Brigitte Blobel Meine schöne Schwester

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Inhaltsangabe zu „Meine schöne Schwester“ von Brigitte Blobel

Kaum einem Autor gelingt das, was Brigitte Blobel meisterhaft versteht: Sperrige, brisante Themen authentisch und sensibel darzustellen, jedoch gleichzeitig auch spannend und unterhaltsam zu erzählen. Immer am Puls der Zeit und mit der Zielgruppe auf Augenhöhe schreibt sich Brigitte Blobel in die Herzen der Jugendlichen - aber auch in die der Lehrer und Vermittler.

Recht anschaulich beschrieben; gut zu lesendes Jugendbuch über den Weg in die Magersucht mit eindrücklichem Ende.

— Markus_Mayer
Markus_Mayer

Gibt einen kurzen Überblick über eine Einzelgeschichte. Gut um sich in das Thema auf 'unterhaltsame' Weise einzulesen

— 101Elena101
101Elena101

Ich habe mich ausgeheult

— AzulPunto
AzulPunto

Unglaublich mitreißend in die tiefgründige Geschichte von zwei Schwestern

— Feyyy
Feyyy

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  • Magersucht

    Meine schöne Schwester
    AzulPunto

    AzulPunto

    03. April 2015 um 15:27

    Mich hat das Thema generell schon interessiert. Auch wenn wir es in der Schule schon hatten, war es viel interessanter die Gedanken und Gefühle der jenigen zu fühlen. Besser könnte man es nicht schreiben!

  • Lesenswert, aber sehr schnelllebig

    Meine schöne Schwester
    Faancy

    Faancy

    05. March 2015 um 11:20

    Worum gehts? Es ist nicht leicht im Schatten seiner eigenen Schwester zu stehen und das Gefühl zu haben, dass sich niemand für einen interessiert - scheinbar unsichtbar zu sein. Dana ist genau in dieser Situation. Selbst ihre Eltern bevorzugen Beate in jeder Hinsicht. So kommt es auch, dass niemand mitbekommt, in welche Gefahr Dana sich mit ihrem Magerwahn begibt. So nebensächlich scheint sie zu sein. Meine Meinung: In dieser Geschichte steckt mehr, als nur das Krankheitsbild der Anorexia Nervosa. Sie ist in diesem Fall nicht das Hauptproblem, sondern eher eine Folge der Vernachlässigung. Dana bekommt keinerlei Aufmerksamkeit ihrer Familie. Sie lebt neben ihnen her und nur, wenn sie Beate nicht so behandelt, wie gewünscht, sind auf einmal alle Augen auf sie gerichtet. Wer fühlt sich in so einer Umgebung schon wohl? Ich finde es wirklich erschreckend, wie die Eltern sich benehmen und ich bin mir sicher, dass das keine Erfindung der Autorin ist. Da draußen sind mit Sicherheit einige Menschen, die ihren Kindern so wenig Beachtung schenken und sich dann aber wundern, warum sie erkranken oder auf anderem Wege versuchen die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu erlangen. Beim Lesen bekam ich richtige Aggressionen gegenüber den Personen und ihrem Verhalten. Das kann ich teilweise wirklich absolut nicht nachvollziehen. Da kann ich verstehen, dass Dana sich nicht wohlfühlt und genervt ist. Was ich dagegen aber nicht verstehen kann ist, dass sie nicht mal ihren Mund aufmacht und ihre Meinung sagt - Gelegenheiten dazu hätte sie gehabt. Sie ist sehr in sich zurückgekehrt und verschlossen, aber wenn man Probleme nicht anspricht, lösen sie sich auch nicht. Irgendwann entwickelt sich bei Dana dann eine sehr gleichgültige Einstellung zu ihrer Familie. Insgesamt herrscht eine sehr gedrückte Stimmung in dem Buch und man möchte sofort reinspringen und die Eltern wach rütteln, denn diese erkennen die Krankheit ihrer Tochter leider viel zu spät. Aber nicht nur die Eltern verhalten sich komisch. Generell sind die Personen im Buch ziemlich kalt. Sie zeigen kaum Mitgefühl für Dana oder sonstige Emotionen. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Das Buch ist sehr schnelllebig und so kam mir auch der Umschwung zur Magersucht viel zu schnell. Von einen auf den anderen Tag verweigert Dana das Essen. Aber das soll nur ein kleiner Kritikpunkt sein, denn wie gesagt ich finde, dass es weniger um die Magersucht als um die Handlung der Eltern geht. Der Schreibstil und die Sprache sind zwar einfach gehalten, aber sehr angenehm und schnell zu lesen. Natürlich ist es auch dieses Buch kein Erfahrungsbericht, sondern eine fiktive Geschichte, bietet aber einige Einblicke in das Innenleben einer Magersüchtigen. Ich finde auch, dass es zu kurz ist. Da hätte man an einigen Ecken noch etwas weiter auschmücken können. Zu diesem Buch sollten nur diejenigen greifen, die sich wirklich für diese Thematik interessieren. Erwartet aber kein Meisterwerk oder eine tiefgründige Literatur, denn das werdet ihr hier nicht finden. Es wird auch nur die Oberfläche angekratzt, Dennoch ist "Meine schöne Schwester" lesenswert.

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  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    Buechergeplauder

    Buechergeplauder

    23. October 2012 um 15:34

    Dana möchte auch hübsch sein, sie möchte so schlank sein wie ihre Schwester Beate und sie möchte genau so anerkannt sein wie Beare, nicht mehr unsichtbar sein. Deswegen nimmt Dana ab, sie nimmt so viel ab, dass sie nichts mehr essen kann und kein Hungergefühl mehr hat. Dana fällt in die Magersucht. Magersucht, ein schlimmes Thema, das meiner Meinung nach immer noch sehr aktuell bei Jugendlichen ist. Welches Mädchen wünscht sich nicht eine top Figur zu haben und auszusehen wie ein Model? - ich schätze das möchte der größte Teil der jungen Mädels. Doch sind sie sich den Risiken einer Diät nicht bewusst, sie denken nicht daran was passieren kann, wenn sie so drastisch an sich zweifeln und nur noch den Ausweg - Abnehmen - sehen. Brigitte Blobel beschreibt den Weg in die Magersucht sehr gut und hat ein fabelhaften Schreibstil, der einfach und verständlich ist. Was mir leider bei dem Buch gefehlt hat ist, dass man nicht weiß, was am Ende mit Dana passiert. Es ist sozusagen ein offenes Ende, was ich sehr schade finde. Mich würde nicht nur der Weg in die Magersucht interessieren, sondern auch wie Dana wieder aus der Magersucht herraus kommt, wie sie sich dabei fühlt, etc. Deswegen gibt es von mir nur 4 von 5 Sterne und empfehlen kann ich das Buch jedem, vorallem jungen Mädchen, damit ihnen die Augen etwas mehr geöffnet werden.

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  • Leserunde zu "In deiner Welt" von Georg Huber

    In deiner Welt
    GeorgHuber

    GeorgHuber

    Werde Teil der emotionalen, erkenntnisreichen und berührenden Geschichte von Nick, Emily und Jack und werde einer von fünf Testlesern. Gewinne das Buch und schreibe eine Rezension, wie es dir gefallen hat. Einfach unter dem Thema Verlosung folgende Frage beantworten: "Zu welcher Frage in deinem Leben hättest du gerne eine dringliche Antwort?" INHALTSANGABE »In unserem Herzen ist nur für ein Gefühl Platz: Angst oder Liebe. In jeder Sekunde müssen wir uns neu für die Liebe entscheiden, denn nur mit ihrer Hilfe können wir unser Leben wandeln.« Eine scheinbar zufällige Begegnung im Park verändert die ganze Welt des verschlossenen Teenagers Nick. Er trifft dort Jack, der ihm die wahren Zusammenhänge des Lebens offenbart. Als Nick Sozialstunden in einer Klinik für Essgestörte ableisten muss, verliebt er sich Hals über Kopf in die Patientin Emily. Doch seine Zuneigung scheint hoffnungslos, denn Emily sieht in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Wird es Nick gelingen, ihr zu helfen? Und welche Verbindung besteht wirklich zwischen Nick, Emily und Jack? Begeben Sie sich auf eine spannende Reise voller Erkenntnisse über das Leben, und lassen Sie sich von einem Feuerwerk der Emotionen mitreißen! Viel Spaß beim Lesen Alles Liebe Georg

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  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    Perle

    Perle

    01. June 2012 um 10:25

    Dieses Buch haben wir 1996 in der Abendschule im Deutschunterricht gelesen. Thema: Magersucht! In der heutigen Zeit ist es modern schlank zu sein und man muss dem Ideal entsprechen und auf Kuchen, Sahne, Eis und Pommes verzichten. Es ist schwer sein Gewicht zu bestimmen, um der Welt zu gefallen. Ich erlebe es seit Jahrzehnte am eigenen Körper und habe viele Diäten und Ernährungsumstellungen gemacht und hinter mir. Und heute sage ich mir auch immer wieder: Ich bin so wie ich bin und man hat mich so zu mögen wie ich bin und wer mich so nicht mag der hat eben Pech gehabt. Ich muss mir gefallen und nicht den anderen Milliarden Menschen auf der Welt. Aber man kann in dieser heutigen Zeit mit Mobbing über die Figur schnell zu einer Magersucht geraten. Man muss sehr aufpassen, das kann von heute auf morgen passieren. Es ist ein sehr großes und schwieriges Thema, aber man muss in der Familie, in der Schule, auf der Arbeit und bei Freunden darüber reden und hoffen dass auf der anderen Seite Verständnis für dieses Problem entgegen kommt. 5 Sterne für dieses tolle Buch und für dieses schwierige ernstes Thema.

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  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    gurke

    gurke

    12. October 2010 um 19:01

    Dana ist das ganze Gegenteil ihrer bildhübschen Schwester Beate die das Aussehen einer zierlichen Porzellanpuppe hat. Jeder vergöttert Dana´s zwei Jahre ältere Schwester. Unzählige Verehrer, die Lehrer, die Eltern - einfach jeder. Während Beate mt Liebe und Zuneigung von jedermann überschüttet wird, ist die pummelige Dana einfach nur unsichtbar. Als dann auch noch der charmante und gutaussehnde Thomas sich über Dana an Beate heranmachen will, ist das Maß einfach voll. Beate beschließt es ihren Eltern und ihrer Schwester, die einfach immer im Mittelpunkt stehen muss und ihr gar nichts zu gönnen scheint, zu zeigen: Sie wird einfach nichts mehr essen und wunderschön werden! Am Anfang ist es ein Gefühl von Macht, doch dann verliert Dana die Kontrolle über sich und ihren Körper... Brigitte Blobel erzählt eine dramatische Geschichte über ein junges Mädchen, das einfach nur beachtet und geliebt werden will und letztendlich in der Magersucht endet. Ein aktuelles Thema über das man gar nicht genug schreiben kann, da immer mehr Mädchen und Frauen an Magersucht erkranken oder sogar sterben. Die Ursache hat viele Gründe. In "Meine schöne Schwester" wird auf dieses Thema wundervoll eingegangen und gezeigt, wie schnell man die Grenze zwischen einfachem fasten und Essstörung überwinden kann und wie gefährlich das Ganze ist. Dieses Buch ist wunderbar flüssig geschrieben und lässt sich in einem Rutsch richtig schnell durchlesen. Brigitte Blobel ist eine erfolgreiche Jugendbuchautorin. Dieses Buch scheint auch an Teenager und junge Frauen gerichtet zu sein. Ich bin jedoch der Meinung das jeder - egal wie alt und egal ob Mann oder Frau - diese Geschichte lesen kann. Denn Magersucht kann jeden ganz schnell treffen, bei dem vielleicht ein großes Gefühlschaos herrscht und ein verzerrtes Schönheitsideal hat. Eine kurzweilige aber sehr interessante und tolle Geschichte zu einem sehr ernsten Thema - ein Buch, dass ich jedem wärmstens empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2010 um 16:42

    Ebenfalls ein ein Buch von Brigitte Blobel wo es um Magersucht geht . Doch etwas besser geschrieben als " Jeansgröße 0",das mich weniger berührt hat, als dieses Buch. Kurzbeschreibung: Kaum einem Autor gelingt das, was Brigitte Blobel meisterhaft versteht: Sperrige, brisante Themen authentisch und sensibel darzustellen, jedoch gleichzeitig auch spannend und unterhaltsam zu erzählen. Immer am Puls der Zeit und mit der Zielgruppe auf Augenhöhe schreibt sich Brigitte Blobel in die Herzen der Jugendlichen - aber auch in die der Lehrer und Vermittler. Umschlagtext: Dana und ihre Schwester Beate könnten unterschiedlicher nicht sein. Beate sieht toll aus, Dana hingegen trägt noch ihren Babyspeck mit sich herum. Sie sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Anerkennung und tröstet sich mit Essen - bis sie beschließt abzunehmen. Die Abmagerungskur entwickelt sich zum Zwang: Dana wird magersüchtig. Eine aufwühlende Geschichte über ein Thema, von dem in Deutschland über 220.000 Mädchen betroffen sind.

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  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    elvira

    elvira

    11. August 2009 um 19:07

    Dana steht im Schatten ihrer großen Schwester Beate.Beate ist dünn,hübsch und sie steht immer und überall im Mittelpunkt.Dana fühlt fühlt sich hässlich und dick,also beginnt sie mit einer Diät.Endlich fühlt sie sich wohl in ihrer Haut.Doch sie gerät immer mehr in den Teufelskreis der Magersucht. Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben.Dana kann einem nur Leid tun.In ihrer Familie muss alles nur perfekt laufen und es darf keinen Streit geben.Ihre Eltern lieben Beate mehr und Danas einziger Halt ist das Hungern. Der Weg zur Magersucht wird sehr realistisch dargestellt.Auch die Konflikte in der Familie.Es wird einem in diesem Buch gezeigt,dass Magersucht eine komplexe Krankheit ist.Allerdings hätte ich mir gewünscht,dass noch der Weg von Danas Genesung und ihrer Therapie beschrieben wird.So endet das Buch leider ziemlich offen! Trotzdem sehr empfehlenswert für alle die sich für die Krankheit Magersucht interessieren!

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  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    turkishrock

    turkishrock

    22. July 2009 um 00:39

    Erzählt die Geschichte von einem Mädchen, dass Magersüchtig wird. Ein sehr schönes buch.

  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    melonlei

    melonlei

    29. July 2008 um 12:33

    Typische Mädchenstory,ganz nett erzählt.

  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    Rada

    Rada

    12. March 2008 um 11:59

    erschreckender Bericht über ein Mädchen das in die Magersucht gerät.

  • Rezension zu "Meine schöne Schwester" von Brigitte Blobel

    Meine schöne Schwester
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2007 um 17:57

    Daniela, genannt Dana, ist etwa 15 oder 16 Jahre alt (steht im Buch nicht) und fühlt sich in ihrer Familie wie das hässliche Entlein. Ihre ältere Schwester Beate ist die hübsche und intelligente Tochter, die von ihren Eltern alle Aufmerksamkeit bekommt, während Dana immer nur als das kleine Mädchen mit dem Babyspeck angesehen wird. Als Dana von einem süßen Jungen angesprochen wird und sich gerade darüber freuen will, erfährt sie, dass der Junge sie nur wegen Beate anspricht. Dana ist am Boden zerstört, und trifft einen Entschluss - ab heute wird sie hungern, koste es was es wolle! Nach 3 Wochen Hungern (oft nicht mehr als ein Apfel pro Tag) hat Dana schon stark an Gewicht verloren. Da wird sie von Beate im Bad ertappt, und diese bekommt sofort einen Schreikrampf. Anscheinend kann sie es nicht vertragen, dass nun auch Dana kein Pummelchen mehr ist, und es wird immer schlimmer. Als sich Dana eine neue, hautenge Jeans kauft, flippt Beate aus und ruft ihre Mutter herbei, um sich Dana in dieser ordinären Jeans anzusehen, und auch die Mutter kann sich kaum vorstellen, wie ihr Pummelchen in dieser sexy Hose aussehen würde. Dana ist verwirrt und schwört, die Hose nie wieder anzuziehen. Einige Wochen später hält Dana es nicht mehr aus und hat einen Fressanfall, bei dem sie den ganzen Kühlschrank leerfuttert - auch den Pudding, den ihre Mutter für ein Treffen mit ihren Freundinnen gekocht hatte. Als die Sache auffliegt, ist ihre Mutter böse wegen dem Pudding und teilt dies auch der ganzen Familie mit - doch warum Dana mitten in der Nacht so viel gegessen hat, danach fragt niemamnd... Irgendwann, als Dana längst Untergewicht hat, klappt sie in der Schule zusammen und es wird ein Arzt gerufen. Dieser stellt schnell fest, was sich unter Danas weiter Kleidung verbirgt, und er diagnostiziert Magersucht. Kein Wunder, denn bei 1,65m wiegt Dana nur noch 47kg. Er erklärt Dana, dass sie daran sterben kann, und dass sie dringen ind stationäre Behandlung muss. Dana will nicht, doch als der Arzt mit ihren Eltern spricht, fährt ihre Mutter sie gleich ins Krankenhaus. Im Krankenhaus lernt Dana die krebskranke Camilla kennen, die sich fast nur noch im Krankenhaus aufhält und fast am Ende ihrer Kräfte ist. Da erkennt Dana, wie gut es ihr eigentlich geht... FAZIT: Auch wenn das Buch in den 80ern spielt, ist die Geschichte jederzeit auf die heutige Zeit zu übertragen. Die Ursachen sind typisch, ebenso die Entwicklung der Eltern, die erst unwissend und wütend sind und erst besorgt werden, als es fast schon zu spät ist. Beate ist nur eine Nebenfigur, spielt aber trotzdem eine zentrale Rolle, da sie Dana auf der einen Seite anstachelt, abzunehmen ("Du und dein Babyspeck!"), sie auf der anderen Seite aber fertig macht, sobald Dana anfängt, ebenso schlank zu sein wie sie. Die Angst, nicht mehr länger der Liebling zu sein und dafür auch die eigene Schwester psychisch zu belasten, ist sicher kein Einzelfall. Das Buch ist Fiktion, aber alles ist gut nachvollziehbar und weist einen erschütternden Realismus auf. Empfohlen ist das Buch ab 12 Jahren, und ich denke, in dem Alter sollte es auch ruhig gelesen werden, da viele Mädchen zu diesem Zeitpunkt in die Pubertät kommen und zu den Hauptgefährdeten gehören. Wer nie Magersucht hatte, gewinnt mit diesem Buch einen realistischen Einblick. Wer erkrankt ist/war, wird sich wiedererkennen - auch als männliches Wesen.

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