Brian Greene Die verborgene Wirklichkeit

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Inhaltsangabe zu „Die verborgene Wirklichkeit“ von Brian Greene

Wir sind nicht allein! - Brian Greene über unsere Doppelgänger im All In seinem neuen Buch macht sich Physiker und Bestsellerautor Brian Greene auf die Suche nach der »verborgenen Wirklichkeit« im Universum. Er zeigt, warum vieles dafür spricht, dass wir in den Weiten des Kosmos nicht allein sind, und er beschreibt, welchen Parallelwelten die Astrophysiker auf der Spur sind. Wie keinem Zweiten gelingt es ihm dabei, physikalische Spitzenforschung mit hohem Unterhaltungswert zu verbinden. Universum – dieser Begriff bezeichnet nicht nur den Weltraum, sondern umfasst die Gesamtheit aller Dinge in unserer Welt. Doch was wäre, wenn das Universum doch nicht die gesamte Welt darstellen würde? Wenn es zwei, drei, ja unendlich viele Universen gäbe? Dass die Idee des Multiversums, also mehrerer möglicher Universen, nicht nur Stoff für Science-Fiction-Romane ist, sondern ein wichtiges Forschungsfeld der Physik, das unseren Blick auf die Welt und unser Verständnis der Wirklichkeit verändert, zeigt Brian Greene in seinem neuesten Bestseller. Mit seiner unnachahmlichen Mischung aus aktueller Forschung und großer Erzählkunst beschreibt Brian Greene die Vielfalt möglicher Multiversen, ob sie nun wie Bläschen im Mineralwasser tanzen, aus purer Mathematik bestehen oder mit unseren Doppelgängern bevölkert sind. Paralleluniversen – ein hochspannendes Thema, nicht nur für Astrophysiker, sondern für jeden, der über die Grenzen unserer Realität hinausdenken will.

Erfordert Basiswissen, neue Ansätze

— Gabriele246
Gabriele246

Parallelwelten wissenschaftlich erklärt. Was ist und was könnte sein?

— gorgophol
gorgophol

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  • Rezension zu "Die verborgene Wirklichkeit" von Brian Greene

    Die verborgene Wirklichkeit
    Kaivai

    Kaivai

    "Gödels berühmter Unvollständigkeitssatz besagt: bestimmte mathematische Systeme lassen zwangsläufig wahre Aussagen zu, die sich innerhalb des mathematischen Systems selbst nicht beweisen lassen. Schon seit langem fragen sich die Physiker, welche Folgerungen sich aus Gödels Erkenntnissen möglicherweise für ihre Arbeiten ergeben. Ist vielleicht auch die Physik möglicherweise unvollständig in dem Sinn, dass manche Aspekte der Natur sich für immer entziehen?" Ja, das ist sie wohl, denk ich. Doch Brian Greene denkt anders: "Im Zusammenhang des verkleinerten letztmöglichen Universums lautet die Antwort: nein." Ich werd jetzt mal emotional: dies Buch hat mich echt genervt! Ich hab mich viel geärgert über diesen Typen, der da einen Quark nach dem anderen vor mir ausbreitet und ich konnte endlich verstehen, warum ich seine Physik-Dokus auf arte Käse fand. Es ist ja toll, wenn einer sich auf seine Leidenschaft stürzt, in seinem Fall die Mathematik, es ist aber nicht toll, wenn er auf ihr herumreitet, bis sie wund wird. Und reitet und reitet auf Zahlen und Zeichen in das unentdeckte Reich der Paralleluniversen. Weil dort der heilige Gral versteckt ist. Die Suche der Menschheit nach dem Stein der Weisen hat ein Ende. Platons Höhlengleichnis hat sich erfüllt und Newton, der im Alter den Ozean der Wahrheit noch unentdeckt vor sich sah, könnte strahlen vor Glück: die Wahrheit ist zum Greifen nah! Und die Wahrheit ist: es gibt Paralleluniversen. Nicht nur ein langweiliges einziges Universum. Sondern viele viele, unendlich viele. Ist das nicht toll! Und endlich, endlich können die Physiker nun auch all die merkwürdigen Naturgesetze unseres Universums deuten, die so unfaßbar präzise zugeschnitten sind, als hätte sie irgendein Überwesen erfunden. In den anderen Universen sind die Naturgesetze natürlich ganz anders und es sind ja unendlich viele Universen, die es so gibt und darum ist es reiner Zufall, dass unsere Gesetze so "göttlich" sind. Platon und Newton kreiseln grad in ihren Gräbern, 300.000 Umdrehungen pro Sekunde. Das was außerhalb von Platons Höhle ist sind doch keine PU, das ist "die rein geistige Welt des unwandelbaren Seins" (Zitat-Wiki). Und Newton, ausgerechnet, als ob der im Meer der Wahrheit ein PU erhofft hat. Newton war zwar Wissenschaftler, aber "Neben seinen physikalischen Arbeiten und dem Studium der Bibel verbrachte er (bis etwa 1696) auch viel Zeit mit der Suche nach dem Stein der Weisen (...). John Maynard Keynes (der Newtons alchimistische Schriften sammelte) stellte in diesem Zusammenhang die Behauptung auf, Newton sei als Wissenschaftler weniger der erste Rationalist gewesen als eher „der letzte der Magier“." (Zitat-Wiki) Es ist einfach nur dreist, wie Brian Greene Platon und Newton zu seinen Fürsprechern hochstilisiert. Ich hab mich wirklich geärgert! Und dann diese albernen Theorien: neun mögliche Arten von Multiversen sind schon auf dem Tisch. Am blödesten fand ich die simulierten Multiversen. D.h. so wie in dem Film "Matrix" im Computer erschaffene Universen, in denen bewußte Wesen agieren. Greene glaubt, dass dies möglich sein wird. Wie kann man so etwas glauben? Diese Computerwesen haben ja noch nicht mal einen echten Körper, sondern nur einen virtuellen. Wie sollen die denn Bewußtsein lernen. Das kann man doch nicht einfach programmieren. Und das Quanten-Multiversum. Wären wir jetzt in einem Quanten-Multiversum würde ich grad jetzt hier und in diesem Moment (weil die Schrödinger-Gleichungen nicht nur für Quanten, sondern auch für unsere große Welt gelten) mit einem Ich in ein anderes Universum gleiten, während dies Ich, dass mir bewußt ist, hier bleibt. Das andere Ich ist grad aufgestanden und grübelt: "Vielleicht hat er doch recht". Und gerade jetzt, teil ich mich in noch ein anderes Ich und es gibt wohl schon Milliarden Ichs in Milliarden Universen, denn solche Quantenprozesse laufen am laufenden Band ab. Was für eine Idee: wenn ich die Ichs nicht mehr fühle, dann bin ich die auch nicht mehr. Aber wer sind die dann? Philosophie pur. On the rocks. Die Antwort auf solche Fragen hätt ich mir gewünscht. Aber nur kurz. Mir wurd schnell klar, dass er zwar fähig ist sehr breit zu denken, aber nicht in die Tiefe, nur in die Fläche. Am Anfang des Buches war ich noch optimistisch, es klang im Vorwort nach einer kritischen Auseinandersetzung mit den eigenen Prämissen. Kritische Fragen hat er an sich dann auch zuhauf gestellt. Aber die Antworten waren immer nur ein "Ja, aber..." und dann nutzt er die Kritik zur Auswalzung der eigenen Thesen und dann "...also nein". Toll fand ich an dem Buch seine Leidenschaft, obwohl er auf dem völlig falschen Pferd reitet, aber dennoch: Hut ab. Erklären kann er auch gut, aber nicht immer. Oft konnt ich ihm überhaupt nicht folgen. Informieren kann er großartig. Über dieses Kapitel der Physik weiß ich jetzt gut Bescheid. Fesselnd fand ich das Buch auch, ich habs gern gelesen, obwohl ich es zugleich echt bescheuert finde. Am Ende hab ich gedacht: Dabbeling muß weg. (wer "Schilf" von Juli Zeh nicht gelesen hat, wird jetzt rätseln, was dies bedeutet. Also bitte: ab ins"Schilf"!) P.S.: wer sich über dies Buch sachlich fundiert informiert wissen möchte, der sollte die Rezension von HeikeG lesen.

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    thursdaynext

    thursdaynext

    24. April 2013 um 13:47
  • Rezension zu "Die verborgene Wirklichkeit" von Brian Greene

    Die verborgene Wirklichkeit
    HeikeG

    HeikeG

    18. May 2012 um 11:18

    Sind wir vielleicht nur eine Blase "in einem gewaltigen Stück kosmischen Käses"? . "Zwischen 0 und 0,0000000000000000000000000000 0000000000000000000000000000000000000000000 0000000000000000000000000000000000000000000 000000001 besteht, so könnte man meinen, kein großer Unterschied. (...) Und doch mehren sich die Anzeichen, dass dieser winzige Unterschied die Ursache für einen radikalen Wandel unserer Sichtweise auf die Realitäts-Landschaft sein könnte.", meint Brian Greene. Immer mehr Indizien deuten darauf hin, dass es sich bei dieser winzig kleinen Zahl von 10-123 um Einsteins kosmologische Konstante handelt, die er bereits 1917 in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie postulierte, aber 1929 wieder revidierte und als seine größte Eselei bezeichnet haben soll. Genau dieser Wert ungleich Null scheint ein entscheidendes Indiz zu sein, dass wir mal wieder nicht allein sind. Will heißen: Wir leben in einem von vielen Universen. Aus der Traum von der Einzigartigkeit. . Genau um dieses Thema geht es in "Die verborgene Wirklichkeit". Bereits Platon verglich unsere Sichtweise auf die Welt in seinem berühmten Höhlengleichnis als matten Abglanz einer viel reichhaltigeren Wirklichkeit, die sich außerhalb unserer Reichweite abspielt. "Zwei Jahrtausende später könnte Platons Höhle mehr als nur eine Metapher sein.", stellt der amerikanische Professor für Mathematik und Physik und einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Superstrings fest. Vielleicht, so Greene, ist die Wirklichkeit gar nur etwas wie ein holographischer Film? Wie auch immer: Der "mit Abstand beste Erklärer komplexer Konzepte in unserer Welt", wie die Washington Post den Astrophysiker titulierte, berichtet in seinem jüngsten Werk wieder einmal von den neuesten Umwälzungen unseres Wissensstandes. . Dass das Thema Paralleluniversum ein höchst spekulatives sei, verleugnet Brian Greene keineswegs. Trotzdem geht er auf alle möglichen Varianten ein. Sei es nun ein unendliches Patchworkuniversum, ein Inflations-Multiversum oder vielleicht gar eine Art Schweizer Käse, in dessen Löchern sich vielleicht unser eigenes Universum befindet, immer legt er die gedanklichen Schritte und die Kette theoretischer Erkenntnisse klar und prägnant dar. Drei Kapitel hat er seinem ganz persönlichen "Steckenpferd" - der Stringtheorie - eingeräumt. Denn auch diese insistiert drei Multiversumsvarianten: das Branen-, das zyklische Universum und das Landschafts-Multiversum. Vier weitere lässt Greene noch folgen und stellt sich gar solch spekulative Frage wie: "Können wir Menschen die kosmischen Abläufe manipulieren und selbst willentlich Paralleluniversen schaffen?" Man mag gar nicht näher darüber nachdenken... Mitunter stößt er damit an die Grenze der Aufnahmefähigkeit des Lesers. Aber vielleicht "muss der Optimist einfach nur mehr Fantasie aufbringen.", kontert Greene. Denn die "Grenzen unseres Wissens über die Grundlagen der Welt immer weiter hinauszuschieben, (...) ist ein Respekt einflößendes Projekt, das wir nicht über Nacht vollenden werden." . Brian Greenes sorgfältige und durchaus kritische Reise durch die wichtigsten Konzepte über Paralleluniversen richtet sich gleichermaßen an den Leser mit fortgeschrittenen Kenntnissen als auch an den weniger Sachkundigen. Aber selbst wenn er in diesem Buch keinerlei Fachkenntnisse in Physik und Mathematik voraussetzt und "mithilfe von Metaphern, Analogien und eingestreuten historischen Episoden einige der seltsamsten und - sollten sie sich als richtig erweisen - aufschlussreichsten Erkenntnisse der modernen Physik allgemein verständlich" darstellt, so ist der Text alles andere als leichte Kost. Aber wenn man die eigene bequeme Denkweise ad acta legt und bereit ist, sich mit unerwarteten Bereichen der Realität auseinanderzusetzen, ist "Die verborgene Wirklichkeit" ein Lesegenuss auf allerhöchstem Niveau und äußerst unterhaltsam dazu. Letztendlich ist es dem Autor einmal mehr gelungen, den eigenen Sinn für das, was sein könnte, zu schärfen und ein anschauliches Bild der reichhaltigen Möglichkeiten zu vermitteln. Denn, so Greene: "Aus meiner Sicht macht die Tiefgründigkeit unserer Erkenntnisse, die wir von unserem einsamen Standpunkt in der pechschwarzen Stille eines kalten, unwirtlichen Kosmos aus gewonnen haben, das aus, was über die Weiten der Wirklichkeit hinweg widerhallt und unser Dasein kennzeichnet." . Fazit: Bereits Isaak Newton hielt das Universum für viel reichhaltiger und rätselhafter, als seine Gesetze nahelegten. 300 Jahre später wissen wir zwar schon deutlich mehr, aber seine berühmten Worte, die er in späteren Jahren äußerte, haben ihre Gültigkeit nicht verloren: "Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag, aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der an der Meeresküste spielt und sich hier und da daran erfreut, einen glatteren Kiesel oder eine hübschere Muschelschale als gewöhnlich zu finden, während der große Ozean der Wahrheit noch unentdeckt vor ihm liegt." Das endgültige Urteil, ob Paralleluniversen "im nächsten Kapitel der physikalischen Erzählung vorkommen werden, werden erst zukünftige Generationen fällen können.", stellt Brian Greene folgerichtig fest. Dies schmälert allerdings keineswegs die Lust und Wissbegier, sich an diese Themen heranzuwagen. Zumal, wenn sie so hervorragend aufbereitet wurden, wie in diesem Buch.

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  • Leserunde zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    arsEdition_Verlag

    arsEdition_Verlag

    ***LESERUNDE "REBELLEN DER EWIGKEIT" VON GERD RUEBENSTRUNK*** Was, wenn die Ewigkeit nur einen Wimpernschlag entfernt ist? Der internationale Konzern Tempus Fugit hat den Zeithandel kommerzialisiert. Lebenszeit zu kaufen und zu verkaufen ist nun für jedermann möglich. Doch ist diese Technologie wirklich so ungefährlich, wie Tempus Fugit behauptet? Oder gibt es bereits Risse in der Realität, die so verheerend sind, dass sie die Welt ins Chaos stürzen werden, wie es die Geheimorganisation Rebellen der Ewigkeit prophezeit? Der junge Willis gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der sich im Verborgenen abspielt - und muss sich für eine Seite entscheiden. Wir wollen von euch wissen, wie ihr unser aktuelles Jugendbuch "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk bewertet und mit euch über den Inhalt diskutieren! Gerne könnt ihr auch Fragen direkt an den Autor stellen! Wir vergeben 25 Leseexemplare - natürlich kannst Du bei der Leserunde auch mitmachen, wenn Du das Buch bereits besitzt! Um ein Exemplar von uns zu erhalten, schreibe uns hier bis zum 13. Februar 2012, ob auch Du Lebenszeit kaufen würdest. Falls nein: Warum nicht? Und falls ja: wofür bräuchtest Du mehr Zeit im Leben? Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.arsedition.de/kinderbuch/rebellen_der_ewigkeit-titel6539/ Werdet Fan von arsEdition und blickt hinter unsere Verlagskulissen und nehmt an spannenden Gewinnspielen teil: www.facebook.de/arsEditionVerlag

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