Brian Moore Der Eiscremekönig

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Inhaltsangabe zu „Der Eiscremekönig“ von Brian Moore

Belfast 1939: Gavin Burke ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe für Gedichte und seinem Lebenshunger. Aus Protest gegen seine irisch-nationale Familie schließt er sich dem örtlichen Luftschutzverein an. Dort wird er mit Alkohol, Homosexualität und Politik konfrontiert. Bis Gavin einen Angriff der Deutschen als eine Art tabula rasa geradezu herbeizusehnen beginnt ...

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  • Rezension zu "Der Eiscremekönig" von Brian Moore

    Der Eiscremekönig
    Duffy

    Duffy

    04. June 2011 um 14:53

    Belfast 1939. Der 17jährige Gavin Burke schafft seine Aufnahmeprüfung für die Uni nicht. In den Augen seiner national-katholischen Familie ist er so etwas wie ein Versager. Er schließt sich dem Luftschutzverein an. Dort lernt er nicht nur alles über 1. Hilfe, sondern auch viel über Alkohol, sinnlosen Drill und einiges andere, was nicht immer mit Sinn erfült ist. Auch über Rivalitäten und Verrat gibt es einiges zu erfahren.Hinzu kommt noch ein weiteres Handicap, nämlich seine Beziehung zu der protestantischen Schwesternschülerin Sally, die ihn immer wieder mit ihren moralischen Grundsätzen hinhält. Ein Angriff der Deutschen wird zu Gavins Sprung ins Erwachsensein, er bereinigt nicht nur seine Liebesbeziehung, sondern kann auch gleich noch seine zwei Seelen, dargestellt durch einen weißen und einen schwarzen Engel, zum Schweigen bringen. Auch das Verhältnis zu seinem Vater findet eine Klärung. Brian Moore ist ein großartiger Erzähler. Ohne Umwege und Schnörkel führt er seine Hauptfiguren durch die Wirren ihrer Leben im Belfast des zweiten Weltkrieges. Er zeichnet ihren Stück Weg ohne Ballast oder überflüssiges Beiwerk. Permanent sind die Leser am Geschehen beteiligt und können den ganzen Roman über bei den Protagonisten bleiben, ohne durch Nebenschauplätze abgelenkt zu werden. Geradlinig nennt man das wohl. Wohltuend, könnte man noch hinzufügen.

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