Brian Lumley

 4 Sterne bei 536 Bewertungen
Autor von Das Erwachen, Vampirblut und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Das Erwachen9783935822053

Das Erwachen

 (74)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Vampirblut9783935822343

Vampirblut

 (44)
Erschienen am 01.11.2001
Cover des Buches Auferstehung9783453533073

Auferstehung

 (34)
Erschienen am 06.04.2009
Cover des Buches Kreaturen der Nacht9783935822350

Kreaturen der Nacht

 (34)
Erschienen am 10.10.2001
Cover des Buches Untot9783935822336

Untot

 (30)
Erschienen am 01.08.2001
Cover des Buches Totenwache9783935822008

Totenwache

 (24)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Vampirbrut9783453533080

Vampirbrut

 (23)
Erschienen am 01.09.2009

Neue Rezensionen zu Brian Lumley

Neu

Rezension zu "Vampirzorn" von Brian Lumley

Untergang der Vampir-Clans und Rückkehr des Necroscopen
TheSaintvor 7 Monaten

Schottland, Sizilien und Tibet sind die drei Brennpunkte des Finales der Geschichte um die "verlorenen Jahre" des Necroscopen Harry Keogh.

Noch immer sind seine Talente durch mentale Blockaden seitens seines ehemaligen Arbeitgebers und durch Bonnie Jean "B.J." Mirlu, ihres Zeichens Freundin Harry's und Handlangerin des in einem Bernsteinsarkophag ruhenden Unwesens namens Radu Lykan, blockiert. Der Hunde-Lord – seit Jahrhunderten in dem Sarkophag hoch in den schottischen Cairngorms eingeschlossen – beginnt langsam zu erwachen und plant, mit Hilfe der ebenfalls mit Hypnose erfahrenen Bonnie Jean Harry in seine Gewalt zu bekommen. Ihn hat er in seinen Träumen als jenen Menschen gesehen, der am geeignetsten dafür erscheint, seinen Vampir-Egel vom durch die Pest schwer gezeichneten Körper in einen jungen und gesunden Mann zu transferieren. Eile ist geboten, denn zwei der größten Feinde Lykan's – die Francezci's in Sizilien und Daham Drakesh im tibetanischen Hochgebirge – wissen um das Erwachen und sehen dadurch ihre eigenen Pläne gefährdet.

Vor mehr als zweitausend Jahren aufgrund ihrer Vergehen auf ihrer Heimatwelt Starside durch ein Dimensionstor auf unsere Welt geschleudert, haben es diese drei Wamphyri im Lauf der Geschichte nicht geschafft, einander zu vernichten. Immer wieder gerieten sie aneinander, aber die geschichtlichen Entwicklungen der Erde trieben sie vor dem finalen Schlag immer wieder auseinander. Bis es im 14. Jahrhundert dem Francezci gelang, Lykan eine Stichverletzung mit einem pestverseuchten Dolch beizubringen, der ihn in einen Sarkophag aus Harz fliehen ließ, um dort eingeschlossen die Jahrhunderte in einem heilenden Schlaf zu überstehen. Dieser begonnene Versuch der Vernichtung soll nun in unseren Tagen vollendet werden. Francezci's Söhne brechen auf, Radu in seiner Berghöhle zu stellen und zu vernichten, während Drakesh die Zeit nutzt, seine eigenen perfiden Pläne um die Weltherrschaft umzusetzen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die mentalen Blockaden Harry Keogh's brechen langsam auf und lassen den Necroscopen aus der Passivität erwachen und ihn zu einer alles reinigenden Macht zurückfinden. Die Wamphyri wie auch die in Harry's Hirn ausgeblendeten Jahre finden in einem furiosen Finale in den schottischen Berghöhlen ihr Ende...

Brian Lumley spannt abermals einen gewaltigen Bogen an kurzweiligen Biographien der drei Wamphyri-Clans und nutzt historische Figuren wie Nostradamus oder Franz Anton Mesmer für Harry Keogh's Befreiungsschlag. Charaktere aus früheren Geschichten tauchen wieder auf und machen das Katz-und-Maus-Spiel zur Lesefreude. Der Autor führt die gesamte Historie um den Hunde-Lord Lykan sowie der beiden anderen Clans zu einem stringenten Finale und löst dabei auch das angespannte Verhältnis zwischen dem E-Dezernat und dem Totenhorcher auf. Hier werden die Weichen für den nächsten Zyklus innerhalb dieser Reihe gelegt.

Es mögen wohl sinkende Verkaufszahlen der Grund dafür gewesen sein, dass der Festa-Verlag mit der Veröffentlichung handlicher Taschenbuchromane mit einer Seitenanzahl zwischen 200 und 300 Seiten und der Nummerierung bei Band 24 aufhörte und mit diesem Hardcover-Band über 600 Seiten dick, mit neuer Nummerierung (Band 10) und einem gegenüber den Vorgängern sehr schwachen Cover den Versuch startete, diese opulente Saga dem deutschen Leser doch noch komplett anbieten zu können. Leider gelang es dem Verlag nicht... einerseits dürfte diese krasse Umstellung der Veröffentlichungsart die Sammler verärgert haben und andererseits dürften die Verkaufszahlen weiterhin bescheiden geblieben sein...

Wie dem auch sei... ein weiterer lesenswerter Band dieser Reihe, der große Lust an dem nächsten Wälzer weckt!

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Rezension zu "Vampirbrut" von Brian Lumley

Im Vergleich zu Band 1 leider ziemlich schlecht.
Serkalowvor 2 Jahren

Diese Rezension setzt voraus, dass der geneigte Leser Band 1 »Auferstehung« bis zum Schluss gelesen hat und jetzt überlegt, ob man weiter lesen soll.

Was macht man als Autor, wenn man im ersten Band, einer (mittlerweile auf mehr als 13 Bände angewachsenen) Reihe seinen Protagonisten, und den Antagonisten gleich mit, sterben lässt?

Die Frage stellte ich mir am Ende des ersten Bandes der »Necroscope« Reihe, was mich sofort zum zweiten Band greifen ließ.
Der nicht vorhandene Cliffhanger am Ende, hätte durchaus eine Pause gerechtfertigt. Denn »Auferstehung war in sich sehr gut abgeschlossen und genau da wird das Ganze tatsächlich bei »Vampirbrut« zur Stolperfalle.

Brian Lumley hat mit dem Universum um Harry Keogh zwar Möglichkeiten geschaffen, dessen Ableben relativ plausibel zu lösen. Keogh ist zwar körperlich tot, kann sich aber durch das sog. »Möbius-Zeit-Raum-Gefüge« als Geist bewegen und eben weiterhin mit allen Toten, aber auch einigen Lebenden sprechen. Insofern ist es für ihn kaum ein Problem, seine »Arbeit« für die Organisation fortzusetzen.

Um die Auseinandersetzung nicht nur auf die »Geisterebene« zu beschränken, erschafft Lumley neue Charaktere und einen neuen Antagonisten.
Bei den menschlichen Darstellern passt das auch.

Der neue Gegenspieler allerdings, den er jetzt »überraschend« kreiert, kommt schon arg als ziemliches »Plot Hole« daher. Denn Lumley behauptet einfach, dass dieser eigentlich schon vor den Ereignissen die in »Auferstehung« geschildert wurden, »gezeugt« wurde.

Ok. Kann man machen.

Nur gelingt es dem Autor dabei überhaupt nicht, diesem auch nur annähernd ein Profil zu verleihen, wie es Boris Dragosani in Band 1 hatte.
Bei Yulian Bodescu (das er so heißt, wissen wir aus dem Klappentext) zeigt uns Lumley keinerlei Motivation, warum dieser eben so handelt, wie er handelt. Er ist einfach böse. Das war er von Geburt an schon. Dies lässt ganz erheblich die Spannung vermissen und ihn vor allem im Vergleich zu Dragosani so dermaßen blass und langweilig erscheinen, dass es mir eigentlich egal war, ob er nun besiegt wird oder nicht.

Ich glaube, der Autor hat das beim Schreiben auch irgendwie gemerkt, dass der neue Antagonist nicht so richtig an Profil gewinnt und nicht so richtig böse wird. Weshalb über die Hälfte des Buches Rückblenden sind, in denen Thibor Ferency aus Band 1 lang und breit erzählt, wie er zum Vampir wurde.

Das war in meinen Augen absolut überflüssig und vor allem langweilte es mich noch mehr.
Egal, ob Vlad Dracul nun in dieser Geschichte nicht der erste der Vampire war, sondern ein anderer ... die Story, wie irgendjemand in irgendeiner finsteren Festung in den Karpaten, vor weiß ich nicht wie vielen Jahrhunderten zu einem Untoten wurde ... ist leider nicht sehr neu und Lumley gewinnt ihr diesmal auch keine nennenswerten Nuancen ab.

Hier verspielte er in meinen Augen eine ganze Menge an Potential, den sein »Neuentwurf des Vampir-Mythos« eigentlich hatte.

Auch wirkt das Ganze auf mich wieder nur wie eine Verlegenheitslösung. Angeblich lässt sich Harry von Thibor die Geschichte erzählen, damit seine lebenden Kollegen herausfinden können, wie man Yulian tötet. Nur, um am Ende das zu wissen, was sie (und vor allem jeder Leser) von Anfang an wussten: Pfahl, Kopf ab, Feuer etc.

Damit wird es dann auch absolut unplausibel, dass sie während der ganzen Zeit über, die der Leser Thibors Erinnerungen folgen muss, nicht das Haus angreifen, von dem sie wissen, dass darin der Vampir Yulian lebt, vor dem Harry Keogh aber so sehr warnt.

Als es dann endlich zum Sturm auf das Haus kommt, konnte mich die Geschichte auch nicht mehr packen.

Allein die sprachlichen Fähigkeiten des Autors bewahren den zweiten Band der »Necroscope« Reihe vor dem totalen Absturz.

Von der Plot- und Charakterentwicklung her, ist »Vampirbrut« allerdings wirklich ein Griff ins Klo, so dass die Enttäuschung bei mir überwiegt und somit die Frage, ob ich überhaupt Lust habe, mit der Reihe weiter zu machen.

Die Story hat somit leider nur 1 Stern verdient. Die sehr gute Schreibe Brian Lumleys ist weiterhin 5 Sterne wert, doch bleiben mir am Ende nur 3 Sterne zu vergeben und das tue ich eigentlich auch nur, weil Band 1 so gut war. Schade.

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Rezension zu "Verfluchtes Blut" von Brian Lumley

Wenn Vampirblut in Wallung gerät
TheSaintvor 2 Jahren

Im vorhergehenden Band dieser epischen Vampir-Saga erfuhren wir von Radu Lykan's Wandlung von einem einfachen Szgany zu einem durch diverse Fehlentscheidungen gewordenen Mischwesen aus Lykanthrop und Vampir und seinem brutalen und mühevollen Kampf in die obersten Reihen der Vampir-Lords von Starside.
Wir lasen von der bestialischen Vergewaltigung mit Todesfolge der Schwester Radu's durch die Söhne der Uraltfamilien Drakul und Ferenczy. Diese Tat ließ Radu die Ausrottung der beiden Familien schwören; doch vor Umsetzung dieses Vorhabens werden er und weitere Gefolgsleute Lord Shaitan's wegen der Blutkriege auf Starside durch das Höllentor auf unsere Erde geschickt...
Hier verteilen sich die drei Familien über den Erdball und über die Jahrhunderte verliert man sich.
Doch die Drakul's und Ferenczy's hören immer wieder die Geschichten über den gefährlichen Widersacher Lykan und seine eventuelle Wiederkehr.

Der vorliegende 24. Band erzählt von weiteren Schritten Bonnie Jean "B.J." Mirlu's, der Sklavin des Hunde-Lords, den durch hypnotische Befehle willfährig gemachten Necroscopen Harry Keogh ihrem Herrn Radu zuzuführen. Doch die Nachkommen der Vergewaltiger auf Sizilien und in Tibet erfahren, dass ihr größter Feind eine Wiederkehr plant und setzen alles daran, Radu's "Auferstehung" aus dem Bernsteinsarkophag zu unterbinden...
Der Necroscope hat neben den mentalen Blockaden weiterhin mit seinem "neuen Körper" und der Tatsache, daß seine Ex-Frau und sein Sohn spurlos verschwunden zu sein scheinen, zu kämpfen...

In spannender und straffer Manier treibt Brian Lumley die Handlung voran. Die Rückkehr der Francezci (Ferenczy)-Brüder auf Sizilien und das Auftauchen des Daham Drakesh (Drakul) als Anführer eines mysteriösen Klosters in Tibet sowie Harry's Verstrickung in diese Blutfehde bereiten große Lesefreude und lassen einen sensationellen Klimax dieses Zyklus erahnen...

Ein weiterer Leckerbissen für Freunde epischer Vampirgeschichten!



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