Brigitte Blobel

 3,7 Sterne bei 1.490 Bewertungen
Autorin von Jeansgröße 0, Rote Linien und weiteren Büchern.
Autorenbild von Brigitte Blobel (© Ursula Rollar)

Lebenslauf von Brigitte Blobel

Brigitte Blobel, 1942 in Hamburg geboren, studierte Theaterwissenschaften und Politik und arbeitete in Frankfurt als Redakteurin bei "Associated Press". Neben ihrer Tätigkeit als freie Journalistin und Drehbuchautorin hat sie zahlreiche Romane für Jugendliche und Erwachsene geschrieben. Ihre Bücher wurden in 22 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Im April 2013 erscheint ihr aktueller Roman "Liebestot".

Alle Bücher von Brigitte Blobel

Cover des Buches Jeansgröße 0 (ISBN: 9783401027722)

Jeansgröße 0

 (131)
Erschienen am 01.06.2013
Cover des Buches Meine schöne Schwester (ISBN: 9783401027357)

Meine schöne Schwester

 (113)
Erschienen am 01.06.2007
Cover des Buches Rote Linien (ISBN: 9783401803623)

Rote Linien

 (120)
Erschienen am 18.03.2014
Cover des Buches Herzsprung (ISBN: 9783401803647)

Herzsprung

 (56)
Erschienen am 18.03.2014
Cover des Buches Alessas Schuld (ISBN: 9783401027661)

Alessas Schuld

 (47)
Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Mensch, Pia! (ISBN: 9783401028569)

Mensch, Pia!

 (40)
Erschienen am 01.07.2002
Cover des Buches Liebe wie die Hölle (ISBN: 9783401027340)

Liebe wie die Hölle

 (47)
Erschienen am 01.06.2007
Cover des Buches Böses Spiel (ISBN: 9783570306307)

Böses Spiel

 (36)
Erschienen am 01.10.2009

Neue Rezensionen zu Brigitte Blobel

Cover des Buches Plötzlich ist alles anders. Gefühlssachen (ISBN: 9783505110146)Yoyomauss avatar

Rezension zu "Plötzlich ist alles anders. Gefühlssachen" von Brigitte Blobel

Tolles Buch
Yoyomausvor 3 Monaten

Zum Inhalt:

Ada und Nadine sind unzertrennlich. Da wo die eine ist, ist die andere und wo die andere nicht ist, ist auch nicht die eine. Egal was es ist, die beiden machen alles zusammen, sie teilen alle Geheimnisse und wenn es sein muss lügt die eine für die andere auch mal. Das ändert sich aber alles schlagartig, als Nadine den Musiker Michi kennen lernt und der sich auch für sie zu interessieren scheint. Plötzlich kann Nadine Ada nicht mehr alles erzählen und Ada spürt genau, dass etwas nicht stimmt. Immer mehr scheint ihr Freundschaft von nun an zu zerbrechen und das macht Ada fertig…


Cover:

Das Cover finde ich sehr hübsch und passend. Zu sehen sind hier zwei Mädchen die in die Kamera lächeln. Eine schöne Assoziation zu einer Mädchenfreundschaft.

 

 

Eigener Eindruck:

Ich mag die Bücher der Autorin Brigitte Blobel sehr gern, denn sie beschäftigt sich in ihren Jugendbüchern mit Themen die vor allem junge Leute wirklich bewegen und beschreibt Situationen in denen sicher der ein oder andere auch schon mal war. In diesem Buch geht es um die Freundschaft zwischen Ada und Nadine. Die beiden sind unzertrennlich und machen alles zusammen. Da ist auch kein Platz für andere Hobbies oder andere Menschen. Es existieren nur die beiden. Das ändert sich, als Michi in Nadines Leben tritt und diese sich nicht traut ihrer Freundin Ada davon zu berichten. Schlussendlich nutzt Nadine Ada sogar aus, um ihren Willen durchzusetzen und lügt dabei so, dass die Freundschaft zerbricht. Wer hier also ein Happy End erwartet, der wird bitter enttäuscht werden. Ada lernt, dass sie eben nicht mehr der Mittelpunkt im Leben ihrer Freundin ist und lässt sie dies auch spüren. Das fand ich zum Ende hin schon ein bisschen schade und vor allem für die Freundschaft hätte ich von Ada doch ein bisschen mehr erwartet. Sicher wäre nicht alles gleich wieder im Lot gewesen, aber Ada ist uneinsichtig und verbittert und damit endet das Buch. Nadine bemerkt ihren Fehler, aber man erfährt nie, ob bei den Mädchen wieder alles ins Lot kommt. Schade eigentlich. Was in dem Buch auch auffällt ist, dass es eben schon aus einem älteren Semester stammt. Die Mädchen rechnen noch in DM und haben noch keine Handys, weswegen das Festnetztelefon noch ein ganz großes Thema ist. Trotzdem ist die Thematik aber zeitlos. Denn Freundschaften sind immer ein aktuelles Thema.

 

 

Fazit:

Eine schöne und vor allem auch realistische Geschichte über eine Freundschaft die langsam aber sicher zerbricht. Sie stimmt traurig, aber sie zeigt, wie das Leben sein kann. Lesenswert vor allem für junge Leserinne bei denen vielleicht auch Veränderungen in einer Freundschaft bevorstehen oder eben solche, die das Buch als Lehre betrachten möchten.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783505110146

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang: 123 Seiten

Verlag: SchneiderBuch

 

 

 

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Cover des Buches Wer mit dem Feuer spielt . . . (ISBN: 9783505103438)Yoyomauss avatar

Rezension zu "Wer mit dem Feuer spielt . . ." von Brigitte Blobel

Schülerin liebt Lehrer
Yoyomausvor 3 Monaten

Zum Inhalt:

In der neunten Klasse beginnen die Mädchen sich für die Jungen zu interessieren und die Jungen für die Mädchen. Nur eine Schülerin hat keine Augen für ihr Umfeld, sondern hat sich in ihren attraktiven Lehrer verliebt. Bei der Klassenfahrt will sie ihm ihre Liebe gestehen und sie ist sich sicher, dass er auch in sie verliebt ist. In einem Tagebuch fasst sie ihre Träume und Gedanken zusammen, die alsbald ihren Mitschülerinnen in die Hände fallen. Als der Lehrer plötzlich von Dienst suspendiert wird, bricht großes Chaos aus…

 

 

Cover:

Das Cover ist an sich nicht schlecht gestaltet. Hier sehen wir die Protagonistin, welche dem Betrachter mit ihrem jugendlichen Charme entgegen blickt und Hefte oder Bücher in der Hand hält. Wahrscheinlich ist sie grad auf dem Weg in die Schule oder kommt von da. Das passt sehr gut, da die Geschichte sich hauptsächlich im schulischen Bereich präsentiert.

 

 

Eigener Eindruck:

Ich mag die Jugendbücher von Brigitte Blobel, da sie sich mit alltäglichen Dingen beschäftigen und vor allem jugendliche Leser ansprechen. Dieses Buch hier war jedoch vom Schreibstil meines Erachtens recht altbacken und ich hatte so meine Probleme damit, mich durch die Seiten zu wursteln. Trotzdem ist diese Geschichte aber auch wieder sehr lehrreich und aufklärend. Wir haben hier die Protagonistin, welche sich in ihren Lehrer verliebt hat und durch ihre Schwärmerei und ihr Handeln alles so weit treibt, dass der Lehrer Probleme bekommt und schließlich vom Dienst suspendiert wird, obwohl es genau das ist, was sie eigentlich nicht wollte. Glück im Unglück hat der Lehrer schlussendlich, dass Mitschülerinnen bei der Klassenfahrt das Tagebuch der Protagonistin entwendet haben und es nun dem Direktor zuspielen, um zu beweisen, dass der Lehrer an der Situation unschuldig ist. Damit hat dieses Buch ein Happy End, aber es zeigt auch auf, dass man mit unüberlegtem Handeln das Leben eines Menschen durchaus zerstören kann, auch wenn man das so nicht beabsichtigt hat. Damit finde ich die Geschichte pädagogisch wertvoll, vor allem auch für Mädchen, welche sich vielleicht in eine Vertrauensperson vergucken könnten.

Die Charaktere in diesem Buch sind recht vielschichtig, waren mir aber bisweilen in Form der beiden diebischen Freundinnen auch etwas zuwieder. Ich bin nicht wirklich mit ihnen warm geworden. Und auch die Protagonistin kann ich als Charakter noch immer nicht so ganz verknusen, auch wenn sie definitiv ihre Lektion bekommen hat. Ich für meinen Teil bin gespannt, wie die anderen Bücher von Brigitte Blobel aussehen werden, denn bis jetzt konnten sie mich im Grunde immer begeistern.

 

 

Fazit:

Vor allem eine Geschichte für jugendliche Leser, etwas altbacken vom Schreibstil her, aber durchaus mit einem lehrreichen beziehungsweise aufklärendem Hintergrund.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783505103438

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 89 Seiten

Verlag: SchneiderBuch

Erscheinungsdatum: 01.04.1997

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Cover des Buches Alessas Schuld (ISBN: 9783401027661)R

Rezension zu "Alessas Schuld" von Brigitte Blobel

Die Geschichte eines Amoklaufs
Rosi25vor 4 Monaten

In dieser Geschichte kommt es zu einem Amoklauf eines Schülers, bei dem ein anderer Schüler erschossen und weitere verletzt werden. Der Amokschütze Ulf wird als Aussenseiter und seltsamer Jugendlicher beschrieben. Alessa kommt neu auf die Schule und Ulf hängt sich an sie ran. Es wird hier verdeutlicht, wie es zu dem Amoklauf kam. Die Hintergrundgeschichte war sehr anschaulich beschrieben, wobei schon klar wird, dass Ulf merkwürdig ist und Alessa stalkt. Sie setzt aber keine klaren Grenzen. Vom Amoklauf selbst wird wenig erzählt, also man erfährt nicht, wie es ablief, nur das Endszenario. Auch hätte die Situation nach dem Amoklauf, wie sich die Schüler danach fühlen, genauer beschrieben werden können. Es ist eindeutig ein Jugendbuch, gerade auch mit dem sehr einfachen Schreibstil. 

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Zusätzliche Informationen

Brigitte Blobel wurde am 21. November 1942 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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