Brian Morton

 3.4 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Das Leben der Florence Gordon, Begegnung am Abend und weiteren Büchern.
Brian Morton

Lebenslauf von Brian Morton

Brian Morton wurde 1955 in den USA geboren. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums am privaten Sarah Lawrence College machte er sich einen Namen als Journalist und begann anschließend, an der New York University und dem Bennington College zu lehren. Zusammen mit seiner Familie lebt er in New York. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, auch sein Roman "Das Leben der Florence Gordon", das in Deutschland im Februar 2016 erscheint, wurde von amerikanischen Kritikern hoch gelobt und war für den Kirkus Fiction Price nominiert.

Alle Bücher von Brian Morton

Das Leben der Florence Gordon

Das Leben der Florence Gordon

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Erschienen am 08.02.2016
Breakable You

Breakable You

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Erschienen am 01.10.2007
Starting Out in the Evening

Starting Out in the Evening

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Erschienen am 01.10.2007
Florence Gordon

Florence Gordon

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Erschienen am 01.09.2015
Asian Marine Biology

Asian Marine Biology

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Erschienen am 07.11.2012
Florence Gordon

Florence Gordon

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Erschienen am 23.09.2014

Neue Rezensionen zu Brian Morton

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Berrits avatar

Rezension zu "Das Leben der Florence Gordon" von Brian Morton

Mal was für Zwischendurch?
Berritvor einem Jahr

Florence, die Hauptfigur, ist Feministin und Schriftstellerin. New York ist ihr Zuhause, das merkt man wenn Sie die Wege in „ihrer Stadt“ zu Fuß geht, anstatt sich in ihrem Alter (75) ein Taxi zu nehmen. Die Geschichte beginnt damit, dass Florence dabei ist, ihre Memorieren zu schreiben. Leider kommt ihr hier der (für sie eindeutig ein) Störfaktor Familie dazwischen. Ihr Sohn Daniel samt Ehefrau Janine und Enkelin Emily haben sich angekündigt. Und Florence macht natürlich kein Geheimnis daraus, das ihr das ganz und gar nicht in den Kram passt.

In diesem Buch werden Florence Beziehungen zu den Menschen in ihrem Leben beleuchtet. Neben der Familie, gibt es hier noch Exmann Saul, ihre Freundinnen und ihr Verleger. Leider ist Florence nicht gerade ein Sympathieträger – sie „knallt“ jedem ihre Meinung um die Ohren und tut was sie will. Empathie zählt auch nicht gerade zu ihren Stärken. Auf der einen Seite ist Florence zu direkt und sagt alles, wie es ihr in den Kopf kommt – auf der anderen Seite haben ihr Sohn und seine Frau unter Kommunikationsproblemen zu leiden, die sich auch auf ihr Eheleben auswirkt.

Leider fand ich es sehr schwer, in die Geschichte „reinzukommen“. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, aber irgendwie passiert am Anfang nicht viel. Außerdem ist Florence, wie ich schon erwähnt habe, nicht die sympathischste Figur. Die anderen Charaktere  in dem Roman empfand ich als sehr anstrengend, da jeder absolut unterschiedliche Eigenschaften hat. Hinzu kommt, dass ich das Gefühl hatte das viele Geschichten angerissen wurden, aber ein Abschluss einfach ganz weggelassen wurde. Für mich persönlich wäre beispielsweise noch Interessant gewesen, wie Florence so geworden ist, wie sie in dem Buch dargestellt wird. Irgendwann „plätscherte“ die Geschichte nur noch vor sich hin und das Ende konnte mich leider auch nicht wirklich überzeugen. Schade! Herr Morton kann definitiv gut schreiben, nur der Inhalt der Geschichte konnte mich nicht überzeugen.

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Rezension zu "Das Leben der Florence Gordon" von Brian Morton

Ein sehr lesenswerter Roman mit viel Herz und großartigen Charakteren.
Molaudyvor 2 Jahren

Zitat

"Stimmt. Aber entscheidend ist doch, dass Oma jetzt eine Literaturgöttin ist. Und du weißt, was das bedeutet, oder, Oma? Es heißt, dass du anfangen musst zu twittern. "
Seite 86 | Zeile 27 - 30



Meine Meinung

Dieser Roman war in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung. Es ist eine wunderbare Familiengeschichte - und damit meine ich nicht eine Geschichte, die jeder in der Familie egal welchen Alters lesen kann, sondern eine gelunge Geschichte, die sich um eine Familie dreht!
Florence Gordon möchte eigentlich nur ihre Ruhe und sich nicht mit Überraschungen oder gar ihrer kürzlich hergezogenen Familie abgeben. Ganz besonders nicht mit der Enkelin, die aus einer Generation stammt, deren Existenz - so könnte man es zumindest glauben - an ein Smartphone geknüpft ist. Zu allem wird eines ihrer Bücher plötzlich hoch angepriesen und viel neue Arbeit erwartet Florence, die mit ihrer ganz speziellen Art damit umgeht.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Selbstverständlich von Florence Gordon, aber auch von ihrer Enkelin, ihrem Sohn und dessen Frau. Das erlaubt dem Leser das Gesamtgeschehen optimal nachvollziehen zu können. Einen Höhepunkt konnte ich in der Geschichte nicht zwingend bestimmen, aber das macht das Buch umso realistischer. Schließlich ist unser Leben auch kein Theaterstück, dass allein dem Zweck der Unterhaltung dient. Es gab viele interessante Handlungen über die ganze Geschichte verteilt, während denen ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Die Charaktere waren nicht nur gut geschrieben, sondern hatten wahrhaftig leben in sich. Eine Geschichte kann noch so grandios sein, wenn sie auf schwachen Charakteren basiert, bringt es nichts. Deswegen bin ich jedes Mal umso glücklicher, wenn ich auf wirklich tolle Charakterdesigns stoße. Ein großes Lob an den Autor an dieser Stelle!
Das Buch hat mir besonders aus dem Grund gefallen, weil es sehr der Realität entspricht. Es gibt nicht auf jede Frage eine Antwort und nicht auf jedes Problem eine kluge Lösung. Das Leben ist nicht perfekt, keine Familie ist perfekt und auch die Menschen sind bei weitem nicht perfekt. Auch wenn mich ungelöste Probleme, offene Enden und jeglich derartige Dinge als Nervenbündel zurück lassen, passt es einfach zu dieser Geschichte.

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glitterregens avatar

Rezension zu "Das Leben der Florence Gordon" von Brian Morton

Nettes Buch für zwischendurch
glitterregenvor 3 Jahren

Vorab: Ich werde hier keinen Klappentext einblenden, mich persönlich stört das bei Rezis immer - ich meine, wenn man eine Rezi über ein Buch lesen will, weiss man ja, worum es in dem Buch geht?? :D Also zum Buch: Sehr gut gefallen haben mir die kurzen Abschnitte, wirklich sehr praktisch wenn man auch mal nur für 10min lesen kann/will! (z.B im Zug usw.) Ich fand das Buch aber an sich eher mittelmässig, nichts was mich wirklich mitgerissen hat, leider. Man muss sich erst mal an die etwas speziellen Persönlichkeit der Florence Gordon gewöhnen, und wenn man das geschafft hat, passiert eigentlich auch nicht sehr viel spannendes. Trotzdem natürlich vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar, gerne wieder! Jedoch dann einfach ein etwas besseres Buch...

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Gespräche aus der Community

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Stark, stolz, aber leider unausstehlich? Geballte Frauenpower aus Manhattan!

New York in den späten 60ern: Hippies, Flowerpower, Rock & Roll, Frauenbewegung - und mittendrin Florence Gordon: Feministin, Intellektuelle und Aktivistin. Doch mittlerweile ist das Ganze schon ein paar Jahrzehnte her, nur Florence ist genauso umtriebig wie damals. Auch mit über 70 führt sie noch ihren selbstbestimmten (und manchmal sehr eigenwilligen) Lebenstil, was manche ihrer Freundinnen schon des Öfteren zur Weißglut getrieben hat. Auch wenn Florence zu ihrem Alter steht, als alte Oma sieht und fühlt sie sich noch lange nicht. Und dementsprechend passt es ihr so gar nicht in den Kram, als plötzlich ihre Schwiegertochter samt Enkelin vor der Tür ihres New Yorker Apartments stehen...

>> Mehr Eindrücke in der Leseprobe...

Brian Morton nimmt uns in seinem neuen Roman "Das Leben der Florence Gordon" mit in die Hochhausschluchten Manhattans. Mit einem Augenzwinkern und doch auf berührende Weise erzählt er von starken Frauen, Einzelgängern und wie wichtig es sein kann, sich auch auf den Zusammenhalt der eigenen Familie verlassen zu können. Ein ebenso kluger wie unterhaltsamer und humorvoller Roman über eine Familie und ihre eigenwillige Matriarchin, die gar keine sein will – mit Charakteren, die so lebendig sind, als liefe man ihnen in New York an der nächsten Straßenecke über den Weg.

Mehr über den Autor
Brian Morton wurde 1955 in den USA geboren. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums am privaten Sarah Lawrence College machte er sich einen Namen als Journalist und begann anschließend, an der New York University und dem Bennington College zu lehren. Zusammen mit seiner Familie lebt er in New York.

>> Hier gehts zum Twitter-Kanal des Autors

Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Das Leben der Florence Gordon" von Brian Morton. Habt ihr Lust, gemeinsam mit uns mehr über die wunderbar skurrilen Eigenarten von Florence zu erfahren? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und antwortet bis zum 24.02. auf diese Frage:

Einzelgänger oder Familienmensch - welcher Kategorie würdet ihr euch selbst zuordnen und warum?

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* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Brian Morton wurde am 08. Juli 1955 in Teaneck, New Jersey (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Brian Morton im Netz:

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auf 13 Wunschlisten

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