Brian Moreland Schattenkrieger

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Inhaltsangabe zu „Schattenkrieger“ von Brian Moreland

Jack Chambers, Veteran aus dem 2. WK, bewahrt seit sechzig Jahren ein dunkles Geheimnis. Tief unter deutscher Erde verborgen liegt ein Nazi-Relikt, so bizarr und gefährlich, dass Chambers schwor, das Geheimnis mit ins Grab zu nehmen. Eine albtraumhafte Vision jedoch überzeugt ihn davon, dass das Relikt geboren werden muss. Er wendet sich mit einem düsteren Geständnis an seinen einzigen Vertrauten bei der Army. »Dies ist eine bislang unerzählte Geschichte, der wahre Grund für das Verschwinden meines gesamten Zugs im Oktober 1944 …«

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  • Rezension zu "Schattenkrieger" von Brian Moreland

    Schattenkrieger

    Elmar Huber

    01. June 2011 um 14:30

    _ „Ich weiß, wie man feindliche Soldaten tötet. Sie sind aus Fleisch und Blut, wie ich. Wo ich verwundet werden kann, da können auch sie verwundet werden. Eine Kugel in den Kopf oder durch Herz bringt sie mit Sicherheit um oder macht sie zumindest kampfunfähig. Aber ein Feind, der diesen menschlichen Grenzen trotzt ... aus welchen Fleisch ist er gemacht? Wie kann ich ihn töten?“ -_ INHALT: Gegenwart Von seinem Großvater Jack erhält Sean Chambers dessen Kriegstagebuch, mit der Bitte, dieses bei General Jason Biggs im deutschen Heidelberg abzuliefern. Das Tagebuch soll zu den Gräbern von Jacks ehemaligen Kampfgefährten führen, die immer noch als verschollen gelten. Bereits im Flugzeug nach Europa kreuzt Rabbi Jacob Goldstein Seans Weg, der ebenfalls an den Ereignissen beteiligt war, die 1944 zum rätselhaften Verschwinden von Jack Chambers Einheit führten. 1944 Jack Chambers ist mit seinem Trupp, den „glücklichen Sieben“ in der Nähe der belgischen Grenze stationiert. Die Männer nennen den undurchdringlichen Hürtgenwald, der vor ihnen liegt, nur „Den Fleischwolf“. Bereits am Ende ihrer Kräfte sollen Chambers Männer vor dem verdienten Heimaturlaub nach eine letzten Auftrag übernehmen. Gemeinsam mit einer Truppe von Elitekämpfern sollen „Die glücklichen Sieben“ das nahegelegene Dorf einnehmen und sichern. Dort erwartet die Männer jedoch das Grauen. Hünenhafte, scheinbar unverletzbare deutsche Soldaten schlagen aus dem Nebel heraus zu. - „Seit fast einem Monat kämpfen wir in diesem gottverdammten Wald. Die Grüne Hölle. Der Fleischwolf. Ich hasse allein seinen Anblick. Endlose Kiefernbäume. Brutales Gelände. Steile Hügel und zerklüftete Felsen säumen Deutschland wie eine riesige Mauer. “ - MEINUNG: Nach einem knapp bemessenen Beginn in der Gegenwart springt die Handlung schon bald ins Kriegsgeschehen des Jahres 1944, wo Brian Moreland das Tempo merklich drosselt. Hier lässt sich der Autor deutlich mehr Zeit, seine Geschichte zu erzählen, die zwar sehr plastisch und eindringlich geschildert ist, wo jedoch lange Zeit nur wenig Bedeutsames passiert. Immerhin versteht es der Autor, die andauernde, bedrohliche Atmosphäre in dem nebelverhangenen Waldstück nie ganz abreißen zu lassen. Die ungreifbare Bedrohung beim durchstreifen einer menschenleeren Ortschaft weicht schon bald massiven Angriffen durch die scheinbar unverletzbaren deutschen Soldaten. Im Wechsel schildert Romandebütant Brian Moreland die verzweifelten Versuche der Amerikaner, sich gegen den übermächtigen Feind zu wehren und Momente der Ruhe, in denen die Soldaten das Geheimnis hinter Operation „Eisensarg“ und den unbesiegbaren deutschen Soldaten entdecken. Die gewissenhaft aufgebaute bedrohliche Atmosphäre des dunstverhangenen Hürtgenwaldes, aus dem jeden Augeblick ein gesichtsloses martialisches Monster auftauchen kann, wird im Verlauf des Romans leider zunehmend dem Bombast geopfert. Die Stimmung bleibt dabei auf der Strecke. Gegen Ende muss der kleine Trupp Soldaten gegen eine halbe Armee der deutschen „Supersoldaten“ bestehen, was eindeutig zuviel des Guten bedeutet. Auch die Szenen, in denen die mystischen Hintergründe der Supersoldaten erklärt werden, wollen – eingebettet in die Romanhandlung - nicht recht überzeugen. SCHATTENKRIEGER wurde vom Ueberrauter-Phantastik-Imprint Otherland als schickes und stabiles Hardcover veröffentlicht. Das Covermotiv ist zwar sehr austauschbar, fängt aber gut die Atmosphäre der nebligen Wälder ein. Der Titel ist glänzend-erhaben in Courier (Schreibmaschinenschrift) aufgedruckt. Übersetzt wurde das Buch von Verlagsleiter Michael Krug selbst. FAZIT: Das gar nicht mal uninteressante Thema wäre sehr gut in einem (Pseudo-)Pulproman aufgehoben gewesen. So scheitert SCHATTENKRIEGER, trotz dem unbestreitbaren Talent des Autors, leider am eigenen Anspruch und am Hollywood-Finale, das die überzeugend aufgebaute Stimmung zunichte macht.

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  • Rezension zu "Schattenkrieger" von Brian Moreland

    Schattenkrieger

    Ines_Mueller

    14. May 2011 um 17:20

    "Schattenkrieger" von Brian Moreland befand sich fast schon ein ganzes Jahr bei meinen ungelesenen Büchern, sodass ich mich schließlich überwand und es las. . Anfangs kam ich überhaupt nicht in das Buch rein. Das lag zu einem an den undetaillierten und flachen Charakteren, sowie an dem bereits bekannten Freund-Feind-Schema, das an sich zwar ganz in Ordnung war, aber die ganze Zeit über vollkommen ohne Tiefgang bliebt. . Zum Glück änderte sich das, als die Nazis die Bühne betraten. Das Geheimnis, das diese umgibt, wurde sehr gut beschrieben und spannte den Leser auf die Folter. Außerdem gab es zahlreiche Gefechte und Schlachten, was mir besonders gut gefallen hat. Hierbei gelang es Brian Moreland auch meisterhaft das Kriegsgeschehen und damit alles Leid, Blut, Gewalt und Tod zu beschreiben. . Bis zum Ende blieb "Schattenkrieger" auf dieser Schiene konstant gut und sogar die Charaktere wurden mir etwas sympathischer. Allerdings hat mir die Auflösung überhaupt nicht gefallen und war teilweise sogar zu "amerikanisch" (Leser werden wissen, was ich damit meine). . Fazit: Im Großen und Ganzen ist "Schattenkrieger" von Brian Moreland ein guter Mysterythriller, in dem die Schrecken des Krieges gut beschrieben werden. Allerdings lässt die Auflösung des eigentlichen Geheimnisses sehr zu wünschen übrig, weshalb es von mir auch nur drei Sterne gibt.

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  • Rezension zu "Schattenkrieger" von Brian Moreland

    Schattenkrieger

    Mandel

    03. September 2010 um 23:46

    Vergrabene Geheimnisse Der Krieg bringt das Beste und das Schlimmste in Menschen hervor. Mehrere Jahrzehnte sind seit dem Zweiten Weltkrieg vergangen, und ich versuche immer noch festzustellen, was er in mir hervorgebracht hat. Colonel Jack Chambers Kriegstagebuch Jack Chambers war amerikanischer Soldat und kämpfte im Zweiten Weltkrieg an der Deutschen Front. Im Hürtgenwald an der Grenze zu Belgien waren er und sein Zug stationiert, um den Krauts Gebiete streitig zu machen. Doch nur er alleine und der Rabi Goldstein kamen wieder zurück nach Amerika. Der restliche Zug verschwand spurlos. Genau dieses Geheimnis trägt Chambers seitdem mit sich herum. Er und Goldstein allein wissen was mit dem Zug passiert ist und wo er begraben ist. Es ist ein dunkles Geheimnis tief in der Erde des Hürtgenwaldes. Schattenkrieger von Brian Moreland beginnt spannend und mysteriös. Während die Schlacht im Hürtgenwald wirklich stattgefunden hat, ist das Szenario in Morelands Roman erfunden. Das Vorwort verspricht ein Geheimnis um den Zweiten Weltkrieg, welches die Phantasie des Lesers anregt. Es ist ein vielversprechender Fantasy Roman. Der Zweite Weltkrieg, ein geheimnisvolles Relikt tief im Herzen des Hürtgenwaldes vergraben, Soldaten, die spurlos verschwinden - doch leider ist die Geschichte beinahe so grau wie der Umschlag des Buches. Die Atmosphäre ist sticktig und trüb, was zum Roman passt. Doch leider ist der Balanceakt zwischen Spannungsaufbau und Enthüllungen nicht gelungen und ergießt sich wie eine zähe Masse, die sich durch das Buch zieht. Überraschungen gibt es nur wenige. Die meiseten Horroszenen sind vorherzusehen. Einblendungen in die Gegenwart fallen aus, was jedoch wünschenswert wäre, um den Verlauf parallel mitzuerleben. Ebenso hindern die zahlreichen Rechtschreibfehler den Leser glücklich zurück zu bleiben. Fazit: Es ist ein Roman, der sicherlich seine Anhänger findet, allerdings Erwartungen freisetzt, die nur teilweise erfüllt werden. Nichts für schwache Nerven – in jeglicher Hinsicht. Der Autor: Schattenkrieger ist Brian Morelands Debütroman, welcher bereits 2006 in Amerika veröffentlicht wurde. Für seinen Roman erhielt der Autor 2007 den Independent Publishers Award für den besten Horrorroman Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet Moreland als Filmproduzent und Motivationstrainer für angehende Schriftsteller.

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