Brian Keene Jacks magische Bohnen

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Inhaltsangabe zu „Jacks magische Bohnen“ von Brian Keene

5 waschechte und blutige Horrorstories, die es in dich haben. Lesenswert.

— chuma

Schöne Horrorkurzgeschichten

— KyraCade

Fünf knackige Kurzgeschichten mit Schmackes - in einem dünnen Buch. Besonders gut gefielen mir die erste und die letzte.

— Ka6uki

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    Jacks magische Bohnen

    KyraCade

    15. January 2017 um 16:08

    Brian Keene hat genügend Fans, die sich um dieses Büchlein reißen. Fünf Kurzgeschichten des Horrorautors in einem Band, die es in sich haben - und größtenteils vergriffen sind bzw. waren. Dabei geht es um Blut, Brutalität, Mörder und jede Menge Abgründe der menschlichen Seele. Bereits die erste Novelle Jacks magische Bohnen lässt den Leser in eine brutale Welt eintauchen, aus der es anscheinend kein Entrinnen gibt. Blut spritzt, Gehirnmasse klebt an den Wänden und Gedärme verteilen sich auf dem Fußboden. Ein Lesegenuss für jeden Extreme-Horror-Fan. Nicht nur Fans von Richard Laymon werden hier Parallelen finden, Keene spricht diese auch selbst an. Wer die Novelle mag, sollte sich mal an Laymons Der Regen wagen. Ohne Dich ist die Eskalation einer Beziehung, die eigentlich schon längst am Ende ist, ohne wirklich beendet zu werden. Den Ausweg des Protagonisten muss man natürlich ein bisschen absonderlicher gestalten. I am an Exit und This is not an Exit sind zwei zusammenhängende Geschichten. Man wünscht sich schnell einen kompletten Roman mit dem Exitmörder und Keene Fans sind hier auch nicht enttäuscht worden. Die beiden Kurzgeschichten sind Momentaufnahmen, die nicht zu viel verraten und dem ein oder anderen vielleicht etwas zu kurz sein könnten. Abschluss bildet Der King in: Gelb. Eine gute Idee, die aufgrund der Kürze schnell umgesetzt ist. Ein bisschen erinnert sie an den großen Meister Graham Masterton, der mit Der Horrorspiegel  eine ähnliche Idee niedergeschrieben hat. Jacks magische Bohnen ist eine tolle Kurzgeschichtensammlung, die schnell durchgelesen ist und Extreme-Horror-Lesern wirklich Spaß machen wird.

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  • Rezension zu "Jacks magische Bohnen" von Brian Keene

    Jacks magische Bohnen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2013 um 18:30

    "Jacks magische Bohnen" ist eine kleine Kurzgeschichtensammlung von Brian Keene, die es in sich hat. Die Hauptstory, die ungefähr die Hälfte des Buches ausmacht, ist titelgebend und wird quasi im Anhang noch mit vier weiteren Kurzgeschichten geschmückt. Jacks magische Bohnen: Von dieser Geschichte bin ich wirklich restlos begeistert. Von jetzt auf gleich drehen die Menschen völlig durch und masakrieren sich gegenseitig auf äußerst brutale und blutige Art und Weise. Lediglich eine Handvoll Leute ist von diesem Wesenswechsel unberührt und versucht im neuen Schlachthaus Leben zu überleben. Der Leser wird sofort in die Geschichte hineinkatapultiert und die Welt spielt verrückt. Man lernt neue Charaktere kennen nur um sie dann noch skurriler sterben zu sehen als die vorherigen. Bis wir zum Protagonisten Jack kommen dauert es eine blutige Weile. "Jacks magische Bohnen" hat einen einzigen Kritikpunkt verdient. Diese Geschichte ist viel zu kurz! Ich hätte sie mir viel lieber als erstes Kapitel eines sehr dicken Buches gewünscht, weil es einfach packend, spannend und der pure Horror war. Ohne dich: "Ohne dich" ist eine Geschichte um einen Mann, der morgens aufwacht und sich fragt, was mit seinem Leben geschehen ist. Mit keinem einzigen Punkt ist er mehr zufrieden und so entsteht eine Geschichte über das Leben nach der Liebe in einer Liebe, gepaart mit düsterem Denken und einer schönen Prise Absurdität und Ekel. "Ohne dich" reicht nicht an den Titel heran, ist dennoch sehr schön zu lesen und endet mit einem wirklich garstigen Schluss, der auch den Höhepunkt der Geschichte darstellt. "I am an exit" und "This is not an exit": Eine Kurzgeschichte plus ihrer Fortsetzung gleich hinterher. "I am an exit" spielt mit den Gefühlen, nur um diese dann herrlich mit den Füßen zu treten. Ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, die in der Fortsetzung immer noch gut punkten, aber nicht mehr ganz mithalten kann. Der King in Gelb: Die einzige Kurzgeschichte, die mir nur mäßig gefallen hat. Sehr absurd, schräg, gewalttätig und skurril. Ein Pärchen erlebt eine Zeit im Nachtleben, die ihr Leben verändern wird. Diese Kurzgeschichtensammlung ist für alle Horrorfans zu empfehlen und gerade auf dem Kindle erschwinglich. Ein herrlich gruselig-ekliger Lesespaß für zwischendurch, der von mir gerne die volle Punktzahl (5 Sterne) bekommt.

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  • Rezension zu "Jacks magische Bohnen" von Brian Keene

    Jacks magische Bohnen

    jenna-andres

    16. January 2013 um 15:45

    Die Kurzgeschichtensammlung "Jacks magische Bohnen" vom Modernisierer des Zombie-Horrors, Brian Keene, kann man sich locker mal so zwischendurch geben - auch oder gerade weil es sich bei diesen Geschichten nicht um Zombie-Horror handelt. Erschienen im kleinen, aber feinen Atlantis Verlag - sowohl als Paperback, Hardcover und als E-Book-Ausgabe - umfasst das Büchlein gerade mal 89 Seiten und fünf Geschichten. Alle, nicht nur die Titelgeschichte, haben es in sich und bieten keinesfalls dumpfe Horror-Kost. Aber vor allem die Titelgeschichte wartet natürlich mit einem schlicht aberwitzig genialen ersten Satz auf: "Der Kopfsalat begann zu Ben Mahoney zu sprechen, als der die Hälfte seiner Schicht im Save-A-Lot hinter sich hatte. Krass geht es danach zur Sache, denn in dieser Geschichte wird auf knapp 40 Seiten nicht weniger als das Ende der Welt beschrieben, wie wir sie kennen. Nicht nur sämtliche Mitarbeiter des Supermarktes sowie Kunden innerhalb dieses Supermarktes drehen von einer Sekunde auf die andere durch und metzeln sich auf teils grausigste Art und Weise nieder, sondern auch alle Menschen draußen. Absolutes Chaos herrscht. Da werden Menschen bei lebendigem Leib zerrissen, verbrannt, geköpft, gepfählt, und Blut spritzt und besudelt Decke und Wände. Nur Jack, Angie, Sammi und Marcel überleben ... Für`s erste. Eingeschlossen im Kühlraum warten sie angsterfüllt, bis das Kratzen an der Tür aufhört, die gellenden Todesschreie. Und fragen sich währenddessen, warum ausgerechnet sie nicht durchgeknallt und zu blutgierigen Bestien in Menschengestalt geworden sind ... bisher. Antwort: weil jeder von ihnen - lustiger Einfall - Prozac nimmt - Antidepressiva, die Jacks Mutter früher immer "magische Bohnen" genannt hatte. Okay, irgendwann wollen und müssen die Überlebenden den Kühlraum verlassen und hinaustreten in das Schlachthaus, in das der Supermarkt verwandelt wurde. Und Marcel - der seine Prozac-Ration heute noch nicht intus hat, verspürt dabei schon erste Anzeichen schlimmer Kopfschmerzen ... Können sich die Überlebenden wirklich trauen? Und werden sie genügend Prozac finden, um wagen zu können, auch den Supermarkt zu verlassen und in die Welt hinauszutreten? Und dann? Eine spannend und rasant geschriebene, böse Geschichte. Bisschen viel Blut und Gedärm. Aber das macht Keenes ironischer Stil wett, gut auch, dass dieser Autor niemals in allzu ekligen Details schwelgt. Seine Charaktere sind Menschen aus Fleisch und Blut, mit allen Schattierungen zwischen Weiß und Schwarz, sie haben Charkter. Sie sind voller Schwächen, Stärken, Hoffnungen. Wie diese Sache ausgeht, verrate ich nicht. Aber bisschen kurz war`s meiner Meinung nach schon. Andere hätten daraus einen Roman mit mindestens 300 Seiten gemacht, Kurz, präzise, blutig auch die Geschichte "Ohne Dich". Mein heimlicher Favorit. Die Geschichte eines Mannes, der seiner Frau in besseren - verliebteren - Tagen einmal geschworen hatte: "Ohne Dich würde ich sterben." Tja, und als er sich dann mit einem Gewehr den Schädel wegbläst ... und das gleich zweimal hintereinander ... und trotzdem immer noch lebt, dämmert ihm, dass er noch eine Kleinigkeit zu erledigen hat. Boshaft. Aber auch eine genau beobachtete Momentaufnahme eines völlig vergeigten Lebens und einer Beziehung, die man so nicht mehr nennen sollte. American Midlife-Crisis auf Keene-Art. Die Geschichten "I am an Exit" und "This is not an Exit" gehören zusammen, wie die Titel schon erahnen lassen. Ein Serienkiller, der mal ganz anders tickt, fremdartig, und in der zweiten Geschichte gegen seine Grundsätze verstößt und eine Bestie in Menschengestalt erledigt. Aus einem Gerechtigkeitsempfinden heraus. Gut geschrieben. Böse Botschaft. Die letzte Geschichte, "Der King. in: Gelb" schließlich, stellt eine gelungene morbide Hommage an Robert W. Chambers dar. Einmal mehr eine Beziehung am Ground Zero und nur ein vermeintlicher Ausweg. Wahrhaftig gruselig. Wenn auch mit irreführendem erstem Satz: "Der Mann stand verfaulend an der Ecke". Weil auch das hier keine Zombie-Geschichte ist, trotz eines arg ramponierten Kurt Cobain und anderen toten Rockstars. Alles in allem eine kurzweilige Lektüre für Leute, die es spannend, rasant, und, na ja, nicht blutleer mögen. Dazu Keenes Schreibe, seine Fähigkeit, mit nur einem Satz eine Figur zum Leben zu erwecken - Beispiel: "Sie war hübsch auf eine Supermodel-geht-nach-Auschwitz-Art." Sozusagen die kleine Gänsehaut für zwischendurch. Ein Lob an den kleinen Atlantis Verlag, der solche Kurzgeschichtensammlungen in Zeiten, herausgibt, da "die Großen" Kurzgeschichtensammlungen meiden wie der Teufel das Weihwasser, Toll auch die kurzen Begleittexte Keenes zu seinen Stories. Und last but not least: Großes Lob für das Preis-Leistungsverhältnis, das Atlantis immer wieder bietet.

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