Brian Keene Die Verschollenen

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Inhaltsangabe zu „Die Verschollenen“ von Brian Keene

So packend wie LOST – nur ohne Happy End Eine tropische Insel mitten im Ozean. Eine Gruppe Kandidaten für eine Reality-TV-Show. Ein Geheimnis, das den Trip ins Paradies schon bald in ein blutiges Gemetzel verwandelt. Wer schafft es heil von der Insel herunter? Und was zur Hölle treibt dort sein Unwesen? Das Spiel ist vorbei – der blutige Ernst des Überlebens hat begonnen… Für alle, denen Richard Laymons "Die Insel" und der TV-Schlager "LOST" noch zu nett sind, hält Brian Keene einen Horrorschocker der Extraklasse bereit.

Meins war es nicht so, obwohl es ganz spannend war.

— Cath29
Cath29

Durchwachsenes Grauen auf der Insel, dessen Potential nicht voll genutzt wird.

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    14. July 2014 um 19:40

    Da die Werbung des Verlags mit den Vergleichen des Autors mit  Richard Laymon so keck um sich wirft, sei vorab angemerkt, dass der Stilunterschied doch ein beträchtlicher ist. Wo Laymon es schafft, trotz all der Klischees und Gewaltexzessaneinanderreihungen doch noch irgendwie glaubhaft zu bleiben und sich mitunter als Inhaber einen wirklich morbiden Humors zu präsentieren, wirken speziell die Dialoge bei Keene mitunter so plump und aufgesetzt, dass es teilweise schon stört. Die Handlungsschilderung sowie generelle Atmosphäre darf man hingegen als halbwegs gelungen darstellen. Apropos Handlung, komprimiert zusammengefasst geht es um den epischen Kampf zwischen den gruppenvergewaltigenden menschenfressenden degenerierten Inzest-Halbmenschenwesen und Fernsehshowteilnehmern. Angesichts der starken und wesentlich besseren Konkurrenz im Horrorgenre wäre eine glaubwürdigere Personendarstellung und etwas mehr Handlung aber anzuraten, da das kurzweilige, sinn- und niveaufreie Gewaltgenre für zwischendurch nach Laymons Tod ein Vakuum hinterlassen hat und der zu seinem Nachfolger hochstilisierte Keene das Potential hätte, diesen mehr oder minder erstrebenswerten Titel des Dreigroschenhorrorromanschriftstellers auch wirklich zu erlangen. Auf dass es ihm in seinen zukünftigen Werken gelingen möge, sich diesen vorab verliehenen Titel ehrlich zu verdienen.

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    Kuni

    Kuni

    mein erster Roman von Brian Keene, ich sage mal Naja, ihn mit Richard Laymon zuvergleichen ist etwas zuweit hergeholt. Diese Fussspuren finde ich noch etwas gross für Keene. Mal sehen vielleicht geben die anderen Romane mehr her. Ich werde es weiter versuchen.

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    lord-byron

    lord-byron

    25. August 2012 um 13:26

    Eine unbewohnte Insel im Pazifik, 30 Kandidaten, eine Million Dollar, unzählige Kameras, schwierige Aufgaben, Streit und Intrigen und nur einer der gewinnen kann. Das ist der Stoff aus dem die Fernsehträume gemacht sind. Das wollen die Zuschauer vor dem Bildschirm sehen. Doch dann geschieht etwas etwas unvorhergesehenes. Ein schrecklicher Sturm bricht los und wer so feige ist, die Insel zu verlassen, hat automatisch verloren. Darum denkt auch niemand außer der Crew daran, sich auf das wartende Schiff zu retten. Nur ein Kamerateam bleibt auf der Insel um ja keine Emotionen der Teilnehmer zu verpassen. Doch auf der Insel ist noch etwas viel schrecklicheres als der Sturm. Etwas, das großen Hunger hat. Auf Menschenfleisch. Von den 30 Teilnehmern auf der Insel lernt man nur ein paar kennen. Das ist auch gut so, denn sonst wäre man von den vielen Namen wohl ziemlich erschlagen. Becka, Jerry und Troy sind dabei die zentralen Figuren. Durch den Sturm werden die auf der Insel verbliebenen getrennt. In kleinen Grüppchen versuchen sie zu überleben. Das hätte wahrscheinlich auch ziemlich gut funktioniert, wenn nicht plötzlich ein Horde stinkender Kreaturen aufgetaucht wären. Das Buch war total klasse und genau nach meinem Geschmack. Es gab reichlich Blut, unappetitliche Szenen und unsympathische Charaktere. Natürlich waren auch ein paar sehr nette dabei. Einmal angefangen zu lesen konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ständig passierte etwas anderes. Spannung war immer gegeben, da der Schrecken auf unterschiedliche Art über die Teilnehmer herein brach. Der Schreibstil ist einfach und flüssig und man konnte die Story locker weglesen. Die Hauptcharaktere auf die der Autor sich konzentriert hat sind sehr gut ausgearbeitet und zum Glück mutiert hier keiner zum Superman. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich und das ist das Ende. Das passte meiner Meinung nach überhaupt nicht zu der Geschichte. Darum gibt es auch einen Punkt Abzug.

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    jimmygirl26

    jimmygirl26

    01. June 2012 um 12:01

    Ein wirklich gutes aber auch sehr brutales Buch, mit Einzelheiten wird nicht gespart. Brian Keene schafft es den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Eine Spannung ist immer vorhanden und das Buch will man nicht weglegen. Nur eins sei gesagt Leute mit einem schwachen Magen mögen bitte die Finger von diesem Buch lassen. Für alle Richard Laymon Fans kann ich das Buch wirklich wärmstens empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    Missyislovely

    Missyislovely

    09. May 2012 um 21:25

    Als ich den Titel gesehen habe, musste ich direkt an die Serie LOST denken. Vom Setting her gibt es da zwar Parallelen, jedoch ist es nicht wirklich vergleichbar. Während ich das hier grade schreibe, läuft nebenher sogar LOST. Passt doch perfekt, oder? Leider nicht. Man kann "Die Verschollenen" nicht mit LOST oder Laymons "Die Insel" vergleichen, höchstens mit "Beutezeit" von Ketchum. Gefallen hat mir der zeitliche Ablauf des Buches. Die Ankunft der Kandidaten so wie die ersten Tage auf der Insel blieben mir erspart. Wie in solchen Büchern üblich, kommt der Autor relativ schnell zur Sache und hat sich einen Sturm ausgesucht, in dem unser Abenteuer spielt. Das ist greifbar und war mal etwas anderes, da ich meistens Bücher mit längeren Zeitspannen lese. Die Charaktere sind gemischt. Eigentlich ist für jeden etwas dabei, dann aber auch wieder nicht. Mir waren die Leute einfach viel zu wenig beschrieben. Sie hatten keine tiefe, den Humor eines Toastbrotes und auch sonst wären wir wohl nie wirklich Freunde geworden. Laymon schafft es einfach, seine Charaktere menschlich zu machen. Das hat mir hier gefehlt und ich musste mir, mehr als einmal, an den Kopf packen. Ein weiterer, fehlender Aspekt war die intelligente Handlung. Das war nicht vorhanden, es war so wie in einem 'Horrorfilm' der eher eine Komödie ist. Da habe ich einfach schon viel bessere Bücher gelesen, in denen auch grausamer Inhalt intelligent beschrieben und verknüpft wurde - das war hier leider Fehlanzeige. Die Geschichte an sich ist nicht logisch und schwer vorstellbar - aber das haben Bücher dieses Genres ja oft an sich. Entweder man mag das oder eben nicht, das ist Geschmackssache. Fazit: Leider wurde mit dem Aufkleber dem Buch keinen Gefallen getan (auf meiner Ausgabe klebte: "Keene ist der neue Laymon!"). Ich habe Laymon immer wieder im Kopf gehabt und musste diese Vergleiche die ganze Zeit ziehen - welchen dieses Buch nicht gerecht wurde. Zartbesaiteten kann ich dieses Buch wirklich nicht empfehlen. Es ist zwar harmlos, jedoch gibt es auch hier wirklich eklige Stellen, welche in meinen Augen aber immer eher lächerlich wirkten. Für Fans des Genres eine nette Abwechslung, mehr aber auch nicht. Leider gibt es nur 2 Pandabären und keine Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    Neonsonne

    Neonsonne

    06. April 2012 um 18:00

    *Auf dieser Insel hatte die Nacht Reißzähne...* . Castaways, die bekannteste Reality-Show Amerikas wird auf einer einsamen Insel gedreht. In Challenges treten die Kandidaten gegeneinander an. Am Ende gibt es nur einen Gewinner, der sich auf eine Million Dollar freuen darf. Nach ein paar Tagen nähert sich ein Wirbelsturm und die Kandidaten bleiben mit einem dreiköpfigen Kamerateam auf der Insel allein, bis der Sturm vorüber ist. Doch der Sturm ist das kleinste Übel. Zu diesem Zeitpunkt weiß noch keiner von ihnen, was tief im Dschungel auf sie lauert und Pläne schmiedet.. . Es gerät alles außer Kontrolle. Ein Meter zwanzig große behaarte Gestalten kommen aus ihren Verstecken und greifen die Kandidaten auf brutale Art und Weise an. Es sind keine Affen, es sind keine Menschen, sondern irgendwas dazwischen. Viele von ihnen weisen Missbildungen auf durch Inzucht. Die männlichen Kandidaten werden gefressen, die Frauen lassen sie am leben, um ihren Genpool zu erweitern. Sie verschleppen sie in ihre Höhle... . Brian Keene hat einen einfachen Schreibstil, sehr direkt und öfter auch etwas primitiv. Wir erleben hier einige verbale Entgleisungen der Kandidaten, die aber absolut in die Szenen hineinpassen. Das Buch lässt sich in einem Rutsch gut durchlesen. Man wird mit sehr viel Blut konfrontiert und fühlt sich angewidert durch diese ekelhaft stinkenden Kreaturen.. . Als ich einmal angefangen habe mit dem Buch, konnte ich nicht mehr aufhören. Es ist spannend bis zum Schluss. Wer allerdings etwas empfindlich ist, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Eine widerliche Horrorshow, die mein Kopfkino auf Hochtouren brachte. Eine absolut kranke Scheisse. Ich mag das.. . Lieblingsstelle: *Die beiden Männer wurden in dampfende, blutige zerfetzte Haufen aus Fleisch, abgehackten Gliedmaßen und zerquetschten Innereien verwandelt. Ihr Blut schluckte der Sand..*

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    Monika Jary

    Monika Jary

    18. May 2011 um 16:20

    Was der Schriftsteller hier in einem Roman beschreibt, geht nicht so ohne weiteres an einem vorbei. Ein super spannendes Buch, dass sogar mir, wo ich doch sonst anderes lese, sehr gut gefallen hat. Für alle, die auch Lost gerne sehen, ist dies hier das absolute Sahnestückchen. Eine tropische Insel mitten im Ozean. Eine Gruppe Kandidaten für eine Reality-TV-Show. Ein Geheimnis, das den Trip ins Paradies schon bald in ein blutiges Gemetzel verwandelt. Wer schafft es heil von der Insel herunter? Und was zur Hölle treibt dort sein Unwesen? Das Spiel ist vorbei – der blutige Ernst des Überlebens hat begonnen… Wer am Ende siegt, das verrate ich nicht. Nur so viel, dass es anders endet, wie man zuerst beim lesen glauben will.

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    14. April 2011 um 21:15

    tja.. was soll ich dazu sagen/schreiben?? die beschreibung klang klasse.. doch als dann die gestalten in den gebüschen auftauchten und mit ihren beobachtungen begannen, hatte ich irgendwie ein deja-vu-gefühl.. als das szenario dann später in die höhle umsiedelte, war es kein deja-vu mehr.. da wusste ich definitiv, dass ich diese szenen schon einmal gelesen hatte.. und zwar in "beutegier" von jack ketchum.. irgendwie war das sehr schade, denn die abläufe hätten ja nicht so "gleich" sein müssen.. für die coole ausgangsidee vergebe ich fünf wellen, eine welle abzug für den abklatsch und einen abzug für das kitschige happy-end..

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  • Rezension zu "Die Verschollenen" von Brian Keene

    Die Verschollenen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. February 2011 um 15:38

    Die Verschollenen ist der zweite in Deutschland erschienene Roman von Brian Keene und auch mein zweites Buch von ihm. Totes Meer fand ich nicht so schlecht, auch wenn ich ein wenig skeptisch bezüglich des roten “Brian Keene ist der neue Richard Laymon” Aufklebers war. Besagter Aufkleber pappte auch auf Die Verschollenen. Diesmal aber zu Recht. Castaways heißt die erfolgreiche Show im amerikanischen Fernsehn, an der eine Gruppe ausgewählter Männer und Frauen teilnimmt. Wochenlang werden sie auf einer kleinen Südseeinsel ausgesetzt, mit nichts weiter als einem Luxusgegenstand und werden dabei gefilmt, wie sie dort ihren Alltag meistern und kleine Challanges erfüllen müssen. Doch in der dritten Woche kommt ein Sturm auf und mit dem Sturm kommen unheimliche Wesen aus den unzähligen Höhlen im Inneren der Insel an den Strand und plötzlich werden die Kandidaten gejagt. Das Buch hat mich sehr an einige Dinge erinnert. Zum Einen an die Reality Shows Ich bin ein Star – holt mich hier raus und BigBrother. Eine Gruppe Menschen, ausgesetzt in der Natur, die sich einen Gegenstand aussuchen dürfen, den sie auf die Insel mitnehmen, ständig gefilmt werden und Aufgaben erfüllen müssen, damit man später jemanden aussuchen kann, den man rauswählen kann? Schon oft gehört, gesehen und gelesen. Man kann Brian Keene und diesem Buch daraus allerdings keinen Strick drehen, denn dieses Format scheint überall auf der Welt sehr angesagt zu sein. Also warum nicht einen Horrorroman drauß machen? Die Idee ist zwar nicht besonders einfallsreich, aber sie funktioniert. Auch in diesem Buch. Zum Anderen finde ich, dass die Geschichte; eine Gruppe Menschen, die von höhlenbewohnenden Wilden angegriffen wird, die die Frauen gerne für andere Zwecke als fürs Töten gebrauchen, sehr an die beiden Romane Beutezeit und Beutegier von Jack Ketchum erinnert. Fast die gleiche Geschichte. Vielleicht ist Brian Keene ja gar nicht der neue Richard Laymon, sondern der neue Jack Ketchum? Wobei Keene sich auch bei Laymon ordentlich bedient hat, das allerdings auf die sympathische Art. Keene schreibt nämlich in seinem Nachwort, dass die Monster in Die Verschollenen auf den Monstern in Laymons Beast House Reihe (Der Keller in Deutschland) basieren. Er hat sie als Vorlage benutzt. Sozusagen eine Hommage an Laymon, der sein Mentor und Freund war und den er in den höchsten Tönen lobt. Macht ihn sehr sympathisch, finde ich. Dennoch ist der Plot eben total ausgelutscht und hat mich in keinster Weise überrascht. Nichtsdesdotrotz hat mir das Buch ganz gut gefallen. Immerhin ist das genau der Schund, den ich gerne lesen mag. Laymon und Ketchum von denen les ich alles, was mir über den Weg läuft, denn ich liebe sinnfreies Abschlachten in Büchern und bescheuerte, völlig abstruse Handlungen und das findet man eben auch in den Büchern von Brian Keene. In Die Verschollenen eher als in Totes Meer, das eher ein reiner Zombieroman ist. Ausserdem schreibt Keene sehr angenehm. Er fasst sich kurz, schafft es aber dennoch das Kopfkino ordentlich anzukurbeln. Ich denke ich behalte Brian Keene im Auge. Die Verschollenen ist kein großartiges Buch, das jeder unbedingt gelesen haben muss, aber Fans des Genres werden ihren Spaß damit haben und mir hat es eben auch ganz gut gefallen.

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