Bridget Golightly

 4,3 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf

Bridget Golightly ist neunundachtzig Jahre alt. Sie gewann den Hundertmeterlauf, den Achthundertmeterlauf, den Dreisprung und das Solosynchronschwimmen bei den Olympischen Spielen in Mexiko 1968. Zu den Höhepunkten ihrer glänzenden Theater- und Filmkarriere zählen zwei Oscars für die Beste Nebenrolle in Klein Dorrit und Rocky V sowie ihre hochgelobte Titania in Shakespeares Sommernachtstraum mit Sir John Gielgud in der Rolle des Zettel. Bridget ist Nobelpreisträgerin für Mathematik, außerdem gefeierte Lyrikerin und internationale Friedensaktivistin. 1959 vertrat sie Großbritannien beim Eurovision Song Contest mit „Boom-bang-a-ting-a-ling on a String“. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, der Welt Freude zu spenden, entspannt sie sich gern bei einer schönen Tasse Tee.Joan Hardcastle ist sechsundachtzig, stammt aus Yorkshire und glaubt kein Wort von dem, was Bridget erzählt. Bis auf das mit dem Tee.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Bridget Golightly

Dieses Buch offenbart unvergleichlichen Wortwitz, gepaart mit einem Feuerwerk an Pointen!

Dieser  Tagebuchroman im Schreibstil der Bridget Jones-Romane (zufällige optische Ähnlichkeit des Covers ist sicherlich vom Verlag gewollt gewesen ...) über zwei alte Damen, die bereits ziemlich verschroben, aber supersympathisch sind, hat mich von der ersten Seite an begeistert! Die geballte Ladung an Wortwitz und der rabenschwarze Humor in Verbindung von urkomischen Situationen im Alltag einer Wohngemeinschaft im Seniorenheim ist unschlagbar unterhaltsam! 
Es gibt wirklich nur ganz wenige Bücher in meinem Leben, bei denen ich so oft laut auflachen mußte! Das Buch offenbart ein wahres Feuerwerk an Pointen = ein unglaublicher Lesegenuss!!!
Ich habe das Buch übrigens bereits vor über 2 Jahren gekauft, und es neulich ein zweites Mal gelesen – mein Urteil bleibt das Gleiche: Ein außergewöhnliches Buch, das m. E. viel mehr Aufmerksamkeit (zumindest auf dem deutschen Büchermarkt)  verdient hätte = eine absolute Leseempfehlung für alle, die geistreiche Pointen und den schwarzen britischen Humor lieben! 

zwei "alte" Damen erzählen...

Bridget und Joan. Ein Duo, dass das Seniorenheim Magnolia unsicher macht... Bridgets Ziel im neuen Jahr - ihren Traumprinzen finden.

Das Tagebuch der beiden zeigt, in unterschiedlicher Farbe, die Einträge von jeweils Bridget bzw. Joan. Interessant war sicherlich, zu lesen, wie sie die jeweiligen Erlebnisse erlebt haben (also aus der jeweiligen anderen Sicht)
Es gab witzige Szenen, es gab schreckliche. Alles in allem ein kurzweiliges Buch - aber mir fehlte einfach der Pep. Teilweise fragte ich mich einfach, wo ist der Witz? Was soll hier lustig gewesen sein?

Fazit: Ein interessantes Buch - mich konnte der "Witz" leider nicht umhauen

Cover des Buches Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy (ISBN: 9783442547487)
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Rezension zu "Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy" von Bridget Golightly

Fantasie_und_Träumerei
Köstliche Unterhaltung

Bridget und Joan - beide weit über achtzig, gefühlt aber maximal Mitte sechzig - leben gemeinsam im Zweitbesten Magnolia Seniorenheim und sind schon seit Ewigkeiten befreundet. Um Bridget dabei zu unterstützen ihre Gedanken zusammen zu halten und auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, schenkt Joan ihr ein Tagebuch. Sie selbst führt schon lange eins und findet diese Ausdrucksform recht praktisch.


Bridget kann sich mit dem Gedanken anfreunden und trägt dort - wie Joan auch - ihre täglichen Erlebnisse im Seniorenheim ein. Ihre Wahrnehmung der Ereignisse ist jedoch häufig eine andere als die ihrer besten Freundin. Während Bridget ein eher "liderliches Frauenzimmer" ist, sich nach wie vor als Bühnenstar fühlt und eine eher rosarote Betrachtungsweise ihres Lebens hat, ist Joan solide und bodenständig. Zwei konträre Persönlichkeiten, die dennoch auf liebenswerte Art zueinander halten.


"Pasta zum Abendessen. Joan sagt, die Nudeln heißen Tagliatelle. Ein echter Zungenbrecher!


Pasta zum Abendessen. Es gibt Penne, aber ich habe Bridget gesagt, es sind Tagliatelle. Nur um zu sehen, wie ihr die Zähne herausfallen, wenn sie es auszusprechen versucht."


Ich habe "Bridgets und Joans Tagebuch" an einem Nachmittag weggelesen. Die Tagebucheinträge der beiden alten Damen sind so köstlich, dass sich der Leser vor Lachen kringelt. Bridgets verschobene Wahrnehmung, in der sie immer noch von allen, der Männerwelt im besonderen, angehimmelt wird, sorgt für etliche Lacher. Vor allem dann, wenn sie mal wieder Joans Streichen auf den Leim geht und nicht merkt, dass diese ihr Sekundenkleber in die künstliche Hüfte gespritzt oder Wasser in ihre Wodkaflasche gefüllt hat. Ich mag ganz besonders Joans schwarzen Humor und ihre sarkastische Betrachtungsweise.


Ich weiß nicht, wer hinter dem Pseudonym der beiden alten Damen steckt, aber er oder sie hat sich perfekt in sie hineinversetzt und einen Roman geschaffen, der perfekt unterhält. Ein verschenktes Reisetagebuch lässt darauf hoffen, dass wir weitere Geschichten des illustren Duos zu lesen bekommen. Darauf freue ich mich schon jetzt!

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