Brian Moore Es gibt kein anderes Leben

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Inhaltsangabe zu „Es gibt kein anderes Leben“ von Brian Moore

Armut, Analphabetismus, Korruption herrschen auf der Karibikinsel Ganae. Eine hellhäutige Mulatten-Minderheit unterdrückt - mit Billigung der katholischen Kirche - die schwarze Mehrheit. Vater Paul Michel, ein kanadischer Missionar und Lehrer, fördert einen hochbegabten schwarzen Waisenjungen. Jeannot wird Priester und später Präsident seines Landes. Als er seine schwarzen Brüder zum Widerstand gegen die Unterdrücker aufruft, äußert der Vatikan Bedenken, und selbst Vater Paul kommen Zweifel: Darf einem Priester das irdische Wohl der ihm Anvertrauten wichtiger sein als ihr Seelenheil? Wird durch die Aufforderung zur Gewalt Menschenleben nicht verantwortungslos aufs Spiel gesetzt?

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    Es gibt kein anderes Leben
    P--eter

    P--eter

    22. February 2015 um 14:06

    Ein Autor, der spannende Geschichten erzählt und dabei, im Gegensatz zu vielen bekannteren Autoren dieses Genres, das Schreiben beherrscht. Zudem erfährt man ganz nebenbei und anschaulich, wie Diktaturen funktionieren.

  • Rezension zu "Es gibt kein anderes Leben" von Brian Moore

    Es gibt kein anderes Leben
    Monsignore

    Monsignore

    05. April 2010 um 20:28

    Moral und Macht - genial durchleuchtet der mit tiefkatholischen Wurzeln behaftete Brian Moore dieses Spannungsverhältnis, indem er seine Geschichte auf die Spitze treibt: Ein kanadischer Priestermissionar lässt einem schwarzen Waisenjungen beste Erziehung und Förderung zukommen, dieser Junge wird Präsident eines heruntergekommenen Karibikstaates, der bislang diktatorisch und ausbeuterisch regiert wurde. Doch die Anhänger der alten Militär-Junta terrorisieren weiter das Volk. Da ruft der Priester-Präsident seine Anhänger zur Gewalt auf, er sieht keinen anderen Ausweg. Doch der Weg der Gewalt verselbständigt sich, die Dinge gleiten ihm aus der Hand, sein Ziehvater und der Vatikan stellen sich quer... Spannend geschrieben, hochmoralisch mit ganz vielen Zweifeln und Fragezeichen erinnert das Szenario an Haiti, das Thema ist an die Diskussionen um die lateinamerikanische Befreiungstheologie angelehnt.

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