Ein nettes Sachbuch, das ich vor einiger Zeit gelesen habe.
Es geht nicht nur um Mord, sonder num die gesamte Bandbreite weiblicher Kriminalität.
Die Autorin hat Reportagen für die Zeitschrift "Brigitte" geschrieben und dadurch Zugang zu Gerichtsverhandlungen, Anwälten und Gerichtsakten.
Vorteil: mit 20 Fällen sind viele unterschiedliche Arten von Verbrechern und Täterinnen abgebildet.
Nachteil: die Fälle sind nur kurz beschrieben. Ich hätte mit mehr Tiefgang gewünscht, mehr das "Warum?" beleuchtet gesehen. Aber wie meistens bei meinen Recherche-Büchern nutze ich sie als Anhaltspunkt und vertiefe danach anderweitig, wenn nötig.
Dieses Sachbuch lehrt nichts, ich war danach nicht gescheiter als davor, aber das ist wohl auch nicht der Sinn davon. Daher trotzdem 4 Sterne (obwohl ich 3 überlegt hatte.
Brigitte Biermann
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Brigitte Biermann
Engel haben keinen Hunger
Frauen vor Gericht
Im Leben gibt es keine Proben
Tod einer Lehrerin
Vatersuche
Diskussionen über Heimat
Neue Rezensionen zu Brigitte Biermann
Da das Buch auf einer wahren Geschichte beruht fiel es mir an vielen Stellen schwer weiter zu lesen. Vor allem mit den Angehörigen der Betroffenen habe ich sehr mitgefühlt.
Leider hat mir der Stil der Autorin nicht so gut gefallen, daher waren einige Stellen und vor allem die Dialoge eher zäh zu lesen.
Carmen-Maja Antoni ist eine wundervolle deutsche Schauspielerin, die sich mit ihrer unverfälschten Art direkt in die Herzen der Zuschauer spielt. Mein Herz die hat Frau, die zwar wenig an Körpergröße, dafür um so mehr an Charakter und Stärke zu bieten hat, vor langer Zeit im Sturm erobert.
Geboren 1945, aufgewachsen im Nachkriegsdeutschland und der DDR, lernt sie früh auf eigenen Beinen zu stehen und sich durchzusetzten. Doch genau diese Bodenständigkeit, die Geradlinigkeit und der unbedingte Wille, etwa zu tun, haben ihr Türen und Tore geöffnet und sie zu dem Menschen gemacht, der sie heute ist.
Ihr Werdegang am Theater und beim Film liest sich selbst wie ein unglaublich ausdrucksstarker Film, denn Antoni weiß sich immer wieder zu behaupten und irgendwie verkörpert sie für mich die Rolle der Mutter Courage auch im echten Leben. Sie lässt sich, trotz DDR-Regime, nicht die Butter vom Brot nehmen, ist unangepasst und will nicht in die vorgefertigten Denkschubladen des Staates gepresst werden.
Antoni ist nicht das Sinnbild für Schönheit - das sagt sie selbst, doch was sind schon gutes Aussehen und zur Schau gestellter Liebreiz, wenn es Innen nicht stimmt. Und genau da liegt ihre Stärke, denn sie hat etwas, das viele Menschen nicht aufweisen können - Ehrlichkeit, Humor, Charisma und innere Stärke, die ihr scheinbar unerschöpfliche Energie verleiht.
Die von ihr geschilderten Stationen auf ihrem beruflichen und privaten Lebensweg sind amüsant, eindrucksvoll und sehr intim. Besonders beeindruckt hat mich der letzte Liebesbrief an ihren verstorbene Ehemann, in dem sie all ihre Liebe zu ihm einfließen lässt und sich für die gemeinsam erlebte Zeit bedankt - da sind bei mir die Tränchen geflossen.
Auch die Schilderungen ihrer Zeit in Teheran gehen sehr zu Herzen und man versteht, warum die Schauspielerin so authentisch und ehrlich rüberkommt. Diese Einblicke geben ein unverfälschtes Bild von ihr wieder und zeigen, wie klug sie wirklich ist.
Der Blick in das Leben der Schauspielerin ist für mich ein echtes Buchschätzchen!
Gespräche aus der Community
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
171 Bibliotheken
25 Merkzettel








