Am Ende der Straße

von Brian Keene 
3,9 Sterne bei43 Bewertungen
Am Ende der Straße
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PollyMaundrells avatar

Das Buch hatte Höhen und Tiefen - das Ende war (für mich persönlich) der Tiefpunkt. Trotzdem kein schlechtes Buch mit einer guten Idee.

T

Interessantes Setting als Ausgangspunkt: eine US-Kleinstadt ist von einem bösartigen Nichts umgeben. Liest sich wie ein Horrorfilm.

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Inhaltsangabe zu "Am Ende der Straße"

Walden ist eine gewöhnliche, verschlafene Kleinstadt – bis sich von einem Tag auf den anderen eine unerklärliche Schwärze herabsenkt und Walden von der Außenwelt abschottet. Jeder, der die Stadt verlassen will, verschwindet spurlos – nur die Schreie dringen aus der Finsternis. Als das Dunkel schließlich seine furchtbare Gestalt offenbart, geht es für Waldens Bewohner ums nackte Überleben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453528499
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.07.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Books-have-a-souls avatar
    Books-have-a-soulvor 2 Jahren
    Klasse Grundidee, mittelmäßige Umsetzung!

    Das düstere Cover passt perfekt zum Inhalt und ich muss gesehen, dass auch mich der Schreibstil sehr an Richard Laymon erinnert hat. Bereits nach den ersten Seiten viel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen.

    Die düstere, bedrückende Atmosphäre ist deutlich spürbar und auch die Angst und Verzweiflung konnte ich spüren.
    Robbie ist ein Charakter, der etwas unternehmen will und einer der wenigen der freundlich gegenüber dem Obdachlosen "Dez" ist, was in in dieser Geschichte ganz sympathisch macht. Seine Freundin Christy allerdings ging mir zeitweise richtig auf die Nerven, ich kann nicht mal genau sagen warum.

    Man rätselt fortwährend mit, was man tun könnte, was passiert sein könnte, was als nächstes kommt.
    Nur leider war mir das am Ende etwas zu wenig. Die Grundidee finde ich absolut genial, aber man hätte ein bisschen mehr daraus machen können.

    Fazit: Toller Schreibstil, geniale Grundidee, leider aber Schwächen bei der Umsetzung.
    Es gibt keine besonders brutalen oder blutigen Szenen, sodass auch einfache Thriller-Fans ihren Spaß an der Geschichte haben könnten. Gegruselt habe ich mich aber leider auch nicht.

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    PollyMaundrells avatar
    PollyMaundrellvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hatte Höhen und Tiefen - das Ende war (für mich persönlich) der Tiefpunkt. Trotzdem kein schlechtes Buch mit einer guten Idee.
    Zwischenzeitlich sehr packend, aber das Ende gefiel mir nicht

    Klappentext
    Wenn das Licht erlischt, gilt es, folgende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen:

    Regel #1:
    Versorge dich mit Lebensmitteln, solange du noch kannst.

    Regel #2:
    Geh deinen Nachbarn aus dem Weg, solange du noch kannst.

    Regel #3:
    Geh NIEMALS hinaus in die Dunkelheit!

    Erster Satz
    Am Anfang...So fangen Geschichten doch immer an, oder?

    Cover
    Das Cover ist ziemlich zurückhaltend gestaltet.
    Auf absolut schwarzem Hintergrund befinden sich der Verlag, der Name des Autors, der Titel und das Genre in weiß abgedruckt.
    Außerdem ist ein Haus und ein Baum in rot zu sehen, an dem sich das Schwarz wie Wurzeln einer Pflanze oder eines Baumes hochschlängelt.

    Hat man das Buch gelesen, ist dieses Bild mehr als passend!

    Inhalt
    Direkt zu Beginn befindet man sich in den Aufzeichnungen von Robbie Higgins, einem Einwohner von Walden, der dem Leser seine Geschichte erzählt.

    Walden ist ein kleines Povinzkaff irgendwo in den Vereinigten Staaten, wie es sie sicherlich massenhaft gibt. Doch etwas ist anders.
    Eines schönen Morgens hat sich alles geändert. Es ist dunkel. Einfach nur dunkel.
    Eine bedrückende, bedrohliche Dunkelheit hat dieses Städchen komplett in sich eingehüllt. Es dringt kein Licht durch diese schwarze "Wolke", es geht nicht der Hauch von einem Lüftchen und auch die Sterne lassen sich nicht sehen.

    Zu Beginn versucht der Großteil der Anwohner gesittet mit der Situation umzugehen und die Meisten haben die Hoffnung auf Rettung und Erlösung noch nicht aufgegeben. Die örtliche Feuerwehr beruft eine Gemeindesitzung ein und versucht den Anwesenden somit Hoffnung zu geben. Eine eigene Polizeistation und auch ein Krankenhaus gibt es in Walden nicht.
    So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach und nach Anarchie ausbricht und Gewalt und Tod mit ihr einhergehen.

    Robbie, seine Freundin Christy und ihr Nachbar Russ machen sich auf den Weg zu der Stadtgrenze um zu sehen, was sich dort tut. Doch das Einzige was sie dort finden ist Dunkelheit. Schwarze, undurchdringliche Dunkelheit.
    Aus dieser Dunkelheit dringen Schreie, die nichts Gutes hoffen lassen und den Dreien erscheinen geliebte Menschen - die bereits tot sind - die versuchen sie in diese Dunkelheit zu locken.
    Doch Robbie, Christy und Russ halten stand, denn sie wissen, dass diese Personen dort in der Dunkelheit nicht real sind. Und sie wissen, dass niemand, der in die Dunkelheit gegangen ist, je wieder aus ihr herausgekommen ist.
    Nun bleibt ihnen nur noch eine Sache übrig - überleben.
    Egal wie.

    Meinung
    Ich muss gestehen, dass ich ein absoluter Schisser bin, was die Dunkelheit betrifft. Führt man sich das vor Augen so stellt sich die Frage, warum ausgerechnet ich mir solch ein Buch kaufe ;-)
    Als ich dieses Buch auf dem Wühltisch entdeckte, hatte ich bereits ein paar Thriller/Psychothriller hinter mir gelassen und suchte nach einem Buch, dass mich irgendwie "schockieren" würde. Ein Blick auf den Klappentext und ich dachte, ich hätte es gefunden.
    Jetzt, da ich es ausgelesen habe weiß ich, dass dem nicht so ist ;-)

    Das Buch war etwas anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Das muss ja allerdings nichts Schlechtes bedeuten. Hat es auch nicht.

    Zu Beginn habe ich mein ganzes Augenmerk auf diese Dunkelheit gelegt und dachte, dass mich etwas wie ein Horrorfilm erwarten würde. Doch im Endeffekt war es eher eine Geschichte darüber wie Menschen sich in einer absoluten Ausnahmesituation verhalten würden.
    Natürlich war die Bedrohung durch die Dunkelheit allgegenwärtig und langsam aber sicher begann sie damit sich in die Köpfe der Menschen zu schleichen und sie böse "zu machen". Doch immer öfter ertappte ich mich wie ich mich selbst fragte "Wie hättest du reagiert? Hättest du dem Mann geholfen, der von anderen auf offener Straße gequält wurde oder hättest du es lieber vorgezogen dich im Schatten zu verstecken und zu hoffen, dass sie dich nicht entdecken würden?"

    Im großen und ganzen beinhaltet dieses Buch die Geschichte von Robbie, Christy, Russ und dem weiteren Nachbarn Cranston, die versuchen sich ihre Menschlichkeit zu erhalten und dem natürlichsten aller Urinstinkte zu folgen - überleben.

    Ich gestehe, dass ich dieses Buch nur am Tag gelesen habe. Sobald es anfing dunkel zu werden habe ich es an die Seite gelegt und mich etwas "leichterer" Lektüre gewidmet. Diesen Umstand schiebe ich allerdings eher auf die Tatsache, dass ich Angst im Dunkeln habe - so ein riesen Schocker wie vermutet war dieses Buch nämlich nicht.
    Es gab einige ekelhafte Beschreibungen von Dingen, die die Menschen taten - und auch sicher tun würden wenn ein vergleichbarer Fall eintreten würde - doch ein "OH MEIN GOTT"-Moment blieb aus.

    Durch den, als verrückt abgestempelten, Obdachlosen Dez erfährt man zum Ende des Buches, was es mit dieser Dunkelheit auf sich hat.
    Das eigentliche Ende hat mich allerdings enttäuscht.

    Ich mochte den Schreibstil von Brian Keene sehr und es ließ sich sehr flüssig lesen. Auch wenn mich dieses Buch nicht umgehauen hat war es sicher nicht mein Letztes von dem Autor.

    Zitate / Textstellen
    Wenn man nach der Bibel geht, ist das alles folgendermaßen abgelaufen: Da waren das Wort und die Dunkelheit und sonst nicht viel. Die beiden hängen quasi zusammen rum. Wort und Dunkelheit chillen zusammen in der großen Leere.
    (Seite 10)

    "Dieser Dez hat sich benommen, als wüsste er was."
    "Der Obdachlose? Mann, Robbie. Der ist einfach nur irre. Niemand weiß, was los ist - am allerwenigsten der."
    "Nur weil jemand verrückt ist, heißt das nicht automatisch, dass er dämlich ist."
    "Stimmt. Es heißt aber auch nicht, dass er automatisch intelligent ist."
    (Seite 160)

    "[...] Also nenn mich nicht Tucker. Tucker ist tot. Blickst du's? Tucker war mein Sklavenname."
    Russ räusperte sich. "Sklavenname?"
    "Ganz genau."
    Cranston schien verwirrt zu sein. "Aber...du bist weiß."
    "Fuck." T kicherte. "Glaubst du, das weiß ich nicht, Alter? Scheiße, ja, ich bin weiß."
    (Seite 188)

    Fazit
    Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine Geschichte über Menschen in absoluter Anarchie lesen möchte.
    Wer allerdings einen "Horror-Schocker" sucht, sollte die Finger von diesem Buch lassen.


    Diese und alle meine anderen Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog.
    http://franzyliestundlebt.blogspot.de

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    Babschas avatar
    Babschavor 4 Jahren
    Dümmlicher Möchtegernhorror

    Die Story im Zeitraffer: Eines Morgens ist das Kaff Warden in Virginia von einer bedrohlichen schwarzen Dunkelheit komplett eingehüllt. Niemand kann mehr rein oder raus, wer trotzdem flüchtet, verliert sein Leben.  Keiner kennt den Grund. Ressourcen werden knapp, die Menschen hochaggressiv, Anarchie setzt ein. Nur ein junges Pärchen und zwei Nachbarn halten durch und suchen verzweifelt einen Ausweg.

     

    Meinung: Dümmlicher Horror aus der untersten Schublade. Bar jeder Spannungsmomente versucht das Machwerk mit brachialen, widerlichsten Beschreibungen, wie Psychopathen ihre Zeitgenossen ins Jenseits befördern, zu punkten. Funktioniert nur leider nicht, selbst wenn man sich vergegenwärtigt, dass natürlich die lebendige Dunkelheit an allem schuld ist. Lieblos ohne jede gute Idee runtergeschrieben. Mein erster und letzter Kontakt zu diesem Autor. Never ever.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Rezension zu "Am Ende der Straße" von Brian Keene

    Robbie und Christy leben glücklich und zufrieden in Walden, bis die Dunkelheit über sie herein bricht. Von einem auf den anderen Tag wird es in dem kleinen, verschlafenen Städchen nicht mehr hell. Die Bewohner sind ratlos. Zusammen mit ihren beiden Nachbarn Russ und Cranston machen Robbie und Christy sich auf den Weg an den Stadtrand. Sie finden heraus, dass Walden von einer Art schwarzer Kuppel umgeben ist und es keine gute Idee ist sich in der Nähe dieser Schwärze zu befinden, geschweige denn in sie hinaus zu gehen. Jedem von
    ihnen erscheinen Personen aus ihrer Vergangenheit. Geister? Und die, die sich in die Dunkelheit gewagt haben, sind nie mehr zurück gekehrt. Man hat nur noch ihre Schreie gehört. Umso länger es dunkel bleibt, desto mehr eskaliert die Situation in Walden. Die Leute scheinen immer verrückter zu werden und schon bald ist die Stadt auch vor Mord und Totschlag nicht mehr sicher. Der einzige der irgendetwas zu wissen scheint ist der Obdachlose Dez. Doch kann er wirklich helfen oder ist es bereits zu spät für Walden und seine Bewohner?
    Mein erstes Buch von Brian Keene hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist so ein typischer Endzeit/Weltuntergang-Roman, aber gut geschrieben, so dass man es fließend lesen kann und die Charaktere sind total normal und sehr symphatisch. Ich habe mir beim Lesen immer den jungen John Cusack als Robbie vorgestellt. "Am Ende der Straße" ist jetzt kein Knaller aber ein gelungener Zeitvertreib und ich könnte mir vorstellen irgendwann einmal noch ein Buch dieses Autors lesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Am Ende der Straße" von Brian Keene

    Eine Kleinstadt wird von der Dunkelheit eingeschlossen. Eine Dunkelheit, die dunkler als die normale Dunkelheit ist. Menschen die versuchen zu entkommen, kehren nicht mehr wieder. Jeglicher Kontakt zur Außenwelt ist unmöglich. Die Bewohner sind also auf sich alleingestellt. Der ehemalige Pizzabote Robbie versucht mit seiner Freundin, und Nachbarn das Geheimnis um die Dunkelheit zu lüften, bzw. einfach den Wahnsinn, der in die Stadt einkehrt, zu überleben.
    Simple Idee, kennt man schon aus "Die Arena", wobei Keene's Roman deutlich kürzer ist.
    Die Geschichte wird aus der Sicht von Robbie erzählt, besser gesagt, liest man quasi seine Aufzeichnungen.
    Ach ja: "Am Ende der Straße" ist mein zweiter Roman von Keene (mein erster war "Totes Meer", den ich ziemlich cool fand).
    Trotzdem war meine Erwartung eher nüchtern, da ich bisher eher wenig von dem Autor gehört habe. Ich wurde bei dem Roman nicht vom Hocker gehauen, noch wurde ich total enttäuscht. Storys wie diese, wie simpel sie auch immer sein mögen, machen mir eigentlich immer wieder Spaß.
    Ich finde es schon irgendwie interessant, wie Personen sich in solchen Situationen verändern; wenn sich ihr gesamtes Umfeld einfach schlagartig ändert.
    Nur hier hätte Keene meiner Meinung nach mehr ausholen können. Der gesamte Hauptteil war einfach zu vorhersehbar.
    Man muss überleben, klar. Und es ist auch klar, dass jeder sich einfach nehmen wird, was er braucht; gerade wenn kein Rechtssystem mehr herrscht. Also kann man sich schon ausmalen, auf welche Typen der Protagonist trifft, was in der Stadt mit der Zeit passiert etc.
    Klingt zwar ziemlich trocken, doch was den Roman dann doch noch auf einer gewissen Art unterhaltsam macht, ist die Idee hinter der Dunkelheit, und wohlmöglich auch das Ende, welches bei solchen Geschichten immer schwer vorherzusagen ist.
    Fazit: Gute Idee, die man noch besser hätte umsetzen können.
    3 Sterne für die Unterhaltung, jedoch nur ein Roman für zwischendurch.
    Habe noch "Die Verschollenen" von Brian Keene im Regal, welches ich auf alle Fälle noch lesen werde.

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    steffibeffi90s avatar
    steffibeffi90vor 6 Jahren
    Rezension zu "Am Ende der Straße" von Brian Keene

    Cover und Titel:
    Das Cover des Buches ist schwarz. Lediglich der Titel, sowie der Autorenname sind in weißer großer Schrift geschrieben. Man erkennt ein rotes Gebäude, das wahrscheinlich das Zuhause der Hauptpersonen darstellen soll. Wenn man das Haus genauer betrachtet erkennt man schwarze Ranken, die wie Hände nach dem Haus greifen, die Dunkelheit? Das Titelbild ist typisch für den Autor. Der Titel "Am Ende der Straße" ist spannend und verrät fast nichts von der Geschichte.

    Einteilung und Schreibstil:
    Die Geschichte gliedert sich in 18 Kapitel, die nicht zu lang und nicht zu kurz gehalten sind. Brian Keene schreibt spannend, aber dennoch verrät er im ersten Kapitel meiner Meinung nach zuviel von der Geschichte. Er verwendet keine Fachausdrücke, sondern eine verständliche normale Sprache. Somit lässt sich das Buch flüssig und schnell lesen.

    Inhalt:
    In dem kleinen Städtchen Walden geschehen merkwürdige Dinge. Eines Tages am frühen Morgen, als eigentlich die Sonne aufgehen sollte, bleibt es dunkel. Der Strom, das Wasser und die Telefone funktionieren nicht mehr. Manche Menschen denken sich nichts dabei und gehen ihren normalen Alltag nach. Doch andere geraten in Panik, denn die Dunkelheit bleibt und sie ist gefährlich....

    Personen:
    Zu den Hauptpersonen zählen Robbie, Russ, Christy und zuletzt auch Dez.
    Robbie Higgins:
    Aus seiner Sicht wird die Geschichte geschildert. Er ist optimistisch und hat eine starke Persönlichkeit.
    Christy:
    Sie ist die Lebensgefährtin von Robbie. Christy ist zickig und naiv und meiner Meinung nach drogenabhängig.
    Russ:
    Er ist der Nachbar von Christy und Robbie. Er schließt sich mit den beiden zusammen.
    Dez:
    Er ist obdachlos und etwas verrückt, da er sich mit Magie beschäftigt.
    Weiterhin gibt es noch andere Personen, die eine Rolle in der Geschichte spielen: Der Jugendliche T. mit seiner Gang, Cranston; ein Verbündeter von Robbie und Christy und die ganzen Einwohner von Walden.

    Fazit:
    Dies war mein zweites Buch von Brian Keene. Es hat mir schon gefallen, aber dennoch nicht umgehauen. Die Geschichte ist ziemlich voraussehbar. Mir hat einfach der WOW-Effekt gefehlt, der Teil eines Buch wo es eine Wendung gibt, bei der mir das Herz fast stehen bleibt, so wie ich es eben bei solchen Bücher gewohnt bin. Ich habe überlegt, gebe ich zwei oder drei Sterne. Bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass das Buch drei Sterne verdient hat, da mir die Idee der Geschichte gut gefällt und sie auch teilweise gut umgesetzt wurde.

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    Missyislovelys avatar
    Missyislovelyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Am Ende der Straße" von Brian Keene

    Am Ende der Strasse war nun mein zweites Buch von Brian Keene und diesmal mehr mein Ding, ich werde wohl noch ein drittes Buch lesen (was hier aber eh schon auf meinem SuB liegt). Fantastische Thriller liegen mir eigentlich nicht so, genau wie Geschichten rund um die Apokalypse. Entsprechend skeptisch war ich, als mein Freund dieses Buch aussuchte. Gegen meine Erwartungen war es aber eine unterhaltsame, lesenswerte Story.

    Wie bereits in der Einleitung gesagt, lege ich dieses Buch unter 'Fantastische Thriller' ab. Durch die Inhaltsangabe wird das bereits deutlich, gefolgt von den ersten Seiten des Buches. Robbie, ein Pizzalieferant, erzählt uns seine Geschichte anhand seines Notizbuches. Robbie ist ein witziger Kerl, der es schaffte, mich zum Lachen zu bringen und mein Leserherz zu gewinnen - wir waren einfach auf einer Wellenlänge. Aber auch seine Mitstreiter, allen voran seine Freundin Christy, waren angenehme Charaktere, die der Geschichte Leben eingehaucht haben. Sonst hätte ich mir wohl auch keine Geschichte angetan, in der alles Schwarz ist, wortwörtlich.

    Das Buch hat sich locker und flockig lesen gelassen, Brian Keene hat da einfach ein Händchen für. Die Seiten flogen an mir vorbei und ich merkte gar nicht, wie die Zeit verging. Der Schreibstil von Keene gefällt mir einfach und er schafft es, in einem scheinbar 'langweiligen' Szenario eine gute Geschichte entstehen zu lassen.

    Auch in diesem Buch hält sich Keene mit großen Gewaltbeschreibungen zurück. Es gibt sie zwar, jedoch für meinen Geschmack in einer harmlosen Form. Da ich aber eine hohe Schmerzgrenze habe, kann ich das in diesem Fall nicht wirklich bewerten. Es fehlen halt menschenfressende Kannibalen oder blutrünstige Serienkiller. Es ist halt einfach ... schwarz!

    Logisch ist die Geschichte jedoch nicht. Aber das stört an dieser Stelle überhaupt nicht, es ist halt fantastisch und das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf den Veränderungen innerhalb der Bevölkerung - was passiert, wenn nichts mehr funktioniert, es keine Grenzen mehr gibt und die Menschen auf sich gestellt sind? Scheinbar 'nette' Charaktere zeigen ihre schwarze Seite - die Entwicklung war sehr interessant und hat mich gefesselt.

    Fazit:

    Eine guter Snack für Zwischendurch. Es gibt Bücher mit mehr Action, Spannung und Gewalt in diesem Genre, jedoch muss es ja nicht immer in die Extreme gehen. Wem fantastische Thriller zusagen, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Wer Logik braucht oder hier einen Horror-Leckerbissen sucht, ist hier leider fehl am Platz. Von mir gibt es 4 Sterne!

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    Neonsonnes avatar
    Neonsonnevor 7 Jahren
    Rezension zu "Am Ende der Straße" von Brian Keene

    *Namen. Worte. Hexen. Dunkelheit...*
    .
    Walden ist eine Kleinstadt im Bundestaat Virginia. Eines Morgens wachen Robbie und seine Freundin Christy auf und müssen feststellen, dass es draußen noch immer dunkel ist, denn der Rest der Welt ist einfach verschwunden. Außerhalb dieses Städtchens wurde alles durch eine schwarze Wand ersetzt und wer es wagt dort hinein zu gehen, kehrt niemals zurück. Die Stadt ist umgeben von einem Nichts. Die Sterne sind verschwunden, es gibt weder Strom noch Wasser. Die Dunkelheit beeinflusst die Menschen, sie reagieren aggressiv aufeinander. Da draußen ist etwas und es will etwas..
    .
    Robbie möchte nicht weiter zusehen, wie sich die Einwohner von Walden gegenseitig auf der Strasse umbringen. Anstatt Häuser zu plündern und Leute zu überfallen, entschließt er sich dazu, herauszufinden wer oder was diese Dunkelheit ist. Ein Kampf ums Überleben beginnt..
    .
    Das Buch erinnert mich ein wenig an The Fog - Nebel des Grauens. Das Thema ansich finde ich zwar etwas gaga, aber trotzdem wurde daraus was spannendes gemacht. Keene hat anscheinend ein Penisfetisch, denn das Wort schlägt einen fast nieder in seinen Büchern *grins* Wir haben es hier mit einem Horror-Buch zutun, das einen Hauch von Magie enthält. Auch hier wurde wieder einfach und flüssig geschrieben, so dass man das Buch in kürzester Zeit durchgelesen hat. Meine Skepsis anfangs hat sich schnell aufgelöst. Keenes Bücher sind sicher nicht Jedermanns Sache, aber sie sind eine interessante Abwechslung..

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    Malibus avatar
    Malibuvor 7 Jahren
    Rezension zu "Am Ende der Straße" von Brian Keene

    Was sich als scheinbar gewöhnlicher Tag in Virginia, Walden entwickeln sollte, entpuppt sich als krasser Alptraum. Eine unheimliche Dunkelheit senkt sich über die Stadt, es gibt kein Wasser und kein Strom mehr. Nicht nur das, die Leute fangen an, durchzudrehen und werden aggressiv und verrückt. Robbie, ein Pizzalieferant, versucht mit seinen Freunden, das Geheimnis der Dunkelheit zu lüften. Schon bald kommen diese auf die Spur, dass dies die Apokalypse sein muss und nur ein verrückter Obdachloser namens Dez scheint wirklich Ahnung davon haben, was da vor sich geht...
    Vorne auf dem Buchdeckel ist ein Aufkleber mit dem Satz "Brian Keene ist der neue Richard Laymon", und ich muss sagen, das kann man wirklich so behaupten. Das ist mein erstes Buch von Brian Keene und es kommt tatsächlich Laymon nahe. Der Autor erzählt mit viel Spannung, wie die Dunkelheit sich über die Stadt senkt und wie das Empfinden der Freunde ist. Man könnte fast meinen, selbst in dieser Stadt zu sein, nicht nur stiller Beobachter der Zeilen dieses Buches. Man stellt sich automatisch die Frage, was wäre, wenn das wirklich so wäre - wenn das tatsächlich einmal passieren würde? Das war auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von Keene. Dies ist jedem zu empfehlen, der eine wahnsinnig gute Story lesen möchte, über die er sich auch noch hinterher Gedanken macht, was für einen Ausgang das in der Realität haben würde.

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    Angelheart76s avatar
    Angelheart76vor 7 Jahren
    Rezension zu "Am Ende der Straße" von Brian Keene

    Licht aus - was nun?
    zum Inhalt:

    Eine kleine Stadt namens Walden in Virginia. Eines Morgens als die Bewohner aufwachen zu einer Zeit, als die Sonne längst aufgegangen sein müsste ist die gesamte Stadt in Dunkelheit gehüllt. Es gibt keinen Strom mehr, kein Wasser, Telefone funktionieren nicht mehr, auch Radios haben keinen Empfang mehr, nicht einmal mehr ein Rauschen. Menschen, die die Stadt verlassen haben kehren nie zurück.
    Die Bewohner Waldens beginnen zu plündern, begehen Selbstmord und bringen sich sogar gegenseitig um, Chaos regiert die Stadt.
    Robbie Higgings versucht den Grund für die allumfassende Dunkelheit herauszufinden und hält das Geschehen in seinem Notizbuch fest.

    meine Meinung:

    Die Geschichte wird aus Sicht des Pizzalieferanten Robbie erzählt.
    Bereits nach wenigen Seiten war ich in der düsteren, bedrückenden Stimmung des Buches gefangen. Es ist nur schwer vorstellbar was passiert, wenn uns plötzlich das Licht ausgeht und das nicht nur vorübergehend, aber ich denke, dass der Autor es gut getroffen hat. Würden wir uns ähnlich verhalten?
    Die Menschen geraten in Panik, werden zunehmend aggressiver, was durchaus realistisch ist. Die Angst und Beklemmung der Menschen im Buch sowie deren Veränderungen, sind gut spürbar und nachvollziehbar. Sehr spannend und interessant beschreibt der Autor, wie sich die dunkle Seite des menschlichen Wesen im Menschen selbst ausbreitet.
    Viele Fragen tauchen auf. Zum Beispiel: Was ist die Ursache für die plötzliche Finsternis? Was befindet sich außerhalb der Dunkelheit? Leben anderswo noch Menschen? Bleibt es jetzt immer dunkel, oder kann man etwas dagegen tun? Ist tatsächlich die Dunkelheit für die Verhaltensänderung der Menschen verantwortlich?

    Leider werden die auftauchenden Fragen nicht alle oder wenn dann nur unzureichend beantwortet und auch das Ende war für mich eher unbefriedigend, weil viel zu viel offen bleibt. Man muss sich wohl seinen Teil selbst denken. Trotzdem ist es alles in allem ein spannendes, packendes Horrorszenario, was sehr zum Nachdenken anregt.

    Fazit:
    Für alle, die sich gern etwas gruseln, ein durchaus gelungenes Endzeitszenario.

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