Der Mond des Vergessens: Die fünf Kriegerengel 1

von Brian Lee Durfee 
4,5 Sterne bei6 Bewertungen
Der Mond des Vergessens: Die fünf Kriegerengel 1
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bea76s avatar

Gutes Buch mit einen für mich etwas schwierigen Einstieg

Ellamidnas avatar

Etwas mühsamer Einstieg, aber dann: der Wahnsinn!

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Inhaltsangabe zu "Der Mond des Vergessens: Die fünf Kriegerengel 1"

Unter den Göttern ist Streit entbrannt und zwingt den Menschen einen fürchterlichen Krieg auf. Über das Meer kommen die fanatischen Anhänger des verstoßenen Gottessohnes Raijael, um die Gläubigen der alten Laijons-Religion zu unterwerfen. Irgendwo in den Landen hält sich der Waisenjunge Nail versteckt. Auf ihm ruht die heimliche Hoffnung auf Rettung.

Jovan, der älteste Sohn des gefallenen Königs, regiert – von immer schlimmeren Wahnvorstellungen besessen – über Gul Kana. Verzweifelt versuchen seine zwei Schwestern sich ihm entgegenzustellen. Jondralyn lernt mit allen Mühen und Qualen die hohe Kunst des Schwertkampfs, während Tala ein Geheimnis lüftet, das nicht nur die Familie, sondern das ganze Land zu zerstören vermag. Kann das Königreich sowohl die Gefahren von innen als auch die Bedrohung durch die neue Religion Raijaels überstehen? Und hat das Schicksal des jungen Nail etwas mit einer uralten Prophezeiung zu tun?

»Das ist High-Fantasy im Stil von Stephen R. Donaldson oder David Eddings, garniert mit einer großen Portion George R. R. Martin. Durfee hat eine in allen Details außergewöhnliche Welt geschaffen. Er erzählt eine atemberaubende Geschichte, die in faszinierenden Kulturen spielt. Die Handlung hat Tempo und Zugkraft. Der große existenzbedrohende Konflikt versprichteinen Spannungsbogen über viele Bände.«
Booklist

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608110180
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:888 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:10.03.2018

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    Sirenes avatar
    Sirenevor 3 Monaten
    Packende, vielseitige Fantasy!

    Brian Lee Durfee ist bis jetzt eher bekannt wegen seinen Illustrationen für Tolkien Enterprises, Dungeons & Dragons und vielen anderen. Als Autor kannten ihn wenige, aber mit dem Start seiner neuen Trilogie wird es sich bestimmt ändern. 

    Die Geschichte wird erzählt aus unterschiedlichen Sichtweisen, bzw. Personen und dadurch wurde die Fülle an Handlung sehr spannend geschildert, aber so, dass man nie den Faden verliert. Einmal habe ich eine Woche Pause von dem Buch gemacht, notgedrungen, und konnte ohne Problem wieder in die üppige Welt einsteigen. 
    Das man so gut in das Buch eintauchen kann, liegt definitiv an der Schreibweise des Autors. 
    Seinen Stil würde ich als treffend, geradlinig und deutlich beschreiben. Er kann seine Welt und seine Gedanken mühelos dem Leser beschreiben und ich hatte immer ein genaues Bild von allem im Kopf gehabt, sei es Charaktere, Landschaften oder schnelle Kämpfe. 

    An sich ist es eine bekannte Geschichte in der wir landen, eine alte Prophezeiung, ein Retter, magische Artefakte und und und – aber die Götter und deren Religion wurden so passend und spannend eingefädelt, dass es alles einen frischen Touch hat und es ist alles nicht vorhersehbar. 
    Angefangen mit den kleinen Ausschnitten zu Beginn jedes Kapitels. Die Zitate stammen aus verschiedenen Büchern, die man als Bibeln der unterschiedlichen Religionen ansehen kann. Wenn man die Ausschnitte verfolgt, lernt man mehr über die Jahrhundert alte Geschichte der Länder und man liest Dinge, die unterschiedliches behaupten und man liest Dinge, die sich stark ähneln. Da stellt sich die Frage, wer lügt, wer sagt die Wahrheit? Und gibt es eine Wahrheit oder ist alles erlogen? 

    Unsere Protagonisten wissen nichts davon, leben nach ihrem Glauben und wir verfolgen ihren Weg in eine große Schlacht, durch Intrigen, Lügen und auf der Suche nach den Artefakten aus längst vergessener Zeit. Mich hat es beeindruckt, wie viel Story einfach verpackt wurde und auch an den Charakteren merkt man stark, sie haben eine Tiefe an sich, werden authentisch dargestellt und sind unvorhersehbar (der meiste Spaß daran). 
    Einen Lieblingscharakter hatte ich nun nicht, mich hat jeder Personenwechsel gefreut und am Ende des Buches war ich überrascht gewesen, dass die 800 Seiten so schnell fertig waren. Auch wenn der Autor gerne erzählt, seine Landschaften beschreibt und die Kleider der Charaktere, war es nie langatmig, an machen Stellen wurde es langsamer, aber das war es schon. 
    In der Welt der fünf Kriegerengel, die eine sehr üppige Fantasywelt ist, gibt es nicht nur Menschen, sondern auch Oghule, eine Mischung aus Orks und Ghule, dann Vallé mit spitzen Ohren und beeindrucken Aussehen, Zwerge und ein Meervolk, dass als stark aggressiv bis jetzt nur gezeigt wurde. 

    Die schlimmsten Geschöpfe der fünf Inseln aber entstammen dem Meervolk – wunderschön und schrecklich zugleich anzusehen und gefährlich über alle Maßen. Sie peinigen und fressen dich – denn unter ihnen sind die abscheulichsten Lebewesen.

    Für alle, die sich davor scheuen Romane mit vielen Personen und Beziehungen zu lesen, gerne mal den Überblick verlieren, bittet das Buch ein Personenverzeichnis gegliedert nach den Ländern, knappe Informationen, zB. über die Religionen, ein zeitlicher Abriss des Landes und eine Karte, die leider nicht bunt war, aber dafür auf zwei Seiten kommt (ich liebe Karten in Büchern…).

    Bei Der Mond des Vergessens: Die fünf Kriegerengel 1 von Brian Lee Durfee handelt es sich um einen Fantasyroman in den man vollkommen eintauchen kann und dessen Geschichte einem nicht so schnell aus dem Kopf geht. Erschreckt euch nicht von den Seiten, es geht rasant und gefährlich zu und es ist eine ganz klare Empfehlung von mir!

    (Der erste Band ist benannt nach einer der fünf Waffen, daher hoffe ich, ich liege mit meiner Vermutung richtig und die Reihe wird fünf Bände umfassen.)

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    bea76s avatar
    bea76vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Buch mit einen für mich etwas schwierigen Einstieg
    Super tolles Buch, nur der Anfang war etwas schwierig

    Erstmal muss ich sagen, das diese Geschichte wirklich toll ist, auch wenn ich einwenig zeit brauchte um wirklich in die Geschichte reinzukommen.  Was nicht heisst, dass es nicht möglich ist. Ich finde es ist eben so wie bei “Herr der Ringe“, einfach nicht so ganz leicht, aber es hat mir dennoch sehr viel Spaß gemacht es zu lesen. 


    Es gibt viele Charaktere und viele Orte und es ist teilweise auch ziemlich brutal, aber hey es ist ja auch kein Kinderbuch.

    Dieses Buch umfasst mehr als 800 Seiten und nicht eine Seite davon ist  überflüssig. Spannung gibt es hier reichlich und Langweilig wird hier auch nichts.

    Es ist ein richtig tolles Buch!! Für richtig Gute Lesestunden

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    Ellamidnas avatar
    Ellamidnavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas mühsamer Einstieg, aber dann: der Wahnsinn!
    Ein riesiges Fantasy-Abenteuer, das Hunger auf mehr macht

    Ich muss zugeben, die ersten Kapitel hatte ich meine Schwierigkeiten mit der Story. Es hat etwas gebraucht bis mich die Geschichte mich für sich einnahm. Zudem war es anfangs recht verwirrend, da man nicht nur aus der Sicht von mehr als einer Person das Geschehen betrachtete, sondern auch viele handlungsrelevante Charaktere vorgestellt wurden. Ich gebe zu, das hat mich etwas erschlagen.

    Nach den ersten Kapiteln allerdings, und nachdem sich die erste Verwirrung gelegt hat, nahm mich das Buch vollkommen gefangen. Die Schicksale aller Charaktere, aus deren Sicht man das Geschehen erlebt, ist miteinander verknüpft. Dessen wurde ich mir beim Lesen immer mehr und mehr bewusst und ich wollte immer weiter lesen um herauszufinden, was sich noch alles dahinter verbirgt.

    Was mir auch gut gefällt ist, das es kein klassiches "Gut" oder "Böse" gibt. Jeder Charakter hat seine eigenen Ansichten, seine eigene Stärken und vor allem Schwächen. Die meisten sind sich ihrer Sache bzw. ihrem Glauben sicher, aber natürlich hat jeder auch ein eigenes Ziel was er erreichen will (bzw. von dem er glaubt das es sein Schicksal oder sein angestammtes Recht sei). Die jeweiligen Glaubensrichtungen spielen eine große Rolle und sind ebenfalls stark miteinander verknüpft. Ich hoffe in den folgenden Teilen wird diese Verbindung weiter aufgegriffen.

    Etwas schade ist allerdings, das bei dieser Fülle an Charakteren die Personen selbst eher oberflächlich bleiben. Mit keinem konnte ich mir wirklich identifizieren oder mitfühlen.

    Trotzdem war das Buch das reinste Lesevergnügen und ich freue mich schon darauf die Fortsetzung(en) zu verschlingen.

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    Lizzy_Curses avatar
    Lizzy_Cursevor 5 Monaten
    Üüberraschend

    Der junge Nail hat genug von seinem Leben. Er träumt von Abenteuern und Selbstbestimmung, nicht vom endlosen Schürfen ohne wirklichen Erfolg gemeinsam mit seinem Meister im Nirgendwo. Währenddessen regiert der von Wahnvorstellungen besessene Jovan über Gul Kana. Seine beiden Schwestern Jon und Tala versuchen verzweifelt, seine Herrschaft zu beenden. Zudem rückt die feindliche Armee immer näher … Ich hatte nicht viele Erwartungen in Brian Lee Durfees Auftaktband gesetzt, doch meine Neugier siegte schlussendlich, was für eine Geschichte Klett-Cotta diesmal an Land gezogen hat. Und ich wurde überrascht. Doch fangen wir von vorn an. Der Prolog schaffte es schon mal, meine Aufmerksamkeit zu fesseln, rettet dort doch ein geheimnisvoller Ritter das Leben eines Kindes. Shawcroft nimmt sich Liam an - und nach einem zeitlichen Sprung von einigen Jahren setzt dann die Handlung ein. Nail ist inzwischen erwachsen geworden und begehrt gegen seinen Meister auf, der seine Identität noch immer geheim hält. Die Geschicht wird aus mehreren Perspektiven zählt, beginnend mit Nail, dann folgen nach und nach die Angehörigen der Königsfamilie. Ich finde, die einzelnen Perspektiven sind Durfee ausnehmend gut gelungen. Er stürzt den Leser nicht gleich in einen Informationsstrudel, sondern lässt Zeit, sich zunächst erst mal mit einer Perspektive auseinander zu setzen, um dann eine neue Figur einzuführen. So handhabt er es mit jedem neuen Perspektivstrang, so wie ein Jongleur auch nicht gleich beginnt, mit zehn Kugeln jongliert.Das fand ich recht angenehm. Nail ist ein typischer Jugendlicher, mit all seinen kleinen Rebellionen. Er verstößt gegen Shawcrofts Weisungen, verliebt sich in das falsche Mädchen - ich muss zugeben, ich habe ein wenig gebraucht, um mit ihm warm zu werden, aber er hat sein Herz auf dem rechten Fleck. Tala, die kleine Schwester des König, hat nichts besseres zu tun, als in den Geheimgängen des Schlosses umherzustreunen und Geheimnisse zu belauschen. Zunächst erscheint sie wie ein verwöhntes Gör, doch auch das sollte sich bald ändern. Generell stellte sich die charakterliche Entwicklung der einzelnen Protagonisten für mich glaubhaft und mit der ein oder anderen überraschenden Wendung dar. Auch die Altersverteilung ist meiner Meinung nach gut gelungen - es sind nicht nur Jugendliche am Start, sondern auch genug reifere Persönlichkeiten, die die nötige Würze in die Geschichte bringen. Der Spannungsbogen baut sich langsam aber stetig auf. Krieg überschwemmt das Land, an anderen Orten gilt es Geheimnisse aufzudecken. Trotz allem hatte ich nicht das Gefühl, dass an irgendeiner Stelle Langeweile aufgekommen wäre. Ganz im Gegenteil - ich habe das Buch recht schnell für den Umfang der Geschichte gelesen. Der Autor schafft den Spagat zwischen grausigen Beschreibungen und atmosphärischer Darstellung ziemlich gut. Wenn ständig nur Blut spritzt, ohne, dass das Gemetzel etwas zur Handlung beiträgt, stumpfe ich für meinen Teil recht schnell ab. Bei diesem Buch war es jedoch nicht der Fall. Das einzige, was mir persönlich kritisch aufgefallen ist, war, dass der Autor dazu neigt, jede auftauchende Person zu Anfang minutiös zu beschreiben. Das kann auf die Dauer auch etwas ermüdend werden. Zum Glück hat er es gegen Ende gelassen. Alles in allem bin ich sehr gespannt auf den nächsten Teil. Es war nicht das martialische Gemetzel, wie ich eingangs befürchtet hatte, sondern ein schönes High-Fantasy Buch im Mittelalterlichen Setting mit Charakteren, mit denen man mitfiebern und die man lieben oder hassen kann. Ich für meinen Teil hatte mit diesem Buch viele schöne Lesestunden und empfehle mit 4,5 Sternen weiter.

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 6 Monaten
    Interessante, komplexe Handlung

    "Der Mond des Vergessens" erzählt eine ziemlich komplexe Geschichte. Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme damit, der Handlung richtig zu folgen; man begleitet verschiedene Charaktere, die alle irgendwie miteinander verbunden sind, was den Überblick trotz des Namensregisters am Ende des Buches erschwert. Nach einer Weile hatte ich mich aber gut eingelesen und danach war es spannend, zu verfolgen, was mit den Figuren passiert. Sehr gefallen hat mir, dass alle Protagonisten ihre ganz eigene Motivation und Ziele haben, die oft im Widerspruch zu einander stehen, sodass man als Leser nicht einfach sagen kann, dass eine Seite recht oder unrecht hat. Natürlich gab es Personen, die mir sympathischer waren als andere, aber sie waren alle recht vielschichtig und zumeist interessant.

    Die Handlung ist stark von unterschiedlichen Konflikten, Kämpfen und auch Gewalt geprägt. Der Autor scheut sich dabei nicht, die Brutalität und Grausamkeit darzustellen, mit der gegen Menschen, die den Charakteren im Weg standen, vorgegangen wurde. Es gab ein paar Szenen, die ich wirklich abschreckend fand und es ist mir schwer gefallen, sie zu lesen. Sie haben allerdings wirklich demonstriert, wie ernst die Lage war und dass die Personen sich nicht scheuten, alles zu tun, um ihr Ziel zu erreichen. Zudem wird die Spannung erhöht, da man sich als Leser nicht sicher sein kann, wer verschont werden und ob es Opfer geben wird.

    Neben den gut ausgearbeiteten Figuren und einer interessanten Handlung hat mich auch das World Building überzeugt, da die Welt, die Durfee erschaffen hat, sehr facettenreich ist. Die Geschichte selbst war zwischendurch ein bisschen zäh, doch insgesamt fand ich sie fesselnd und packend und durch die ganzen geheimnisvollen Vorgänge bin ich neugierig, wie es weiter geht. Auf den zweiten Band bin ich schon gespannt.
    _________________
    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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    abschuetzes avatar
    abschuetzevor 5 Monaten

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