Brian K. Vaughan

 4.5 Sterne bei 350 Bewertungen
Autor von Saga 1, Paper Girls 1 und weiteren Büchern.
Brian K. Vaughan

Lebenslauf von Brian K. Vaughan

Der US-amerikanische Comiczeichner und Fernsehautor Brian K. Vaughan, geboren 1976 in Cleveland (Ohio) studierte Film an der New York University. Heute arbeitet er hauptsächlich für die Verlage Marvel und DC und schreibt für bekannte Comic-Serien wie X-Men, Spider-Man und Batman, sowie für die Fernsehserien „Lost“ und „Under the Dome“. Seit 2012 arbeitet Vaughan zusammen mit Fiona Staples, einer kanadischen Zeichnerin, an der Science-Fiction-Serie „Saga“, wofür er den Eisner- und den Hugo Award erhielt.

Neue Bücher

Paper Girls 5

Erscheint am 10.04.2019 als Hardcover bei Cross Cult Amigo Grafik.

Alle Bücher von Brian K. Vaughan

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Saga 1

Saga 1

 (61)
Erschienen am 01.07.2013
Saga 2

Saga 2

 (30)
Erschienen am 01.12.2013
Paper Girls 1

Paper Girls 1

 (31)
Erschienen am 15.03.2017
Saga 3

Saga 3

 (26)
Erschienen am 27.08.2014
Saga 4

Saga 4

 (24)
Erschienen am 16.02.2015
Saga 5

Saga 5

 (18)
Erschienen am 07.12.2015
Paper Girls 2

Paper Girls 2

 (14)
Erschienen am 12.07.2017
Y - The Last Man 1: Entmannt

Y - The Last Man 1: Entmannt

 (12)
Erschienen am 18.07.2008

Neue Rezensionen zu Brian K. Vaughan

Neu

Rezension zu "Paper Girls 1" von Brian K. Vaughan

Liebe | Reihenrezension zu Band 1 bis 4
LillianMcCarthyvor 5 Tagen

Ich habe im Vorfeld schon viel über Paper Girls gehört, war der Meinung "Sieht geil aus" und ich wusste, es geht um eine Mädchenbande aus den 80ern, die sich durchs Zeitung austragen kennengelernt hat. Obwohl ich mich nicht näher mit dem Inhalt beschäftigt hatte, wollte ich die Reihe schon eine ganze Weile lang lesen, weshalb ich mich in den letzten Wochen an die ersten vier Bände gewagt habe. Ihr seid alle begeistert und ich kann nur sagen: Ich verstehe euch. Ich bin es auch. Ich habe eine gute Graphic Novel-Reihe erwartet und bekommen habe ich so viel mehr:

Zeitreisen

Ich bin ein großer Fan von Zeitreisegeschichten. Zugegeben: Manchmal bringen sie mich zum Wahnsinn aber ich liebe sie auch sehr. Bei Paper Girls blickt man anfangs überhaupt nicht durch und es dauert seine Weile, bis man alle Geheimnisse erkundet hat oder zumindest schon einmal anfängt, zu verstehen, was genau vor sich geht. Während die Mädchen im ersten Band noch in ihrer Zeit versuchen, mit Gästen aus der anderen Zeit klar zukommen, verschlägt es sie in den Folgebänden immer in unterschiedliche Zeiten, mitunter sogar in die Steinzeit und die ferne Zukunft. Hinter diese Thematik steckt, wie man bereits ganz zu Beginn schon merkt, eine ganze Menge Tiefe und Recherche und ich bin mehr als gespannt, wie das weitergeht.

Diversity

Holy moly, ich bin begeistert, wie viel Diversity man in nur eine Buchreihe einbauen kann, ohne dass es überzogen wirkt.Und das von einem weißen, männlichen Autor. Es gibt jüdische, Charaktere, feministische Gedanken, LGTBQ+ und Charaktere vieler Nationalitäten. Ich war unglaublich begeistert davon, dass keines dieser Themen überzogen wirkte oder porblematisch in den Vordergrund gerückt wurde. Das hat Brian K. Vaughan so perfekt gemacht und dafür verdient er meinen vollsten Respekt. Besonders toll fand ich auch, wie bewusst das Thema Religion thematisiert wird. Das ist ja trotz der ganzen Diversity in vielen Büchern immer noch ein Thema, das sehr in den Hintergrund rückt und genau durch solche Charaktere steigt – wie ich finde – unsere Toleranz untereinander unglaublich.

Toller Zeichenstil

Ich liebe Comics mit ungewöhnlichem Zeichenstil! Der von Paper Girls ist nicht nur wunderschön sondern hat auch einen enorm hohen Wiedererkennungswert. Ich habe mich förmlich zwischen den Seiten verloren. Die einzelnen Kapitel werden dabei auch auf eine Weise voneinander abgegrenzt, die typisch für das jeweile Buch sind und ich habe mich damit unglaublich wohl gefühlt.

Absolut empfehlenswert!

Egal ob ihr jemals mit dem Gedanken gespielt habt, euch näher mit Paper Girls zu beschäftigen oder auch nicht: Lest diese Reihe. Ich habe schon sehr viel erwartet, wurde aber noch einmal überrascht und finde sowohl die Geschichte selbst als auch den Schreibstil und die toll eingebaute Diversity wundervoll. Reihenempfehlung!

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Rezension zu "Paper Girls 1" von Brian K. Vaughan

Stranger Things trifft E.T.
Skildpaddevor 2 Monaten

Inhalt

Am Morgen nach Halloween im Jahr 1988 machen die vier „Paper Girls“ wie gewohnt ihre tägliche Runde, um Tageszeitungen an die Bewohner einer amerikanischen Kleinstadt auszuliefern. Doch an diesem Tag ist alles anders, mysteriöse Dinge geschehen, merkwürdige Gestalten treiben ihr Unwesen und schon bald stellt sich die Frage: Ist das etwa eine Alieninvasion?

Figuren

Im Mittelpunkt der Erzählung stehen vier sehr taffe, 12-jährige Mädchen. Die sich trotz der mysteriöse Dinge, die um sie herum geschehen, stets eine bewundernswerte Coolness bewahren. Mir gefallen starke Frauen- und Mädchenfiguren. Ich finde es außerdem gut, dass in einer Geschichte, die in den 80ern spielt, ebensolche eine wichtige Rolle spielen, schließlich waren zu der damaligen Zeit meist Jungs die Hauptfiguren (vgl. z. B. den Film „Stand by Me“). Wie das damalige Frauenbild aussah, deutet sich in Paper Girls immer wieder an, so wird z. B. thematisiert, wie ungewöhnlich es ist, dass Mädchen die Zeitung austragen.

Zeichnungen/Zeichenstil

Neben der Geschichte als solche ist bei einem Comic/ einer Graphic Novel insbesondere auch der Zeichenstil sehr wichtig. Ich finde ihn ganz in Ordnung, habe aber schon einige Graphic Novels gelesen, in denen er mir besser gefallen hat. Er passt allerdings zum mysteriösen Setting.

Fazit

Als großer SAGA-Fan und nachdem ich schon so viel Gutes über Paper Girls gehört hatte, musste ich es unbedingt lesen. Die geheimnisvolle Geschichte um die vier Mädchen hat mir dabei sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht (leider war die Graphic Novel viel zu schnell zu Ende ;)).

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Rezension zu "Saga 1" von Brian K. Vaughan

Vaughan/Staples | SAGA
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten

Eigentlich beschränkt sich mein Lesegeschmack ja auf Romane und ab und zu ein paar Kurzgeschichten; es ist äußerst selten, dass ich mal zu etwas anderem greife, einer Biographie oder gar einem Sachbuch. Aber seit ein paar Monaten lese ich mit großer Begeisterung eine Comic-Serie aus den USA, die es mir wirklich schwer angetan hat. Comics an sich sind nicht so mein Ding, obwohl ich es schon öfter mit Marvel-Bänden und einigen Graphic Novels versucht habe. Wenn es um die klassischen Superhelden geht, schaue ich mir das doch lieber im Kino an.

Ich kann auch gar nicht richtig erklären, was mich bei SAGA – so der Titel der Serie – so fasziniert hat, dass ich dort hängen blieb. Es muss das Cover des ersten Bandes gewesen sein. Man sieht einen jungen Mann mit Hörnern, im Arm eine junge Frau mit Flügeln, die ein Baby stillt. Beide sind bewaffnet und wirken wie auf der Flucht und zu allem bereit. Als ich dieses Bild sah, war es irgendwie um mich geschehen. Einem Instinkt folgend kaufte ich den Band, ohne auch nur darin zu blättern, nahm ihn mit nach Hause – und wurde süchtig.

Worum geht es: Der Planet Landfall und sein Mond Die Ranke liegen seit Ewigkeiten im Krieg. Marko und Alana sind Soldaten der gegnerischen Lager und wider alle Konventionen ein Liebespaar. Ihre gemeinsame Tochter Hazel ist somit eine Mischung beider Völker, mit Landfall-Flügeln und Ranke-Hörnern – ein Wesen gegen jede Norm und den Kriegsherren ein spitzer Dorn im Auge. Um ihre Tochter zu schützen, fliehen sie in einem Baumschiff (sic!) durch das All von Planet zu Planet, verfolgt von einem Kopfgeldjäger und einem Prinzen, die das aufmüpfige Pärchen zur Strecke bringen wollen. Hinzu kommen Markos Eltern, die Alana zunächst blanken Hass entgegenbringen, dann aber, ihrer Enkeltochter zuliebe, das Kriegsbeil begraben und bei der Flucht helfen. Und dann ist da noch Markos Ex-Freundin Gwen, die vor Eifersucht fast zerspringt und der jungen Liebe ein Ende bereiten will, mit allen Mitteln, koste es, was es wolle. Erzählt wird das Ganze von Baby Hazel, deren Stimme uns Lesern die Geschichte aus einer unbestimmten Zukunft darbietet. Wir wissen also, sie wird überleben.

Brian K. Vaughan (*1976), der sich für den Plot verantwortlich zeigt, ist mit SAGA eine komplexe Familiengeschichte gelungen, die mit jeder Menge Querverweisen zu anderen Werken glänzt. Es ist nicht nur die offensichtliche Romeo & Julia-Parallele zu finden, sondern auch tiefe Verbeugungen Vaughans zu SciFi-Klassikern wie STAR WARS und BLADE RUNNER. Auch Themen wie Rassismus, die Bedingungslosigkeit elterliche Liebe und die Ursachen rebellischen Verhaltens werden während Alanas und Markos Odyssee aufgegriffen. Durchaus also mehr als nur bunter Comic-Kram.
Stilistisch bewegt sich Vaughan eher im Bereich der saloppen Umgangssprache, schaltet aber, wenn es eine Szene verlangt, auch ohne Probleme einen Gang höher. In vielen Rückblenden erzählt er die Historie des Krieges und die Zusammenhänge einzelner Figuren und beendet jedes Kapitel mit einem saftigen Cliffhanger.

Doch was wäre all dies ohne die grandiosen Zeichnungen von Fiona Staples? Die Kanadierin gibt den von Vaughan erdachten Welten ein einfallsreiches Aussehen voller phantastischer Kreaturen und farbenfroher Wallpaper-Landschaften. Mal freizügig und sexy, mal unfassbar brutal, taucht sie ihre Bilder in Blut und Schweiß, immer mit einem Fuß im Kitsch und mit dem anderen im Trash. Dass dies genau genommen das Gegenteil der doch recht tiefsinnigen Geschichte ist, ist sicherlich Kalkül und macht den eigentlichen Reiz der ganzen Serie aus. Besonders gelungen finde ich die Gesichtsausdrücke aller Figuren. Seien es nun Marko und Alana als die attraktiven Sympathieträger oder eines der vielen abstrusen Mischgeschöpfe (mannshohe Seepferdchen, Ratten in Saldatenuniform, Riesenmonster mit bis zu den Knien baumelndem Gehänge…) – das Gesicht verrät exakt die Stimmung seines Trägers. Es ist eine wahre Freude, sich in dieser Bilderflut zu verlieren.

Brian K. Vaughan und Fiona Staples avancierten seit der Veröffentlichung der ersten Hefte zu Publikums- und Kritikerlieblingen und räumen seitdem Jahr für Jahr die renommiertesten Comic-Preise ab. Die deutsche Übersetzung erscheint seit 2013 im Cross Cult Verlag. Bisher sind acht Bände erschienen, der neunte Band kommt im November. Ich muss gestehen, dass ich – wie oben abgebildet – erst bis Teil 3 gekommen bin; die Reise geht also auch für mich noch weiter. Trotzdem bin jetzt schon dermaßen von SAGA überzeugt, dass ich hiermit eine ganz klare Leseempfehlung geben möchte, für alle, die mal etwas anderes lesen wollen und für Comic-Erfahrene sowieso.

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Gespräche aus der Community

Neu
Die Nacht nach Halloween: das Abenteuer ihres Lebens
Vier Mädchen leben in einer amerikanischen Kleinstadt, in der sich eher selten etwas Spannendes ereignet. Doch in der Nacht nach Halloween erleben Mac, Tiffany, KJ und Erin das Abenteuer ihres Lebens. Fremde Männer mit einer unverständlichen Sprache und entstelltem Äußeren tauchen in der Stadt auf und ehe sich die Mädchen versehen, werden sie verfolgt. Menschen verschwinden und die einst ruhige Kleinstadt wird zur Geisterstadt. Was wollen die Fremden und wer von ihnen steht auf der richtigen Seite?

Zu den Autoren:
Der amerikanische Comic- und Fernsehautor Brian K. Vaughn hat bereits zahlreiche Erfolge gefeiert. Er war beteiligt an den Serien „Lost“ und „Under the Dome“. Der Eisner Award sowie der Hugo Award gingen an ihn für die Science-Fiction-Serie „Saga“, die er mit der kanadischen Comiczeichnerin Fiona Staples ins Leben gerufen hat.

Die Zeichnungen stammen vom amerikanischen Comiczeichner Cliff Chiang.

Und darum geht’s genau in „Paper Girls 1“:
Was inhaltlich klingt, als träfe eine 80er-Jahre-Teeniekomödie auf AKTE X ist in Wahrheit das wohl Heißeste und Abgefahrenste, was der US-Comicmarkt derzeit zu bieten hat: die PAPER GIRLS werden nun auch in Deutschland Zeitungen und Fäuste fliegen lassen.

Bei den PAPER GIRLS handelt es sich um vier Mädchen, die in einem amerikanischen Vorort im Jahre 1988, ausgestattet mit Walkie-Talkies. Tageszeitungen an Haushalte ausliefern. Wie es sich für selbstbewusste Teenie-Mädels gehört, möchten sie eines dieser Walkie-Talkies natürlich wieder zurückerobern, als es ihnen ausgerechnet in der Nacht nach Halloween von einer mysteriösen Gestalt entwendet wird. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass in ihrer Kleinstadt Dinge vor sich gehen, die ihre bis dahin bekannte Vorstellungskraft weit übersteigt.



Und so könnt ihr teilnehmen:
Beantwortet uns bis einschließlich 15. April 2017 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren*:

Eine Invasion von Fremden, die alle anderen Menschen verschwinden lassen. Nur ihr samt eurer besten Freunde seid noch da. Was wäre euer erster Plan, um zu überleben?

* Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!
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auf 31 Wunschlisten

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