Brian Staveley Thron in Flammen

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Inhaltsangabe zu „Thron in Flammen“ von Brian Staveley

Seit sie herausgefunden hat, wer ihren Vater ermordet hat, ist Adare – die Tochter des annurischen Kaisers Sanlitun – auf der Flucht, der Unbehauene Thron ist ihren Feinden in die Hände gefallen. Gleichzeitig verfolgen Adares Brüder, Valyn und Kaden, ihre eigenen Pläne: Valyn geht ein Bündnis mit den verfeindeten Barbarenhorden aus dem Norden ein, und Kaden wandelt auf uralten magischen Pfaden, um das Geheimnis zu ergründen, das Annur seit Jahrhunderten vor dem Bösen beschützt. Ein Geheimnis, von dem das Schicksal der gesamten Menschheit abhängt.

Spannende, komplexe High-Fantasy mit überraschenden Wendungen und interessanten Figuren. Ich freue mich schon auf Band 3!

— NicoleGozdek

Weit besser als Teil - spannend, kurzweilig, fesselnd.

— steijner12

Gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht...

— nicigirl85

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  • Grandioser zweiter Teil

    Thron in Flammen

    thebookpassion

    01. May 2016 um 18:20

    Nach dem Tod des annurischen Kaisers herrscht Chaos, denn jeder trachtete nach der Macht des unbehauenen Throns und möchte das Land nach eigenen Vorstellungen regieren und lenken. Adare hat herausgefunden, wer ihren Vater ermordet hat und kann voran nur noch an Flucht und Rache denken. Sie will ihr Land unbedingt retten. Auch Ihre Brüder Valyn und Kaden, der Thronerbe versuchen das Land vor dem sicheren Untergang zu bewahren. Um sein Land zu retten wagt sich Kaden auf gefährlichen und Uralten Magischen Pfaden, denn er ist auf der Suche nach Informationen, die ihm helfen können die Welt vor schrecklichem zu bewahren.Schon der erste Roman der Thron Serie, “Der verlorene Thron“ konnte mich überzeugen und es ist Brian Staveley tatsächlich gelungen mich mit „Thron in Flammen“ noch mehr zu begeistern und mitzureißen. Der zweite Band knöpft, wie so oft nahtlos, an den Vorgänger an, sodass man sich direkt wieder im Geschehen der Geschichte befindet. Wurde im ersten Band auf die möglichen Konflikte und auf die verschiedenen zentralen Figuren eingegangen. Wird im zweiten Teil vor allem auf die Früchte der im ersten Band stattfindenden Intrigen eingegangen. Dabei deckt der Autor jedoch noch nicht alle Früchte auf baut absolut überraschende Wendungen ein, sodass ich stellenweise wirklich geschockt war und einfach nicht aufhören konnte mit dem Lesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Situation und der Konflikt entwickelt. Die Ideen die der Autor nach und nach in die Geschichte einbettet sind einfach absolut kreativ und haben mir des Öfteren positiv überrascht. „Thron in Flammen“ ist deutlich spanender als der Auftaktband und auch die Handlung nimmt deutlich an Fahrt auf und so flogen die fast 1000 Seiten einfach nur so dahin. Trotz der hohen Seiten zahlen konnte ich also absolut keine Längen in der Geschichte feststellen und dem Autor ist es gelungen die Spannung bis zum Ende hin konstant zu halten. Ich war mir einfach nie sicher wer wirklich Freund und wer Feind von dem Geschwistern ist und so habe ich einfach allen Figuren misstraut und ihnen etwas Böses unterstellt.Trotz meinem absolut schlechten Namensgedächtnis konnte ich alle Namen auch im zweiten Band noch super auseinanderhalten und sie mir auch merken. Zwar sind die Namen alle sehr exotisch angehaucht, doch sind sie nicht all zu kompliziert und zum Glück ähneln sich die Namen auch nicht. Durch die bildgewaltige Sprache und die kurzen und prägnanten Sätze gelingt es dem Autor weiter Spannung aufzubauen und so kam ich einfach nicht umhin mit zu fiebern. Ich bin nie über einzelne Wörter gestolpert, denn es gelingt Staveley perfekt die phantastischen Begriffe in die Geschichte einzubetten.Spielten im ersten Band vor allem Valyn und Kaden eine zentrale Rolle erhält auch Adare in „Thron in Flammen“ deutlich mehr Platz in der Geschichte, sodass ein gewisses Gleichgewicht zwischen den Geschwistern herrscht und man nie das Gefühl erhält, dass ein Geschwisterteil wichtiger als die anderen Geschwister ist. Alle drei verfolgen das gleiche Ziel. Jedoch besitzen alle unterschiedliche Mittel und Methoden, sodass sich die Geschwister teilweise selbst im Weg stehen und sich das Leben ungewollt und nicht bewusst schwer machen. Ich konnte die verschiedenen Vorgehensweisen der Geschwister absolut nachvollziehen und empfand keine als unpassend oder absurd. Des Weiteren konnte mich die Charakterentwicklung überzeugen, denn es gelingt dem Auto die inneren Konflikte der Geschwister authentisch darzustellen. Sie wollen dem Reich gerecht werden und stehen daher oft vor einem inneren Konflikt, da sie bei jedem Schritt ihre Entscheidungen Abwegen müssen und auch das ein oder andere Mal Entscheidungen treffen müssen, die sie eigentlich zu tiefst verabscheuen. Alle Figuren müssen ihre Ängste aber auch ihre Eitelkeit überwinden und mit sich kämpfen.Alles in allem ist „Thron in Flammen“ ein grandioser zweiter Band, der durch Spannung und überraschenden Wendungen besticht. Auch die Entwicklungen der Figuren konnten mich überzeugen und ich kann es gar nicht mehr abwarten den dritten Teil der Reihe zu lesen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Thron in Flammen

    Thron in Flammen

    Mine_B

    29. January 2016 um 22:22

    Der Autor Brian Staveley hat mit „Thron in Flammen“ den zweiten Teil seines Fantasy- Epos veröffentlicht. „Thron in Flammen“ schließt nahtlos an den ersten Teil „Der verlorene Thron“ an.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Seit der Ermordung Kaiser Sanlituns ist de Thron von Annur verwaist, und seine drei Erben sind in alle Himmelsrichtungen verstreut. Während due verfeindeten Parteien noch um die Herrschaft über Annur streiten, regt sich in den Schatten ein mächtiger Feind – und aus einem Erbfolgekrieg wird ein Kampf, der über das Schicksal der ganzen Welt entscheidet…   Zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches lobe. Zu Beginn ist eine informative Karte beigefügt wurden und am Ende ist ein Verzeichnis über die Götter und Völker beigefügt wurden. Ich habe „Thron in Flammen“ ohne Vorkenntnisse gelesen. Da mir das Wissen aus „Der verlorene Thron“ gefehlt hat, hatte ich zu Beginn leichte Anfangsschwierigkeiten. Ich musste mich zunächst an die Namen und ihre Verhältnisse zueinander gewöhnen und mich in die doch recht komplexe Welt einarbeiten. Daher würde ich empfehlen, dass man im Vorfeld bereits „Der verlorene Thron“ gelesen hat, da man somit bestimmt mehr Lesespaß empfindet. Der Schreibstil von Staveley ist recht angenehm, das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Und die bildgewaltige Sprache macht es dem Leser einfach, dass man sich gut in die Welt einfinden kann. Die Welt ist vielseitig und komplex gestaltet, außerdem hatte ich das Gefühl, dass sie durchdacht ist und sie wirkte sehr interessant und hat durch seine komplexen Völker und die daraus resultierende Vielseitigkeit bestochen. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven wird zusätzliche Spannung aufgebaut. Unverhoffte Wendungen und einiges an Action machen dieses Fantasy- Buch zu einer guten Unterhaltungslektüre. Auch wirkte die Geschichte auf mich gut durchdacht – Staveley behält über die verschiedenen Charaktere und auch über die unterschiedlichen Völker den Überblick. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Sowohl die Hauptcharaktere als auch die Nebencharaktere haben auf mich den Eindruck gemacht, dass sie durchdacht sind. Sie sind vielseitig und vielschichtig gestaltet wurden und wirkten durchaus real. Die Personen hatten ihre Ecken und Kanten und haben Fehler gemacht. Oftmals waren sie sich bewusst, welche Last auf ihren Schultern liegt, welche Verantwortung sie zu tragen haben und dass ihre Entscheidungen folgeschwere Konsequenzen mit sich bringen. All dies hat zur Folge, dass man mit den Charakteren mitleidet und mit ihnen mitfiebert, dass man mit ihnen zusammen das Abenteuer bestreitet. Auch die Sichtweise auf die Charaktere hat dazu geführt, dass man sich ihnen verbunden gefühlt hat. Man hat ihre Gedanken gelesen und hat somit einen besseren Einblick in die Charaktere und ihre Gedankengänge gehabt. Ich persönlich kann mich gar nicht entscheiden, welcher mein Lieblingscharakter ist. Mir hat es Kaden, der neue Kaiser von Annur angetan. Er ist vielseitig dargestellt und entwickelt sich im Laufe der Geschichte. Aber auch dessen Bruder Valyn ist vielversprechend. Auch die Schwester Adare wird beleuchtet. Sie erlebt im zweiten Teil so einiges an Abenteuern und oftmals habe ich auch mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Ganz unsympathisch war sie mir auf jeden Fall nicht.   Alles in allem ist dies ein komplexes und gut durchdachtes High- Fantasy- Werk, welches mich durchaus überzeugen konnte. Mit Vorkenntnissen meinerseits aus „Der verlorene Thron“ hätte ich bestimmt noch mehr Freude an diesem Werk gehabt. Die Geschichte und auch die Charaktere konnten mich überzeugen, sodass ich 4 Sterne vergeben möchte.

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  • So muss Fantasy sein

    Thron in Flammen

    Sternlein

    16. January 2016 um 11:35

    Valyn lächelte."Dabei habe ich gerade erst bemerkt, dass ich unsere Ausrüstung auf der anderen Flusseite vergessen habe." Ich mag es wenn man beim zweiten Band nahtlos weiterlesen kann. Hier klappt das wunderbar. Während Kaden und Valyn im letzten Band endlich zusammen getroffen sind, steht fest das sie auf schnellstem Wege nach Annur zurück müssen. Kaden will jedoch zuerst zu den Ischien, er will von ihnen noch immer lernen wie er am Schnellsten durch die Tore reisen kann. Leider klappt nicht alles so reibungslos wie sie geplant haben. Da sie nun ausreichend Kettral zum fliegen haben machen sie sich auf den Weg, doch leider werden sie angegriffen und müssen in den Bergen Zuflucht suchen. Gut das es dort ein Tor gibt. Kaum angekommen machen sie eine schlimme Entdeckung. Das Tor ist da, aber auch die stummen Zeugen von damals. Ihr Glück ist auch nicht von langer Dauer denn der Floh und sein Geschwader hat sie aufgespürt und Jagd sie durch die Höhlen. Kaden, Triste und Tan flüchten durch das Tor zu den Ischien. Dort werden alle drei gefangen genommen und Triste wird grausam gequält. Zeitgleich hat Adare ihren schlimmen Fehler bemerkt und sich heimlich aus dem Schloss gestohlen, sie verfolgt einen wagemutigen Plan der sie das Leben kosten kann wenn er scheitert.  Wie im Band zuvor mag ich Kaden und Valyn am meisten. Kaden ist mir dabei sogar einen Ticken lieber, er ist für mich der wandlungsfähigste Charakter. Valyn ist vorausschaubarer aber man muss ihn auch einfach mögen. Mit Adare, obwohl sie eigentlich gut handelt, werde ich irgendwie nicht so richtig warm. Wie schon zuvor hat auch dieses mal Brian Staveley ein tolles Fantasy Werk geschaffen. Die Charaktere sind interessant und es kommt auch wieder eine Menge an Action vor. Mit  gewohnt detaillierten Bildern und einem leicht lesbaren Schreibstil rundet sich alles ab. Mir hat der erste Band ja schon sehr gefallen, der zweite konnte den Standard halten. ich bin schon gespannt wie es weitergehen wird. Für Fans von Fantasy mit einer durchdachten Handlung, zahlreichen gut ausgearbeiteten Charakteren und neuen Ideen ist dieses Buch ein Genuss. Thron in Flammen erhält 4 von 5 Sternen

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  • Packender 2. Band der High Fantasy-Reihe um das Kaiserreich Annur

    Thron in Flammen

    NicoleGozdek

    01. January 2016 um 16:18

    Der 2. Band der High Fantasy-Trilogie von Brian Staveley überzeugt wieder mit viel Spannung, überraschenden Wendungen, einer komplexen Welt und Hauptfiguren, mit denen man als Leser mitfiebern und mitleiden kann.  Die Handlung: "Thron in Flammen" setzt da an, wo "Der verlorene Thron" aufgehört hat. Valyn hat seinen Bruder Kaden, den rechtmäßigen Kaiser von Annur nach der Ermordung ihres Vaters, gefunden. Zusammen mit seinem Kettral-Geschwader - bestehend aus dem Flieger Laith, der Bogenschützin Annick, der Sprengmeisterin Gwenna und dem Auszehrer Talal - steht Valyn nun vor der Aufgabe, zu verhindern, dass weitere Attentate der Verschwörer Erfolg haben, die Verräter aufzuhalten und den Thron für Kaden zurückzuerobern. Denn Kaden und sein Lehrmeister selbst sind hinter einem anderen Feind her: den gefühllosen, unsterblichen Csestriim, welche schon einmal versucht haben, die Menschheit zu vernichten, und die nun zurückgekehrt zu sein scheinen. Mithilfe eines Netzwerkes von Raumportalen über 2 Kontinenten könnten sie jede Verteidigungslinie aushebeln und unerwartet zuschlagen. Die Zeit drängt also, denn je mehr Zeit verstreicht, desto mehr festigt der Königsmörder Il Tornja seine Macht und desto mehr Zeit haben die Csestriim, um zum Schlag auszuholen. Während Adare versucht, eine eigene Armee gegen ihren einstigen Liebhaber Il Tornja aufzustellen, und Kaden nach Verbündeten im Kampf gegen die Csestriim sucht, macht ein Kettral-Geschwader Jagd auf Valyn und seine Gefährten, die als Verräter verleumdet wurden. Meine Meinung: Es steckt wieder viel Konfliktpotential in diesem spannenden und komplexen High Fantasy-Roman und am Ende stellt sich der Leser dieselbe Frage wie die 3 Hauptfiguren: Wem kann man überhaupt noch trauen? Den Freunden und Verbündeten? Den Feinden? Den Geschwistern?   Brian Staveley liebt es, seine Leser aufs Glatteis zu führen. Ich habe es aufgegeben, den Verlauf der Handlung vorhersehen zu wollen, und genieße stattdessen die spannende Reise durch die Welt von Annur und die Abenteuer von Kaden, Valyn und Adare. "Thron in Flammen" gefällt mir insgesamt sehr gut, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die mich an Adare stören. Ich bin schon sehr gespannt auf den 3. Band "Thron der Götter", der im Juni 2016 erscheinen soll.

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  • Thron in Flammen - die Geschichte nimmt Fahrt auf

    Thron in Flammen

    steijner12

    09. December 2015 um 05:32

    Seit sie herausgefunden hat, wer ihren Vater ermordet hat, ist Adare – die Tochter des annurischen Kaisers Sanlitun – auf der Flucht, der Unbehauene Thron ist ihren Feinden in die Hände gefallen. Gleichzeitig verfolgen Adares Brüder, Valyn und Kaden, ihre eigenen Pläne: Valyn geht ein Bündnis mit den verfeindeten Barbarenhorden aus dem Norden ein, und Kaden wandelt auf uralten magischen Pfaden, um das Geheimnis zu ergründen, das Annur seit Jahrhunderten vor dem Bösen beschützt. Ein Geheimnis, von dem das Schicksal der gesamten Menschheit abhängt ... Abbildung: Heyne  Die drei Geschwister Kaden, Valyn und Adare - die drei Erben des ermordeten Kaisers Sanlitun - versuchen Ordnung in das Königreich Annur zu bringen. Alle drei auf ihren eigenen Wegen und immer im Kampf mit machtgierigen Widersachern, uralten Mächten und sogar Göttern. War  der Eröffnungsband "Der verlorene Thron" noch geprägt von Langatmigkeit, geht es in"Thron in Flammen" Schlag auf Schlag. Es ist viel Drive in der Geschichte von Brian Staveley.In mehreren Erzählsträngen - rund um die drei Kaiserkinder - schickt der Autor seine Protagonisten auf neue Wege. Adare stellt eine eigene Armee auf, Valyn verbündet sich mit den blutrünstigen Nordvölkern des Reiches und Kaden versucht das Geheimnis der uralten Feinde des Reiches, der Csestriim, zu lüften. Dabei lauern überall Gefahren, vermeintliche Verbündete, werden zu erbitterten Feinden und vermeintliche Todfeinde zu Helfern.  Die Sympathien wechseln schnell Lernte der Leser im ersten Band noch Land und Gepflogenheiten der Fantasiewelt kennen, taucht er nun immer tiefer in die Geschichte und auch Abgründe des annurischen Königreichs ein.  Zahlreiche Wendungen lassen den Leser immer wieder seine Sympathien für die Protagonisten und deren Begleiter wechseln - und nicht selten wandeln die Hauptdarsteller nahe am Abgrund. Staveley schreckt dabei auch nicht davor zurück, liebgewonnene Charaktere sterben zu lassen, schildert eindrucksvoll Kampfszenen oder  mitunter martialische und blutige Rituale. Das Ende hat es dann wahrlich in sich - aber das vorwegzunehmen, verbietet schon alleine der Anstand. Brian Staveley macht mit "Thron in Flammen" wahrlich einen Sprung - vom mittelmäßigen Fantasybuch (siehe meine Rezension) zum fesselnden Roman. Gäbe es Punkte, läge "Thron in Flammen bei starken 6,5 von 10 Zählern. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Staveley im Abschlussband der Trilogie - "Thron der Götter" - noch einmal steigert. Der erscheint am 13.Juni 2016. Brian Staveley: Thron in Flammen; Paperback, Klappenbroschur, 976 Seiten, Heyne; 14,99 EuroISBN: 978-3-453-31676-8

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  • Gelungener 2. Teil der Thron-Reihe

    Thron in Flammen

    Miramis

    08. December 2015 um 19:03

    Der annurische Kaiser ist tot und sein Thron unbesetzt. In den Wirren der politischen Intrigen und Bedrohungen von außen versuchen seine drei Kinder Adare, Kaden und Valyn ihren Weg zu gehen und das kaiserliche Erbe zu erhalten. Während Adare eine Pilgerreise antritt und dabei überraschend eine völlig neue Rolle innerhalb des annurischen Reiches gewinnt, sieht sich Valyn dem wilden Stamm der Urghul gegenüber, von dem er nicht weiß, ob Freund oder Feind. Kaden dagegen betritt die magischen Pfade der Kenta und schließt unerwartete Allianzen, um schließlich das ganze annurische Kaiserreich auf den Kopf zu stellen... dabei haben es die drei Geschwister mit einem uralten Feind zu tun, der kaum zu bezwingen ist. Meine Meinung: Während ich beim ersten Band ein paar Startschwierigkeiten hatte, ging es diesmal von Anfang an richtig zur Sache und ich konnte von der ersten Seite an mitfiebern. Es geht nahtlos mit den Ereignissen aus Band 1 weiter und Brian Staveley hat der Geschichte eine gute Ausgangsposition für das Weiterspinnen der Ereignisse verpasst. Diesmal fand ich die Aufteilung der drei Handlungsstränge sehr gelungen; es kam niemand zu kurz und im letzten Drittel wurde sogar noch ein spannender vierter Strang eingeführt. Es kommt zu spektakulären Begegnungen zwischen den Figuren, aber im Prinzip bleibt der Autor seiner dreigeteilten Erzählweise treu und steigert mit seinen cliffhangerartigen Übergängen permament das Tempo und die Spannung. Inhaltlich konnte er mich mit völlig unerwarteten Wendungen und einiges sehr innovativen Entwicklungen überzeugen und zum Staunen bringen. Auch meine ich, dass diesmal nicht ganz so grausame Szenen vorkommen wie im Band 1, wobei natürlich schon immer noch genug Blut fliesst, das sollte gesagt sein. Die Figuren werden sehr schön beleuchtet und wir erfahren genug von ihrem Innenleben, um ihre Entwicklung verfolgen zu können und ihre Handlungen nachvollziehen zu können. Sie haben Entscheidungen zu treffen, die sehr folgenreich für ein großes Volk sind und dementsprechend machen sie es sich nicht einfach. Dass zwischen den Geschwistern eine große Distanz besteht und der Leser sie so viel besser kennt, wie die drei sich gegenseitig, macht das Lesen nochmal eine Tick interessanter. Mit seiner griffigen, wort- und bildgewaltigen Sprache hat Brian Staveley mir ein tolles Leseerlebnis beschert. Da die verschiedenen Völker und Begriffe mir nun schon ein Begriff waren, fühlte ich mich davon nicht so erschlagen wie im ersten Band. Im Gegenteil, inzwischen hab ich das Gefühl, das Who-is-who des annurischen Kaiserreiches ganz gut zu beherrschen; das ist auch gut so, denn der Band 3 dieser Reihe mit dem Titel "Thron der Götter" ist schon angekündigt und wird ganz sicher auf meinem Lesetisch landen.

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  • Überzeugender zweiter Teil der Fantasyreihe...

    Thron in Flammen

    nicigirl85

    06. December 2015 um 21:31

    Nachdem mir bereits das Debüt des Autors "Der verlorene Thron" gut gefiel, musste ich natürlich wissen wie es weiter geht und gespannt begann ich zu lesen. Auch in diesem Teil, der dort beginnt wo Band eins endete, geht es um die drei Geschwister Kaden, Valyn und Adare, die Erben von Kaiser Sanlitun, dem ehemaligen Herrscher von Annur. Die Geschwister befinden sich auf der Flucht. Während Adare festgestellt hat, dass ihr Geliebter der Mörder ihres Vaters ist und sich einer Pilgergruppe anschließt, versucht Valyn einen wilden Barbarenstamm zu bezwingen. Werden sie ihre Ziele erreichen? Und wird es Kaden gelingen das Erbe seines Vaters anzutreten? Die seitenstarke Handlung wird uns wieder über drei Erzählstränge näher gebracht, da wir immer mal ein Geschwister begleiten. Dies tun wir über einen beobachtenden Erzähler. Der Autor hat hier eindeutig mehr auf das Gleichgewicht der Erzählstränge geachtet, denn wir erfahren von jedem, der drei Hauptakteure ungefähr gleich viel. Das Tolle an Brian Staveley ist, dass er es schafft mit kurzen, prägnanten Sätzen seine Welt und die handelnden Charaktere sehr bildhaft zu beschreiben. Er verwendet keine verschachtelten und ewig langen Sätze, was das Lesen sehr vereinfacht. Gerade die Bildgewalt dieses Fantasyromans hat es mir angetan, da man keine Vorstellungsschwierigkeiten hat. Zudem merkt man, dass sich die Figuren weiter entwickeln, egal ob Haupt- oder Nebenfigur. So etwas ist mir immer sehr wichtig. Auch hier bekommen wir wieder Gewalt, Intrigen, Machtgehabe und Action geboten, was das Buch spannend macht. An die etwas merkwürdigen Namen habe ich mich nach dem ersten Teil gewöhnt. Dem Buch vorangestellt ist eine wunderschöne Übersichtskarte, die mir echt gut gefällt. Leider vermisse ich auch hier wieder ein Personenregister. Es gibt nur eine Übersicht über die Götter und Völker der dargestellten Welt. Fazit: Eine Fortsetzung, die dem Erstling in nichts nachsteht. Wer den ersten Teil mochte, der darf auch hier gern zugreifen. Für meinen Geschmack sollte man den Vorgänger kennen, sonst hat man bestimmt Verständnisschwierigkeiten. Lesenswert!

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