Brigida Brenkenhoff , Franz Riegel Suchlauf der Sehnsucht

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Inhaltsangabe zu „Suchlauf der Sehnsucht“ von Brigida Brenkenhoff

Die thematisch lose Verbindung von lyrischen Fotografien mit geschauten Texten ergibt ein Stimmungsbild der Landschaft Mecklenburgs, wo Ruhe und Poesie zu finden sind. Bilder und Texte zeigen Facetten einer Stille, die als Sehnsuchtsort hinter dem überbordenden Lärm unserer Gegenwart immer noch existiert. Eine lyrische Reise in eine Landschaft, die meditative Ruhe schenkt.

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    Suchlauf der Sehnsucht
    powerriegel

    powerriegel

    27. January 2014 um 10:19

    "Suchlauf der Sehnsucht"  ist ein kleines feines Buch mit bildreichen Gedichten und lyrischen Fotografien. Es ist durch eine zufällige Begegnung der Autoren unterwegs entstanden und doch aus einem Guss. Texte, Bilder und Layout stimmen zusammen. Eine Dichterin, Brigida Brenkenhoff, und ein Fotograf, Franz Riegel, beide wegen der Weite, der Ruhe und der unmittelbaren Erfahrbarkeit der Elemente aus Bayern ins stille Mecklenburg gegangen, lassen uns teilhaben an ihrem Blick aus dem Fenster auf das Land. Die Lyrikstücke erzählen von Naturbeobachtungen am Übergang vom geschützten Garten zur Landschaft. und deren innerer Spiegelung in Stimmungen und Gedanken : "Durch weißliche Nebel auf Leinwand gezogen als flüchtige Chiffre Schwärme von Krähen. Ich such deinen Herzschlag und greife in Watte und wolkige Weiße...". schreibt Brigida Brenkenhoff in ihrem Gedicht "Schon wieder Herbst". Franz Riegels Fotografien der mecklenburgischen Landschaften, in denen auch die Dichterin wahlbeheimatet ist, ziehen weitere Kreise. Auf langen Wanderungen durchstreift er das Land mit Muße und fängt so Stimmungen ein, die den Betrachter ins Bild hineinziehen. Er zeigt das Wechselspiel des Lichtes hinter dem Nebel auf den Äckern, Silhouetten von Baumgerippen vor dem kaltweißen Horizont, Wolkenformationen und immer wieder Vogelschwärme. Die Bilder sowie die Texte sind Variationen über das Thema Natur, Wandel, Vergänglichkeit und Verbundenheit mit den Elementen. Sie bleiben aber eigenständig und sind nur lose auf einander bezogen, was sich in der Gestaltung des Büchleins widerspiegelt. Je eine Bildseite steht neben einer Seite mit einem Lyrikstück. Beide bleiben leise und ergänzen einander still. Sie nehmen sich nichts. Weder Text noch Bild drängen sich in den Vordergrund. Franz Riegels Naturfotografien und Brigida Brenkenhoffs Naturlyrik vertiefen einander. So fühlt sich der Betrachter berührt und es werden innerliche Saiten zum Klingen gebracht. Es braucht Muße zum Anschauen und Lesen. Und die Bereitschaft auf leise Töne und zarte Farben zu hören und zu schauen. Dr. Brigitte Arend

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