Brian Keene

 4 Sterne bei 423 Bewertungen
Autor von Totes Meer, Die Verschollenen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Brian Keene

Brian Keene, geboren 1967, wuchs in Pennsylvania und West Virginia auf. Bevor er andinf zu schreiben, war er in der US Army Soldat und arbeitete danach in verschiedensten Branchen. Er hat mittlerweile zahlreiche Horrorromane veröffentlicht, die vorallem in den USA erfolgreich sind. Kennes erstes ins Deutsche übersetzte Werk "Angst vor dem Sturz" erschien im Jahre 2006. veröffentlichtund dafür zweimal den für die Horrorliteratur sehr begehrten Bram Stoker Award gewonnen. Der Autor lebt in Pennsylvania.

Alle Bücher von Brian Keene

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Buchformat:
Cover des Buches Totes Meer9783453527058

Totes Meer

 (63)
Erschienen am 06.04.2010
Cover des Buches Am Ende der Straße9783453528499

Am Ende der Straße

 (44)
Erschienen am 11.07.2011
Cover des Buches Die Verschollenen9783453527423

Die Verschollenen

 (45)
Erschienen am 03.02.2011
Cover des Buches Leichenfresser9783865522078

Leichenfresser

 (36)
Erschienen am 01.07.2013
Cover des Buches Auferstehung9783453528123

Auferstehung

 (33)
Erschienen am 11.04.2011
Cover des Buches Stadt der Toten9783453528116

Stadt der Toten

 (27)
Erschienen am 09.11.2011
Cover des Buches Kill Whitey9783800095278

Kill Whitey

 (17)
Erschienen am 10.09.2010
Cover des Buches Der lange Weg nach Hause9783902607010

Der lange Weg nach Hause

 (18)
Erschienen am 01.03.2008

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Brian Keene

Neu
D

Rezension zu "Leichenfresser" von Brian Keene

Die Welt ist voll von Monstern
Detoxvor einem Monat

Eine amerikanische Kleinstadt in den 80ern, 12jährige, unzertrennliche Freunde am Beginn eines langen Sommers, ein Monster in Gestalt eines übernatürlichen Wesens und einige Monster in Menschengestalt ... das Setting hat mich sogleich an Kings "ES" erinnert und das nicht zu unrecht. "Leichenfresser" ist jedoch keine Kopie, sondern greift lediglich die selben, immer aktuellen Grundthemen auf: Erwachsenwerden, die Erkenntnis, dass man nicht unsterblich ist und dass - 1 Euro fürs Phrasenschwein - die wahren Monster die Menschen sind. Das kommt vor allem im Epilog besonders deutlich hervor.

Der Schreibstil ist gewohnt flott und unprätentiös, was der Erzähung entgegen kommt. Wie so oft bei Keene ist der "Blut und Beuschel Faktor" nicht gerade niedrig eingestellt, auch das fügt sich aber gut in die Story ein und wer den Autor kennt, erwartet wohl ohnhin nichts anders.

Ein Buch, das - anders als etwa "Eine Versammlung von Krähen" - nicht nur kurzweilige, spannende Unterhaltung bietet, sondern auch zwingt, mal über die ganz realen, alltäglichen Monstrositäten nachzudenken.


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D

Rezension zu "Eine Versammlung von Krähen" von Brian Keene

Kurz, knackig & blutig
Detoxvor 2 Monaten

Ein kompakter, kurzweiliger Horrorroman, dessen Handlung sich auf eine Nacht fokkusiert, in der eine Kleinstadt nahezu ausgelöscht wird. Dazu gehören zerfetzte Leiber, heraushängende Eingeweide genau so wie andere Delikatessen ... nicht wirklich subtiler Horror. Reines Explotation ist es allerdings auch nicht, die Hintergrundstory fand ich recht interessant, vor allem die Miteinbeziehung von H.P. Lovecrafts Werk und das offenkundige Interesse des Autors am "Powwow", einer altamerikanischen volkstümlichen Magie.

Die Charaktere bleiben eher flach, der Roman von überschaubarer Länge lebt aber von seiner zügigen, auf den Punkt kommenden Erzählweise. Lässt sich fast in einem Ruck durchlesen, macht Spaß.

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Rezension zu "Eingesperrt" von Brian Keene

Eine bedrückende, emotionsgeladene Novelle
chumavor 6 Monaten

Eigentlich sollte es für die Angestellten von »Big Bill's Home Electronics« ein Tag wie jeder andere sein, doch gerade als der Laden schließt, spaziert ein ganz in schwarz gekleideter und schwer bewaffneter Mann seelenruhig durch die Tür. Er fackelt nicht lange und für zwei der unglücklichen Männer wird es so ein endgültiger Feierabend. Die übrigen sechs Angestellten bringt der Killer ganz ungerührt und ohne jede Erklärung ins Lager und sperrt sie dort in einem Käfig für gesicherte Ware ein. Für die Männer beginnt das bange Warten, ein Martyrium ohne Ausweg, das von Verzweiflung, Angst und Hoffnung geprägt ist. Es bleibt die Frage, was der Mann in Schwarz mit ihnen vor hat und warum immer seltsamere Geräusche aus dem Verkaufsraum dringen? Werden sie die Nacht überleben?

Mit dieser  Novelle stellt Brian Keene einmal mehr sein Können unter Beweis. Auf knapp 77 Seiten (in der limitierten Hardcoveredition) hält er ein durchweg hohes Spannungsniveau aufrecht und schafft starke Emotionen. Es ist eine wahre  Gefühlsachterbahn, die die Opfer (und mit ihnen der Leser) hier durchleben, bzw. durchleiden. Eingesperrt, zum Nichtstun verdammt, wissen sie nicht, was sie erwartet. Von zunächst optimistisch, dass es sich womöglich nur um einen Raubüberfall handeln könnte, bis hin zu blanker Verzweiflung und Todesangst ist die gesamte Gefühlspalette abgedeckt. Die Männer sind ganz gewöhnliche Menschen, keine Helden, und so überfordert sie die Situation völlig. Bei dem einen zeigt sich das in Agonie, beim anderen in Wut und Kampfeslust und das wahre Gesicht eines jeden einzelnen offenbart sich letztlich.

Die Charakterzeichnung kommt leider ein wenig zu kurz, die sechs Männer sind nur grob skizziert und somit austauschbar, ihre Emotionen hingegen sind authentisch und werden sehr gut transportiert. Der Nervenkitzel schwingt beim Lesen stets mit, eine bis zuletzt mörderisch spannende Lektüre, weil man absolut nicht absehen kann, wie diese Tortur ausgehen könnte. Lediglich ein banges Gefühl, dass es wohl kein gutes Ende nehmen kann, stellt sich ein – und selbst da bleibt immer noch ein Hoffnungsschimmer. Etwas, das der Leser wohl mit den Figuren dieser Geschichte gemein hat.

Fazit

Ein gelungener Pageturner in gewohnter Keene-Manier, der mit starken Emotionen punktet und von der ersten bis zur letzten Seite für Hochspannung sorgt.

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Cover des Buches LeichenfresserundefinedI
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Inessa
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Zusätzliche Informationen

Brian Keene wurde am 22. September 1967 in Vereinigte Staaten von Amerika geboren.

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