Der Kreuzzug

von Brian Herbert 
3,9 Sterne bei8 Bewertungen
Der Kreuzzug
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Inhaltsangabe zu "Der Kreuzzug"

Der neue große Wüstenplanet-Roman
In den USA auf allen Bestsellerlisten: Die grandiosen Wüstenplanet-Romane von Brian Herbert und Kevin J. Anderson, die Millionen von Leser rund um die Welt in die Vorgeschichte von ?Der Wüstenplanet?, des erfolgreichsten Science-Fiction-Romans aller Zeiten, führen ? an die Quelle aller Mythen und Legenden, aus denen Frank Herbert sein atemberaubendes Universum schuf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453520004
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:893 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:01.11.2004

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    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    Popcorn SF

    Brian Herbert und Kevin J. Anderson setzen in »Der Kreuzzug« die frühen Legenden des Wüstenplaneten fort. Dies ist der zweite Teil von drei aus den Wüstenplanet-Legenden.

    Serenas Djihad hat gerade erst begonnen. Die Ermordung ihres Kindes durch den Roboter Erasmus war nur das Zünglein an der Wage, das den Flächenbrant des Djihad entfachte. Nun ist es ihr erbittertstes Ziel, die Denkmaschinen auszurotten - um jeden Preis. Serena wird zur Priesterin des Djihad, zur strahlenden Galeonsfigur ihres Welten umfassenden Kreuzzuges gegen die Maschinen. Und sie schreckt vor nichts zurück, denn sie ist fest entschlossen, die Denkmaschinen bis auf den letzten Gelschaltkreis zu vernichten. Selbst wenn sie dafür über die Leichenberge ihres eigenen Volkes gehen muss.

    Im Prinzip erfüllt dieser Band genau die Erwartungen, die sein Vorgänger schürte: Er war weder besser noch schlechter als dieser. Leider heißt das auch, dass mir als Neuling des Wüstenplaneten immer noch ein paar Details fremd bleiben. Jetzt bleibt es also auf die Originalreihe zu hoffen, dass diese Dinge da geklärt werden. Das finde ich ein wenig schade. Aber zum Glück sind das nur Details, insgesammt bleibt der Roman verständlich.

    Das liegt mitunter auch daran, dass einige grundlegende Fakten immer und immer wieder wiederholt werden, teils, als seien sie Ereignisse, die in anderen Büchern stattfanden und nicht gerade einmal 200 Seiten vorher. Das war ein wenig befremdlich. Zumindest hilft es beim Memorieren.

    Was auch diesem Roman fehlen, sind echte Emotionen. Recht weit am Anfang gibt es eine Szene, in der ein Mensch von Kampfrobotern zu Tode gefoltert wird, die jedoch im Leser nicht mehr auslöst als ein »Gut, okay. Der ist jetzt hin.« Die Szene ist exemplarisch für viele eigentlich emotionale Szenen im Buch, die sehr steril und gefühlskalt dargestellt werden. Gibt es Emotionen, wirken sie mitunter sehr aufgesetzt und steif und haben damit ebenfalls eine eher geringe Wirkung auf den Leser.

    Kurioserweise ist es die Denkmaschine Erasmus, die durchaus Emotionen auslösen kann. Durch seine perversen und grausamen Experimente an menschlichen Sklaven gelingt es ihm wie keiner anderen Denkmaschine, Abscheu im Leser auszulösen - genau das, was damit auch erreicht werden wollte. Hier ist es tatsächlich gelungen. Ein wenig kurios, denn Erasmus ist immer noch ein Computer, jedoch einer auf dem besten Weg zum Mensch, was noch durchaus interessante Entwicklungen bereithalten könnte.

    Der Roman geht mittlerweile differenzierter mit Serenas Djihad um, vor allem gegen Ende des Romans. Im Laufe der Handlung wird immer wieder angesprochen, dass mit fortschreitender Dauer des Krieges die Proteste gegen den Djihad immer heftiger werden und die Menschen ein Ende des Krieges herbeisehen. Es gibt jedoch eine Reihe von Protagonisten, die stark vom Krieg profitieren und nicht wollen, dass er aufhört, da sie sonst ihre Daseinsberechtigung verlieren. Serena selbst ist mittlerweile so fanatisch von der Idee besessen, die Denkmaschinen auszurotten, dass ihre gesamte Existenz darauf ausgerichtet ist. Auch sie kann daher nicht zulassen, dass der Krieg aufhört und ein Frieden mit den Denkmaschinen ausgehandelt wird. Sie und einige andere unternehmen daher aktive Bestrebungen, den Krieg weiterhin fortzuführen - auf Kosten vieler Milliarden Menschenleben. Während im ersten Band noch relativ klar in Gut und Böse unterteilt wird, bekommen einige Seiten hier doch deutlichere Grauschattierungen.

    Und dann gibt es da noch die Cymex, die ebenfalls gegen Omnius aufgebehren wollen, gleichzeitig aber gleicheztig auch keine Verbündeten der Liga der Edlen, also der freien Menschen, sind. Damit ist plötzlich jeder gegen jeden, und auch innerhalb der Fraktionen gibt es Spannungen, die zum Vorteil für die anderen beiden Parteien gereicht sein könnten. Damit stellt der Roman eine ziemlich explosive Mischung her.

    Leider kommt davon durch die rar gesähten Emotionen der Protagonisten nicht alles beim Leser an und der Roman bleibt schlussendlich doch hinter seinem Potenzial zurück. Er hätte sich damit seinem Vorgänger gegenüber steigern können. Dennoch bleibt die Lust und Neugierde auf die folgenden Bände, auch wenn es nicht die aufregendste Lektüre war.

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    Gombertvor 4 Jahren
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