Brian Lumley

 4 Sterne bei 537 Bewertungen
Autor von Das Erwachen, Vampirblut und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Brian Lumley

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Das Erwachen

Das Erwachen

 (74)
Erschienen am 01.05.2001
Vampirblut

Vampirblut

 (44)
Erschienen am 01.11.2001
Kreaturen der Nacht

Kreaturen der Nacht

 (34)
Erschienen am 10.10.2001
Auferstehung

Auferstehung

 (28)
Erschienen am 06.04.2009
Untot

Untot

 (30)
Erschienen am 01.08.2001
Totenwache

Totenwache

 (24)
Erschienen am 01.05.2001
Vampirbrut

Vampirbrut

 (17)
Erschienen am 01.09.2009

Neue Rezensionen zu Brian Lumley

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Rezension zu "Brian Lumleys Necroscope: Buch 2 - Vampirbrut" von Brian Lumley

Im Vergleich zu Band 1 leider ziemlich schlecht.
Serkalowvor einem Monat

Diese Rezension setzt voraus, dass der geneigte Leser Band 1 »Auferstehung« bis zum Schluss gelesen hat und jetzt überlegt, ob man weiter lesen soll.

Was macht man als Autor, wenn man im ersten Band, einer (mittlerweile auf mehr als 13 Bände angewachsenen) Reihe seinen Protagonisten, und den Antagonisten gleich mit, sterben lässt?

Die Frage stellte ich mir am Ende des ersten Bandes der »Necroscope« Reihe, was mich sofort zum zweiten Band greifen ließ.
Der nicht vorhandene Cliffhanger am Ende, hätte durchaus eine Pause gerechtfertigt. Denn »Auferstehung war in sich sehr gut abgeschlossen und genau da wird das Ganze tatsächlich bei »Vampirbrut« zur Stolperfalle.

Brian Lumley hat mit dem Universum um Harry Keogh zwar Möglichkeiten geschaffen, dessen Ableben relativ plausibel zu lösen. Keogh ist zwar körperlich tot, kann sich aber durch das sog. »Möbius-Zeit-Raum-Gefüge« als Geist bewegen und eben weiterhin mit allen Toten, aber auch einigen Lebenden sprechen. Insofern ist es für ihn kaum ein Problem, seine »Arbeit« für die Organisation fortzusetzen.

Um die Auseinandersetzung nicht nur auf die »Geisterebene« zu beschränken, erschafft Lumley neue Charaktere und einen neuen Antagonisten.
Bei den menschlichen Darstellern passt das auch.

Der neue Gegenspieler allerdings, den er jetzt »überraschend« kreiert, kommt schon arg als ziemliches »Plot Hole« daher. Denn Lumley behauptet einfach, dass dieser eigentlich schon vor den Ereignissen die in »Auferstehung« geschildert wurden, »gezeugt« wurde.

Ok. Kann man machen.

Nur gelingt es dem Autor dabei überhaupt nicht, diesem auch nur annähernd ein Profil zu verleihen, wie es Boris Dragosani in Band 1 hatte.
Bei Yulian Bodescu (das er so heißt, wissen wir aus dem Klappentext) zeigt uns Lumley keinerlei Motivation, warum dieser eben so handelt, wie er handelt. Er ist einfach böse. Das war er von Geburt an schon. Dies lässt ganz erheblich die Spannung vermissen und ihn vor allem im Vergleich zu Dragosani so dermaßen blass und langweilig erscheinen, dass es mir eigentlich egal war, ob er nun besiegt wird oder nicht.

Ich glaube, der Autor hat das beim Schreiben auch irgendwie gemerkt, dass der neue Antagonist nicht so richtig an Profil gewinnt und nicht so richtig böse wird. Weshalb über die Hälfte des Buches Rückblenden sind, in denen Thibor Ferency aus Band 1 lang und breit erzählt, wie er zum Vampir wurde.

Das war in meinen Augen absolut überflüssig und vor allem langweilte es mich noch mehr.
Egal, ob Vlad Dracul nun in dieser Geschichte nicht der erste der Vampire war, sondern ein anderer ... die Story, wie irgendjemand in irgendeiner finsteren Festung in den Karpaten, vor weiß ich nicht wie vielen Jahrhunderten zu einem Untoten wurde ... ist leider nicht sehr neu und Lumley gewinnt ihr diesmal auch keine nennenswerten Nuancen ab.

Hier verspielte er in meinen Augen eine ganze Menge an Potential, den sein »Neuentwurf des Vampir-Mythos« eigentlich hatte.

Auch wirkt das Ganze auf mich wieder nur wie eine Verlegenheitslösung. Angeblich lässt sich Harry von Thibor die Geschichte erzählen, damit seine lebenden Kollegen herausfinden können, wie man Yulian tötet. Nur, um am Ende das zu wissen, was sie (und vor allem jeder Leser) von Anfang an wussten: Pfahl, Kopf ab, Feuer etc.

Damit wird es dann auch absolut unplausibel, dass sie während der ganzen Zeit über, die der Leser Thibors Erinnerungen folgen muss, nicht das Haus angreifen, von dem sie wissen, dass darin der Vampir Yulian lebt, vor dem Harry Keogh aber so sehr warnt.

Als es dann endlich zum Sturm auf das Haus kommt, konnte mich die Geschichte auch nicht mehr packen.

Allein die sprachlichen Fähigkeiten des Autors bewahren den zweiten Band der »Necroscope« Reihe vor dem totalen Absturz.

Von der Plot- und Charakterentwicklung her, ist »Vampirbrut« allerdings wirklich ein Griff ins Klo, so dass die Enttäuschung bei mir überwiegt und somit die Frage, ob ich überhaupt Lust habe, mit der Reihe weiter zu machen.

Die Story hat somit leider nur 1 Stern verdient. Die sehr gute Schreibe Brian Lumleys ist weiterhin 5 Sterne wert, doch bleiben mir am Ende nur 3 Sterne zu vergeben und das tue ich eigentlich auch nur, weil Band 1 so gut war. Schade.

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Rezension zu "Brian Lumleys Necroscope Buch 1: Auferstehung" von Brian Lumley

Ein grandioser Weltenentwurf, wo Vampire wieder Raubtiere sind. Aber sie sind unter uns!
Serkalowvor 2 Monaten

Auf dem Schirm hatte ich »Necroscope« schon seit langem. Ich glaube sogar, seit dem Erscheinen der damals ersten Bände im Festa-Verlag.

Man kann jetzt an dieser Stelle gerne noch mal darüber diskutieren, ob das teilen der Originalbände in mehrere deutsche Ausgaben, von einem »kleinen« Verlag wie Festa wirklich »maximale Gewinnorientierung« war. Oder schlicht dem Umstand geschuldet, dass Lizenzen verdammt teuer sind und Festa nicht in einer zu erwartenden Umsatzhöhe kalkulieren kann, wie z.B. Heyne/Random House. Mittlerweile gibt es die hochwertigen bibliophilen Hardcoverausgaben bei Festa. Ungeteilt und für den, der es mag, derartiges in sein Regal zu stellen. Für den, der einfach »nur« lesen will, gibt es die angemessen preisgünstige Ebook-Ausgabe und für mich keine Ausrede mehr, damit nun nach fast zwanzig Jahren, nicht doch mal anzufangen.

Durchaus skeptisch, ging ich an die Lektüre des ersten Bandes: »Auferstehung«. Skeptisch, da ich weiß, dass die Reihe mittlerweile einen derartigen Umfang angenommen hat, der kaum zu bewältigen ist, wenn man so einen großen SuB hat wie ich. Eine Reihe, von der ich außerdem weiß, dass sie in Deutschland nicht mehr fortgesetzt wird und hier gibt es eben die ehrliche Aussage von Frank Festa, dem Chef des Verlages.

Mit ein wenig Recherche stellte ich allerdings fest, dass es in dem Universum das Brian Lumley da seit 1986 kreiert hat, dass die Bände in sich abgeschlossen sind, es so z.B. kein Problem sein dürfte, z.B. nach Band 5 aufzuhören. (Was bei »Song of Ice and Fire« ja nun echt irgendwie nicht befriedigend ist.)

Klugscheißermodus an: (Dies ist übrigens der Unterschied zwischen einer Reihe und einer Serie in einfachen Worten. Reihe = in sich abgeschlossene Geschichten in einem Universum. Serie = endlose Geschichte mit üblen Cliffhangern.) Klugscheißermodus aus.

Mein Kurzfazit, nach dem ich die Lektüre gestern beendet habe?

Ich bin überrascht.

»Auferstehung« ist eine Exposition und in Anbetracht dessen, was danach noch kam, gar nicht mal so eine lange oder gar langweilige. Irgendwie hatte ich zwar am Anfang das Gefühl, dass Lumley sehr bedächtig erzählt aber dennoch zog es mich beim Lesen schon nach den ersten Seiten in seinen Bann und ich hätte zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen können, warum ich es weiter lese.

Der Protagonist Harry Keogh und der Antagonist Boris Dragosani werden vorgestellt. In ihren jeweiligen Erzählsträngen, erfährt der Leser nicht nur, wer sie sind und wie sie zu dem geworden sind, was sie in der Gegenwart dieser Erzählung sind. Man erfährt auch alles »Notwendige« über Lumleys Weltenentwurf.

Seine Sprache wirkt auf mich tatsächlich schon klassisch, im Stile einer »Gothic Novel«. Die Handlung wirkt zunächst wie eine Art »Agententhriller« in einem 70er Jahre Setting mit »X-Man« Einflüssen.

Dazu kommt aber eben der düstere Fantasy-Touch, die Vampir-Mythologie, die Lumley hier tatsächlich (für die damalige Zeit: 80er Jahre) neu erfindet, angereichert mit ein paar ordentlich blutigen Szenen und dem Thema angemessenen Horror.

Und dann gipfelt das Werk in einem apokalyptischen Showdown bei dem es jede Menge Zerstörung und Tote gibt, der mich bis zum Schluss gefesselt hat.

Und dann?

Dann war das Buch plötzlich zu Ende und es hatte sogar einen richtigen Schluss, der in sich schlüssig war und eigentlich könnte es das jetzt auch gewesen sein. Allerdings gibt es ja noch so viele andere Bände und die Neugier, wie Lumley die nach DIESEM Schluss weiterführt, trieb mich dazu, bereits mit dem zweiten Band anzufangen.

Fazit: Empfehlenswert für alle Leser, die mal eine etwas andere Mischung aus eben: Horror (Vampire, Zombies etc.), Urban-Fantasy (X-Men), Thriller (Kalter Krieg, Agenten) mit ein wenig Splatter in hervorragender sprachlicher Qualität wollen. Die Ebook-Version ist auch preislich mehr als angemessen.

5 Sterne.

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 Wenn Du Dir vorstellen kannst, dass der Satz: »Sage mir, was du liest und ich sage Dir, was du schreibst« stimmt, dann schau Dir doch einfach meine eigenen Geschichten an. (Alles darüber erfährst Du auf meiner FB-Seite oder wenn Du Dich auf meiner HP in meinem Newsletter einträgst.)

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TheSaints avatar

Rezension zu "Verfluchtes Blut" von Brian Lumley

Wenn Vampirblut in Wallung gerät
TheSaintvor 7 Monaten

Im vorhergehenden Band dieser epischen Vampir-Saga erfuhren wir von Radu Lykan's Wandlung von einem einfachen Szgany zu einem durch diverse Fehlentscheidungen gewordenen Mischwesen aus Lykanthrop und Vampir und seinem brutalen und mühevollen Kampf in die obersten Reihen der Vampir-Lords von Starside.
Wir lasen von der bestialischen Vergewaltigung mit Todesfolge der Schwester Radu's durch die Söhne der Uraltfamilien Drakul und Ferenczy. Diese Tat ließ Radu die Ausrottung der beiden Familien schwören; doch vor Umsetzung dieses Vorhabens werden er und weitere Gefolgsleute Lord Shaitan's wegen der Blutkriege auf Starside durch das Höllentor auf unsere Erde geschickt...
Hier verteilen sich die drei Familien über den Erdball und über die Jahrhunderte verliert man sich.
Doch die Drakul's und Ferenczy's hören immer wieder die Geschichten über den gefährlichen Widersacher Lykan und seine eventuelle Wiederkehr.

Der vorliegende 24. Band erzählt von weiteren Schritten Bonnie Jean "B.J." Mirlu's, der Sklavin des Hunde-Lords, den durch hypnotische Befehle willfährig gemachten Necroscopen Harry Keogh ihrem Herrn Radu zuzuführen. Doch die Nachkommen der Vergewaltiger auf Sizilien und in Tibet erfahren, dass ihr größter Feind eine Wiederkehr plant und setzen alles daran, Radu's "Auferstehung" aus dem Bernsteinsarkophag zu unterbinden...
Der Necroscope hat neben den mentalen Blockaden weiterhin mit seinem "neuen Körper" und der Tatsache, daß seine Ex-Frau und sein Sohn spurlos verschwunden zu sein scheinen, zu kämpfen...

In spannender und straffer Manier treibt Brian Lumley die Handlung voran. Die Rückkehr der Francezci (Ferenczy)-Brüder auf Sizilien und das Auftauchen des Daham Drakesh (Drakul) als Anführer eines mysteriösen Klosters in Tibet sowie Harry's Verstrickung in diese Blutfehde bereiten große Lesefreude und lassen einen sensationellen Klimax dieses Zyklus erahnen...

Ein weiterer Leckerbissen für Freunde epischer Vampirgeschichten!



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