Brian Morton Das Leben der Florence Gordon

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Inhaltsangabe zu „Das Leben der Florence Gordon“ von Brian Morton

Drei eigenwillige Frauen aus drei Generationen: Florence Gordon, New Yorker Intellektuelle und seit Jahrzehnten glühende Feministin, ist unverblümt, eitel, stolz – und eine ziemliche Kratzbürste, die fünfundsiebzig Jahre lang so gelebt hat, wie es ihr gefiel. Sie braucht keine Gesellschaft, die sie ohnehin nur von der Arbeit abhalten würde, und als nun ihr Sohn Dan mit seiner Frau Janine und der halbwüchsigen Tochter Emily nach New York kommt, passt ihr das gar nicht. Emily hingegen sucht die Nähe zu Florence, gerade jetzt, wo sie sich von ihrem Freund getrennt hat – und nun auch noch die Ehe ihrer Eltern ins Wanken gerät. Ganz wie ihre Großmutter ist sie beharrlich und kämpferisch. Das gefällt Florence, und vielleicht kann sie Emily an sich heranlassen, eigentlich könnte sie ein wenig Hilfe auch gut gebrauchen – wenn da nur nicht ihr Stolz wäre …
Ein ebenso kluger wie unterhaltsamer und humorvoller Roman über eine Familie und ihre eigenwillige Matriarchin, die gar keine sein will – mit Charakteren, die so lebendig sind, als liefe man ihnen in New York an der nächsten Straßenecke über den Weg.

Ein sehr lesenswerter Roman mit viel Herz und großartigen Charakteren.

— Molaudy

Sehr lesenswert!

— jasmin_und_so

nett für zwischendurch, aber nichts was man unbedingt gelesen haben muss.

— glitterregen

Um eine eigenwillige Matriarchin und ihre Familie geht es in diesem Roman, der mich nicht völlig begeistert hat.

— Speckelfe

Spannendes und interessantes Buch. Es regt zum Nachdenken über Familie und Vertrauen an. Leider mit offenem Ende.

— Limarie

Viel Tempo, toller Stil, leider bleiben die Charaktere entweder unsympathisch oder blass schade

— ichundelaine

Ein geistreicher Roman, der vieles unausgesprochen lässt!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

„Florence ließ nie zu, dass man sich entspannte“ - genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen des Buches.

— Bettina243

Gutes Buch für zwischendurch, lässt aber leider zu viele Fragen offen.

— Lisa__Lucy

ganz ok für zwischendurch, jedoch nicht das, was ich erwartet habe.

— anina21

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  • Mal was für Zwischendurch?

    Das Leben der Florence Gordon

    Berrit

    29. August 2017 um 14:22

    Florence, die Hauptfigur, ist Feministin und Schriftstellerin. New York ist ihr Zuhause, das merkt man wenn Sie die Wege in „ihrer Stadt“ zu Fuß geht, anstatt sich in ihrem Alter (75) ein Taxi zu nehmen. Die Geschichte beginnt damit, dass Florence dabei ist, ihre Memorieren zu schreiben. Leider kommt ihr hier der (für sie eindeutig ein) Störfaktor Familie dazwischen. Ihr Sohn Daniel samt Ehefrau Janine und Enkelin Emily haben sich angekündigt. Und Florence macht natürlich kein Geheimnis daraus, das ihr das ganz und gar nicht in den Kram passt. In diesem Buch werden Florence Beziehungen zu den Menschen in ihrem Leben beleuchtet. Neben der Familie, gibt es hier noch Exmann Saul, ihre Freundinnen und ihr Verleger. Leider ist Florence nicht gerade ein Sympathieträger – sie „knallt“ jedem ihre Meinung um die Ohren und tut was sie will. Empathie zählt auch nicht gerade zu ihren Stärken. Auf der einen Seite ist Florence zu direkt und sagt alles, wie es ihr in den Kopf kommt – auf der anderen Seite haben ihr Sohn und seine Frau unter Kommunikationsproblemen zu leiden, die sich auch auf ihr Eheleben auswirkt. Leider fand ich es sehr schwer, in die Geschichte „reinzukommen“. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, aber irgendwie passiert am Anfang nicht viel. Außerdem ist Florence, wie ich schon erwähnt habe, nicht die sympathischste Figur. Die anderen Charaktere  in dem Roman empfand ich als sehr anstrengend, da jeder absolut unterschiedliche Eigenschaften hat. Hinzu kommt, dass ich das Gefühl hatte das viele Geschichten angerissen wurden, aber ein Abschluss einfach ganz weggelassen wurde. Für mich persönlich wäre beispielsweise noch Interessant gewesen, wie Florence so geworden ist, wie sie in dem Buch dargestellt wird. Irgendwann „plätscherte“ die Geschichte nur noch vor sich hin und das Ende konnte mich leider auch nicht wirklich überzeugen. Schade! Herr Morton kann definitiv gut schreiben, nur der Inhalt der Geschichte konnte mich nicht überzeugen.

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  • Ein sehr lesenswerter Roman mit viel Herz und großartigen Charakteren.

    Das Leben der Florence Gordon

    Molaudy

    04. November 2016 um 13:37

    Zitat "Stimmt. Aber entscheidend ist doch, dass Oma jetzt eine Literaturgöttin ist. Und du weißt, was das bedeutet, oder, Oma? Es heißt, dass du anfangen musst zu twittern. " Seite 86 | Zeile 27 - 30 Meine Meinung Dieser Roman war in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung. Es ist eine wunderbare Familiengeschichte - und damit meine ich nicht eine Geschichte, die jeder in der Familie egal welchen Alters lesen kann, sondern eine gelunge Geschichte, die sich um eine Familie dreht! Florence Gordon möchte eigentlich nur ihre Ruhe und sich nicht mit Überraschungen oder gar ihrer kürzlich hergezogenen Familie abgeben. Ganz besonders nicht mit der Enkelin, die aus einer Generation stammt, deren Existenz - so könnte man es zumindest glauben - an ein Smartphone geknüpft ist. Zu allem wird eines ihrer Bücher plötzlich hoch angepriesen und viel neue Arbeit erwartet Florence, die mit ihrer ganz speziellen Art damit umgeht. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Selbstverständlich von Florence Gordon, aber auch von ihrer Enkelin, ihrem Sohn und dessen Frau. Das erlaubt dem Leser das Gesamtgeschehen optimal nachvollziehen zu können. Einen Höhepunkt konnte ich in der Geschichte nicht zwingend bestimmen, aber das macht das Buch umso realistischer. Schließlich ist unser Leben auch kein Theaterstück, dass allein dem Zweck der Unterhaltung dient. Es gab viele interessante Handlungen über die ganze Geschichte verteilt, während denen ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Charaktere waren nicht nur gut geschrieben, sondern hatten wahrhaftig leben in sich. Eine Geschichte kann noch so grandios sein, wenn sie auf schwachen Charakteren basiert, bringt es nichts. Deswegen bin ich jedes Mal umso glücklicher, wenn ich auf wirklich tolle Charakterdesigns stoße. Ein großes Lob an den Autor an dieser Stelle! Das Buch hat mir besonders aus dem Grund gefallen, weil es sehr der Realität entspricht. Es gibt nicht auf jede Frage eine Antwort und nicht auf jedes Problem eine kluge Lösung. Das Leben ist nicht perfekt, keine Familie ist perfekt und auch die Menschen sind bei weitem nicht perfekt. Auch wenn mich ungelöste Probleme, offene Enden und jeglich derartige Dinge als Nervenbündel zurück lassen, passt es einfach zu dieser Geschichte.

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  • Leserunde zu "Das Leben der Florence Gordon" von Brian Morton

    Das Leben der Florence Gordon

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Stark, stolz, aber leider unausstehlich? Geballte Frauenpower aus Manhattan! New York in den späten 60ern: Hippies, Flowerpower, Rock & Roll, Frauenbewegung - und mittendrin Florence Gordon: Feministin, Intellektuelle und Aktivistin. Doch mittlerweile ist das Ganze schon ein paar Jahrzehnte her, nur Florence ist genauso umtriebig wie damals. Auch mit über 70 führt sie noch ihren selbstbestimmten (und manchmal sehr eigenwilligen) Lebenstil, was manche ihrer Freundinnen schon des Öfteren zur Weißglut getrieben hat. Auch wenn Florence zu ihrem Alter steht, als alte Oma sieht und fühlt sie sich noch lange nicht. Und dementsprechend passt es ihr so gar nicht in den Kram, als plötzlich ihre Schwiegertochter samt Enkelin vor der Tür ihres New Yorker Apartments stehen... >> Mehr Eindrücke in der Leseprobe... Brian Morton nimmt uns in seinem neuen Roman "Das Leben der Florence Gordon" mit in die Hochhausschluchten Manhattans. Mit einem Augenzwinkern und doch auf berührende Weise erzählt er von starken Frauen, Einzelgängern und wie wichtig es sein kann, sich auch auf den Zusammenhalt der eigenen Familie verlassen zu können. Ein ebenso kluger wie unterhaltsamer und humorvoller Roman über eine Familie und ihre eigenwillige Matriarchin, die gar keine sein will – mit Charakteren, die so lebendig sind, als liefe man ihnen in New York an der nächsten Straßenecke über den Weg. Mehr über den Autor Brian Morton wurde 1955 in den USA geboren. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums am privaten Sarah Lawrence College machte er sich einen Namen als Journalist und begann anschließend, an der New York University und dem Bennington College zu lehren. Zusammen mit seiner Familie lebt er in New York. >> Hier gehts zum Twitter-Kanal des Autors Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Das Leben der Florence Gordon" von Brian Morton. Habt ihr Lust, gemeinsam mit uns mehr über die wunderbar skurrilen Eigenarten von Florence zu erfahren? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und antwortet bis zum 24.02. auf diese Frage: Einzelgänger oder Familienmensch - welcher Kategorie würdet ihr euch selbst zuordnen und warum? Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 448
  • Nettes Buch für zwischendurch

    Das Leben der Florence Gordon

    glitterregen

    03. April 2016 um 20:57

    Vorab: Ich werde hier keinen Klappentext einblenden, mich persönlich stört das bei Rezis immer - ich meine, wenn man eine Rezi über ein Buch lesen will, weiss man ja, worum es in dem Buch geht?? :D Also zum Buch: Sehr gut gefallen haben mir die kurzen Abschnitte, wirklich sehr praktisch wenn man auch mal nur für 10min lesen kann/will! (z.B im Zug usw.) Ich fand das Buch aber an sich eher mittelmässig, nichts was mich wirklich mitgerissen hat, leider. Man muss sich erst mal an die etwas speziellen Persönlichkeit der Florence Gordon gewöhnen, und wenn man das geschafft hat, passiert eigentlich auch nicht sehr viel spannendes. Trotzdem natürlich vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar, gerne wieder! Jedoch dann einfach ein etwas besseres Buch...

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  • Eine Matriarchin und ihre Familie

    Das Leben der Florence Gordon

    Speckelfe

    28. March 2016 um 23:38

    In diesem Roman von Brian Morton geht es um die 75jährige New Yorkerin Florence Gordon und ihre Familie, bestehend aus ihrem Sohn Daniel, seiner Frau Janine, der Enkelin Emily und ihrem Enkelsohn.Florence ist eine Feministin der ersten Stunde, Intellektuelle und nicht wirklich an anderen Menschen und deren Gesellschaft interessiert ... und da bildet auch ihre Familie keine Ausnahme. Als ihr Sohn, seine Frau und die Enkelin nach New York kommen, ist Florence davon nicht begeistert und zeigt das teilweise auch deutlich. Sie möchste einfach nur ihre Memoiren schreiben und das ungestört. Ihre Schwiegertochter Janine Verehrt sie fast wie ein Groupie, ihr Sohn Daniel erscheint eher farblos und "schwach", lediglich die Enkelin Emily vertritt auch gegenüber Florence ihre eigene Meinung und hinterfragt Florence' Verhalten.Jedes der Familienmitglieder hat eigene Probleme, die es zu bewältigen gilt ... nur leider wird darüber innerhalb der Familie nicht gesprochen.Das Buch mit einem gelungenen Cover lässt sich leicht und flüssig lesen, entwickelt an manchen Stellen auch sowas wie einen kleinen Spannungsbogen. Insgesamt hat es mich aber nicht vollständig überzeugt. Vor allem das Ende lässt meiner Meinung nach zu viele Fragen offen und beendet die Geschichte zu abrupt. Die einzelnen Charaktere werden gut beschrieben und ich hatte gleich ein Bild der Personen vor mir, irgendwie bleibt aber jede Person eher für sich, ebenso auch die einzelnen Handlungsstränge.

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  • Eine bewundernswerte Frau, die aneckt, aber sich selbst treu bleibt.

    Das Leben der Florence Gordon

    Edelstella

    Ein Cover, wunderschön mit strahlendblauen Himmel, einigen Wolken und einem roten Empire-Statebuilding, das alles überragt. Eine kraftvolle Farbe, ein Wahrzeichen setzt sich von allen anderen in der Skyline dieser großen Stadt ab, wahrscheinlich ein Symbol für die großartige, nicht zu bezwingende Florence Gordon. „Sie war also eine starke, stolze, geistig unabhängige Frau, die ihr Alter akzeptierte und doch im Grunde jung geblieben war.“ Das gefällt mir an der 75 jährigen Florence und da sie gerade „endlich, endlich, endlich“ allein war und schreiben wollte, kann ich ihre Reaktion auf der Überraschungsparty von Freunden und Verwandten, zu der sie mit einer fadenscheinigen Ausrede gerufen wurde, durchaus verstehen. Sie hatte gerade das Gefühl ein Tor in ihre Vergangenheit aufgestoßen zu haben, als sie unterbrochen wurde. Sie hat ihre Gäste begrüßt und hat Ihnen gedankt und sie hat sich verabschiedet, um an ihren Schreibtisch zurückzukehren. Was für eine Frau! Hier hat mich Brian Morton an der Angel. Ich verschlinge dieses Buch. Florence ist mir nah und obwohl sie exentrisch und schwierig und ehrlich und direkt ist, kann ich sie begleiten und ich bewundere sie. Der Autor hat die besondere Fähigkeit zwischen den Zeilen kleine Besonderheiten aufzuzeigen, die mich Florence immer wieder verstehen lassen. Kleine Andeutungen weisen uns auf das Große hin. Die Angehörigen von Florence, ihr Sohn Daniel und seine Frau Janine, kommunizieren auf unterschiedliche Weise distanziert mit ihr, nur die Enkelin Emily scheint aus ähnlichem Holz geschnitzt zu sein. Eine Oma ist Florence nicht, möchte es auch gar nicht sein. …..und wenn man ihr gut zuhört und beobachtet wie Emily, hat sie sehr viel zu bieten. Ich bin begeistert, hier geht es um die Emanzipation, aber nicht nur als Frau, sondern aus allen Rollenklischees. Hier geht es um Lebensentwürfe und Änderungen, um Liebe und Freundschaft, um die Wahrheit, um das ganz sensible Betrachten unserer Mitmenschen und um das immer wieder neue Entdecken ihrer Stärken und Schwächen. Hier geht es um Verzeihen und das Aushalten, es nicht immer allen recht zu machen und hier geht es um das daran wachsen. Ich finde dieses Buch großartig und Brian Morton, der als Mann eine Frau vorgestellt hat, die mit allen Facetten polarisiert und mich als Leserin atemlos bis zum letzten Satz treibt und selbst dann komme ich nicht zur Ruhe, ich lese die Geschichte ein 2. Mal. Ich finde immer neue Details und es wird mich noch eine Weile beschäftigen und einiges wird immer wieder nachwirken. Ein grandioses Buch, das eine Frau darstellt, die eine außerordentliche Stärke besitzt : sich selbst treu zu bleiben! Danke Brian Morton!

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    • 4
  • Florence Gordon lebt, wie es ihr gefällt...

    Das Leben der Florence Gordon

    ichundelaine

    21. March 2016 um 21:53

    Florence Gordon, 75 Jahre, waschechte New Yorkerin, semi-berühmte Schriftstellerin und glühende Verfechterin der Frauenrechte lebt, wie es ihr gefällt und wenn ihr etwas nicht passt, lässt sie es ihr Gegenüber auch sehr schnell wissen. Sie ist eine Kratzbürste wie aus dem Bilderbuch und es lässt sie nicht gerade Luftsprünge machen, als ihr Sohn Daniel mit Frau und Kind (die Studentin Emily) in ihre Stadt ziehen und ihre Aufmerksamkeit fordern. Es ist besonders ihr herablassender Umgang mit ihrer Schwiegertochter, der auf mich sehr verstörend gewirkt hat, ferner scheint sie ihre Enkelin zwar zu tolerieren, geizt aber stark mit Anerkennung, Lob und menschlicher Wärme, die man eigentlich von einer Großmutter erwarten könnte. Somit wurde ich mit er Hauptperson des Buches schon mal nicht warm, egal wie viel sie für Frauenrechte getan und wie viel Demos sie besucht hat, für mich blieb sie eine unsympathische Figur. Leider ging es mir mit den meisten Charakteren in diesem Buch so. Weder zu Daniel noch zu seiner Frau Janine fand ich einen Zugang, weshalb mich weder ihre ehelichen Wortgefechte (die auch sehr stark konstruiert wirkten) noch ihre Eheprobleme interessierten. Einzig Emily war mir eine Zeit lang nicht so fremd wie alle anderen Figuren obwohl ich ihre Entscheidungen dann auch nicht wirklich nachvollziehen konnte. Brian Morton macht es einem nicht einfach, hinter die Fassade seiner Charaktere zu steigen; dies ist auch einer der starken Kritikpunkte an diesem Buch.Ferner gibt es keine wirkliche Story. Das ganze liest sich relativ flott runter wie eine Folge von Sex and the City, man bekommt hier nur eine Momentaufnahme vom Leben der Personen präsentiert und das Ende kommt abrupt und für mich mit wenig Überraschungen. Für einige mag dieses Ende zu offen sein, ich fand es, dem Stil des Buches allerdings angemessen. Außerdem wollte ich nicht noch 50 weitere Seiten Janines schizophrenen Gedankengängen in denen sie ihren Liebhaber mit ihrem Mann vergleicht, oder wie Florence ihre Enkelin schikaniert, lesen.Eventuell sieht Brian Morton es als Fabel für die wachsende Entfremdung zwischen den Menschen, wo jeder sich hinter einer Fassade versteckt, Probleme nicht mehr offen angesprochen werden und die Ironie alles ummantelt, in dem Fall ist der Klappentext aber einfach nur irreführend.Fazit: ein hübsches Cover, das leider nicht das hält, was es verspricht. 

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  • wie man leben soll

    Das Leben der Florence Gordon

    miro76

    20. March 2016 um 11:09

    Florence Gordon ist fünfundsiebzig und schreibt an ihren Memoiren. Sie ist eine Feministin, die regelmäßig zu den verschiedensten Themen veröffentlicht hat und auf ein ausgefülltes Leben zurückblicken kann. „Sie war in den Sechzigern eine junge Frau gewesen, und wenn man damals jung gewesen ist – ‚Glück hieß in jener Frühzeit leben schon, doch jung sein, war der Himmel selbst‘ -, wird man in gewissem Sinne niemals alt. Man hat erlebt, wie die Beatles nach Amerika kamen, hat die Entdeckung des Sex und die Geburt der Befreiungsbewegung miterlebt, und selbst wenn man später als garstige Alte endet, die bei alldem Stolz auf ihre aktivistische Vergangenheit nur noch in Ruhe lesen, schreiben, denken will – selbst wenn man so endet, bleibt immer ein Teil der Seele grün.“                  (S. 9) Florence Gordon ist ein Unikat. Sie ist eine völlig selbstbestimmte, freigeistige Frau, die sich wenig um Konventionen schert. Der Umgang mit ihr ist nicht immer einfach. Will man mit ihr befreundet sein, muss man einiges einstecken können. Ihr Sohn, ein Polizist, ist ihr eher eine Enttäuschung, weil er keine akademische oder intellektuelle Laufbahn eingeschlagen hat. Aber ihre Enkelin hat Potential und wie es der Zufall will, verbringt Florence einige Zeit mit ihrer Enkelin Emily, die ihr für ein paar Wochen assistiert, als Florence zu unerwartetem Ruhm und Berühmtheit  kommt. „Sich mit Florence zu unterhalten war immer unerfreulich. Bemerkenswert nur, dass es jedes Mal anders unerfreulich war. Vielleicht sollte sie das Florence hoch anrechnen. Sie überraschte einen immer wieder.“                       (S. 14) Das Verhältnis zwischen Großmutter und Enkelin entwickelt sich zu gegenseitigen Respekt und Anerkennung, aber wirklich nahe kommen sich die beiden nicht. Das lässt Florence nicht zu. Emily bietet ihr zwar die Stirn, was Florence respektvoll anerkennt, öffnet sich aber trotzdem ihrer Familie gegenüber nicht. „Manchmal bekam Emily das Gefühl, sie verbrächte den Sommer mit einem Forschungsprojekt zu der Frage, was es bedeutete, ein Mensch zu sein oder welche Art Mensch man sein sollte.“          (S. 163) Und genau um diese Frage dreht sich der ganze Roman. Nicht nur Florence Leben wirft diese Frage auf, auch das Leben von ihrem Sohn, ihrer Schwiegertochter und ihrer Enkelin Emily. Alle sind mit ihren speziellen Problemen beschäftigt und stehen an einem Scheitelpunkt ihres Lebens. Wie sie sich schließlich entscheiden, lässt uns der Autor nur erahnen. Dadurch sind wir gefordert, uns selbst Gedanken zu machen, was wir für gut und richtig halten, oder ob wir selbst den Mut zu gewissen Entscheidungen hätten. Ich hätte mir ja einen Roman über das Leben der Florence erwartet. Das heißt, ich hätte mir etwas mehr Zeitgeschichte erwartet. Einige Einblicke in die spannende Zeit der Hippiebewegung, des Aufkommens des Feminismus und der Befreiungsbewegung. Darauf wird eigentlich nicht wirklich eingegangen. Es wird nur angedeutet, dass Florence überall dabei war und kein Blatt vor den Mund nahm. Dennoch bin ich nicht enttäuscht von diesem Roman, denn diese Geschichte über eine recht ungewöhnliche Familie hat absolut ihren Reiz! Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich gerne Gedanken machen über das Leben im Allgemeinen und darüber, welches Leben man führen möchte.

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  • Über das (Seelen-) Leben einer Feministin!

    Das Leben der Florence Gordon

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2016 um 18:41

    Florence Gordon ist 75 Jahre alt und Zeit ihres Lebens eine große Feministin gewesen. Nun nach unzähligen Essays und Artikeln erntet sie endlich die Lorbeeren - sie darf auf einer Lesereise ihr neues und gefeiertes Buch vorstellen. In dieser Zeit taucht ausgerechnet ihr Sohn Daniel mit Frau Janine und Tochter Emily in New York auf. Das ist ihr so gar nicht recht, denn von ihrer Familie hält sie, die geistreiche und unabhängige Autorin nicht besonders viel. Doch sie muss sich wohl oder übel mit ihnen auseinander setzen und auch wenn sie es nicht will, so kratzt ihre Enkelin ganz allmählich an ihrer harten Schale..... Dieser Roman schildert sehr geistreich das vergangene Leben einer großen Feministin, gleichzeitig erhält man einen Eindruck von Florence' gegenwärtigem Innenleben und von den Problemen Daniels, Janines und Emilys. Doch niemand spricht offen, über das, was ihn tatsächlich umtreibt - das ist ja gar nicht so unrealistisch, wenn man viele Familien heuzutage wirklich beleuchtet. Florence wird als eine harte, unnahbare Frau gezeichnet, die für ihre Karriere lebt und unnachgiebig zu ihren Mitmenschen ist. Ihre schonungslose Ehrlichkeit ist gleichzeitig boshaft und amüsant. Doch es wird bald klar, dass sie sich so verhält, um nicht jeden all zu schnell hinter ihre Fassade blicken zu lassen. Die Einzige, die einen Blick erhaschen könnte, ist womöglich Emily. Das Buch liest sich sehr flüssig, da es vieles zu erzählen gibt. Das Ende kommt allzu schnell und bevor man es so richtig begreift, klappt man das Buch zu und hätte doch gern noch so viel mehr erfahren.....

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  • Toller Schreibstil, zu schrullige Hauptperson

    Das Leben der Florence Gordon

    Bettina243

    19. March 2016 um 17:48

    Eine meiner besten Freundinnen heißt Florence, daher dachte ich, es könnte eine lustige Geschichte sein. (Meine Freundin ist ebenfalls extrem witzig, da haben bei mir wohl einige Synapsen falsch geschaltet.) Dann habe ich gelesen, dass das Buch von einer 75jährigen handelt und habe mich auf eine skurrile Geschichte gefreut. Positiv skurril. Wurde es dann leider nicht. Das Besondere am Buch: Der Schreibstil von Brian Morton hat mir sehr gut gefallen. Der Audio beobachtet genau und es gelingt ihm, ein lebendiges Bild einer schrulligen Intellektuellen mitsamt ihrer Familie zu zeichnen. Die Kapitel sind kurz, das lässt das Buch sehr abwechslungsreich erscheinen. Man lernt die Perspektiven der Charaktere kennen und wird immer wieder von deren Gedanken überrascht. Content is king - der Inhalt: Das Buch beginnt mit der Überraschungsparty zu Florence 75. Geburtstag. Alle ihre Freunde und ihre ganze Familie sind gekommen, um ihr eine Freude zu machen. Und was macht Florence? Sie geht nach ca. 20 Minuten, um an ihren Memoiren zu schreiben. Sie hasst Überraschungsparties. Bestes Beispiel für den Charakter der Hauptdarstellerin, die als Verfasserin feministischer Streitschriften zu spätem Rum bekommt. Aber dem rum gegenüber ist sie natürlich misstrauisch. Ähnlich misstrauisch wie gegenüber der Familie ihres Sohnes, die nach New York gezogen ist. Lediglich zu ihrer Enkelin Emily scheint Florence nach und nach eine Beziehung aufzubauen. Anything about – die Hauptperson: Der Titel verrät es: Der Roman handelt von Florence Gordon, Schriftstellerin, die mit 75 Jahren nochmals überraschend zu Ruhm gelangt. Der Leser erfährt einiges über ihr Leben, insbesondere ihre Beziehungen zu ihrer Familie. Da ist ihr Sohn Daniel, den Florence für einen Versager hält. Ihre Schwiegertochter Janine ist in Florence Augen eine Kriecherin, lediglich von ihrer Enkelin Emily scheint Florence etwas zu halten. Dann gibt es noch Saul, den Ex-Mann, der (Überraschung) von Florence ebenfalls für einen Looser gehalten wird, für den sie aber noch eine gewisse Zärtlichkeit empfindet. Florence ist mir nicht ans Herz gewachsen. Muss ich die Hauptfigur mögen? Sicher nicht. Aber sie soll auch nicht unsympathisch sein und sich wie ein Kotzbrocken verhalten. Wann solltest du das Buch lesen? Wenn du in deinem Leben bisher zuviel nette, alte Menschen getroffen hast. Florence ist anders, versprochen. Meine Meinung / Wie viele Sterne vergebe ich? Insgesamt vergebe ich 3 Sterne. Der Schreibstil hat es für mich rausgerissen. „Florence ließ nie zu, dass man sich entspannte“ - genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen des Buches. Ich musste immer wieder höllisch aufpassen, um nichts zu verpassen, wenn auch nicht viel passierte. Das Buch hat zwar immer wieder überrascht und hatte wirklich einige glänzende Dialoge, aber ich wurde einfach nicht wirklich warm damit.

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  • Das Leben der Florence Gordon

    Das Leben der Florence Gordon

    Lisa__Lucy

    19. March 2016 um 15:09

    KlappentextDrei eigenwillige Frauen aus drei Generationen: Florence Gordon, New Yorker Intellektuelle und seit Jahrzehnten glühende Feministin, ist unverblümt, eitel, stolz – und eine ziemliche Kratzbürste, die fünfundsiebzig Jahre lang so gelebt hat, wie es ihr gefiel. Sie braucht keine Gesellschaft, die sie ohnehin nur von der Arbeit abhalten würde, und als nun ihr Sohn Dan mit seiner Frau Janine und der halbwüchsigen Tochter Emily nach New York kommt, passt ihr das gar nicht. Emily hingegen sucht die Nähe zu Florence, gerade jetzt, wo sie sich von ihrem Freund getrennt hat – und nun auch noch die Ehe ihrer Eltern ins Wanken gerät. Ganz wie ihre Großmutter ist sie beharrlich und kämpferisch. Das gefällt Florence, und vielleicht kann sie Emily an sich heranlassen, eigentlich könnte sie ein wenig Hilfe auch gut gebrauchen – wenn da nur nicht ihr Stolz wäre …Ich finde das Buch ist super was für zwischendurch, wenn man mal nicht so was Anspruch volles lesen will. Das Buch war an manchen stellen etwas lamig, aber nicht schlecht es war leicht zu lesen und der Schreibstil war flüssig geschrieben. Wie gesagt ein gutes Buch für zwischendurch aber auch nichts besonderes, das Ende kam etwas zu schnell und lies viele Fragen offen.

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  • Das Leben der Florence Gordon

    Das Leben der Florence Gordon

    anina21

    16. March 2016 um 11:41

    Drei eigenwillige Frauen aus drei Generationen: Florence Gordon, New Yorker Intellektuelle und seit Jahrzehnten glühende Feministin, ist unverblümt, eitel, stolz – und eine ziemliche Kratzbürste, die fünfundsiebzig Jahre lang so gelebt hat, wie es ihr gefiel. Sie braucht keine Gesellschaft, die sie ohnehin nur von der Arbeit abhalten würde, und als nun ihr Sohn Dan mit seiner Frau Janine und der halbwüchsigen Tochter Emily nach New York kommt, passt ihr das gar nicht. Emily hingegen sucht die Nähe zu Florence, gerade jetzt, wo sie sich von ihrem Freund getrennt hat – und nun auch noch die Ehe ihrer Eltern ins Wanken gerät. Ganz wie ihre Großmutter ist sie beharrlich und kämpferisch. Das gefällt Florence, und vielleicht kann sie Emily an sich heranlassen, eigentlich könnte sie ein wenig Hilfe auch gut gebrauchen – wenn da nur nicht ihr Stolz wäre …

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  • nett für zwischendurch - aber ohne viel Inhalt

    Das Leben der Florence Gordon

    sabine3010

    15. March 2016 um 16:05

    Zuerst kurz zum Inhalt: Das Buch handelt von Florence, einer 75-jährigen Feministin aus New York. In diesem Buch wird die Art von Florence und ihre Beziehungen zu ihrem Ex-Mann, zu Freundinnen und zu ihrer Familie thematisiert. Florence ist eine erfolgreiche Frau, die gerne ihre direkte Meinung sagt, ohne sich darüber Gedanken zu machen, was der Gegenüber dazu denkt bzw. ob die Worte vielleicht verletzend sind. Auch die anderen Hauptfiguren, Emily die Enkelin, Daniel ihr Sohn und seine Ehefrau Janine, und ihre Eheprobleme werden in dem Buch näher betrachtet. Besonders die Beziehung zwischen Emily und Florence wird in dem Buch näher betrachtet und entwickelt sich weiter. Meine Meinung: Das Buch ist ganz interessant – einmal eine andere Art von Roman. Der Einstieg in das Buch war aber für mich etwas schleppend und uninteressant. Die ersten 80 Seiten empfand ich als langweilig. Ab ungefähr der Hälfte des Buches wird es aber richtig interessant und man ist gespannt darauf zu erfahren, wie sich die Hauptfiguren und ihre Beziehungen zueinander weiterentwickeln. Kommunikationsprobleme zwischen allen beteiligten ziehen sich durch das Buch – ich glaube, da kann sich jeder Leser etwas für sein eigenes Leben mitnehmen und es versuchen besser zu machen. Florence selber ist mir persönlich sehr unsympathisch und viel zu direkt. Man kann direkt sein, aber man sollte auch auf die Gefühle der anderen schauen – vor allem in der 1. Hälfte des Buches gab es einige Situationen wo sie wirklich sehr unsympathisch ist für mich. Man kann Feministin und selbstständig sein, aber dennoch eine weiche und schwache Seite haben. Bzw. man muss nicht schwach sein, wenn man sich auf seine Familie verlässt und seine Familie in sein Leben integriert. Das hat mich sehr an diesem Buch bzw. an Florence gestört: dass Florence die Familie nicht an sich heran lässt und aus ihrem Leben ausgrenzt. Auch wenn Daniel anders wie seine Mutter zu sein scheint – in der Situation, in der er gesundheitliche Probleme hatte, hat er genauso reagiert, wie wohl seine Mutter reagieren würde. Emily finde ich sehr sympathisch – mit ihr kann ich mich gut identifizieren und mich in ihre Situation hineinversetzen. Kritikpunkte: - Ich vermisse einen größeren Einblick in die Vergangenheit von Florence, um ihr Verhalten besser zu verstehen. Das hätte man meiner Meinung nach in diesem Buch unbedingt weiter ausbauen müssen. - Das Ende war viel zu plötzlich. Mir kommt es vor, als wäre die Geschichte nicht fertig erzählt. Das Thema Daniel und Janine wird komplett offen gelassen. Für mich ist dieses Ende unzufriedenstellend. Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch, jedoch ohne große Spannung, mich konnte dieses Buch leider nicht überzeugen.

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  • Nicht mein Geschmack

    Das Leben der Florence Gordon

    -Lesemaus-

    14. March 2016 um 20:43

    Florence Gordon ist anders. Sie ist eine betagte Dame mit revolutionärem Hintergrund und Gedanken. Als relativ bekannte Schriftstellerin fristet sie eigentlich ein recht einsames Dasein, ist mit dieser Lebenssituation aber mehr als zufrieden - sie genießt jede Sekunde, die sie nicht mit dem anderen Pack von Menschen abgeben muss, die ihrer Meinung nach nicht intellektuell genug sind, um sich ihre Zeit zu verdienen.   In diesem Buch lernt man jedoch auch andere Charaktere kennen, die im Leben von Florence eine Rolle spielen. So ihren Sohn und dessen Tochter sowie Frau. Genau dieser Wechsel hat mich überhaupt erst dazu gebracht, weiterzulesen. Denn Florence ruppige und oft auch beleidigende Art war mir in keiner Weise sympathisch.   Alle  plagen sich mit ihren unausgesprochenen Sorgen und Gedanken herum - ich kann mir gut vorstellen, dass das unterschwellig eine Kritik an unserer heutigen Gesellschaft sein soll. Denn auch wir behalten so vieles für uns, wollen andere nicht mit einweihen, Hilfe zulassen oder ehrlich sein. Ich meine damit garantiert nicht, dass das bei jedem so ist und auch nicht, dass es kontinuierlich so ist. Aber dennoch passiert es immer wieder. An sich gefällt mir die Idee - aber die Umsetzung in diesem Buch... Die Entwicklungen der einzelnen Personen haben mich dazu geführt, dennoch bis zum Schluss zu lesen - der mich dann allerdings gnadenlos enttäuscht hat. Das Ende kam abrupt und hat bei mir einen faden Nachgeschmack hinterlassen. So bleibt mir das Buch garantiert nicht gut in Erinnerung.Es kam mir fast so vor, als ob Brian Morton keine Lust mehr zu schreiben hatte - und schwupps war die Geschichte vorbei. Ich dachte, ich lese nicht richtig! Ich habe kein Happy End erwartet - nein, nicht bei dieser Art von Buch. Aber dennoch einen Schluss, der die Geschichte in irgendeiner Weise abrundet. Das Buch lässt mich ratlos und ungläubig zurück. "Das Leben der Florence Gordon" hat für mich leider nicht funktioniert.        

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  • Das Leben

    Das Leben der Florence Gordon

    Annika_70

    12. March 2016 um 17:01

    Ich bin an das Buch "Das Leben der Florence Gordon" ohne eine genaue Vorstellung an lesen heran gegangen.Natürlich habe ich mir den Klapptext genau angeschaut und die LP.Aber sagte mir dazu mal sehen....Es geht um einen Zeitabschnitt der Florence,die 75 Jahre alt ist und Feministin ist.Sie hat einen Ex-Mann und einen Sohn mit Familie.Sie lebt in New York.Die Familie von Daniel kommt nach NY.Da fängt die Geschichte an.Florence lebt ihr Leben wie sie es gewohnt ist und sie geht mit ihren Mitmenschen.ob nun fremd oder nicht manchmal sehr rabiat um.Ohne daran zu denken,dass sie auch Menschen damit verletzen kann.Sie hat ein gut ausgefülltes Leben-es wird nie langweilig.Es werden auch die Familienmitglieder näher "beleuchtet"/beschrieben.Diese haben natürlich auch ihre Last genauso wie Florence zu tragen.Ein wenig ist das Buch auch lehrreich aber irgendwie fehlte mir an der Geschichte etwas.So auch am Schluss.Es werden viele Fragen gestellt und nicht alle beantwortet.Zum Schluss bleibt eine große offene "Blase" offen.In allem war es aber auch ein Buch was verschiedene Charaktere darstellte und wie Generationen mit sich und anderen Generationen umgehen.Es war gut zu lesen und hat sich von Abschnitt zu Abschnitt gesteigert.

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