Brian Selznick Wunderlicht

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Inhaltsangabe zu „Wunderlicht“ von Brian Selznick

Eine Geschichte über Freundschaft, Familie und den Mut, seine Träume wahr werden zu lassen »Wunderlicht« verknüpft zwei fesselnde Geschichten zu einem überwältigenden Ganzen. Bens Geschichte und die von Rose, fünfzig Jahre zuvor. Ben fühlt sich seit dem Tod seiner Mutter verlassen, und Rose, die allein bei ihrem Vater lebt, ist genauso einsam. Als Ben im Nachlass seiner Mutter einen geheimen Hinweis entdeckt und Rose sich eine einmalige Gelegenheit zur Flucht bietet, ergreifen die beiden Kinder die Chance und riskieren alles, um das zu finden, was sie so sehr vermissen: Freundschaft, Liebe und Geborgenheit.

Ein Buch, das das Herz berührt - in poetischen Bildern und Botschaften verpackt.

— Legeia

Wunderbare Geschichte und eine ganz neue Art des Lesevergnügens - unbedingt lesen

— laser_bier

Hübsche Zeichnungen und eine bewegende Geschichte. Kann man wirklich immer wieder lesen.

— STERNENFUNKELN

wunderschöne Zeichnungen und eine tolle Geschichte

— Libris

Kommt nicht ganz an Hugo Cabret dran, ist aber dennoch ein tolles Buch, das es sich anzuschauen lohnt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Es war eine sehr interessante und schöne Geschichte.

— isahenke

Ein wunderschön gezeichnetes Buch und eine noch schöneren Geschichte. Zwei junge Menschen, die ihrem Schicksal trotzen und Mut beweisen.

— QueenSize

Wunderbare Komposition aus Text und Illustrationen, die eine ganz besondere Atmosphäre schafft.

— Daniliesing

Das Buch ist ein Meisterwerk!!! Die Geschichte und die Aufmachung sind grandios!!! Der Autor ist ein brillanter Künstler und Genie!!!

— Federzauber

"Wunderlicht" ist absolut fantastisch und einzigartig! :)

— Cadiz

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  • Schöne Bilder, voller Poesie und wichtigen Botschaften - ein besonderes Buch

    Wunderlicht

    Legeia

    15. March 2017 um 17:58

    Klappentext:Eine Geschichte über Freundschaft, Familie und den Mut, seine Träume wahr werden zu lassen »Wunderlicht« verknüpft zwei fesselnde Geschichten zu einem überwältigenden Ganzen. Bens Geschichte und die von Rose, fünfzig Jahre zuvor. Ben fühlt sich seit dem Tod seiner Mutter verlassen, und Rose, die allein bei ihrem Vater lebt, ist genauso einsam. Als Ben im Nachlass seiner Mutter einen geheimen Hinweis entdeckt und Rose sich eine einmalige Gelegenheit zur Flucht bietet, ergreifen die beiden Kinder die Chance und riskieren alles, um das zu finden, was sie so sehr vermissen: Freundschaft, Liebe und Geborgenheit.Der Autor:Brian Selznick, geboren 1966 in New Jersey, ist ein vielfach preisgekrönter Illustrator und New York Times Bestsellerautor. Er arbeitete nach seinem Designstudium als Dekorateur in einer Kinderbuchhandlung und fand hier die Inspiration, um selbst zu Zeichenstift und Feder zu greifen. Brian Selznick lebt in New York und San Diego.Meine Meinung:Ben leidet sehr unter dem Tod seiner Mutter. Er weiß zudem fast gar nichts über seinen Vater und lebt nun bei Tante und Onkel. Eines Tages beschließt er, mehr über seinen Vater herauszufinden, denn er erhält durch Zufall einige Hinweise auf ihn. Im Nachlass seiner Mutter findet er das Buch 'Wunderlicht' mit einer Widmung, ein Medaillon und ein Lesezeichen mit einer Telefonnummer und Adresse von einer Buchhandlung in New York. Ben beschließt, sich auf eine ungewisse Reise zu machen, denn er fühlt sich einsam und unvollständig. Was wird ihn dort erwarten?Außerdem wird noch die Geschichte von dem Mädchen Rose erzählt, die im Jahre 1927 spielt. Sie büxt einfach von Zuhause aus, und kommt ebenfalls nach New York, um ihre Mutter, eine berühmte Schauspielerin zu besuchen. Ben und Rose sind beide auf der Suche nach Liebe, Vertrauen und Geborgenheit. Ihre beiden Leben stehen in Verbindung, das sollen sie aber erst viel später herausfinden."Wunderlicht" ist ein besonderes Buch, das in wunderschönen Bildern erzählt wird. Die Idee, zwei Geschichten parallel laufen zu lassen - die eine mit Rose in Bildern und die zweite mit Ben in Textform - finde ich grandios. Die Bilder zeigen auch ohne oder mit ganz wenig Text die Emotionen von Rose und ihren Erlebnissen. Immer tiefer blickt man in ihre Seele und bekommt so ein Vorstellung davon, wonach das Mädchen sucht.Es ist faszinierend, welche Aussagekraft die Illustrationen haben. Besonders schön sind die Bilder, die das Museum mit viel Detailverliebtheit zeigen.Bens Geschichte geht auch zu Herzen. Seine Mutter hat ihn immer liebevoll mit einer Schildkröte verglichen, weil er sich ständig zurückzog und ein sensibler, ruhiger Junge war. Doch nun wird er mutig und will unbedingt mehr über seine Familie herausfinden. Er ahnt nicht, dass er bald viel mehr herausfinden wird als gedacht.Das Thema Gehörlosigkeit spielt eine große Rolle, und die Umsetzung ist mehr als gelungen.Das Buch ist ein Schatz, etwas ganz Besonderes. Es eignet sich auch gut zum Verschenken.Im Nachwort erklärt der Autor, warum er diese Geschichte erzählen wollte.Wem der Name Brian Selznick etwas sagt, der wird sich sicher an "Hugo Cabret" erinnern. Er schrieb das Buch, das vor einigen Jahren in Hollywood verfilmt wurde."Wunderlicht" ist ein Wunder, das zum Träumen einlädt und eine zauberhafte Magie verströmt.5 Sterne.

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  • Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll. (Johann Wolfgang von Goethe)

    Wunderlicht

    laser_bier

    21. February 2016 um 10:01

    Gewitter sind laut. Gewitter sind hell. Gewitter sind faszinierend.  Doch manchmal sind Gewitter auch lebensverändernd.  In diesem Buch erlebt man die Geschichten zweier Kinder auf unterschiedliche Art und Weise. Zunächst scheinen beide nicht viel miteinander zu tun zu haben. Dies ändert sich im Laufe des Buches. Auf eine wunderbare und (für mich) ganz neue Art lernt man diese Geschichte kennen und taucht, dank der liebevoll gezeichneten Bilder und der herzergreifenden Geschichte, in eine völlig andere Welt.  Tolle Bilder, tolles Geschichte, wunderbares Buch. Eine neue Art des Lesevergnügens. Gehört ab sofort zu meinen ♥-Büchern. Unbedingt lesen! 

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  • Mal was anderes und überzeugend...

    Wunderlicht

    smileymary

    19. August 2015 um 14:25

    Die Geschichte der beiden Charaktere wird parallel erzählt, mittels Geschriebenem und Gezeichnetem. Die Bilder sind wirklich schön und man kann auf jeden Fall alles nachvollziehen, obwohl sie einzeln keinen Sinn machen würden. Doch so kann man sich die Geschehnisse sehr gut vorstellen. Doch irgendwie baut man zu Ben eine größere Beziehung auf, weil man durch das Geschriebene einfach die Gefühle besser erklärt bekommt, allerdings sind auch die Bilder so gut, dass man aus den Gesichtsausdrücken schließen kann... Es ist sehr gut geschrieben und liest sich schnell und flüssig. Mir persönlich war es etwas zu wenig Liebe, aber die Intention dieses Biches ist auch eine ganz andere! Unbedingt mal lesen...

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  • Wunderlicht - einfach wundervoll

    Wunderlicht

    QueenSize

    26. February 2015 um 00:21

    Schon der Einband mit dem wundervollen Schutzumschlag ist eine Augenweide. Das Buch verspricht eine elektrisierende Stimmung und ein stimmungsvolle Geschichte. Aber HALT! Es ist nicht nur einfach eine Geschichte: Nein, es sind zwei Geschichten, die abwechselnd erzählt werden, sich auf wunderbare Weise ergänzen und zu einem Ganzen werden. Eine Geschichte - die von Ben - wird in Worten erzählt. Er hat seine Mutter verloren und ist durch einen Blitzschlag taub geworden. Trotz dieser Behinderung macht er sich auf den Weg, um in New York nach seinem Vater zu suchen. Die zweite Geschichte - die von Rose - wird in ganz wundervollen Bleistift-Zeichnungen erzählt. Man taucht förmlich in die Bilder ein. Mit jeder Seite, die man umblättert, wird man weiter hineingezogen: In die Welt der zwanziger Jahre zu einem einsamen, kleinen tauben Mädchen, das seine Mutter vermisst. Ganz egal ob nun durch Worte oder Bilder, Brian Selznick gelingt es nahezu perfekt, die Stimmungen und Verwicklungen aufzunehmen und daraus ein großes Ganzes zu machen. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes!

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  • Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

    Wunderlicht

    Sternenwanderer-01

    03. January 2013 um 18:58

    Zunächst einmal herzlichen Dank an Klaus von Bookola.de für das Rezensionsexemplar. Er sagte mir, er habe zu wenig Zeit, es selbst zu lesen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ist es gut so. Was für ein traumhaftes Buch. Zunächst sagte mir der Titel gar nichts, die Kurzbeschreibung war auch nicht sehr aufschlussreich, und die Seitenzahl erst. Oh mein Gott, über 600 Seiten. Doch es ist auch reich illustriert. Das Buch beginnt und endet mit wundervollen Bleistiftzeichungen. Die Geschichte handelt von Ben, dessen Mutter bei einem Unfall stirbt. Er zieht zu seiner Tante, und durch Zufall fällt ihm der entscheidende Hinweis in die Hände. Es beginnt eine abenteuerliche Reise nach New York. Ins Museum, ins Planetarium. Ben liebt die Sterne. Seine Mutter war Bibliothekarin und hat ihm ständig Bücher mitgebracht. Ben ist auf einem Ohr taub. Manchmal erweist sich das als vorteilhaft. Besonders wenn man gewisse Dinge nicht hören will. Ich weiß, das ist alles ein bißchen durcheinander, aber ich kann ja nicht so viel verraten, sonst liest ja keiner mehr das Buch. Doch ein schrecklicher Unfall ändert alles, nur nicht den Willen, seinen Vater zu finden. Auf der langen Reise erlebt Ben so einiges. Er lernt einen Jungen kennen, die beiden werden Freunde. Eine ältere Dame, Rose, die einem beim Lesen irgendwie bekannt vorkommt, spielt auch eine große Rolle. Sie verhilft ihm zu einem neuen Leben. Zu einer großen Familie und Freunden. Die gesamte Gestaltung des Buches ist ein Wahnsinn, traumhafte Bleistiftzeichnungen, flüssiger Schreibstil und sehr gute Wortwahl, runden das Ganze ab. Etwas derartiges habe ich noch nicht gelesen. Und dabei geht es in dem Buch um die Geschichte eines Jungen, keine Vampire, Gestaltwandler noch sonstige Wesen. Einfach ein Junge, der sich Träume erfüllt. Ich kiege schon wieder Gänsehaut. Einfach eine wundervolle Geschichte über das Leben, das Schicksal, welches Familien nicht zur trennt, sondern auch vereint. Mein Freund fragte mich, ist das Buch so schön. Warum? War meine Gegenfrage. Weil du die ganze Zeit lächelst und deine Augen leuchten. Dabei war es manchmal auch traurig und ich habe mich so mit den Figuren des Buches verbunden gefüllt. Es war einfach schön. Ich habe das Buch in einem durch gelesen. Und würde es jedem empfehlen, der mal etwas anderes lesen will. Es ist so toll gestaltet. Ich kann es nur empfehlen, da es mich gefesselt hat und bestimmt auch so manchen fesseln wird, der es nicht erwartet. Ich freue mich auf die fantastische Geschichte, über zwei Menschen, ein Schicksal, eine Familie und einen tollen Stil zwei Geschichten miteinander zu verweben.

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  • Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

    Wunderlicht

    KerstinWe

    09. August 2012 um 23:27

    In “Wunderlicht” werden 2 Geschichten geschildert: Bens Geschichte, der allein mit seiner Mutter gelebt hat und nach deren plötzlichen Tod bei seiner Tante und ihrer Familie lebt. Ben fühlt sich nach dem Tod seiner Mutter total verlassen. Obwohl seine Tante und sein Onkel sehr nett sind, vermisst er seiner Mutter doch sehr. Eines Nachts ist ein Sturm mit Gewitter und Ben schaut aus dem Fenster. Da sieht er plötzlich, wie im Haus seiner Mutter, welches nicht weit entfernt ist, ein Licht im Schlafzimmer leuchtet. Er läuft zum Haus und findet dort einen Hinweis auf seinen Vater. Er beschließt sich auf die Suche nach ihm zu machen… Die zweite Geschichte erzählt von Rose – aber diese Geschichte findet 50 Jahre früher statt. Rose lebt bei ihrem Vater aber vermisst ihre Mutter, die eine berühmte Frau ist, sehr. Sie fühlt sich furchtbar einsam und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter. Beide Kinder haben eines gemeinsam: Sie sind taub. Ben durch einen Unfall und Rose hat schon als kleines Kind ihr Gehör verloren. Beide Kinder machen sich auf die Reise, um Liebe und Geborgenheit zu finden. Meine Meinung zum Buch: Diese Buch ist ein ganz besonderes Buch :) Und zwar ist die Geschichte von Ben geschrieben und die von Rose gezeichnet. Eine Unmenge von Bleistiftzeichnungen findet man im Buch. Wunderbar gezeichnet und sehr detailliert. Die geschriebene und die gezeichnete Handlung wechseln sich ab – mal lesen wir, was Ben gerade erlebt, dann folgen wieder Bilder, die die Erlebnisse von Rose zeigen. So ein Buch habe ich noch nicht gesehen. Aber ich muß sagen, dass es mir außerordentlich gut gefallen hat. Die Geschichte von Ben ist spannend und sehr flüssig geschrieben. Aber fast noch besser hat mir die gezeichnete Geschichte von Rose gefallen. Es macht viel Spaß, all ihre Handlungen auf den Bildern zu verfolgen. Das Ende kam für mich sehr überraschend, denn zuerst habe ich zwar mit Begeisterung die tollen Zeichnungen angeschaut und die Geschichte von Ben gelesen, konnte aber nicht so recht herausfinden, was die beiden Kinder denn eigentlich miteinander zu tun haben. Aber zum Schluß laufen beide Handlungsstänge zusammen zu einem guten Ende :) Meine Wertung: Ein ganz tolles Buch!

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  • Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

    Wunderlicht

    TanjaLovesBooks

    07. June 2012 um 20:00

    Eine zauberhafte Geschichte in poetischen Worten und wunderbaren Bildern! Kurzbeschreibung Eine Geschichte über Freundschaft, Familie und den Mut, seine Träume wahr werden zu lassen »Wunderlicht« verknüpft zwei fesselnde Geschichten zu einem überwältigenden Ganzen. Bens Geschichte und die von Rose, fünfzig Jahre zuvor. Ben fühlt sich seit dem Tod seiner Mutter verlassen, und Rose, die allein bei ihrem Vater lebt, ist genauso einsam. Als Ben im Nachlass seiner Mutter einen geheimen Hinweis entdeckt und Rose sich eine einmalige Gelegenheit zur Flucht bietet, ergreifen die beiden Kinder die Chance und riskieren alles, um das zu finden, was sie so sehr vermissen: Freundschaft, Liebe und Geborgenheit. Buchgestaltung Ich bin einfach nur überwältigt von der Gestaltung dieses Buches. Es wurde so viel Liebe zum Detail hinein gelegt, das allein die Aufmachung ihre eigene Magie versprüht. Das Cover ist sehr passend gewählt und findet sich unter dem Schutzumschlag wieder. Im Innenteil findet man wunderschöne Zeichnungen! Die Formatierung des Buches beschert beim Lesen eine geheimnisvolle Atmosphäre und am Ende des Buches findet sich eine sympathische Anmerkung des Autors. Hier hat sich der cbj Verlag einen wahren Schatz ins Verlagsprogramm geholt. Ein Hardcover mit einem Preis von 20€ ist in den Augen vieler zwar nicht gerade billig, aber verspreche euch, das es sich zu 100% lohnen wird! :) Meinung Magisch, Märchenhaft, Atemberaubend – das sind nur einige der Adjektive, mit denen dieses Buch bereits beschrieben wurde und ich kann all den vielen positiven Rezensionen nur beipflichten. Wunderlicht ist nicht nur ein Buch, das eine Geschichte erzählt, Wunderlicht ist ein Roman, der einen tief berührt und Spuren hinterlässt. Eine solche Geschichte wird man nicht so schnell wieder vergessen. Im schriftlichen Teil des Buches wird die Geschichte von Ben erzählt. Ben, der seine Mutter verloren hat und deshalb bei seinen Verwandten wohnt. Er ist auf einem Ohr taub und hat es nicht leicht in seinem Leben gehabt, denn er weiß nicht, wer sein Vater ist oder ob dieser noch lebt. Er ist einsam und seine einzige Leidenschaft ist das Sammeln besonderer Gegenstände. Eines Abends findet er in den Sachen seiner Mutter ein Buch namens Wunderlicht, welches eine Widmung beinhaltet, die Ben zum Anlass nimmt sich auf die Suche nach seinem Vater zu machen, aber es kommt alles anderes als gedacht. Ich würde sagen, das mindestens 60% des Buches aus den herrlichen Zeichnungen bestehen, die die zweite Geschichte erzählen, eine, die lange vor Bens Zeit spielte und einem Mädchen namens Rose folgt. Rose ist Gehörlos und genau wie Ben, ist ihr Leben sehr einsam. Ihre Eltern sind geschieden, die Mutter eine bekannte Schauspielerin, die gerne ignoriert, eine Tochter zu haben und Roses Vater unterdrückt lieber die Wünsche seiner Tochter, als zu zuhören. Zu Beginn des Buches, weiß man noch nicht so recht, wohin beide Geschichten führen. Erst kurz vor Schluss ergeben sie zusammen ein Ganzes und man rätselt unaufhörlich mit. Dabei ist die Geschichte um Ben, ebenso wie die um Rose sehr herzzerreißend und fesselnd geschrieben. Das Leben der beiden ist traurig und ihre Einsamkeit spürbar. Wie zwei kleine Abenteuer erzählt Brian Selznick, die Geschichte zweiter Menschen, die nach dem „Mehr“ in ihrem Leben suchen, dabei etwas über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Hoffnung lernen und sympathischer nicht sein könnten. Die Zeichnungen, die Roses Geschichte beschreiben sind wunderschön anzusehen und beim Aufschlagen einer jeden neuen Seite versinkt man tiefer in ihr. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber diese Zeichnungen sind ebenso ausdrucksstark, mitreißend und spannend gewesen, wie die eigentliche Geschichte. Ich konnte mich gar nicht mehr satt sehen und habe sehr viele der Orte auf den Bildern unglaublich lieb gewonnen. Es ist schon eine Kunst, dem Leser Bilder zu zeigen, die genauso die Phantasie anregen, wie es die eigene Vorstellungskraft vermag. Eine Achterbahn der Gefühle – dass erwartet wohl jeden, der Wunderlicht zur Hand nehmen wird. Ich selber musste oft mit den Tränen kämpfen, so rührend waren einige Stellen oder so Atmosphärisch dicht, die Verzweiflung, die an Ben und Rose nagt. Ich glaube kaum, dass solch eine brillante Erzählweise irgendjemanden kalt lassen wird. Der Autor vermag es mit einfachen Worten eine große Wirkung zu erzielen. Poetisch und authentisch stammt die Geschichte aus dem Leben selbst. Es gab so viele wundervolle Stellen, die mich sehr inspiriert haben. Die ganze Thematik „Gehörlos“ wurde dazu noch sehr gut recherchiert. Ebenso, wie die Orte an denen die Geschichte spielt hat das ganze etwas sehr reales. Und da die Realität nicht immer ein Happy End bereithält, bleibt das Buch bis zum Schluss spannend, weil man so gerne wissen möchte, wohin die Wege führen. Die Danksagung zum Schluss fand ich einen gelungenen Abschluss, weil der Autor darin erzählt, wie er zu der Geschichte gekommen ist und Literaturhinweise zur Thematik anspricht. Fazit Wunderlicht ist wahrhaftig ein Meisterwerk, bestehend aus Worten und Bildern, die den Leser in eine Geschichte führen, die man nicht mehr so schnell vergessen wird. Magisch – weil sie verzaubert und zu Tränen rührt. Märchenhaft – weil die Hoffnung immer zu letzt stirbt. Atemberaubend – weil man dieses Buch, nicht mehr aus der Hand legen kann.

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  • Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

    Wunderlicht

    Sternenstaubfee

    17. April 2012 um 22:28

    1977: Bens Mutter ist gestorben, und er lebt nun bei seiner Tante und seinem Onkel. Durch Zufall fällt ihm ein Buch seines Vaters in die Hände, das einen Hinweis auf dessen Aufenthaltsort enthält: New York! Ben kennt seinen Vater nicht und möchte ihn unbedigt finden! So macht er sich alleine auf den Weg nach New York, obwohl er erst kurz zuvor durch einen Blitzschlag sein Gehör verloren hat... 1927: Die von Geburt an taube Rose fühlt sich einsam und isoliert. Ihre Eltern sind geschieden, und Rose lebt bei ihrem Vater. Sie vermißt ihre Mutter schrecklich, die in New York lebt und ein berühmter Filmstar ist. Rose möchte ihre Mutter unbedingt sehen und macht sich alleine auf den Weg... ** Meine Meinung ** Ein ganz wundervolles Buch! Dieses Buch ist ein wahrer Schatz in meinem Bücherregal! Es erzählt die Geschichten von Ben und Rose, die sich so sehr ähneln und doch ganz anders sind. Die Geschichte von Rose wird zunächst nur in Bildern erzählt, die eigentilch sehr einfach und doch unglaublich ausdrucksstark sind! Immer wieder tauchen Parellen auf zwischen Ben und Rose, und doch ist es nicht sofort ersichtlich, ob und wie die beiden Geschichten zueinander finden... Das Buch bietet Überraschungen, und man wird einfach total mitgerissen von der wunderschönen Erzählung! Dieses Buch zu lesen war für mich ein reiner Lesegenuß und eine große Freude! Die Geschichte geht ans Herz und bleibt noch lange nach dem Umblättern der letzten Seite im Bewußtsein. Ich kann diesen Roman allen empfehlen: jungen Lesern ebenso wie erwachsenen Lesern! Es ist einfach ein ganz tolles Buch!!!

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  • Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

    Wunderlicht

    Cadiz

    07. April 2012 um 20:59

    *„Er hatte seiner Mom geglaubt, als sie ihm sagte, dass er niemals verloren gehen werde, solange er den Polarstern sehen könne. Doch seitdem sie tot war, wusste er, dass das nicht stimmte. Der geheimnisvolle Satz von Moms schwarzem Brett kam ihm erneut in den Sinn.* _Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne._“ (Seite 27) *Inhalt:* Zwei Geschichten. Die eine handelt von einem tauben Mädchen im Jahr 1927, die ein einsames Leben führt. Ihre Mutter ist berühmt und niemals zuhause. Ihren Hauslehrer kann sie nicht ausstehen. Deshalb beschließt sie, zu fliehen... Die andere Geschichte ist die von dem Jungen Ben im Jahr 1977, der seine Mutter verlor und nun auf der Suche nach seinem Vater ist. Auf wundersame Weise hängen beide Geschichten zusammen und Ben ahnt nicht, dass er sich auf ein Abenteuer einlässt, bei dem er mehr findet als die Wahrheit… *Zum Buch:* Dass Brian Selznick einzigartige Werke schafft, durfte ich schon mit „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ erleben, von dem ich sehr angetan war. Nicht nur die geschriebene Geschichte, sondern auch die gezeichneten Bilder sind einfach traumhaft, absolut einmalig und beeindruckend. Auch „Wunderlicht“ spielt wieder mit dem Mix Text und Bild, diesmal mit einer gänzlich neuen Geschichte, aber nicht weniger brillant. Es gibt so Bücher, die man wirklich lieben lernt. Dieses ist so ein Buch. Ich wollte es nicht aus der Hand legen und war von Anfang an begeistert von der tollen Sprache des Autors, sein Talent, mit seinen Bildern unheimlich viel auszusagen und dass die Geschichte auch Botschaften beinhaltet. In dem Buch geht es um Familie, Freundschaft, Einsamkeit, das Gefühl, nirgendwo dazuzugehören. Und große Geheimnisse werden gelüftet, mit ebenso großen Überraschungsmomenten, was mir sehr gut gefallen hat. Ich kann dieses Buch einfach nur jedem empfehlen, der die Mischung Text und Bild mag und eine außergewöhnliche wie mitreißende Geschichte, die in der Vergangenheit spielt, erleben möchte. „Wunderlicht“ wird man garantiert so schnell nicht vergessen! Ein fantastisches Lesevergnügen für Jung und Alt!

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  • Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

    Wunderlicht

    Binea_Literatwo

    01. April 2012 um 15:19

    Wir alle liegen in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne. Welch wunderlichtes Wunderwerk liegt in den literatwoischen Händen. Was haben wir den Moment herbei gesehnt, es endlich lesen zu können. Anfassen, darin blättern, die Bilder genießen, die Zeilen aufsaugen. Auf der Buchmesse sind wir immer und immer wieder um das Buch herumgeschlichen. Hugo Cabret hat uns damals schon begeistert, wir haben den Film gemeinsam geschaut und nun kam der Moment - Wunderlicht zog in unsere literatwoische Villa ein. Wir haben das Buch genossen, bebildert besprochen und lieben es durch und durch. Ein wahrer Buchschatz der in keinem Regal fehlen darf. Es leuchtet hell im literatwoischem Wohnzimmer bei Mr. Rail und mir: http://literatwo.wordpress.com/2012/03/26/ein-wunderlicht-erhellt-unseren-tag/

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  • Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

    Wunderlicht

    Mr. Rail

    26. March 2012 um 19:31

    “WUNDERLICHT“ Bild- und wortgewaltig – so kennen wir Brian Selznick. Was er jedoch in seinem neuen Meisterwerk „Wunderlicht“ geschaffen hat, ist auch für den geübten Rezensenten schwer in Worte zu fassen. Gut, dass wir unsere literatwoische Bilderwerkstatt haben und ebenfalls in der Lage sind zu illustrieren. Kopfkino zu visualisieren und so zu zeigen, wie sehr uns „Wunderlicht“ berührt hat. Selznick wagt viel. Er erzählt eine Geschichte, die sich in zwei Lebenswege verzweigt. Wir begleiten den jungen Ben im Jahr 1977 auf seiner Flucht nach vorne. Seine Mutter ist gerade ein paar Tage tot, seine Verwandten vermitteln ihm maximal das Gefühl, geduldet zu sein und in ihm keimt die Hoffnung, seinen verschwundenen Vater finden zu können. New York heißt sein Ziel – im Gepäck hat er nur die Trauer um seine Mutter, seine Leidenschaft alles zu sammeln, was sammelnswert erscheint und ein Buch namens „Wunderlicht“. Jemand hat es seiner Mutter in Bens Geburtsjahr gewidmet…. Und die Unterschrift – sie muss – ja sie muss einfach die seines Vaters sein. New York… 1977! Von Geburt an auf einem Ohr und nach einem Unfall nun vollends taub muss sich Ben auf die Sinne verlassen, die ihm geblieben sind – und die Welt der Gehörlosen ist viel zu frisch, um sich darin zurechtzufinden. Ein weiter Weg liegt vor ihm… Diese Geschichte schreibt Selznick in wundervollen Sätzen und Worten nieder und vermittelt sprachvirtuos Wärme, Sorge und Nähe zu Ben…. Wir folgen ihm auf dem Weg nach New York und hoffen, dass er dort den einzigen Menschen finden wird, der ihm noch nahestehen kann. Gleichzeitig zeichnet Selznick eine zweite Geschichte. 1927 sehen wir das Leben des Mädchens Rose vor uns. Ihre Geschichte blättert sich langsam auf und wir erkennen in einzigartigen Skizzen und Illustrationen alles, was dieses Kind ausmacht. Verlassen und allein lebt sie in ihrer eigenen Welt. Gehörlos von Geburt an, erlebt sie die Veränderungen der goldenen 20er Jahre. Aus den Stummfilmen ihres Lebens werden nach und nach die ersten Tonfilme und das Fehlen der Texttafeln beraubt sie eines Fensters zur Welt. Das Kino entfernt sich von Rose… ihr Handicap wird spürbarer als jemals zuvor… Auch Rose ist eine Suchende – schließlich verlässt auch sie ihr Heim. Sie wünscht sich nichts mehr, als irgendwo hingehören zu dürfen. Eine Suche nach einem Nest und der Wärme, die ihr doch eigentlich nur ihre Mutter geben könnte. Könnte – wohlgemerkt… könnte. Der gefeierte Film- und Theaterstar hat nichts mit dem tauben kleinen Mädchen im Sinn und so sucht und findet Rose schließlich Unterschlupf bei ihrem Bruder in New York – und dieser entfacht ihre Leidenschaft für die großen Museen der Welt, indem er ihr ein kleines Buch mit dem Titel „Wunderlicht“ schenkt. New York… 1927! Zwei Lebenswege – zwei Suchende und eine Reise zu den Wurzeln der eigenen Vergangenheit und einer lebenswerten Zukunft in einer hörenden Welt. Getrennt durch genau 50 Jahre in der Geschichte – durch Wort und Bild im Roman. Und doch fühlt der lesende Betrachter, dass die Wege sich ähneln und zwei einsame Menschen die gleichen Orte und Gebäude betreten haben, während sie auf der Suche waren. Die Geschichten gehen ihre Wege und zwei Menschen werden im Mahlstrom der Ereignisse hin- und hergetrieben. Aber ziellos werden sie nie – sie vermögen zu kämpfen und sich allen Unwettern zu stellen, so heftig sie auch toben. Sie sind miteinander verbunden, ohne dass jemals die Chance für sie besteht, dies zu erkennen. Dieses Privileg räumt Brian Selznick nur seinen Lesern ein. An einer Stelle im Buch endet das Wort dort, wo das Bild beginnt – 50 Jahre zeitversetzt und doch nimmt genau hier eine unglaubliche Geschichte Fahrt auf. „Wunderlicht“ weist zwei Menschen einen Weg. „Wunderlicht“ leuchtet hell und magisch und „Wunderlicht“ lässt keine Dunkelheit zu. Man hält inne beim Lesen – man überlegt für sich selbst, wer wohl vor 50 Jahren unsere Wege gegangen ist – wer vor 50 Jahren in unserer magischen Wunderkammer seine Spuren hinterließ. Jener im Roman beschriebenen kleinen Kammer, die das Gedächtnis eines Lebens bewahrt – das erste Museum, das man sich selbst errichtet. Gefüllt mit den Lebensschätzen und Erinnerungen eines eigenen Weges. Greifbare und imaginäre. Brian Selznick hat mit „Wunderlicht“ das Imaginäre greifbar gemacht. Folgt ihm auf seinem Weg – dieses Buch ist ein Ereignis in Wort und Bild! Illustrierter Artikel: http://literatwo.wordpress.com/2012/03/26/ein-wunderlicht-erhellt-unseren-tag/

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  • Rezension zu "Wunderlicht" von Brian Selznick

    Wunderlicht

    Alabriss

    26. March 2012 um 10:26

    Ohne Übertreibung eines der schönsten Bücher überhaupt. Das Zusammenspiel von Geschichte und Illustrationen ist einfach unglaublich! Es werden zwei Geschichten erzählt, einmal die von Ben und dann, nur in Bildern, die von Rose. Ben hat seine Mutter verloren und klammert sich jetzt verzweifelt an einen kleinen Hinweis auf seinen leiblichen Vater. Er macht sich, obwohl nach einem Unfall vollständig taub, allein auf die Suche nach ihm. Fünfzig Jahre zuvor lief auch Rose von zuhause fort, auch sie auf der Suche, auch sie taub, allerdings von Geburt an. Und ganz überraschend kreuzen sich ihre Wege. Eine magische, niemals rührselige Geschichte um Verlust und Einsamkeit, aber auch um Liebe, Geborgenheit, Familie und das Erwachsenwerden. Ein Juwel!

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