harten Faktenforschung“ als Physiker, aber auch seines Strebens nach innerem Sinn als Mensch.

 

Und natürlich, nebenbei, zeigt dieser Satz auch die klare und doch feine Form der Formulierungen und der sprachlichen Ausdruckskraft dieses Wissenschaftlers.

 

Das er dabei in jungen Jahren erfasste, dass das Wissen um den eigenen Tod den Menschen aus der Tierwelt heraushebt und jede Form des philosophischen, psychologischen und religiösen Nachdenkens von dieser Tatsache her innerlich motiviert entfaltet (Oswald Spengler), hat gerade dieses hochinteressante und tatsächlich bewegende Werk mit geprägt.

 

Denn was treibt den Menschen an, in seiner zeitlichen Gebundenheit nach dem „Zeitlosen“ ununterbrochen zu suchen und zu sinnieren? Ein Anreiz, der gerade in den Naturwissenschaften mit ihren „zeitlosen“ Erkenntnissen auf „ewigen Bestand“ hinzielen und damit eine ganz eigne Form der Spiritualität auch ins ich tragen.

 

Was sich in einem der Kernsätze des Buches spiegelt, der als roter Faden durch die profunde Darstellung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse vom Anfang von allem bis zum Ende von allem hindurchzieht:

 

„Die menschliche Kultur, von der künstlerischen Entfaltung bis zur wissenschaftlichen Entdeckung, ist zum großen Teil davon geprägt, dass das Leben über die endliche Natur des Lebens reflektiert“.

 

Dies vollzieht Greene selbst in seiner Nachverfolgung der Entstehung des Universums bis zu dessen Ende, dies führt er immer wieder in den Parallelen von Forschung, Erkenntnis und innerer Motivation heraus aus und damit gelingt ihm überzeugend das „Zusammendenken“ des Menschen in all seinen Ausrichtungen von der Kunst bis zur Mathematik und Physik, mit dem er eine überzeugende Antwort auf die Gesamtheit des Lebens findet.

 

Dass alles endlich ist auf der „Zeitachse des Universums“, wie geordnete Strukturen entstanden und wie diese zu einem Verfall wieder bestimmt sind, dass nicht nur die Menschheit und der Mensch, sondern auch die Phänomene von Leben und Geist selbst nur eine begrenzte Lebensdauer haben (wenn diese auch da menschliche Zeitgefüge fast „ewig“ überschreiten werden), all das ist spannend zu lesen, durchaus verständlich auch dem interessierten Laien dargebracht und führt doch in tiefe Erkenntnisse der Physik und Mathematik des Universums bestens hinein.

 

Naturwissenschaftliche Gesetze, die kein Ziel verfolgen, sondern einfach sind und darin der Mensch, der Sinn sucht und wissen will, wohin seine Reise geht. Eine Spannung zwischen „kaltem“ Weltall und „warmem“ Leben und innerer Suche, die in diesem Werk beide ihren Platz finden.

 

So leistet Greene am Ende einer anregenden und nachdenklich zurücklassenden Lektüre beides. Einen naturwissenschaftlichen Überblick zu geben über das Universum vom „Anfang bis zum Ende“ und einen tiefen Blick zu werfen auf die „innere Beleuchtung“ all dessen durch „unruhige und kreative Köpfe“ der menschlichen Geschichte.

 

Eine nur zu empfehlende Lektüre.

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Cover des Buches Bis zum Ende der Zeit (ISBN: 9783827501356)xotils avatar

Rezension zu "Bis zum Ende der Zeit" von Brian Greene

Bis zum Ende der zeit
xotilvor einem Jahr

Meinung


Etwas bedenken hatte ich am Anfang das mir das Buch zu viel Physik enthält und ich irgendwann nicht mehr folgen kann.


Der Autor hat es aber geschafft das ganze leicht verständlich und unterhaltsam wiederzugeben .


Vieles habe ich mitgenommen und einiges gelernt.


Es handelt sich hier um ein Buch das man nicht in einem Rutsch lesen kann, immer mal wieder Etappenweise da man sich doch konzentrieren sollte aber man wird als Leser dafür belohnt.


Es ist ein Buch da ich jedem Empfehle der sich gerne mal an diese Themenbereich wagen möchte.


Kleiner Minuspunkt.


Die Schrift war doch sehr klein .

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