Brigitte Biermann

 4 Sterne bei 140 Bewertungen
Autor von Engel haben keinen Hunger, Tod einer Lehrerin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Brigitte Biermann

Brigitte BiermannEngel haben keinen Hunger
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Engel haben keinen Hunger
Engel haben keinen Hunger
 (135)
Erschienen am 18.09.2017
Brigitte BiermannFrauen vor Gericht
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Frauen vor Gericht
Frauen vor Gericht
 (2)
Erschienen am 05.03.2001
Brigitte BiermannTod einer Lehrerin
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Tod einer Lehrerin
Tod einer Lehrerin
 (2)
Erschienen am 07.08.2009
Brigitte BiermannAm Arbeitsplatz wird nicht geheult!
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Am Arbeitsplatz wird nicht geheult!
Brigitte BiermannNachhaltige Ernährung
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Nachhaltige Ernährung
Nachhaltige Ernährung
 (0)
Erschienen am 21.09.2007
Brigitte BiermannUms Leben gebracht oder Der Terror in meiner Ehe
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Ums Leben gebracht oder Der Terror in meiner Ehe
Brigitte BiermannMütter und Söhne
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Mütter und Söhne
Mütter und Söhne
 (0)
Erschienen am 10.03.2003

Neue Rezensionen zu Brigitte Biermann

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Laennards avatar

Rezension zu "Engel haben keinen Hunger" von Brigitte Biermann

Engel haben keinen Hunger
Laennardvor 2 Jahren


Zuerst einmal: ich habe eine ganze Woche für dieses Buch gebraucht. Normalerweise bin ich viel schneller. Woran das lag? Ich muss sagen, der Schreibstil der Autorin an sich war nicht so meins. 
Das ist aber auch mein einziger "Kritikpunkt" und der Grund, warum ich vielleicht so lang gebraucht habe. Aber auch, weil diese Geschichte eben nicht nur Fiktion ist, sondern genau so passiert ist. Und dabei zeigt sie sowohl das Innenleben der Kranken, als auch das der Angehörigen (das sogar noch mehr). Alle grausamen Facetten der Krankheit werden dargestellt, die sich in diesem Fall fast über 4 Jahre streckt. Mit so einer riesigen konstanten Gewitterwolke im Leben lässt es sich ja kaum noch lachen, je schlimmer es wird. Man weiß ja gleich zu Beginn (Klappentext), dass das Ganze nicht gut ausgeht, was es nur noch bedrückender macht - aber eben auch realistischer, denn es gibt da nicht nur Happy Ends. Ich habe noch nicht viele Bücher über Magersucht gelesen, aber die gingen dann doch optimistisch aus (zum Beispiel mein absolutes Lieblingsbuch), aber nie war etwas abschreckender als diese Geschichte: absolut real, jahrelanges Leiden, diese grausame Hilflosigkeit. Das sollte jeder lesen, der etwas mehr über die Krankheit erfahren möchte, um sich bewusst zu sein, was es doch für schreckliche psychische Krankheiten gibt. Ich bleibe jedenfalls zurück, mit einem unwohlen Gefühl im Magen, was wohl sehr ironisch klingen mag, aber spreche auf jeden Fall eine Empfehlung aus. 

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Schneeflocke2013s avatar

Rezension zu "Engel haben keinen Hunger" von Brigitte Biermann

wenn ein Lebenstraum für den Rest zum Alptraum wird
Schneeflocke2013vor 2 Jahren

Inhalt:

Die 15 jährige Katrin will Model werden, doch sie hält sich für zu dick. Also beginnt sie eine Diät um ein paar Kilo runter zu bekommen. Und so gerät sie sehr schnell in einen Kreislauf der töten kann…


Meine Meinung:


Hier hat sich die Autorin viel Arbeit gemacht und ein Thema angeschnitten das – obwohl es mehr und mehr zu sehen ist – irgendwie immer noch zu den Tabu-Themen gehört: Magersucht.

Ich habe wirklich schon sehr viele Bücher gelesen die sich hierum drehen, doch es ist das Erste wo die Sache wirklich nachhaltige Folgen hat.

Familie, Ärzte, Freunde. Alle kommen hier zu Wort. Und auch Katrin, die nicht aufhören kann mit dem was sie tut. Auf niemanden hört. Nur ihre Sicht gelten lässt und glaubt, alle wollen ihre Zukunft kaputt machen.

Das Buch hat mich richtig mitgenommen. Taschentücher wurden verbraucht und ich war sehr froh darüber, dass die Magersuchtsfälle in meinem Bekanntenkreis anders ausgegangen sind.

Keine Ahnung wie oft ich die Protagonistin in den Arm nehmen wollte. Doch es muss oft gewesen sein.

Die Qual und den Schmerz aller Beteiligten zu sehen war anstrengend und nötig zugleich.

In den meisten Büchern wird nur die Sicht des Erkrankten /der Erkrankten gezeigt. Hier kommen endlich auch mal die Anderen zu Wort und das hat mich tief berührt.
Wenn nur die Sicht der Erkrankten zu lesen ist kommt der Rest des Umfeldes schlecht weg, weil man sich denkt: Warum tun sie nichts? Die wenigstens machen sich klar, dass es nicht einfach ist an jemanden heran zu kommen der Partou nicht reden will. Die Stacheln ausfährt und versucht alles von sich zu schieben. Keinem eine Chance gibt an ihn/sie dran zu kommen.

Ich selbst habe es bei zwei Personen versucht und es war verdammt viel Arbeit bis es geklappt hat. Von daher kann ich sagen: Man beißt sich fast die Zähne aus, aber für das was dabei heraus kommt ist es das wert.


Das Buch ist nicht kompliziert zu lesen, aber es hat definitiv etwas schweres, schmerzhaftes an sich. Schade, dass sich wenige Betroffene klar machen wohin das führen kann.



4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Ravens avatar

Rezension zu "Engel haben keinen Hunger" von Brigitte Biermann

Till the End!
Ravenvor 2 Jahren

Das Buch "Engel haben keinen Hunger" von Brigitte Biermann ist in der
gebundenen Ausgabe 240 Seiten lang und beim Beltzverlag erschienen. Das Buch wurden auch als Softcover herausgebracht.

Katrin beginnt mit 15 Jahren eine Diät, die ziemlich schnell aus dem Ruder läuft und sich zur Magersucht entwickelt. Ihre Eltern, ihre Schwester, Kliniken, Ärzte und Therapeuten können ihr nicht helfen aus dem Strudel der Sucht
hinauszufinden.

Der Titel des Buches ist unheimlich passend. Die Geschichte von Katrin beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Autorin hat sogar reale Tagebucheinträge von Katrin eingefügt. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne weil es absolut authentisch die Magersucht darstellt und schildert. Man merkt auch ganz deutlich in diesem Buch das Magersucht eine psychische Erkrankung ist, die nichts mit Mode-Trend oder dergleichen zu tun hat. Die Geschichte ist absolut tragisch und trotzdem schafft es die Autorin alles ziemlich sachlich und nicht zu kitschig zu schildern. Auch der Kampf der Familie und die Probleme die die Krankheit im Umfeld erzeugt, wird absolut authentisch widergegeben. Katrins Familie wollte das ihre Geschichte erzählt wird als ewige Erinnerung an Katrin, aber auch als Denkmal und Warnung für Menschen die ebenfalls an Anorexia nervosa leiden. Das Buch umfasst den Leidensweg Katrins von 1996-2000 till the End!

Fazit: Ein sehr berührendes, authentisches Buch, welches auf einer wahren Begebenheit beruht und den Leidensweg Katrins und deren Familie von 1996-2000 till the End umfasst. Die Geschichte ist Erinnerung, Denkmal und Warnung und deshalb sehr empfehlenswert.

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