Brigitte Bulard Cordeau Meine geheime Kräuterhexenküche

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Inhaltsangabe zu „Meine geheime Kräuterhexenküche“ von Brigitte Bulard Cordeau

Sie möchten Ihre Haut pfirsichweich zaubern? Ihre Kopfschmerzen auf magische Weise loswerden? Oder mit natürlichen Mitteln Ihre Gesundheit fördern? Dann nichts wie an den Hexenkessel! Brigitte Bulard-Cordeau zeigt in 100 Rezepten, wie einfach sich Wildpflanzen und Pilze in herrliche Gerichte mit gesundheitlichem Zusatznutzen verwandeln lassen. Nachdem sie in Meine geheime Hexenküche die wirkungsvollsten Liebeszauber offenbart hat, gibt Brigitte nun preis, wie sich Gesundheit und Genuss aufs Köstlichste verbinden lassen. Neben Rezepten für zauberhafte Speisen und Getränke wie Geißfußsalat oder Brennnesselquiche, Holundersoufflé oder Königskerzentee verrät sie Wesentliches über die Eigenschaften, das Sammeln und die Verarbeitung wildwachsender Pilze und Pflanzen. Liebevoll illustriert und randvoll mit amüsanten Anekdoten, verspricht dieses ungewöhnliche Kochbuch echten (Lese-)Genuss.

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    Meine geheime Kräuterhexenküche
    Salzstaengel

    Salzstaengel

    01. November 2013 um 12:36

    Richtig edel strahlt mir das gold verzierte Cover dieses Kochbuches entgegen.  Und zum strahlen bringt mich auch der Inhalt. "Blätter, Blüten, Früchte, Schalen, Wurzeln ... Alles, was die Natur zu unserem Wohl ausbreitet, findet sich in diesem Zauberbuch." Und das Vorwort verspricht nicht zuviel! "Die Zauberkraft der Wildpflanzen" ist das 1 mal 1 der Hexenlehre, dass sich jeder zu Herzen nehmen soll. Hier werden verschiedene Regeln und Hinweise beim Sammeln der Kräuter und der Umgang mit diesen erläutert. Wissenwert gehts in dem Kapitel "Die Heilkräfte der Wildpflanze" weiter. Hier werden für verschiedene Wirkungen die entsprechenden Pflanzen genannt. Doch nicht alles sollte einfach gesammelt werden. Darauf weißt uns die Autorin (auch BBC genannt, wegen ihren Initialien) im Kapitel "Gift in Hülle und Fülle" hin. Wer mit Begriffen wie "Antiphlogistisch" (Entzündungshemmend), "Diaphoretisch" (Schweißtreibend) und vielen mehr nicht zurecht kommt, bekommt im Glossar eine Hilfestellung. Neben dieser gelungenen Einführung in die Hexenlehre, kann sich der Leser gleich ins Kochvergüngen stürzen und in folgenden Kategorien ausleben: Würzmittel und Kleinigkeiten Suppen Vorspeisen und Beilagen Hauptspeisen Desserts und Gebäck Marmeladen und Gelees sowie Magische Getränken. Besonders spannend an diesem Kochbuch finde ich die Zutatenliste. Viele der genannten Kräuter hören sich im ersten Moment unbekannt an, wie zum Beispiel die Judasohren. Unter dem Begriff Mu-Err-Pilz hingegen kenn ich ihn. Andere Pflanzen hingegen bleiben mir fremd. Und hier sah ich anfänglich ein Hindernis. Wo soll ich bitte Kugel-Teufelskralle-Blätter herbekommen? Doch im Zeitalter des Internets ist eine Beschaffung "fremder" Zutaten ein leichtes. Ebenso habe ich im Großmarkt einige Zutaten gefunden, bei denen ich Sorgen hatte, sie nicht so leicht zu bekommen. Und auch in der Apotheke wird man fündig. Andere Zutaten wie z.B. Brennessel oder Löwenzahn kann man auch gefahrenlos selbst sammeln. Oder man lässt sich in Zukunft von diesem tollen Buch inspirieren, wenns darum geht, den Kräutergarten anzulegen. Viele Wege führen zu einem gelungenen Rezept ;) Jedem Rezept wird eine Seite gewidmet. Nach dem Rezeptnamen auf der linken Seite folgt die Wirkungsweise sowie eine Kurzbeschreibung der Pflanze. In der Zutatenliste findet man in kursiver Schrift den lateinischen Name der Pflanze. Verschiedene Namensgebungen werden ebenso erwähnt. Eingeleitet wird die Kochanweisung mit einem Abrakadabra ...! und ist in einfachen und kurzen Schritten verfasst. Rechts steht immer "Wissenswertes", eine "Kleine Hexenfibel", "Pflanzenkunde", ein "Zaubertrank" und unter "Wichtig!" finden z.B. Hinweise auf die Sammelzeit, manchmal auch einen "Serviervorschlag". Viele schöne Illustrationen runden das Gesamtbild ab. Ich habe zwischenzeitlich die Kürbissuppe, Gnocchi mit Sand-Thymian und Hagebuttensirup nachgekocht. Bei der Kürbissuppe war ich zunächst skeptisch, da diese nur mit Pfeffer und Salz gewürzt wurde. Aber am Ende war sie einfach nur noch lecker. Eine Hälfte habe ich püriert, die andere Hälfte ursprünlich belassen. Beide Varianten waren sehr lecker. Eine dritte Variante wäre Variante 1 mit Variante 2 zu mischen ;) Die Gnocchi mit Sand-Thymian waren super fix fertig und obwohl ich kein großer Fan von schwarzen Oliven bin, war diese Kombination richtig köstlich! Die einzige Änderung die ich vorgenommen habe, war beim Hähnchen. Dieses habe ich angebraten statt gekocht. Das Hagebuttensirup war etwas aufwendiger doch die Arbeit lohnt sich. Leider habe ich zuspät bemerkt, dass das Foto verschwommen ist. Und da die ich die Flasche verschenkt habe, konnte ich kein neues machen. Allerdings werde ich bestimmt noch mehr als einmal dieses Rezept anwenden! Alles in allem gefällt mir das Buch wirklich sehr gut und ich freue mich euch hin und wieder von meinen neuen  Kocherlebnissen zu berichten :)

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