Bridget Golightly , Joan Hardcastle Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy

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Inhaltsangabe zu „Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy“ von Bridget Golightly

Zwei Tagebücher, achtzig Jahre Freundschaft und zwei Ladys, so innig verbunden wie Haftcreme und Gebiss. Getrunkene Tassen Tee: 23 (schlecht); verwendete Teebeutel: 4 (sehr gut); Toilettenbesuche: 12 (guter Durchschnitt) Gestatten: Bridget und Joan, ein Duo wieThelma und Louise auf Elektro mobilen, widerwillig wohnhaft im Zweitbesten Magnolia Seniorenheim und so unzertrennlich wie Gebiss und Haftcreme. Vor den beiden liegt ein höchst ereignisreiches Jahr, das sie in sämtlichen Einzelheiten in ihrem jeweiligen Tagebuch festhalten – auch wenn sie so ziemlich alles völlig unterschiedlich sehen. Nicht zuletzt einen amerikanischen Charmeur, der Bridget gerne zu Mrs Charles »Chuck« Dubois III machen würde. Ein Ansinnen, das die Freundschaft der beiden Ladys auf eine harte Probe stellt.

Eines der witzigsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe!

— Sonnenschein810
Sonnenschein810

Herrlich!

— babylu
babylu

Ein Buch zum kringelig Lachen! Die übermütige Bridget und ihre bodenständige Freundin Joan bieten herrliches Vergnügen!

— Fantasie_und_Träumerei
Fantasie_und_Träumerei

sehr kurzweilig,aber humorvoll

— Aleena
Aleena

Meine uneingeschränkte Leseempfehlung an all jene, die gerne aus vollem Herzen lachen – und das am liebsten mit einem Buch in der Hand! :o)

— nana_what_else
nana_what_else

Zwei Damen in der Blüte ihres lebens ;)

— Moorteufel
Moorteufel

Eine sehr amüsante Tagebuchstory für zwischendurch. Welche nicht nur jüngeren Lesern, sondern auch älteren Lesern eine Menge Freude bereitet

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

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  • Dieses Buch offenbart unvergleichlichen Wortwitz, gepaart mit einem Feuerwerk an Pointen!

    Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
    Sonnenschein810

    Sonnenschein810

    15. March 2017 um 17:17

    Dieser  Tagebuchroman im Schreibstil der Bridget Jones-Romane (zufällige optische Ähnlichkeit des Covers ist sicherlich vom Verlag gewollt gewesen ...) über zwei alte Damen, die bereits ziemlich verschroben, aber supersympathisch sind, hat mich von der ersten Seite an begeistert! Die geballte Ladung an Wortwitz und der rabenschwarze Humor in Verbindung von urkomischen Situationen im Alltag einer Wohngemeinschaft im Seniorenheim ist unschlagbar unterhaltsam! Es gibt wirklich nur ganz wenige Bücher in meinem Leben, bei denen ich so oft laut auflachen mußte! Das Buch offenbart ein wahres Feuerwerk an Pointen = ein unglaublicher Lesegenuss!!!Ich habe das Buch übrigens bereits vor über 2 Jahren gekauft, und es neulich ein zweites Mal gelesen – mein Urteil bleibt das Gleiche: Ein außergewöhnliches Buch, das m. E. viel mehr Aufmerksamkeit (zumindest auf dem deutschen Büchermarkt)  verdient hätte = eine absolute Leseempfehlung für alle, die geistreiche Pointen und den schwarzen britischen Humor lieben! 

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  • Köstliche Unterhaltung

    Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    29. May 2015 um 08:32

    Bridget und Joan - beide weit über achtzig, gefühlt aber maximal Mitte sechzig - leben gemeinsam im Zweitbesten Magnolia Seniorenheim und sind schon seit Ewigkeiten befreundet. Um Bridget dabei zu unterstützen ihre Gedanken zusammen zu halten und auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, schenkt Joan ihr ein Tagebuch. Sie selbst führt schon lange eins und findet diese Ausdrucksform recht praktisch. Bridget kann sich mit dem Gedanken anfreunden und trägt dort - wie Joan auch - ihre täglichen Erlebnisse im Seniorenheim ein. Ihre Wahrnehmung der Ereignisse ist jedoch häufig eine andere als die ihrer besten Freundin. Während Bridget ein eher "liderliches Frauenzimmer" ist, sich nach wie vor als Bühnenstar fühlt und eine eher rosarote Betrachtungsweise ihres Lebens hat, ist Joan solide und bodenständig. Zwei konträre Persönlichkeiten, die dennoch auf liebenswerte Art zueinander halten. "Pasta zum Abendessen. Joan sagt, die Nudeln heißen Tagliatelle. Ein echter Zungenbrecher! Pasta zum Abendessen. Es gibt Penne, aber ich habe Bridget gesagt, es sind Tagliatelle. Nur um zu sehen, wie ihr die Zähne herausfallen, wenn sie es auszusprechen versucht." Ich habe "Bridgets und Joans Tagebuch" an einem Nachmittag weggelesen. Die Tagebucheinträge der beiden alten Damen sind so köstlich, dass sich der Leser vor Lachen kringelt. Bridgets verschobene Wahrnehmung, in der sie immer noch von allen, der Männerwelt im besonderen, angehimmelt wird, sorgt für etliche Lacher. Vor allem dann, wenn sie mal wieder Joans Streichen auf den Leim geht und nicht merkt, dass diese ihr Sekundenkleber in die künstliche Hüfte gespritzt oder Wasser in ihre Wodkaflasche gefüllt hat. Ich mag ganz besonders Joans schwarzen Humor und ihre sarkastische Betrachtungsweise. Ich weiß nicht, wer hinter dem Pseudonym der beiden alten Damen steckt, aber er oder sie hat sich perfekt in sie hineinversetzt und einen Roman geschaffen, der perfekt unterhält. Ein verschenktes Reisetagebuch lässt darauf hoffen, dass wir weitere Geschichten des illustren Duos zu lesen bekommen. Darauf freue ich mich schon jetzt!

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  • kurzweilig aber auch humorvoll

    Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
    Aleena

    Aleena

    02. May 2015 um 15:13

    2 Tagebücher,2 ältere Ladys, achtzig Jahre Freundschaft, Haftcreme und Gebiss und dann noch einen Toyboy. Das kann ja heiter werden. Joan schenkt Bridgets zu Weihnachten ein Tagebuch, damit sie ihre Tage protokolieren kann, natürlich ganz geheim. Beide leben in einem Seniorenheim führen nun 2 völlig unterschiedliche Tagebücher, jeder hat halt einen ganz anderen Blickwinkel auf die Dinge. Dann kommt auch noch ein Toyboy ins Spiel der Bridgets den Kopf verdreht und seine Absichten sind höchst sonderbar. Das Buch kann man wunderbar mal dazwischen schieben, das es sich weg liest wie nichts. Ich hab immer wieder mich weghauen müssen, wie die Beiden die Dinge aus Ihrer Sicht sehen. Bridget sieht alles durch rosa Wattewölkchen und macht sich ständig jünger als sie ist, dazu ist sie aber auch immer so herrlich naiv und sie kann manches Mal wirklich zufrieden sein, das sie so eine gute Freundin hat, die immer wieder ihr Tagebuch auf Einträge prüft und so einiges dadurch klarstellt. Zwischendurch möchte Joan endlich ihr mega Puzzle fertig bekommen, doch dazu fehlt ihr es manches Mal die Ruhe. Die beiden sind im Altenheim und man fragt sich als Leser, warum es da nicht ruhig zugehen sollte, aber man merkt schnell, was bei so alten Leuten dann doch alles los sein kann. Ich gebe mal ein Beispiel Bridgets schreibt in ihr Tagebuch, das sie den ganzen Abend ferngesehen hat, aber nichts Gescheites lief. Aus der Sicht von Joan kommt, dass sie verzweifelt Bridget gesucht hat und sie in der Küche vor der Mikrowelle gefunden hat. Das geht die ganze Zeit so und ich hab mich manches Mal weghauen können, vor Lachen. Ich kann mir das Buch gut vorstellen, wenn man es zu zweit liest, einer übernimmt jeweils eine Lady. Ist bestimmt richtig lustig. Alles in allem ist das Buch unterhaltsam, lustig und kurzweilig zu lesen. In Tagebuchform mit unterschiedlicher Farbe und Bildchen, damit man weiß wer hier gerade was schreibt. Wer sowas mag, kann gern zugreifen und mitlachen.

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  • Rezension: "Bridgets und Joans Tagebuch" (B. Golightly & J. Hardcastle)

    Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    15. April 2015 um 17:28

    Zum Inhalt: Bridget (89) und Joan (86) verbringen gemeinsam ihren Lebensabend im Altersheim. Schon seit ihrer Jugend sind sie beste Freundinnen, wenngleich sie oft unterschiedlicher Meinung sind. Während die vernünftige, spießige Joan ihre Zeit gerne mit Puzzlen verbringt, möchte die junggebliebene Bridget am liebsten den ganzen Tag auf den Putz hauen. Dies führt nicht selten zu verstörenden Momenten, und mehr als einmal ist es die resolute Joan, die ihrer besten Freundin und gleichzeitig dem größten Nervfaktor in ihrem Leben aus der Klemme helfen muss. Meine Meinung: Dass es sich hier um eine Parodie des meiner Meinung nach überflüssigen dritten Bridget Jones-Bandes "Bridget Jones. Verrückt nach ihm" handelt, ist eigentlich auf den ersten Blick ersichtlich. Im englischen Original wird dies noch etwas deutlicher im Titel "Bridget & Joan's Diary. Mad about The Toy Boy" bzw. "Bridget Jones. Mad about The Boy". Auch der Tagebuchstil ahmt die Bridget Jones-Bücher nach. Allerdings ist das Buch natürlich auch für Leser ohne Vorkenntnisse der Parodie-Vorlage geeignet! Die Tagebucheinträge sind sehr kurz und sowohl aus Bridgets als auch Joans Sicht verfasst. Joan ist die vernünftige Spießerin, die von ihrer Freundin unendlich genervt ist, aber doch nicht ohne sie kann. Bridget ist hingegen für ihr stolzes Alter extrem wild, kindisch und sex-fixiert. (Auch wenn sie keinen mehr hat.). Es ist durchaus amüsant, ihre Erlebnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, denn meist entpuppen sich Bridgets grandiose Abenteuer aus Joans Sicht als Katastrophen und Peinlichkeiten. Ein paar Schmunzler konnte mir das Buch schon entlocken, aber ich muss sagen, dass mir alles arg übertrieben war. Bridget ist eine sehr extreme und auch unrealistische Person. Alles was sie tut, wird heillos übertrieben, und ich glaube nicht, dass eine 89jährige Frau tatsächlich im Stande ist, all die Dinge zu tun, die Bridget tut. Ich will kein Spielverderber sein, Parodien dürfen natürlich übertreiben. Aber ein bisschen weniger wäre hier für mich mehr gewesen. Bridget ist einfach eine total verkalkte Frau, die alles falsch versteht. Sie als naiv zu bezeichnen, wäre die Untertreibung des Jahres, man muss hier leider schon von grenzenloser Dummheit sprechen. Joan hingegen fand ich amüsanter, sie hat einen sehr trockenen Humor und kann ganz schön gemein sein. Immerhin liest sich das Buch dank der kurzen Einträge und der eher einfach gehaltenen Sprache sehr flüssig und schnell. Viele haarsträubende Begebenheiten werden nur angeschnitten und nicht weiter ausgeführt. Es ist aber meiner Erachtens wohl auch nicht Sinn des Buches, eine durchgehende Story abzuliefern, sondern zahlreiche Schwänke. Der im Titel erwähnte Toyboy kommt übrigens erst ziemlich spät und nicht sonderlich ausführlich vor. Die Gags waren doch ziemlich platt und übertrieben. Deshalb dachte ich mir die meiste Zeit beim Lesen: "Was soll das hier eigentlich sein?" Vielleicht war es einfach nicht meine Art Humor. Und Gott weiß, wie viele Lacher bei der Übersetzung verloren gingen (Auch das wäre eine passende Parallele zu Helen Fieldings Buchvorlage.). Mein Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Da es aber recht schnell runterzulesen ist, hält sich bei Nichtgefallen die Zeitverschwendung in Grenzen. Ich bin mir jedoch sicher, dass es auch Leute gibt, denen der Humor sehr zusagen wird.

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  • Bridgets und Joans Tagebuch

    Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
    nana_what_else

    nana_what_else

    28. March 2015 um 11:43

    Ein klein wenig zum Inhalt: Joan und Bridget sind Freundinnen, solange sie zurückdenken können: und das, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Bridget … sieht überall – und nicht nur am Himmel – Regenbögen. … lebt ihr Leben nach dem Motto: verschiebe nie auf morgen, den Blödsinn, den du heute kannst besorgen. … ist eine Diva und selbsterklärte Femme Fatale auf der ständigen Suche nach einem (weiteren) Abenteuer. … ist seit sechzig Jahren 20. … tänzelt durchs Leben, kein Fettnäpfchen auslassend (ja, sie dreht sogar mit Freuden noch ein paar Ehrenrunden und zieht anschließend jedes Mal hoch erhobenen Hauptes von dannen). Joan … findet selbst am sonnigsten Tag ein Wölkchen, über das es sich mürrisch zu äußern gilt. … lebt ihr Leben nach dem Motto: Man muss nur lange genug suchen, um ein Haar in der Suppe zu finden. Wenn auch nicht in der eigenen. … ist glücklich, wenn sie in Ruhe ihren Tee schlürfen und Kreuzworträtsel lösen darf. … ist vermutlich nie jung gewesen. … wohnt mindestens einmal täglich einer von Bridget initiierten Katastrophe bei und kann sich dabei einfach nicht entscheiden, ob sie lieber im Boden versinken oder herzlich lachen soll. Idee: Die beiden alten Hasen haben so manches Abenteuer miteinander bestritten und gemeinsam erlebt, wie die Jahre ins Land zogen. Mittlerweile wohnen sie im selben Seniorenheim – doch alt fühlt sich keine von beiden und so fabrizieren die beiden herrlich sympathischen und chaotischen, (im Herzen) junggebliebenen Ladys eine Katastrophe nach der anderen. Mal unabsichtlich, mal aus purem Spaß. Umsetzung: Ich lese leidenschaftlich gerne Briefromane, und auch Tagebuchromane sind mir nicht unbekannt. Jedoch gleich zwei Tagebücher parallel lesen zu dürfen – dieses Vergnügen hatte ich mit diesem Buch zum ersten Mal. Die unfassbare Komik dieses Buches entsteht dadurch, dass dem Leser/ der Leserin ein und dasselbe Geschehen, sowohl aus der Sicht von Bridget, als auch aus der Sicht von Joan erzählt wird, das Erzählte jedoch unterschiedlicher nicht sein könnte. Ich habe Tränen gelacht, die beiden Damen mit jedem ihrer Tagebucheinträge noch fester ins Herz geschlossen und mich auf so unbekümmert lustige Weise unterhalten gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Gestaltung: Bereits bei der Umschlaggestaltung ist dem Verlag ein wundervoller Gag gelungen: In Anlehnung an das Cover von „Bridget Jones – Mad about the Boy“ von Helen Fielding wurde ein Schutzumschlag entworfen, der den Lesern noch vor Aufschlagen des Buches ein herzliches Lachen entlockt und klar macht: Dieses Buch wurde mit einem Augenzwinkern geschrieben. Soundtrack: Zwar war dieser Tagebuchroman das Ulkigste, was ich seit langem lesen und genießen durfte, der Soundtrack dazu, fällt jedoch nicht so schräg wie vielleicht vermutet aus. Denn trotz des grandiosen Witzes, der herrlichen Skurrilität und des Lachkrämpfe provozierenden Schreibstils ist dieser Roman dennoch und vor allem eines: Eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und bedingungsloses Füreinander-Dasein. Deshalb begleitete uns* während des Lesens das Lied „You’ve got a Friend“ von Carole King! *Ja, UNS! Ihr habt richtig gelesen. Tatsächlich habe ich „Bridgets und Joans Tagebuch“ nicht allein gelesen, sondern gemeinsam mit meiner Zwillingsschwester. Wir haben die Rollen/Tagebücher der beiden Damen untereinander aufgeteilt und waren beinahe erschrocken darüber, wie oft wir uns in den beiden Ladys wiederentdeckt haben: während Cate ein Sonnenschein wie Bridget ist, kann ich die Joan in mir wohl auch nur schlecht abstreiten! :o) Lesetipp: Schnappt euch eine/n FreundIn und lest dieses Buch zu zweit! Geteilte Lesefreude ist doppelte Lesefreude und gemeinsam über dieses Buch zu lachen, ist wohl eine der schönsten Möglichkeiten, die Freizeit zu verbringen! Fazit: Ein herrlicher Tagebuchroman über zwei verschroben-sympathische Damen, die eine lange und außergewöhnliche Freundschaft miteinander verbindet. Wortwitz zwischen heiter und makaber trifft auf einzigartige Protagonistinnen und eine fröhlich-komische Handlung, die – so ulkig sie einem manchmal auch erscheinen mag – doch aus dem Leben gegriffen ist. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung an all jene, die gerne laut und aus vollem Herzen lachen – und das am liebsten mit einem Buch in der Hand. Ich vergebe 5 von 5 Sterne für diesen außergewöhnlichen Tagebuchroman, der mich so laut und viel lachen ließ, wie es KEIN Buch je zuvor geschafft hat. Einzigartiger Lesegenuss, der meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit und LeserInnen verdient!

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  • Rezension "Bridgets und Joans Tagebuch - Verrückt nach dem Toyboy"

    Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    Klappentext: Zwei Tagebücher, achtzig Jahre Freundschaft und zwei Ladys, so innig verbunden wie Haftcreme und Gebiss. Getrunkene Tassen Tee: 23 (schlecht); verwendete Teebeutel: 4 (sehr gut); Toilettenbesuche: 12 (guter Durchschnitt) Gestatten: Bridget und Joan, ein Duo wie Thelma und Louise auf Elektromobilen, widerwillig wohnhaft im Zweitbesten Magnolia Seniorenheim und so unzertrennlich wie Gebiss und Haftcreme. Vor den beiden liegt ein höchst ereignisreiches Jahr, das sie in sämtlichen Einzelheiten in ihrem jeweiligen Tagebuch festhalten – auch wenn sie so ziemlich alles völlig unterschiedlich sehen. Nicht zuletzt einen amerikanischen Charmeur, der Bridget gerne zu Mrs Charles »Chuck« Dubois III machen würde. Ein Ansinnen, das die Freundschaft der beiden Ladys auf eine harte Probe stellt. Zum Buch: Das Buch erinnerte mich, von der Buchgestaltung her, sofort an den Roman von Bridget Jones "Verrückt nach ihm". Es ist optisch fast identisch, nur das hier zwei ältere Damen abgebildet sind. Auf Grund des Titels und der Position der älteren Damen, beginnt man sich zu fragen: "Was sucht sie dort unter dem Rock der anderen?" und ein Schmunzeln ist vorprogrammiert. Die Innengestaltung des Buches hat mich sofort überzeugt. Sehr hochwertiges, festes Papier und liebevoll bis ins kleinste Detail gestaltet. So finden wir die Tagebucheinträge von Bridget und Joan in verschiedenen Farben vor, die ein leichtes auseinanderhalten möglich macht. Das gesamte Buch ist in Tagebucheinträgen geschrieben. Erster Satz: "Was ich nicht mehr tun werde: - Vor elf Uhr morgens Sherry trinken (außer sonntags. Tia Maria zählt nicht, denn da ist im Grunde nur Kaffee drin)." Meine Meinung: Auf dieses Buch hat mich der Verlag aufmerksam gemacht und wegen der Buchgestaltung, erinnerte es mich sofort an die Bridget Jones Romane. Ich war sehr neugierig und hatte einige lustige Lesestunden. Dieses Buch ist eine Parodie auf den Roman "Verrückt nach ihm" von Helen Fieldings erfolgreiche Bridget Jones Reihe, denn ich leider noch nicht selber gelesen habe. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das Leser die dieses Buch vorab gelesen haben, mit dieser Story noch weitaus mehr Freude haben werden. Das Buch ist ausschließlich in der Form eines Tagebuches der beiden Protagonistinnen Bridget und Joan geschrieben. Ich fand es sehr amüsant, wie die beiden ihren Tagesablauf schilderten. Denn Bridget schmückte ihre Erzählungen enorm aus und es lief, nach ihren Erzählungen her, immer zu ihren Gunsten ab. Doch dann kam die Version von Joan, welche die Vernünftige der Beiden ist und eine ganz andere Version von Bridgets Erzählungen darzubieten hatte. Ich fand viele Aktionen, die in dieser Geschichte vorkamen, sehr zeitgemäß und diese wurden auch authentisch an den Leser vermittelt. Der Titel und auch der Klappentext haben mich jedoch auf eine etwas andere Fährte gebracht. Ich habe gedacht, der Punkt um den amerikanischen Charmeur wäre die Hauptstory. Doch dies kam erst gegen Ende des Buches ins Gespräch. Nach meinem Geschmack hätte ich hier etwas mehr erhofft und auch gerne gelesen. Zu Beginn des Buches habe ich sehr viel gelacht und geschmunzelt, doch flachte es mit der Zeit ein wenig ab. Vielleicht sollte man das Buch nicht in einem durchlesen, sondern es in mehreren Abschnitten lesen und genießen. Denn mir wurde es zeitweise etwas langweilig. Wer hier genau das Buch geschrieben hat, wird nicht preisgegeben. Die Angaben dazu beziehen sich lediglich auf die Protagonisten. Im Ganzen hatte ich eine humorvolle Unterhaltung und ich finde es ist ein gutes Buch für zwischendurch. Fazit: Mit "Bridgets und Joans Tagebuch" erhalten wir Leser eine Parodie zu der erfolgreichen Romanreihe von Helen Fieldings "Bridget Jones - Verrückt nach ihm. Eine sehr amüsante Tagebuchstory für zwischendurch. Welche nicht nur jüngeren Lesern, sondern auch älteren Lesern eine Menge Freude bereiten wird.

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    • 2
  • Tagebücher erzählen soo viel,

    Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
    Moorteufel

    Moorteufel

    besonders die Tagebücher von Bridget und Joan.Zwei rüstige Damen ,die sich schon seit 80 Jahren kennen und in einen Seniorenheim leben. Bridget ist mehr die abenteuerlustige,und immer auf Männerfang.Denn sie ist doch in der Blüte ihres Lebens.Und das schriebt sie auch eifrig in ihr Tagebuch.Nur das sie viele Ereignisse anders erlebt,mit guten Ausgang für sie las es in wirklichkeit ist. Joan ist da schon die etwas vernünftigere,die die Erlebnisse genauer in augenschein nimmt und ihre version aufschriebt.Aber Joan ist nicht immer das brave alte Mütterchen,nein auch sie hat es faustdick hinter den Ohren. Es war einfach super und leider etwas kurz,mitzuerleben was die beiden alles erlebt haben.Von der entdeckung des Internets/Blinddates bis hin zu Hamsterkäufen ,über verlorene Zähne und vieles mehr.Ist es sehr unterhaltsam,und ein Bilder-kopf-kino ist nicht auszuschließen.Bei manchen Aktionen blieb bei mir kein Auge trocken,und auch viele Lacher gab es(auch wenn die Leute bei Star Bucks schon komisch rübereugten),so lohnt es sich lesen.

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    • 5
  • Rezension zu "Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy" von Golightly und Hardcastle

    Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
    aba

    aba

    27. November 2014 um 20:51

    Lieber Bridget und Joan als Bridget Jones Schon beim Öffnen dieses Buches liest man eine Warnung, eigentlich eine Klarstellung des Verlags: "Bridgets und Joans Tagebuch - Verrückt nach dem Toyboy" ist ein eigenständiges Werk, das nichts mit den Bridget-Jones-Romanen der Autorin Helen Fielding zu tun hat. Bridget Jones? Helen Fielding? Nie gelesen. Das kann ich aber nicht über das Werk von Bridget und Joan sagen. Ihr Tagebuch habe ich gelesen und bin dadurch reicher an Erkenntnissen geworden. Die beiden Autorinnen sind ja Damen, die mehr als 80 Jahre Lebenserfahrung (nicht zusammen, sondern jede von ihnen) vorweisen können. Während Joan so viel Zeit wie möglich an ihrem 50.000-Teile-Serienkiller-Riesenpuzzle verbringen möchte, hat ihre Freundin Bridget schon längst vergessen, wie alt sie ist und führt ein heißes und abenteuerreiches Leben. Zumindest glaubt sie das... Die beiden Damen führen Tagebuch und verraten dem Leser alle ihre Geheimnisse. Interessant wird es, wenn sie unabhängig voneinander über gemeinsame Aktivitäten berichten, denn was Bridget als phantastisches Ereignis empfindet, entpuppt sich später als Katastrophe in Joans Tagebucheintrag. Da Bridget sich für eine Sexbombe hält, ist sie für jede Veranstaltung zu haben, bei der sie ihre Reize zur Schau stellen kann. Außerdem glaubt sie, in ihrem Internetbekannten, dem "Toyboy", ihren Traummann gefunden zu haben, und das verkompliziert ihr ganzes Leben, und nicht nur ihr Leben, sondern Joans leider auch. Ein ganzes Jahr Tagebucheintragungen von Bridget und Joan habe ich gelesen und dabei viel gelacht! Abenteuer und Katastrophen, kleine und große Intrigen zwischen den Freundinnen wechseln sich mit berührenden Szenen ab, und wenn der Leser denkt, er könnte langsam eine neue Überraschung vertragen, sorgen Bridget und Joan garantiert dafür. Ah, der Toyboy! Natürlich hat er auch seinen großen Auftritt. Aber mehr wird natürlich nicht verraten. Übrigens, allen, die ein Tagebuch führen, empfehle ich, es gut vor Joan zu verstecken... man weiß ja nie, ob ihre Absichten gut oder schlecht sind.

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