Brian Selznick

 4.4 Sterne bei 226 Bewertungen
Autor von Die Entdeckung des Hugo Cabret, Wunderlicht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Brian Selznick

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Brian SelznickDie Entdeckung des Hugo Cabret
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Die Entdeckung des Hugo Cabret
Die Entdeckung des Hugo Cabret
 (173)
Erschienen am 01.03.2010
Brian SelznickWunderlicht
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Wunderlicht
Wunderlicht
 (35)
Erschienen am 26.03.2012
Brian SelznickHugo - Der neue Film von Martin Scorsese
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Hugo - Der neue Film von Martin Scorsese
Hugo - Der neue Film von Martin Scorsese
 (3)
Erschienen am 18.01.2012
Brian SelznickThe Invention of Hugo Cabret
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The Invention of Hugo Cabret
The Invention of Hugo Cabret
 (10)
Erschienen am 25.08.2009
Brian SelznickWonderstruck
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Wonderstruck
Wonderstruck
 (2)
Erschienen am 16.09.2011
Brian SelznickThe Boy of a Thousand Faces
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The Boy of a Thousand Faces
The Boy of a Thousand Faces
 (1)
Erschienen am 01.02.2002
Brian SelznickThe Houdini Box
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The Houdini Box
The Houdini Box
 (1)
Erschienen am 01.09.2001
Brian SelznickLa invencion de Hugo Cabret / The Invention of Hugo Cabret
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La invencion de Hugo Cabret / The Invention of Hugo Cabret

Neue Rezensionen zu Brian Selznick

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DoreenGehrkes avatar

Rezension zu "The Invention of Hugo Cabret" von Brian Selznick

Brian Selznick »Der Entdeckung des Hugo Cabret« – zum Träumen schön
DoreenGehrkevor 4 Monaten

»Die Entdeckung des Hugo Cabret« – ein Buch über Träume, Magie und einem mechanischen Mann, der das Leben des Waisenjungen Hugo Cabret rettet. Ein Buch, das uns ans Träumen erinnert.

Paris im Jahr 1931. Der 11-jährige Junge Hugo Cabret lebt zusammen mit seinem Vater, einem Uhrmacher, ein bescheidenes, aber behütetes Leben. Ein kleines Uhrengeschäft und die Arbeit des Vaters halbtags in einem Museum sichern das Einkommen der kleinen Familie. Das Kino und das Tüfteln an kaputten Uhren und anderen kleinen Geräten verbinden Vater und Sohn zu mehr als nur zu einem gemeinsamen Hobby. Hugo möchte wie sein Vater werden – ein Uhrmacher, ein Mechaniker. Reparaturen machen ihn glücklich. Noch bevor der mechanische Mann in sein Leben trat, war sich Hugo sicher, Dinge zu reparieren sei seine Bestimmung, der Grund seiner Existenz.

Eines Tages erzählt ihm sein Vater, er habe ein fantastisches Spielzeug im Keller des Museums gefunden. Eine Puppe zum Aufziehen – der mechanische Mann. Hugo ist fasziniert von diesem Automaten und möchte ihn unbedingt sehen. Einmal nimmt ihn sein Vater mit ins Museum, erklärt Hugo die Mechanik, zeigt ihm seine vielen Notizbücher, die er mit Zeichnungen vom mechanischen Mann gefüllt hat und hofft, ihn reparieren zu können. Der Vater ist sich sicher, dass der Automat etwas schreiben oder zeichnen kann, wenn man ihn aufgezogen hat. Zu Hugos zwölftem Geburtstag schenkt ihm sein Vater eines seiner Notizbücher. Beide sind enttäuscht, dass man diesen wunderbaren Apparat nicht im Museum ausstellt, sondern im Keller zwischen Kisten und Gerümpel verstaut und vergessen hat.

Der Vater sitzt nächtelang im Keller des Museums und arbeitet am mechanischen Mann. Eines Nachts wird er von einem der Wachmänner vergessen und eingeschlossen, und gerade in dieser Nacht bricht im Museum ein Feuer aus. Bei diesem Unglück kommt der Vater ums Leben. Hugo wird von seinem alkoholkranken Onkel abgeholt und muss fortan für ihn arbeiten. Während andere Kinder zur Schule gehen, zieht Hugo im großen Gebäude des Pariser Hauptbahnhofs die Uhren nach. Insgesamt 27 Uhren. Zudem zwingt ihn sein Onkel, auf dem Fussboden zu schlafen und sich sein Essen zu stehlen. Hugo ist verzweifelt und hat große Angst vor seinem Onkel.

Eines Tages ist dieser aber verschwunden und Hugo ergreift die Gelegenheit zur Flucht. Sein Irrweg führt ihn zum abgebrannten Museum, in dem sein Vater gestorben ist. Hugo betrachtet die Trümmer und macht eine Entdeckung. Zwischen verkohltem Holz und verrußtem Stein liegt der mechanische Mann. Die einzige Verbindung zu seinem Vater, denkt sich Hugo und zieht den Automaten aus der Ruine. Da er keine andere Bleibe hat, als das Zimmer im Bahnhofsgebäude, läuft er zurück und versteckt sein Geheimnis in einer der Wände. Sein Onkel lässt sich auch die folgenden Tage nicht sehen und Hugo versteht, dass wenn er sich um die Uhren kümmert, niemand seinen verschwundenen Onkel suchen würde. Hugo bliebe ein Geist im Bahnhof und müsse nicht ins Waisenhaus.

Von da an verlaufen Hugos Tage so – er zieht die Uhren nach, stiehlt Essen und Trinken und den wöchentlichen Check an seinen Onkel, damit niemand mitkriegt, dass dieser verschwunden ist. Außerdem klaut er mechanisches Spielzeug vom Spielzeugstand eines alten Mannes. Die Einzelteile der kleinen Aufziehpuppen verwendet Hugo als Ersatzteile für den Automaten. Anleitungen dazu findet er im Notizbuch, das ihm sein Vater schenkte. An einem Nachmittag erwischt ihn der alte Mann beim Stehlen und nimmt ihm sein Notizbuch weg. Hugo ist verzweifelt, braucht er das Buch doch für die Reparatur des mechanischen Mannes – für seine Entdeckung. Aber der Automat und die Zeichnung, die der Apparat erstellen kann, ist nicht die einzige Entdeckung, die Hugo Cabret macht. Er entdeckt die Magie und wie man aus Träumen Wirklichkeit macht. Aber lest die Geschichte doch selbst …

Der alte Mann ist Georges Méliès, ein Filmemacher aus dem 20. Jahrhundert. Der erste Filmemacher, der nicht, wie damals üblich, Alltagssituationen filmte, sondern Fiktion produzierte – Fantasie. „A Trip To The Moon“ zum Beispiel – der Lieblingsfilm von Hugos Vater und der vielleicht bekannteste von Georges Méliès. Dabei fliegt eine Rakete zum Mond und trifft ein Auge des Mannes im Mond. Dieses Bild habe ich mit meinem Gesicht, quasi als Frau im Mond, zu einer kleinen Fan Art gemacht; findet ihr auf meiner Website.

Brian Selznick, der Autor und Illustrator  von „Die Entdeckung des Hugo Cabret“, hat zu den Filmen des Georges Méliès umfangreich recherchiert. Dazu werden im Buch viele Bildaufnahmen gezeigt. Zudem hat Brian Selznick viele Illustrationen angefertigt, die wunderbar in die Geschichte um Hugo Cabret integriert sind. Es ist keine Graphic Novel und kein Comic. Die Bilder erzählen ohne Text und der Text schließt sich den Bildern an. Eine überaus gute Idee, eine Geschichte zu erzählen, die ich vielleicht selbst einmal aufgreifen werde. „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ wurde 2011 von Martin Scorsese filmisch adaptiert. Starbesetzung durch Sir Ben Kingsley, der Georges Méliès darstellt. Ein sehr gelungener Film, wegen dem ich mir dann irgendwann die Vorlage gekauft habe. Buch und Film gefallen mir beide gleichermaßen sehr gut. Aber allein die Illustrationen auf immerhin 284 Seiten des 534 Seiten starken Buches sind es wert, das Buch in die eigene Sammlung aufzunehmen.

Brian Selznick, »Die Entdeckung des Hugo Cabret«, 2007 Scholastic Press, ISBN-13: 978-0-439-81378-5

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Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

Schöne Bilder, voller Poesie und wichtigen Botschaften - ein besonderes Buch
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Klappentext:
Eine Geschichte über Freundschaft, Familie und den Mut, seine Träume wahr werden zu lassen »Wunderlicht« verknüpft zwei fesselnde Geschichten zu einem überwältigenden Ganzen. Bens Geschichte und die von Rose, fünfzig Jahre zuvor. Ben fühlt sich seit dem Tod seiner Mutter verlassen, und Rose, die allein bei ihrem Vater lebt, ist genauso einsam. Als Ben im Nachlass seiner Mutter einen geheimen Hinweis entdeckt und Rose sich eine einmalige Gelegenheit zur Flucht bietet, ergreifen die beiden Kinder die Chance und riskieren alles, um das zu finden, was sie so sehr vermissen: Freundschaft, Liebe und Geborgenheit.

Der Autor:
Brian Selznick, geboren 1966 in New Jersey, ist ein vielfach preisgekrönter Illustrator und New York Times Bestsellerautor. Er arbeitete nach seinem Designstudium als Dekorateur in einer Kinderbuchhandlung und fand hier die Inspiration, um selbst zu Zeichenstift und Feder zu greifen. Brian Selznick lebt in New York und San Diego.

Meine Meinung:
Ben leidet sehr unter dem Tod seiner Mutter. Er weiß zudem fast gar nichts über seinen Vater und lebt nun bei Tante und Onkel. Eines Tages beschließt er, mehr über seinen Vater herauszufinden, denn er erhält durch Zufall einige Hinweise auf ihn.
Im Nachlass seiner Mutter findet er das Buch 'Wunderlicht' mit einer Widmung, ein Medaillon und ein Lesezeichen mit einer Telefonnummer und Adresse von einer Buchhandlung in New York. Ben beschließt, sich auf eine ungewisse Reise zu machen, denn er fühlt sich einsam und unvollständig. Was wird ihn dort erwarten?

Außerdem wird noch die Geschichte von dem Mädchen Rose erzählt, die im Jahre 1927 spielt. Sie büxt einfach von Zuhause aus, und kommt ebenfalls nach New York, um ihre Mutter, eine berühmte Schauspielerin zu besuchen.
Ben und Rose sind beide auf der Suche nach Liebe, Vertrauen und Geborgenheit. Ihre beiden Leben stehen in Verbindung, das sollen sie aber erst viel später herausfinden.

"Wunderlicht" ist ein besonderes Buch, das in wunderschönen Bildern erzählt wird. Die Idee, zwei Geschichten parallel laufen zu lassen - die eine mit Rose in Bildern und die zweite mit Ben in Textform - finde ich grandios.
Die Bilder zeigen auch ohne oder mit ganz wenig Text die Emotionen von Rose und ihren Erlebnissen. Immer tiefer blickt man in ihre Seele und bekommt so ein Vorstellung davon, wonach das Mädchen sucht.
Es ist faszinierend, welche Aussagekraft die Illustrationen haben. Besonders schön sind die Bilder, die das Museum mit viel Detailverliebtheit zeigen.

Bens Geschichte geht auch zu Herzen. Seine Mutter hat ihn immer liebevoll mit einer Schildkröte verglichen, weil er sich ständig zurückzog und ein sensibler, ruhiger Junge war. Doch nun wird er mutig und will unbedingt mehr über seine Familie herausfinden. Er ahnt nicht, dass er bald viel mehr herausfinden wird als gedacht.

Das Thema Gehörlosigkeit spielt eine große Rolle, und die Umsetzung ist mehr als gelungen.
Das Buch ist ein Schatz, etwas ganz Besonderes. Es eignet sich auch gut zum Verschenken.
Im Nachwort erklärt der Autor, warum er diese Geschichte erzählen wollte.

Wem der Name Brian Selznick etwas sagt, der wird sich sicher an "Hugo Cabret" erinnern. Er schrieb das Buch, das vor einigen Jahren in Hollywood verfilmt wurde.

"Wunderlicht" ist ein Wunder, das zum Träumen einlädt und eine zauberhafte Magie verströmt.

5 Sterne.

Kommentare: 2
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Memories_of_Bookss avatar

Rezension zu "Die Entdeckung des Hugo Cabret" von Brian Selznick

Ein kleines besonderes Buch!
Memories_of_Booksvor 2 Jahren

Klappentext:

Eine mitreißende Geschichte von Geheimnissen, großen Träumen, Freundschaften und besonderen Talenten.Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz – und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu seinem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen …

Inhalt:

Der Waisenjunge Hugo Cabret, lebt verborgen in den Gemäuern des Parisers Bahnhofs. Sein Vater ist vor seinem tot Uhrmacher gewesen, und seit dem tot seinen Vaters arbeite Hugo heimlich und unentdeckt im Bahnhof, und sorgt dafür das die Uhren dort niemals zum stillstand kommen.Hugo findet eines Tages in dem Museum in dem seit Vater gearbeitet hatte, einen Automaten, einen Automaten in Form eines menschlichen Torsos, dieser eine Feder in seiner Hand hielt, nun dachte Hugo das dieser Automat eine Nachricht für ihn von seinem Vater bereithält, und für Hugo war klar ihn reparieren zu müssen. Hugo machte sich nun im Bahnhof auf die suche nach verschieden Teilen ( Zahnrädern, federn, usw.) , und er wird bei einen Spielzeugmacher im Bahnhof fündig,da er kein Geld hat, beschloss er sich die Sachen heimlich in seine Taschen zu stecken, aber dabei wurde er erwischt. Wie die kleine spannende und sehr schöne Geschichte weiter geht, müsst ihr nun selbst lesen.

Meine Meinung:

Es ist ein sehr visuelles Buch, es besteht aus sehr vielen wunderschönen Illustrationen, die perfekt zu der Handlung passen, und sie teilweise auch weiter erzählen. Der Text ist sehr einfach gehalten und man schafft es sehr leicht das Buch in nur einem Schwung durchzulesen. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie so ein besonderes Buch in den Händen gehabt, es ist einfach komplett anders aufgebaut wie andere.

Fazit:

Das Buch ist für alle die, die Paris in den 30 Jahren mögen, die sich für eine sehr schöne kleine historische Geschichte interessieren, und einfach in eine kleine andere Welt eintauchen möchten.

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