Brian McClellan

 4,6 Sterne bei 118 Bewertungen
Autor von Blutschwur, Schicksalswende und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Atemberaubende neue Fantasy, inspiriert von bekannten Größen: Brian McClellan ist 1986 in Ohio, Cleveland geboren und lebt heute gemeinsam mit seiner Frau Michele an einer Bergseite in Utah. Neben dem Schreiben ist das Spielen von Videospielen seine große Leidenschaft. Im Alter von 15 Jahren beginnt er auf RPG-Webseiten mit dem Schreiben. Von seinen Eltern ermutigt, schreibt er in seinen späten Teenagerjahren erste Kurzgeschichten und Novellen. An der Brigham Young University studiert er Englisch mit dem Schwerpunkt auf Kreativem Schreiben. Dort lernt er den berühmten Autor Brandon Sanderson kennen, an dessen Schreibkurs er teilnimmt. Von Vornherein will McClellan Vollzeitautor werden, weshalb er 2006 an dem Literary Bootcamp von Orson Scott Card teilnimmt. 2013 schließlich erscheint McClellans Debüt, der Fantasyroman „Promise of Blood“. Das Buch, das den Auftakt zur Powder-Mage-Trilogie darstellt, wird ein voller Erfolg und gewinnt im Jahr nach seinem Erscheinen den Morningstar Award als bester Fantasy Newcomer. 2018 erscheint der Roman unter dem Titel „Blutschwur“ auch auf Deutsch. Die Reihe beginnt mit Tamas, der sämtliche Mitglieder der Königsfamilie in einer Revolution ermordete und nun damit beschäftigt ist, im Land wieder Ordnung zu schaffen. Gleichzeitig setzen ihm die letzten Worte der Adeligen zu, hinter denen eine größere Bedrohung stecken könnte, als Tamas zunächst ahnt. Gemeinsam mit seinem Sohn Taniel, einem Powder Mage, und dem ehemaligen Inspektor Adamant muss er alles dafür tun, dass die Revolution am Ende nicht doch scheitert.

Alle Bücher von Brian McClellan

Cover des Buches Blutschwur (ISBN: 9783959816687)

Blutschwur

 (26)
Erschienen am 17.10.2018
Cover des Buches Schicksalswende (ISBN: 9783959817264)

Schicksalswende

 (18)
Erschienen am 27.03.2019
Cover des Buches Die Powder-Mage-Chroniken 3 (ISBN: 9783959813860)

Die Powder-Mage-Chroniken 3

 (11)
Erschienen am 07.10.2019
Cover des Buches Im Schatten des Blitzes (ISBN: 9783986662868)

Im Schatten des Blitzes

 (6)
Erschienen am 05.02.2024

Neue Rezensionen zu Brian McClellan

Cover des Buches Im Schatten des Blitzes (ISBN: 9783986662868)
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Rezension zu "Im Schatten des Blitzes" von Brian McClellan

Erzählerisch starke Militärfantasy
Regina_Fackelmayervor 2 Monaten

Ein gelungener Einstieg in eine gut gebaute Fantasywelt, in der die verschiedenen Fraktionen ihre machtspielchen betreiben, um sich wertvolle Ressourcen zu sichern. Mittendrin ein paar gut herausgearbeitete Charaktere , die sich in diesem Spiel mehr oder weniger gut behaupten. Ich war erst bisschen abgeschreckt vom Begriff Militärfantasy, weil ich die Klingen-Romane als Prototyp des Genres erzählerisch bisschen flach fand, aber hier gehts in der Geschichte  gleich so in die Tiefe und es gibt eine Menge strategischer Wendungen und ich bin jetzt schon gespannt auf den nächsten Band. Für mich war Brian Mcclellan eine echte Entdeckung .

Cover des Buches Im Schatten des Blitzes (ISBN: 9783986662868)
Lina_Los avatar

Rezension zu "Im Schatten des Blitzes" von Brian McClellan

Lesevergnügen ist anders
Lina_Lovor 2 Monaten

“Im Schatten des Blitzes” ist der Auftaktband zu Brian McClellans neuer Serie “The Glass Immortals”. Übersetzt wurde es von Nicole Lischewski, herausgegeben von Cross Cult Entertainment - vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Beworben wird dieses neue Werk unter anderem mit grossen Worten und einer unbedingten Empfehlung von Brandon Sanderson. Und das war es tatsächlich auch, was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Die Erwartungen waren, gelinde gesagt, sehr hoch.

Demir Grappo, der Erbe der gleichnamigen Gildefamilie, wird durch den gewaltsamen Tod seiner Mutter aus seinem selbst auferlegten Exil gerissen. Zurück in der Hauptstadt Ossa sieht er sich genötigt, die geheimen Pläne der Verstorbenen weiter zu verfolgen. Denn diese allein können das kommende Chaos aufhalten, in welches das Reich zu stürzen droht. Denn der Zindersand - die Ressource, aus dem das magische Götterglas hergestellt wird - geht zur Neige. Während seine alte Freundin Kizzi Vorcien versucht, mehr über das frühzeitige Ableben der Grappo Matriarchin zu erfahren, muss Demir die Glasschmiedin Thessa finden. Aber da ist auch noch der Krieg, der die Sache nicht einfacher macht. Und dann wird es noch so richtig abgefahren…

Fangen wir mit dem “wunderbaren Weltenbau” an, wie Sanderson es ausdrückt. Ja, grundsätzlich gibt es hier einige interessante Elemente. So haben wir es mit einer geschlechts egalitären Gesellschaft zu tun, in der Sexualität kein Tabu ist und nicht heteronorm sein muss. Ausserdem wurde das Mittelalter erfrischenderweise überwunden, was es den Akteur:innen erlaubt, mit Schwarzpulver für grosse Knalleffekte zu sorgen. Ossa wird ausserdem von Gildefamilien regiert - Spionage und Intrigen inklusive. Und wirklich ziemlich originell: Magie ist eine handwerkliche Angelegenheit, die auf einer endlichen Ressource basiert. Leider haben sich diese vielversprechenden Elemente beim Lesen geweigert, sich zu einem Erlebnis zusammenzufügen. Das Setting ist für mich nicht zum Leben erwacht, ein- und abtauchen unmöglich. 

Woran hat’s gelegen? Für mich ganz eindeutig: Am schrifthandwerklichen (Un)Vermögen des Autors. Zum einen betrifft das ganz banal den Schreibstil - der ist einfach so gar nicht meins. Und mir will keine bessere Beschreibung einfallen, als “plump” - in Form und Inhalt. Das fängt mit dem Infodumping an, ganz zu schweigen vom ständigen erklärenden Denken der Figuren und endet in leblos technischen Gedankengängen. Beschreibungen (vor allem von Magie und deren Wirkung) ähneln sich in ihrer nichtssagenden Einfallslosigkeit und irgendwann stach mir die Häufung des Wortes Glas schon fast schmerzhaft in den Augen. Der Schreibstil an sich finde ich vor allem langweilig und unschön. Letzteres dürfte wohl zu Teilen der Übersetzung geschuldet sein, während einige der wirklich behäbigen und unvorteilhaften Formulierungen dem Korrektorat anzulasten sind. Jedenfalls war es wahrlich kein Genuss zu lesen.

Eher fade waren auch die vier Perspektivfiguren Demir, Kizzie, Thessa und Idrian. Zum einen sind sie alle gleich geschrieben - keine Figur besitzt eine eigene Stimme oder Denkweise, nicht einmal eine besondere Einstellung. Keine Abwechslung. Als Leserin waren diese Figuren ausserdem eher langweilig, weil sie wie ein offenes Buch vor mir lagen. Ich wusste immer alles über sie. Keine Geheimnisse, keine Facetten, keine Überraschungen. Wenn die Figuren gerätselt haben, ob sie einer anderen vertrauen können, konnte ich nur müde gähnen - denn ich wusste es ja bereits. Auch Neuigkeiten, die jemand erfährt, waren für mich als Leserin nichts aufregendes. Wusste ich ja schon. Es gibt ausserdem kaum Konflikt zwischen den Perspektiven, jedenfalls keinen, der nicht fingiert wirkt. 

Ganz allgemein war dieses Buch zu grossen Teilen sehr zäh und tendenziell langweilig zu lesen. Insgesamt war mir die Handlung zu konstruiert, um organisch zu wirken, die Geschichte zu fingiert und nüchtern, um mich zu packen und die Charaktere zu blass, um mich zu interessieren. Obwohl es einige Szenen gibt, die doch etwas Spannung haben aufkommen lassen, war der Payoff meistens irgendwie enttäuschend. Zum Schluss hin wurde die Sache dann etwas besser, weil dann doch das Tempo zugenommen hat und die Mordintrige spannende, wenn auch sehr abgefahrene Twists mit sich brachte. Das ist auch der Grund, weshalb ich durchaus zum zweiten Teil greifen möchte: Ich bin schon ziemlich gespannt, wohin diese neuen Wendungen noch führen. Die Aussicht, mich nochmals durch knapp 700 Seiten dieses Schreibstils zu arbeiten, reizt mich allerdings wenig. Vielleicht werde ich dafür also mal wieder zum englischen Original greifen.

Cover des Buches Im Schatten des Blitzes (ISBN: 9783986662868)
Lizzy_Curses avatar

Rezension zu "Im Schatten des Blitzes" von Brian McClellan

Ein actiongeladener Auftakt
Lizzy_Cursevor 3 Monaten

Demir Grappo muss aus seinem selbstgewählten Exil zurückkehren, nachdem seine Mutter ermordet wurde. Nun ist es an ihm, die Geschicke der mächtigen Familie Grappo zu lenken und den Mord an seiner Mutter aufzuklären. Unversehens findet er sich zwischen einem zu Neige gehenden Vorrat an Götterglas und einem aufziehendem Krieg wieder und er muss seine gesamte Genialität als Offizier nutzen, um die Menschen, die er liebt zu schützen.


Ein neuer Roman von Brian McClellan! Ich kenne seine Powder Mage Trilogie und war deshalb sehr gespannt auf den Auftakt seiner neuen Reihe. (Die PowderMage-Reihe rund um Thaniel Zweischuss habe ich mit seinen militärischen Strukturen und seiner Urbanität sehr gemocht.)


In diesem Buch folgen wir zunächst Demir Grappo, einem jungen genialen Offizier, der auf den ersten Seiten eine herbe Niederlage erlebt und das Exil wählt. Demir ist ein toller Hauptcharakter, dem ich gerne gefolgt bin. Man stellt gleich auf den ersten Seiten eine Verbindung zu ihm her, die man später braucht. Man versteht seine Gefühle und seine Handlungen - und seine tiefe Verbundenheit zu seinen Leuten, auch nach der mehrjährigen Abwesenheit, nach der er in die Hauptstadt zurückkehrt und die Fäden der Familie aufnimmt. 

Auch seinen besten Freund - Baby Montego - mochte ich gerne. Montego stellt man sich lieber nicht entgegen, wenn man nicht der selben Meinung ist. Er wird als gefährlich beschrieben und ist ein Berg von einem Mann (und Meister der Knüppler, einer beliebten Sportart in dieser Welt). Montego ist ambivalent angelegt, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Thessa, eine Quarzschmiedin, der Soldat Idrian und Kizzy, die in Demirs Auftrag im Mordfall seiner Mutter ermittelt, ergänzen die Truppe. 


Ich mochte das Magiesystem total, das auf Göttergläsern, die unterschiedlich geschliffen und verwendet werden, wirklich sehr gerne. Ich habe gespürt, wie viele Gedanken sich der Autor über das System und wie es in die Welt passt, gemacht hat. Gerade deshalb mochte ich auch das erste Drittel des Buches so gerne. Thessa - eine Quarzschmiedin - nimmt uns mit in die Glashütte und führt uns in die Schmiedekunst ein, während Demir sich gerade wieder in der Stadt zurechtfindet, alles im Schatten des aufkommenden Krieges. Ihr wisst, dass ich solche Anfänge immer sehr genieße und neue Welten gerne entdecke. Alles ist noch spannend und ich hätte am liebsten jedes Instrument und jedes Glas berührt. 


In der zweiten Hälfte hat mich Brian leider ein bisschen verloren, muss ich sagen. Es gab einige Entwicklungen, die für mich arg konstruiert wirkten, nur um zusätzliches Zündmaterial zu schaffen. Das hätte es nicht gebraucht. Zudem war das „Military“ in „Military Fantasy“ für mich ein bisschen zu stark in den Vordergrund gestellt. Natürlich gibt es in einer entwickelten Welt wie dem Ossanischen Reich eine akribisch strukturierte Armee. Ich hatte aber immer das Gefühl, dass sich Brian in die Beschreibung des militärischen Alltags flüchtet und darüber seine Charakterentwicklungen von statten gehen lässt, als sich mit den Figuren selbst zu beschäftigen. Versteht ihr, was ich meine? Das hat mich neben der Konstruktion am meisten gestört und mir zum Ende hin die Seiten lang werden lassen, obwohl Demir mit seiner Genialität und Bodenständigkeit natürlich geglänzt hat. 


Alles in allem war „Im Schatten des Blitzes“ ein guter Auftakt mit einem tollen Magiesystem, Ränkespielen bis in die höchsten Ränge und reichlich Schlachtengetümmel. Mich lässt der Band neugierig auf den zweiten zurück. 


Gespräche aus der Community

Ich habe die Powder Mage Chroniken für mich entdeckt. Die Novellen habe ich auch fast durch. Die Idee mit den Pulvermagiern fand ich großartig umgesetzt und die Charaktere habe ich auch gemocht.

Zum Thema
2 Beiträge
Miziiis avatar
Letzter Beitrag von  Miziiivor 2 Jahren

Mein Highlight für Jan/Feb ist "2 Seelen" von Rose Snow. Grandios!

Ich habe die Powder Mage Chroniken für mich entdeckt. Die Novellen habe ich auch fast durch. Die Idee mit den Pulvermagiern fand ich großartig umgesetzt und die Charaktere habe ich auch gemocht.

Zum Thema
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Zusätzliche Informationen

Brian McClellan wurde am 25. Januar 1986 in Cleveland (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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