Brian Moore Die Versuchung der Eileen Hughes

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Inhaltsangabe zu „Die Versuchung der Eileen Hughes“ von Brian Moore

Eileen Hughes, gerade erst zwanzig geworden, hat eine Stelle in einem großen Warenhaus angetreten. Sie fühlt sich fremd, ist scheu - und so unschuldig wie der junge Morgen. Ihren Chef hält sie für einen großherzigen Gönner, als dieser sie bittet, ihn und seine Frau, mit der Eileen sich angefreundet hat, nach London zu begleiten. Erst allmählich dämmern ihr die wahren Ziele dieser Reise.

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  • Rezension zu "Die Versuchung der Eileen Hughes" von Brian Moore

    Die Versuchung der Eileen Hughes
    emeraldeye

    emeraldeye

    02. February 2010 um 16:13

    Eileen Hughes ist 20 Jahre alt und lebt in einer Kleinstadt mit ihrer früh verwitweten kranken Mutter zusammen. Sie hat gerade einen Stelle in dem kleinen Warenhaus vor Ort angenommen, um ihre Mutter zu unterstützen, die nicht mehr arbeiten kann. Dort wird der Besitzer, Bernard MacAuley, dessen Frau das Warenhaus leitet, auf sie aufmerksam. So beginnt eine komplizierte Dreier-Beziehung, in deren Verlauf sich Bernard in eine Obsession hineinsteigert, die das Leben aller Beteiligten auf mehr oder weniger traumatische Weise verändern wird. Brian Moore lotet die Untiefen der Protagonisten auf raffinierte und überaschende Weise aus, doch immer nur so weit, dass ein Rest von Unwägbarkeit bleibt und man gezwungen ist, weiter zu lesen. Eigentlich erzählt er eine alltägliche Geschichte: die Unschuld vom Lande, die einem ruhelosen, nach dem Sinn der Lebens suchenden älteren Mann auf den Leim geht. Aber schon die Dritte im Bunde, seine Ehefrau, verhält sich anders, als man es erwarten würde. Und auch Eileen, zuerst fasziniert von den Möglichkeiten, die ihr Bernard anbietet und die scheinbar immer noch steigerungsfähig sind, macht eine Wandlung durch, die sie am Ende erkennen läßt, was sie wirklich will. Nur Bernard bleibt, wer und wie er ist. Und fällt schließlich! Die Frauen sind es, die sich an die immer neuen, noch abwegigeren Forderungen und Bitten des Mannes erst anpassen und sich dann doch befreien. Beide werden stärker trotz oder gerade wegen der Demütigungen, denen sie ausgesetzt sind. All dies schildert Brian Moore in klarer, präziser Sprache und mit Dialogen, die niemals alles preisgeben. Das ist seine Stärke: Seine Protagonisten aus den unterschiedlichsten, manchmal auch unangenehmen Blickwinkeln zu zeigen, sie aber niemals ganz auszuliefern.

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  • Rezension zu "Die Versuchung der Eileen Hughes" von Brian Moore

    Die Versuchung der Eileen Hughes
    Lady_Eirian

    Lady_Eirian

    01. June 2008 um 14:45

    Naja, mal wieder ein Buch, das ich vielleicht doch nicht hätte lesen sollen. Hätte jeder Figur nacheinander am liebsten eine Ohrfeige verpasst. Einfach nur Schräg.