Brian K. Vaughan Paper Girls 1

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Inhaltsangabe zu „Paper Girls 1“ von Brian K. Vaughan

Was inhaltlich klingt, als träfe eine 80er-Jahre-Teeniekomödie auf AKTE X ist in Wahrheit das wohl Heißeste und Abgefahrenste, was der US-Comicmarkt derzeit zu bieten hat: die PAPER GIRLS werden nun bald auch in Deutschland Zeitungen und Fäuste fliegen lassen. Bei den PAPER GIRLS handelt es sich um vier Mädchen, die in einem amerikanischen Vorort im Jahre 1988, ausgestattet mit Walkie-Talkies. Tageszeitungen an Haushalte ausliefern. Wie es sich für selbstbewusste Teenie-Mädels gehört, möchten sie eines dieser Walkie-Talkies natürlich wieder zurückerobern, als es ihnen ausgerechnet in der Nacht nach Halloween von einer mysteriösen Gestalt entwendet wird. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass in ihrer Kleinstadt Dinge vor sich gehen, die ihre bis dahin bekannte Vorstellungskraft weit übersteigt.

Tolle Story mit 80er-Jahre-Retro-Charme, wunderschön gezeichnet. Danach will man unbedingt Band 2 lesen...

— blauerklaus
blauerklaus

Fragen, Fragen und noch mehr Fragen. Und ich will die Antworten!

— PetiteBelle
PetiteBelle

Coole Story mit toughen Mädels, die in der Geschichte sehr vage bleibt.

— hannah-bookmark
hannah-bookmark

Interessante Mischung aus 80er Jahre und Alieninvasion aus der Zukunft

— Lupina15
Lupina15

Retro meets Sci-Fi. Der Beginn einer irrwitzigen Story, der für mich aber das gewisse Etwas fehlte, um mich vollends zu überzeugen.

— DrunkenCherry
DrunkenCherry

Sehr schön gezeichneter Comic der nur so vor spannung trievt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Schräge Science-Fiction-Zeitreise-Fantasy-Geschichte mit vielen liebevollen Details der 80er. Wann kommt der nächste Band?

— Xirxe
Xirxe

Wow, was für ein Start. Geniale Zeichnungen .. spannende Story. Ein Must Have für alle Comic Liebhaber.

— reason
reason

Sehr spannende SciFi/Mystery Story, toller Zeichenstil (erinnert an Superhelden Comics, hat was 90iger Jahre mäßiges).

— Talescorner
Talescorner

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  • Taffe Zeitungsausträgerinnen und viele Fragezeichen

    Paper Girls 1
    PetiteBelle

    PetiteBelle

    21. June 2017 um 19:28

    Ich war ziemlich gespannt auf die Paper Girls. Ich hatte ausschließlich gutes über die Reihe gelesen und war dementsprechend aufgeregt, als mein Name ausgelost wurde für die Leserunde. Mein Exemplar hat länger auf sich warten lassen, aber danach habe ich es verschlungen. Die Zeichnungen haben mir ziemlich gut gefallen, vor allem die Farbgebung fand ich ansprechend. Die Atmosphäre ist gut eingefangen und die ganze Zeit hatte ich dieses leichte Schauergefühl. Die Zeichnungen sind weder schrecklich noch brutal, aber die Geschichte hat durchaus seine Gruselmomente. Vier Mädchen die sich vollkommen alleine wieder finden in ihrer Stadt und von seltsamen Kerlen überfallen werden.  Zwischenzeitlich hatte ich Fragezeichen über meinem Kopf. Die Ereignisse nehmen schlagartig zu und einige Passagen habe ich mehrfach lesen müssen. Die Geschichte hat immer wieder neue Fragen aufkommen lassen, was ich durchaus als positiv empfunden habe, da es Lust auf einen weiteren Band macht. Das Setting in die 80er hat mir ebenfalls gefallen. Was ich jedoch etwas verwirrend fand, war das Alter der Protagonistinnen,  da sie oftmals wesentlich älter und reifer handeln als es für das Alter angemessen wäre. Allen in allem ein stimmiger Auftakt mit interessanten Charakteren und einer rasanten, taffen Storyline.  Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt.

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  • Toughe Mädels meistern die Apokalypse

    Paper Girls 1
    hannah-bookmark

    hannah-bookmark

    01. June 2017 um 21:09

    Wir begeben uns zurück in die 80er Jahre und treffen dort auf eine Gruppe von ziemlich toughen Mädels, deren Geschichte in einem sehr coolen Zeichenstil und in Farbe festgehalten ist. Die Mädchen sind alle noch ziemlich jung (12 Jahre, wenn ich mich nicht irre), handeln aber teilweise deutlich älter. Ich fand die Art der Mädels echt cool, aber mir hat dennoch ein wenig Individualität gefehlt, denn ich konnte die Figuren kaum auseinander halten. Besonders ungünstig fand ich, dass 2 Mädchen fast gleich aussahen. Das ist bei einem Comic, bei dem man die Charaktere fast nur vom Äußeren identifiziert eher nicht so vorteilhaft. Trotzdem hat mir die Truppe als Protagonisten sehr gut gefallen.Wer Seth Rogens Film "Das ist das Ende" gesehen hat, dem wird die ein oder andere Handlung vielleicht bekannt vorkommen. Mir zumindest sind gewisse Parallelen aufgefallen, im Bezug darauf, was mit den "Guten" und "Bösen" Menschen auf der Welt bei einer Apokalypse passiert. Mit der Übersetzung konnte ich mich leider nicht so recht anfreunden, die an der ein oder anderen Stelle ganz schön holprig klang. Viele Dinge wurden einfach zu wortwörtlich übersetzt, sodass manche Dialoge einfach sehr gestelzt klangen.Spannend fand ich, dass es durchaus auch härtere Szenen gab, auch wenn das vielleicht makaber klingen mag :D so kam ein herrlich gruselig schreckliches Apokalypse Gefühl auf! Einzig die Zeitspanne zwischen dem Aufbrechen der Mädchen von zu Hause und der Monster Apokalypse fand ich etwas rasch und die sofortige Akzeptanz ihrer Situation eher unrealistisch. Man hat als Leser schlichtweg das Gefühl, die ganze Apokalypse hätte sich innerhalb von wenigen Minuten ereignet.Dennoch gibt es auch viel Action und rätselhafte Ereignisse, über die der Leser grübeln kann, sodass es trotz schnellem Zeitsprung nicht an Handlung mangelt.Bis zum Ende viel es mir schwer einen wirklichen Durchblick zu bekommen, was genau mit wem zusammenhängt. Ich erhoffte mir also etwas Aufklärung in den letzten paar Seiten, die leider ausblieb. Ich weiß, das ist bei Comics häufig so, damit man die Reihe weiterliest, dennoch finde ich es immer eher unschön so in der Luft hängen gelassen zu werden und hätte mir zumindest ein grobes Storyverständnis gewünscht.Generell interessiert es mich schon, wie die Geschichte fortgesetzt wird und die Mädels als Protagonisten fand ich echt cool, dennoch werde ich die Reihe (auch aufgrund des nicht ganz unerheblichen Preises) denke ich erst einmal nicht fortsetzen.FAZITEine coole 80er Jahre Story mit toughen Protagonistinnen, die jedoch in der Geschichte ziemlich vage bleibt und somit viele Fragen offen lässt.Mit Action wird nicht gegeizt, dennoch kommt es durch die mangelnde Individualität der Figuren häufig zu Verwirrungen und lies mich häufig mit einem Fragezeichen im Gesicht zurück. Den Comic würde ich Apokalypse Fans empfehlen, vorzugsweise auf Englisch.

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  • Mysteriös und aufregend!

    Paper Girls 1
    Sirene

    Sirene

    21. May 2017 um 17:29

    Inhalt: Bei den PAPER GIRLS handelt es sich um vier Mädchen, die in einem amerikanischen Vorort im Jahre 1988, ausgestattet mit Walkie-Talkies. Tageszeitungen an Haushalte ausliefern. Wie es sich für selbstbewusste Teenie-Mädels gehört, möchten sie eines dieser Walkie-Talkies natürlich wieder zurückerobern, als esihnen ausgerechnet in der Nacht nach Halloween von einer mysteriösen Gestalt entwendet wird. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass in ihrer Kleinstadt Dinge vor sich gehen, die ihre bis dahin bekannte Vorstellungskraft weit übersteigt.Wer gerne Graphic Novels liest, oder eben Comics, der muss bereits von Saga gehört haben. Wie auch nicht? Es ist unglaublich.Nun liefert Vaughan eine so ganz andere Geschichte mit "Paper Girls", wobei wir immer noch SciFi haben.Es geht um vier Mädchen, die Zeitungen im Morgengrauen verteilen und nicht gerade Freunde sind. Sie sind alle recht verschieden und werden durch die Ereignisse an diesem einem besonderen Morgen, dem Höllenmorgen nach Halloween, zusammengebracht.In der Kleinstadt ist was los. Wo sind alle Menschen hin? Was sind das für merkwürdig vermummte Gestalten? Und ganz wichtig: Haben die Mädchen eine Kapsel aus dem Weltall gefunden?Auf den ersten Blick klingt die Geschichte leicht durchschaubar, aber es passieren viele unerwartete Dinge, als auch Begegnungen und Wendungen, sodass man am Ende recht ahnungslos ist und es kaum abwarten kann den zweiten Teil in den Händen zu halten.Eine Sache die ich immer an den Comics von Vaughan liebe ist, dass die Charaktere sich real anfühlen. Es sind keine Idealisten oder ausgemachte Helden, es sind, in diesem Fall, verschreckte, aber tapfere Mädchen, die auch gerne mal fluchen.Die Dialoge lesen sich spannend und manchmal mit einem schmunzeln. Die Story wiederum hinterlässt am Ende viele ungeklärte Fragen.Im ersten Band wird man, wie die Mädchen, ins kalte Wasser geworfen. Es gibt ein paar Andeutungen und Erklärungen im Laufe der Handlung, wodurch man eine Ahnung bekommt, um was es gehen könnte. Manche könnten es als holprig sehen, für mich ist es wie eine Entdeckungsreise!Abgesehen davon hat die Geschichte viel Potenzial. Dinosaurier, Zeitreise, Apple, Generationskampf? Und es ist noch nicht so gut absehbar in welche Richtung sie geht, was ich für meinen Teil, sehr aufregend finde und mitunter ein Grund sein wird es weiter zu lesen.Der Zeichenstil hier ist in erster Linie: bunt.Chiang und Wilson verstehen es gut Vaughans Geschichte zu verpacken. Auch wenn es merkwürdig an der Stelle klingt: es harmoniert. Hier wird viel mit Farbe gespielt und das passt einfach zu der 80er Jahre Story, die einem genauso verwirrend, aber aufregend vorkommt.Zum Schluss lässt sich sagen, es ist mysteriös, unklar, aber aufregend und macht Spaß es zu lesen! 

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  • Schräge Sci-Fi-/Mystery-Mischung trifft auf Zeitungsausträgerinnen mit 80er Flair

    Paper Girls 1
    Kopf-Kino

    Kopf-Kino

    14. May 2017 um 07:39

    Der Auftakt der Comicreihe 'Paper Girls' – geschrieben von Brian K. Vaughan ('Saga'), illustriert von Cliff Chiang ('Wonder Woman'), koloriert von Matt Wilson – katapultiert den geneigten Leser mit einer Mischung aus Sci-Fi, Mystery und Horrorelementen zurück in die 80er Jahre und begleitet vier 12-jährige und taffe Zeitungsausträgerinnen in das schrägste Abenteuer ihres Lebens. Am frühen Morgen des 1. Novembers 1988 beginnt Erin ihre Routine, um Zeitungen auszutragen. Dabei trifft sie auf drei weitere Mädels, die ebenfalls auf Fahrrädern ihrem Zeitungsjob nachgehen. Danach überschlagen sich die Ereignisse: Leute verschwinden spurlosen und unheimliche Fremde befinden sich plötzlich in der Stadt. Gemeinsam versuchen die vier, dem Ganzem auf den Grund zu gehen. Diejenigen, die Gefallen am Cover finden, werden auf jeden Fall ihre Freude mit dem Zeichenstil haben. Die eher gedeckte Farbgebung, die an den richtigen Stellen von einzelnen knalligen Panels durchbrochen wird, unterstreicht die Atmosphäre der Geschichte sehr gut. Das Lettering beziehungsweise die Sprechblasen sind übersichtlich und somit gut gesetzt. Des Weiteren wird mit der Spannung gekonnt gespielt: Sobald es spannend wird, ist man als Leser gezwungen, umzublättern, um eine kleine Auflösung zu bekommen. Besonders die taffen Mädels, bei denen wohl jede ihr "Päckchen" zu tragen hat, haben es mir angetan - dass sie in einem damals überwiegend männlich dominierten Bereich arbeiten und gleichzeitig die Heldinnen in einer Sci-Fi-Comicreihe sind, die in den 80ern überwiegend von männlichen Helden besetzt war, gefällt mir. Da hat der Autor ein gutes Schnippchen geschlagen. Grundsätzlich arbeitet der Comic mit vielen Details: sowohl zeichnerisch als auch inhaltlich. So kann der Leser viele kleine Anspielungen finden, wie beispielsweise die in den 80ern teilweise noch vorherrschende Homophobie oder auch die antisemitischen Ansichten mancher konservativen Christen im damaligen Amerika. Der Comic scheut sich somit nicht, die damalige Zeit – trotz einer Brise 80er-Nostalgie, die aufkommt, wenn Walkie Talkies, das Spiel Arkanoid, Karottenhosen und dergleichen zu sehen sind - kritisch darzustellen, was mir sehr zusagte. Der stellenweise eingestreute Humor lockert die überwiegend schaurig-düstere Stimmung gut auf. Amüsant ist auch, dass sowohl die Protagonistinnen als auch der Leser die Sprache der Fremden nicht verstehen kann, was eine gute Nähe zu den Figuren bewirkt. Das Tempo ist oftmals rasant, was unter anderem von den Zeitsprüngen, die sich auch optisch hervorheben, ausgelöst wird. Außerdem arbeitet der Comic mit Symboliken, die gedeutet werden wollen. Da dieser Band den Auftakt einer Reihe darstellt, endet das Ganze natürlich mit einem Clifhanger, zumal mehr Fragezeichen im Raum stehen als zu Beginn. Zum Glück erscheint Band 2 noch dieses Jahr, den ich mir nicht entgehen lassen möchte. 'Paper Girls' hat großes Potenzial, um zu meiner Lieblingscomicreihe zu werden, da der Auftakt spannend, intelligent, vielschichtig, herrlich abgefahren und somit vielversprechend beginnt. Eine klare Empfehlung für diejenigen, die gerne Comics lesen oder einen ersten Versuch wagen wollen. Ach ja: Das Hardcover ist ein qualitativ hochwertiges Produkt, was ich sehr begrüße: stabiles Papier und eine hohe Farbauflösung. So machen Comic Spaß!

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    • 8
  • Toller Anfang mit viel Potential und fantastischen Zeichnungen

    Paper Girls 1
    HarIequin

    HarIequin

    13. May 2017 um 12:13

    Auf die „Paper Girls“ war ich schon eine ganze Zeit lang gespannt, da ich im Internet viele Bezüge zu der Serie „Stranger Things“ las. Hinzu kommt natürlich noch das wunderschöne Cover. Es ist der frühe Morgen des 1. Novembers 1988, als Erin sich auf den Weg macht ihre Zeitungen auszutragen. Unterwegs trifft sie 3 andere Mädchen, die ebenfalls auf Fahrrädern ihre Prospekte verteilen. Dabei werden sie Zeugen unerklärlicher Ereignisse: Leute verschwinden spurlos, fremdartige Wesen treiben sich in den Straβen umher und es sieht ganz nach einer Alien-Invasion aus. Gemeinsam versuchen sie dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, um sich zur Wehr zu setzen. Die Geschichte punktet für mich vor allem mit den 4 Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten; tough sind sie aber allesamt. Die Mädchen sind ungefähr im Alter von 12 Jahren, was ich ihnen aber nicht vollständig abkaufen konnte. In der Hinsicht übertreibt die Graphic Novel ein wenig, zumindest kamen sie mir nicht wie typische 12-Jährige vor. Die Handlung selbst ist teilweise verwirrend, da sie sehr schnell erzählt wird und einige Zeit- & Raumsprünge hat. Der Ton ist oft humorvoll, was mich sehr positiv überrascht hat. Die Graphic Novel lebt zudem von der tollen Atmosphäre. Es ist genau das, was man sich unter „80 trifft auf Alien-Invasion“ vorstellt, mit ein paar Kniffen in Richtung unserer Zeit. Gut gelöst fand ich auch den Umgang mit den vermeintlichen „Aliens“, die eine andere Sprache sprechen, welche sowohl die Mädchen als auch der Leser nicht durchgehend verstehen. Wer das Cover schon grandios findet, wird die weiteren Zeichnungen ebenfalls lieben. Der klare Stil und die Farben sind wirklich ein Traum und an der Qualität des Hard-Covers kann man nichts aussetzen – schön dickes Papier, auf dem die satten Farben wunderbar zur Geltung kommen. Leider ist Volume 1 nach kurzer Zeit schon beendet (zusammengerechnet vielleicht 1 Stunde) und lässt den Leser mit einem Cliffhanger zurück. Die Geschichte endet ebenso mysteriös, wie sie begonnen hat, aber mich hat die Serie jedenfalls am Haken - Volume 2 kommt ja glücklicherweise schon in ein paar Monaten.

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  • Invasion mal anders

    Paper Girls 1
    Lupina15

    Lupina15

    02. May 2017 um 19:11

    Inhaltsangabe:Was inhaltlich klingt, als träfe eine 80er-Jahre-Teeniekomödie auf AKTE X ist in Wahrheit das wohl Heißeste und Abgefahrenste, was der US-Comicmarkt derzeit zu bieten hat: die PAPER GIRLS werden nun bald auch in Deutschland Zeitungen und Fäuste fliegen lassen. Bei den PAPER GIRLS handelt es sich um vier Mädchen, die in einem amerikanischen Vorort im Jahre 1988, ausgestattet mit Walkie-Talkies. Tageszeitungen an Haushalte ausliefern. Wie es sich für selbstbewusste Teenie-Mädels gehört, möchten sie eines dieser Walkie-Talkies natürlich wieder zurückerobern, als es ihnen ausgerechnet in der Nacht nach Halloween von einer mysteriösen Gestalt entwendet wird. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass in ihrer Kleinstadt Dinge vor sich gehen, die ihre bis dahin bekannte Vorstellungskraft weit übersteigt.Meine Meinung:Ich muss sagen, das war mein erster Graphic Novel. Ich kenne mich in diesem Genre nicht so gut aus, aber ich hab PaperGirls sehr genossen.Man folgt vier 12jährigen Mädchen auf ihrer Zeitungs-Tour, bei der in der Regel nichts außergewöhnliches geschieht. Doch die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf, und die ersten "Aliens" begegnen uns. Alles wirkt schnell und unerklärt, doch das macht das ganze umso spannender. Man möchte unbedingt wissen, wie sich die Mädels da durchschlagen.Das Artwork ist sehr gut gemacht. Die Farben sind einheitlich, man erkennt die Settings wieder und besonders wichtige oder eindrucksvolle Szenen erhalten den Platz, den sie benötigen.Man springt zwischen verschiedenen Handlungsorten hin und her, was aber mehr Fragen birgt als Antworten. Umso spannender ist sicher der 2. Teil, in dem sicher alle offenstehenden Fragen beantwortet werden.Dieser Graphic Novel hebt Freundschaft nochmal auf ein ganz anderes Level, und zeigt, wie wichtig der Zusammenhalt in schwierigen Situationen ist.Eine klare Leseempfehlund für alle Sci-Fi-Lover.

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  • Schräge Science-Fiction-Zeitreise-Fantasy-Geschichte mit viel 80er Flair

    Paper Girls 1
    Xirxe

    Xirxe

    02. May 2017 um 15:55

    1. November 1988, 4:40 Uhr. Die 12jährige Erin macht sich auf den Weg, Zeitungen auszutragen. Es ist Halloweennacht und jede Menge merkwürdige Gestalten sind noch unterwegs. Als ihr drei ältere Jungs blöd kommen, tauchen plötzlich drei ca. gleichaltrige Mädchen mit ihren Fahrrädern auf, die ebenfalls Zeitungen austragen. Sie vertreiben die Typen und Erin schließt sich den dreien an. Doch der Ärger geht jetzt erst richtig los. Von noch viel merkwürdigeren Erscheinungen wird Tiff (eines der Mädchen) eines ihrer Walkie-Talkies geklaut; auf der Suche danach entdecken sie ein seltsames Konstrukt, das zu explodieren scheint; der Strom fällt aus; die Bewohner ihres Vorortes verschwinden gen Himmel - und für absolut nichts gibt es eine Erklärung. Und dann wird es so richtig gefährlich...Was sich hier in Worten noch recht gewöhnlich und vielleicht sogar eher langweilig anhört, zeigt sich jedoch als Graphic Novel als völlig schräge Story mit Witz und Spannung. Die merkwürdigen Gestalten können vermutlich überhaupt nicht so genau beschrieben werden wie sie hier erscheinen. Die Hauptfiguren selbst sind klar unterscheidbar (wirken jedoch deutlich älter als zwölf), obwohl die Illustratoren auf allzu viele Details verzichten, sodass der eigenen Phantasie noch genügend Spielraum bleibt. Stimmungen und Atmosphären werden durch das Verwenden jeweils einer dominanten Farbe so deutlich, dass darüber keine großen Worte verloren werden müssen. Hinweise auf irgendwelche Zusammenhänge erfolgen fast schon beiläufig durch kleine Zeichnungen (wie der immer wiederkehrende Apfel), sodass ich das Buch nun bereits zwei- oder dreimal gelesen habe und dennoch immer wieder etwas Neues entdeckte.Die Geschichte um die Paper Girls läuft seit Oktober 2015 und noch immer als monatliche Fortsetzungsserie (mit Unterbrechungen), was man den diversen Cliffhangern anmerkt, die vermutlich das Ende einer Serie bilden. Sie sind derartig gut angelegt, dass man überhaupt nicht anders kann als weiterzulesen. Und am Ende dieses ersten Bandes mit den ersten fünf Folgen habe ich noch immer mehr Fragen als Antworten - im Juli kommt aber der zweite Band. Ich bin dabei ;-)

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  • Leserunde zu "Paper Girls 1" von Brian K. Vaughan

    Paper Girls 1
    Cross-Cult_Verlag

    Cross-Cult_Verlag

    Die Nacht nach Halloween: das Abenteuer ihres LebensVier Mädchen leben in einer amerikanischen Kleinstadt, in der sich eher selten etwas Spannendes ereignet. Doch in der Nacht nach Halloween erleben Mac, Tiffany, KJ und Erin das Abenteuer ihres Lebens. Fremde Männer mit einer unverständlichen Sprache und entstelltem Äußeren tauchen in der Stadt auf und ehe sich die Mädchen versehen, werden sie verfolgt. Menschen verschwinden und die einst ruhige Kleinstadt wird zur Geisterstadt. Was wollen die Fremden und wer von ihnen steht auf der richtigen Seite?Zu den Autoren:Der amerikanische Comic- und Fernsehautor Brian K. Vaughn hat bereits zahlreiche Erfolge gefeiert. Er war beteiligt an den Serien „Lost“ und „Under the Dome“. Der Eisner Award sowie der Hugo Award gingen an ihn für die Science-Fiction-Serie „Saga“, die er mit der kanadischen Comiczeichnerin Fiona Staples ins Leben gerufen hat.Die Zeichnungen stammen vom amerikanischen Comiczeichner Cliff Chiang.Und darum geht’s genau in „Paper Girls 1“:Was inhaltlich klingt, als träfe eine 80er-Jahre-Teeniekomödie auf AKTE X ist in Wahrheit das wohl Heißeste und Abgefahrenste, was der US-Comicmarkt derzeit zu bieten hat: die PAPER GIRLS werden nun auch in Deutschland Zeitungen und Fäuste fliegen lassen. Bei den PAPER GIRLS handelt es sich um vier Mädchen, die in einem amerikanischen Vorort im Jahre 1988, ausgestattet mit Walkie-Talkies. Tageszeitungen an Haushalte ausliefern. Wie es sich für selbstbewusste Teenie-Mädels gehört, möchten sie eines dieser Walkie-Talkies natürlich wieder zurückerobern, als es ihnen ausgerechnet in der Nacht nach Halloween von einer mysteriösen Gestalt entwendet wird. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass in ihrer Kleinstadt Dinge vor sich gehen, die ihre bis dahin bekannte Vorstellungskraft weit übersteigt.Und so könnt ihr teilnehmen:Beantwortet uns bis einschließlich 15. April 2017 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren*:Eine Invasion von Fremden, die alle anderen Menschen verschwinden lassen. Nur ihr samt eurer besten Freunde seid noch da. Was wäre euer erster Plan, um zu überleben? * Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!

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    • 132
  • Retro meets Sci-Fi

    Paper Girls 1
    DrunkenCherry

    DrunkenCherry

    27. April 2017 um 12:06

    Die Heldinnen dieser Geschichte sind 12 jährige Zeitungsausträgerinnen - und trotzdem unheimlich tough. Als plötzlich seltsame Kreaturen am Himmel auftauchen und immer mehr Menschen verschwinden, liegt es an vier jungen Mädchen, die Welt zu retten.Dabei wird der Leser mehr als einmal überrascht von den Wendungen der turbulenten Story, über die man am besten gar nicht zu viel weiß und sich einfach reinziehen lässt in die chamrmanten 80er, die auf fantasievollen Sci-Fi treffen.Leider ist das Buch dort, wo es richtig spannend wird auch schon wieder zu Ende. Als Auftakt einer neuen Serie hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, obwohl sie wirklich mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Doch gerade dadurch freut man sich natürlich schon jetzt auf den zweiten Band. Die Zeichnungen haben mir sehr gut gefallen, genau wie die Farbgebung. Generell ist das Hardcover wirklich sehr hochwertig gestaltet und auf jeden Fall ein Blickfang in jeder Sammlung. Mir persönlich hat nur das gewisse Etwas gefehlt, um mich vollkommen gefangen zu nehmen. Man lernt die Charaktere nicht wirklich kennen und so sind sie einem eigentlich egal. Das wird sich wahrscheinlich mit fortschreitender Handlung ändern, so hat es mir aber einfach noch nicht gereicht, um eine richtig gute Geschichte zu sein.

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  • Toller Auftakt, der Lust auf mehr macht

    Paper Girls 1
    Ceciliasophie

    Ceciliasophie

    27. April 2017 um 10:41

    Graphic Novel werden (Gott sei Dank!) auch in Deutschland immer populärer. Brian K. Vaughan, der inzwischen schon mit seiner "Saga" Reihe fest in den Reihen der Graphic Novel verankert ist, konnte mit "Paper Girls" nun auch seine zweite Reihe durch den Cross Cult Verlag nach Deutschland bringen. In Paper Girls trifft der Leser eine vierköpfige Mädelsgruppe an, die - wie der Name schon ein wenig vermuten lässt - Zeitungen austragen. Angesiedelt in den 80er Jahren, gepaarten mit etlichen Anspielungen auf nicht nur die 80er Kultur, sondern auch Geschehnisse dieser Zeit, ist die Geschichte an sich schon sehr spannend. Doch es wäre kein Werk von Brian K. Vaughan, wenn nicht etwas ganz und gar phantastisches und außergewöhnliches passieren würde. Denn an dem Morgen nach Halloween 1988, an dem die vier Mädels das erste Mal aufeinander treffen, treffen auch noch ganz andere Gestalten auf der Erde ein. Denn die Aliens sind da und sie haben irgendetwas mit uns Menschen vor.Die Charaktere haben mir außerordentlich gut gefallen. Obwohl auf so wenige Seiten zusammengestaucht, konnte ich eine Verbindung herstellen. Jedes Mädchen ist an sich einzigartig. Da wäre zum Beispiel Erin, die gerade neu in Stony Stream, Cleveland, ist und Mackenzie, genannt Mac, das erste Paper Girl unter all den Paperboys in der Stadt. Auf ihrer Route trifft Erin auf Mac und ihre beiden Freundinnen KJ und Tiffany, die auch Zeitungen austragen.Ich hätte mir jedoch ein wenig mehr Hintergrund der Mädchen gewünscht. Zwar bekommt der Leser durch einzelne Flashbacks und Dialoge schon einen guten Einblick in das Leben der einzelnen Mädchen, doch hätte ich hier ein wenig mehr schön gefunden. Es dominieren auch deutlich die Charaktere von Mac und Erin, was vollkommen in Ordnung ist. Dennoch würde ich mir für die weiteren beiden Bände mehr Spielraum für Tiffany und KJ wünschen.Insgesamt sind in dieser Ausgabe die Werke 1-5 zusammengefasst, was immer an dem farblich gefüllten Seiten zwischendrin gut erkennbar ist.Der Zeichenstil ist wirklich phänomenal, blau und rot Töne dominieren das Werk und lassen eine ganz eigene, etwas gruselige Atmosphäre entstehen. Die Sprechblasen sind so gut gesetzt, dass keine Verwirrung aufkommt und der Leser diese sehr flüssig lesen kann. Die Handlung ist spannend und fesselnd, lädt zum Verweilen ein und ehe man es sich versieht, ist man auf der letzten Seite angekommen und will mehr. Mehr bekommt der Leser auch, doch erst um Juli 2017.Da ich kein Kind der 80er bin, musste ich etliche Dinge googeln, doch das ist natürlich auch der gewisse Reiz eines solchen Buches. Mehr über eine Zeit zu erfahren, die man eben nicht miterleben konnte. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne für dieses Buch und spreche eine Leseempfehlung aus für alle Fans der 80er, tollen Comicstrips oder generell Interessierten!

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  • Die gute alte Zeit

    Paper Girls 1
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. April 2017 um 08:02

    Mein letzter Comic war tatsächlich einer dieser dicken Donald Duck Schinken. Umso mehr hab ich mich auf dieses Exemplar gefreut. Das Cover ist sehr wertig, und es fühlt sich in der Hand sehr gut an. Das Papier ist stabil und gibt die Farben der Zeichnungen, scharf wieder. Der Zeichenstil trifft voll mein Geschmack, auch wenn an manchen Stellen das Gesicht emotionslos und die Augen nur aus punkten bestehen. Darüber lässt sich mal hinwegsehen, weil ich weiß wie schwierig das zeichnen ist in verschiedenen Positionen. Die Geschichte an sich ist frech und spannend. Die 4 Mädels sind sympatisch. Da es der erste Band ist, freu ich mich umso mehr auf den 2. Teil. Ob nun Religion, Alien Invasion oder Zeitreisen hier trifft alles aufeinander. Na das kann ja nur gut geh´n.

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