Brian Keene Kill Whitey

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Inhaltsangabe zu „Kill Whitey“ von Brian Keene

Larry Gibson sehnt sich nach Abwechslung in seinem eintönigen Alltag als Lagerarbeiter. Als er Sondra kennenlernt, eine betörende Stripperin, wird sein Leben schlagartig aufregend … zu aufregend. Von einem Tag auf den anderen sterben seine Freunde, und er ist auf der Flucht vor der Polizei der russischen MafiaPolizei, und einem scheinbar unbesiegbaren Wahnsinnigen. Will Larry überleben, muss er einen Weg finden, Whitey zu töten …

Rasant, blutig und fesselnd mit einem besonderen Extra. Absolut lesenswert!

— chuma

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  • "Sowohl Liebe als auch Besessenheit reichen tief."

    Kill Whitey

    chuma

    28. May 2016 um 12:35

    Larry Gibson ist ein durchschnittlicher Typ mit einem ebensolchen Leben. Obwohl er relativ viel liest, hat er es nicht weiter als bis zum Lagerarbeiter gebracht und der Einzige, der nach Feierabend auf ihn wartet, ist sein dicker Kater Webster. Aufregung im Leben ist ihm fremd, doch das ändert sich schlagartig als seine Kumpels Jesse und Darryl ihn mit in ein Striplokal schleppen und er die verführerische Sondra tanzen sieht. Sofort verfällt er ihr und entwickelt eine regelrechte Besessenheit. Weder der zwielichtige Besitzer des Lokals Zakhar "Whitey" Putin, noch die russische Mafia, mit der er in Zusammenhang steht, halten Larry davon ab, fortan jede freie Minute im "Odessa" zu verbringen. Doch eines Abends bittet Sondra ihn um einen außergewöhnlichen Gefallen, der Larrys Leben gehörig auf den Kopf stellt: Töte Whitey.... Und das Sterben beginnt. Leseeindruck"Kill Whitey" ist nach "Das Reich der Siqqusim" das zweite Buch von Keene, das ich gelesen habe - einmal mehr konnte der Autor mich absolut überzeugen. Bereits das Vorwort von Christian Endres ist einnehmend (wer bisher noch nicht so recht wusste, ob dieses oder andere Bücher des Autors gefallen könnten, der dürfte spätestens jetzt Lust auf eine Kostprobe haben), die eigentliche Story schlichtweg rasant und fesselnd. Wie auch in "Das Reich der Siqqusim" versteht es Keene, den Leser sofort mit seinem sympathischen Protagonist Larry und den stellenweise witzigen Passagen in seinen Bann zu ziehen. Nachdem der Autor sich zunächst kurz Zeit nimmt, seine Figuren angemessen einzuführen und zu positionieren, zieht er das Tempo anschließend stark an und gönnt dem Leser keine Verschnaufpausen mehr. So bleibt es spannend bis zur letzten Seite. Dabei bedient er sich eines flüssigen, schnörkellosen und direkten Schreibstils, der hier und da eine erfrischende humoristische Note aufweist. "Brüllend verließ Leon seinen Freund, machte auf dem Absatz kehrt und flüchtete über den Hof. So viel zu Solidarität. Vielleicht war es kein Gewerkschaftsbetrieb." Die Charaktere sind einfache Typen (mit Ausnahme unserer Stripperin und natürlich dem unheimlichen Whitey), die aus eben diesem Grund so sympathisch sind. Larry ist liebenswert trottelig, hat das Herz am rechten Fleck und wächst im Handlungsverlauf über sich hinaus. Darryl, Jesse und Yul, seine Kollegen und Freunde, sind zuverlässig und stehen füreinander ein. Und die Bösewichte, allen voran Whitey? Nun, sie entsprechen ganz den Erwartungen - oder eben auch nicht. Lest selbst! Was "Kill Whitey" von einem 08/15-Thriller unterscheidet ist die (nennen wir es) "übersinnliche" Komponente, auf die ich nicht näher eingehen kann ohne etwas vorwegzunehmen. Nur so viel: Whitey scheint mehr als neun Leben zu haben und erweist sich als hartnäckiger Gegner, der einfach nicht totzukriegen ist. Und so bleibt der Hinweis für alle zartbesaiteten Leser: Es geht blutig und durchaus eklig zur Sache, das Cover hält hier, was es verspricht. Abschließend sei noch erwähnt, dass Keene keineswegs flach schreibt: Neben aller Unterhaltung und Witz, liest man hier und da auch ernste und kritische Töne heraus. Zwischen den Zeilen bringt er so auch seine Liebe zu Pennsylvania zum Ausdruck, kritisiert gleichermaßen aber auch die wirtschaftliche Entwicklung. "Mittlerweile glich unser Staat einem Monument der zerschmetterten Träume Hunderttausender Helden der Arbeiterklasse. (...) Vielleicht ist es in ganz Amerika so. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich es als verdammt deprimierend empfinde." FazitMit "Kill Whitey" hat Brian Keene einmal mehr bewiesen wie vielseitig er schreiben kann, sich dabei treu bleibt und Spannung auf hohem Niveau abliefert. Auch ohne Apokalypse und Zombies weiß er hervorragend zu unterhalten und schickt den Leser auf einen rasanten und blutigen Tripp mit einem gewissen Extra - einem Hauch Übersinnlichkeit.

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  • Rezension zu "Kill Whitey" von Brian Keene

    Kill Whitey

    gurke

    13. May 2011 um 07:38

    Larry ist ein typischer Junggeselle. er hat einen anstrengenden Job, eine Junggesellenbude und geht abends gern mit seinen Freunden und Arbeitskollegen ein paar Bierchen kippen. Der nette Mann ist im großen und ganzen eigentlich zufrieden mit seinem Leben. Mit Frauen hat er außer einigen Affären auch nicht viel am Hut. Das ändert sich schlagartig, als er sich von seinen Kumpels in ein Striplokal schleppen lässt und die schöne Tänzerin Sondra die Bühne betritt. Er ist ihr sofort und ohne wenn und aber verfallen. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Die Liebe zu Sondra wird ihm noch teuer zu stehen kommen, denn als sie ihn verzweifelt um Hilfe bittet, ist ihm Whitey auf den Fersen... Das Buch beginnt sofort spannend und rasant. Der Leser wird in eine Geschichte geworfen, die stark an einen schnellen Actionfilm erinnert. Dabei besteht permanent ein steiler Spannungsbogen. Der Schreibstil selbst ist sehr flüssig. Das macht es leicht das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Positiv zu erwähnen ist auch, dass der Autor kein Blatt vor den Mund nimmt. Er bedient sich einem trockenem Humor und beschreibt so auch die grausamen Szenen bis ins kleinste Detail. Die Protagonisten des Buches unterhalten sich auch gerne mal in einer derben Sprache. Das macht die Story noch authentischer. Für mich war "Kill Whitey" ein absolutes Hightlight aus dem Horrorbereich. Es war für mich unmöglich das Buch aus der Hand zu legen und ich bin förmlich über die Seiten geflogen. Das lag vor allem an dem rasanten Verlauf der Geschichte. Ich muss aber auch sagen, dass die Geschichte nichts für schwache Nerven oder Menschen mit niedrigem Ekelfaktor ist, da es schon recht brutal zugeht und die blutigen Szenen bis ins kleinste Detail beschrieben werden. Für Horror- und Thrillerfans der ersten Klasse, aber ein absolutes Musthave im Buchregal!

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  • Rezension zu "Kill Whitey" von Brian Keene

    Kill Whitey

    Claudias-Buecherregal

    26. April 2011 um 11:06

    Larry führt bisher ein ziemlich eintöniges Leben als Lagerarbeiter in Pennsylvania, USA. Das ändert sich aber, als er mit seinen drei Freunden in ein Strip-Lokal geht und dort die Russin Sondra sieht. Sie fasziniert ihn sofort und so wird er Stammgast in diesem Etablissement. Sein Leben ändert sich schlagartig, als sich Sondra eines Tages unter seinem Auto versteckt und ihn um Hilfe bittet. Larry kann kaum klar denken, denn schon beginnt eine wilde Verfolgungsjagd mit Mitgliedern der Russen-Mafia, die etliche Menschenleben fordern wird. Das Buch wird aus der Sicht des Ich-Erzählers Larry präsentiert, den Brian Keene sehr sympathisch erscheinen lässt. Da der Leser zunächst Eindrücke aus Larrys Leben und seinem Umfeld erhält, vermittelt der Autor glaubhaft, dass Larry ein unbescholtener Bürger ist, der lediglich der Stripperin Sondra helfen wollte und somit in diesen Schlamassel hineingerutscht ist. "Ich hatte nur versucht ihr zu helfen. Aber wie hieß das alte Sprichwort? Keine gute Tat bleibt ungestraft." (Seite 190) Der Roman Kill Whitey besteht zum größten Teil aus einer rasanten Verfolgungsjagd, die actiongeladener kaum sein könnte. Selbst der Leser kommt nicht zum Atmen, geschweige denn die Protagonisten. Die Handlungen zeigen ein hohes Maß an Gewalt auf und viele Szenen erinnern an ein Gemetzel. Der Leser sollte nicht zu zart besaitet sein, da die Verletzungen ziemlich detailliert und anschaulich geschildert werden. Trotz aller blutigen Geschehnisse schafft es der Autor immer wieder auch Humorvolles einzubauen, sei es durch Situationskomik oder Sarkasmus. "Ein weiterer kleiner Tod an einem Tag voller Tode" (Seite 177) Das Buch gefiel mir gut, bis nach knapp 200 Seiten eine Wendung eintrat, die nicht zu erahnen war. Auf einmal tauchten Science-Fiction Elemente auf und es scheint unmöglich zu sein eine Person, Whitey (siehe Titel), zu töten. Wie Keene es in seinem Buch selbst schreibt "niemand [...] konnte eine derartige Verletzung überleben" (Seite 179) und trotzdem schafft es Whitey. Der Autor liefert dazu auch eine Erklärung ab, die mich aber nicht überzeugen konnte. War die Story vorher noch relativ realistisch, so bekam sie nun einen unerwarteten Hauch Science-Fiction, den ich einfach unpassend fand und der mein Lesevergnügen getrübt hat, da ich einfach kein Freund solcher Handlungen bin. Der Roman ist in sich abgeschlossen und trotzdem würde er noch Raum für eine Fortsetzung bieten. Zur Covergestaltung muss ich dem Otherworld Verlag ein Kompliment aussprechend. Entsprechend der blutigen Geschichte passt das Cover sich hervorragend an. Der Titel ist besonders geprägt, so dass man diesen erfühlen kann, und die Blutspuren sind auch besonders gedruckt, so dass es sich an fühlt, als ob man den Finger durch zähes Blut ziehen würde. Es handelt sich bei dem Roman als um eine schöne Hardcover-Ausgabe. Fazit: Das Buch ist sehr für Leser geeignet, die eine rasante, blutige Verfolgsjagd mit Science-Fiction Elementen zu schätzen wissen. * Gebundene Ausgabe: 274 Seiten * Verlag: Otherworld Verlag (September 2010) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3800095270 * ISBN-13: 978-3800095278

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  • Rezension zu "Kill Whitey" von Brian Keene

    Kill Whitey

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2010 um 17:26

    Larry's Leben ist recht eintönig. Als Lagerarbeiter verdient er sein Brot und nach der Schicht hängt er gerne mal mit seinen Kumpels ab, während zu Hause nur sein dicker Kater auf ihn wartet. Sein Leben ändert sich erst, als Larry eine gewisse Sucht für eine russische Stripperin entwickelt. Tagtäglich zieht es ihn fortan in diese "Kneipe", mal mit seinen Kumpels, mal allein, nur um Sondra tanzen zu sehen. Eines Abends jedoch tritt sie nicht auf und auch in dem Schuppen selber, scheint die Stimmung nicht richtig zu laufen - vielleicht liegt das ja an Sondra, die sich unter Larry's Auto versteckt, in der Hoffnung, dass er ihr helfen kann: Whitey zu töten... An sich klingt die Geschichte simpel: eine "unschuldige" Stripperin / Prostituierte, gezwungen von einem bösen Zuhälter anschaffen zu gehen, trifft auf den trotteligen Anti - Helden. Beide verlieben sich und werden am Ende glücklich. Nö - das wäre für dieses Buch dann doch zu plump. Larry selber ist ein absoluter Normalo, nicht gaz dumm, aber auch nicht wirklich der hellste, wird er in diese Geschichte hineingezogen - und das nur aus Edelmut. Die russische Prostituierte, die natürlich nie in diesem Milleu arbeiten wollte, träumt eigentlich von dem Leben als Jeniffer Aniston. Dennoch, diese Frau ist ein ausgekochtes Ding. Die Geschichte selber spielt sich in kürzester Zeit ab. Der Leser kommt kaum zu Luft, schon geht die Jagd weiter. Dabei weiß man eigentlich nicht wirklich manchmal, wer hier gejagt wird und wer hier flüchtet... Das bringt ungeheuren Spaß beim Lesen und macht diesen Thriller zu etwas Besonderem. Whitey, der sein ganz eigenes mystisches Geheimnis hat (nein, er ist kein Vampir), weiß, wie man seine Feinde besiegt. Mit schnellem Tempo mordet und meuchelt er und ist oft ganz nah dran auch Larry ans Leder zu gehen. (Hilfreich ist auch das Personenregister, man würde sonst zu oft neigen,die vielen Leichen zu vergessen und fragt sich am Ende, wer noch Otar war, oder Alexander...) Wer also kein Blut mag und auch vor einem schönen Gemetzel zurückschreckt, der ist bei diesem Buch vielleicht nicht der glückliche Leser. Wer aber Gefallen daran hat, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Die Verfolgungsjagd und besonders die Tatsache das Whitey wie aus dem Nichts immer und immer und immer wieder auftaucht, fast schon wie ein Videospiel-Gegner, bringt einem gerne zum Lachen, führt aber auch zu immer weiteren schön geschilderten Blutvergießen. Diesen Kerl kriegt man einfach nicht tot... Whiteys jugendliches Geheimnis selber und sein Antrieb, Sondra überhaupt haben zu wollen, fand ich als einziges ein wenig eklig, führte aber nicht dazu, dass Buch nicht mehr zu mögen. Das Buch ist knackig geschrieben, "nur" 274 Seiten lassen den Leser zumindest für eine kurze Zeit nicht mehr aus seinem Bann. Ich war selber völlig gefesselt und konnte erst aufhören zu lesen als "es" dann endlich passiert ist. Irgendwie putzig - ja putzig - fand ich Sondra. Nicht nur, dass man ihren Dialekt gut herauslesen konnte, führte auch ihr ewiges Njet und Da dazu, sie nicht zu mögen. Während ich für Larry wirklich Sympathien empfunden habe, war ich dann doch froh, dass es mit Sondra so ausgeht, wie es ausgeht. Ein wenig kindlich kam sie einen schon daher, etwas unschuldig und natürlich absolut hilflos. Jetzt aber nach der Lektüre denke ich, sie war ein ganz schön ausgekochtes Ding... Zum Grübeln brachte mich der letzte Satz, wäre die Geschichte nicht irgendwie abgeschlossen, würde ich ja fast an eine Fortsetzung glauben, schließlich bleiben ja noch Fragen offen. Und da ich beim Lesen sowieso immer das Gefühl in einem verrückten Videospiel zu stecken , würde ich sehr gerne eine weitere Runde "Kill Whitey" spielen. Es ist ein unterhaltsames, spannendes Buch, mit viel Witz und blutigem Horror. Ich hab Stephen King schon gelesen und nun kann auch ich zustimmen: Brian Keene ist besser... Unbedingt Lesen!

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