Brian Moore Die einsame Passion der Judith Hearne

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Inhaltsangabe zu „Die einsame Passion der Judith Hearne“ von Brian Moore

"Ein feinfühliger, zärtlich-trauriger Roman, der mit großer Sensibilität die Ängste und Hoffnungen einer religiösen Frau darstellt, die ihre Jugend einer kranken Tante geopfert hat und bei ihrem ersten (und letzten) Versuch, aus der langjährigen Einsamkeit auszubrechen, am Zynismus und an der Grausamkeit ihrer gefühllosen Umgebung scheitert."

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  • Rezension zu "Die einsame Passion der Judith Hearne" von Brian Moore

    Die einsame Passion der Judith Hearne
    emeraldeye

    emeraldeye

    02. February 2010 um 16:50

    Miss Judith Hearne ist eine ältliche unverheiratete Irin, die den größten Teil ihres Erwachsenenlebens mit der Pflege ihrer kranken Tante zugebracht hat. Nun ist diese gestorben und Miss Hearne muß sehen, wo sie bleibt. Sie zieht von einer Pension zur anderen und erst nach und nach wird deutlich, dass sie ein Alkoholproblem hat. Sie schafft es stets, mit Hilfe von Jesus, ihren Träumen und Selbsttäuschungen, dies für eine Weile unter Kontrolle zu halten. Doch die Sucht bricht immer wieder in tagelangen einsamen Trinkgelagen durch und zwingt sie, erneut umzuziehen. Sie schöpft neue Hoffnung, als sie einen Mitbewohner kennenlernt, der sich scheinbar ernsthaft für sie interessiert. Doch der Tag, an dem ihre Scheinwelt endgültig aus den Fugen gerät, rückt unaufhaltsam näher. Es ist tragisch und gleichzeitig rührend , wie Miss Hearne an sich selbst, an ihren Idealen und an ihrer Umgebung scheitert. Man möchte sie einerseits trösten und ihr helfen, sie andererseits aber durchschütteln und anschreien. Sie scheint aus einer anderen Zeit zu stammen, einer Zeit, in der Frauen ohne Mann verloren und nichts gewesen sind. Anstatt ihr Leben, dass nach dem Tod ihrer tyrannischen Tante vielleicht doch noch glücklicher werden könnte, in die eigenen Hände zu nehmen, will sie nichts mehr, als sich auf Teufel komm raus erneut in Abhängigkeit begeben. Es ist schwer, Mitleid mit ihr zu haben, aber ganz ohne geht es nicht. Vor allem deshalb nicht, weil ihre Umwelt ihr so konsequent die Hilfe zur Selbsthilfe verweigert und zusieht, wie sie nach und nach zerbricht. Und es gibt kein Licht am Horizont.... Es ist wirklich eine einsame Passion, die Miss Hearne durchleidet und die Brian Moore mit unnachahmlicher Präzision beschreibt..

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