Brigitte Burmeister Anders oder Vom Aufenthalt in der Fremde

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Inhaltsangabe zu „Anders oder Vom Aufenthalt in der Fremde“ von Brigitte Burmeister

ANDERS als alles, was wir sonst aus der DDR zu lesen gewohnt sind, ist dieser ›Roman‹, der ungewöhnliche Erstling einer als Romanistin renommierten Autorin, fällt er doch weit heraus aus der Konvention linearen Erzählens. Brigitte Burmeister (Jg. 1940) ist mit Arbeiten zum Nouveau roman bekannt geworden - insbesondere Claude Simon und Nathalie Sarraute -, bevor sie sich entschloß, die gesicherte Existenz bei der Akademie aufzugeben und selbst zu schreiben - ein biographischer Knick, der uns von anderen DDR-Autorinnen vertraut ist. Der Roman erzzählt, in einer changierenden Mehrdimensionalität der Textebenen, die Geschichte einer Persönlichkeitskrise. Von der Handlung läßt sich hier nur das äußere Gerüst wiedergeben: Anders, die erzählende Hauptfigur, ein kleiner Angestellter, ist aus der Provinz für ein Jahr an eine zentrale Behörde der »Hauptstadt« versetzt worden; in Briefen an die »Lieben daheim« berichtet er von seinem Aufenthalt in der Fremde und von den verwirrenden Erfahrungen, die er dort macht. Doch je weiter der Text voranschreitet, um so fragwürdiger wird der Charakter der insgesamt 53 Wochenberichte: Waren sie überhaupt je für die Daheimgebliebenen bestimmt oder von vornherein für die Schublade - exzessive Schreibversuche, um der »Ereignisarmut des außerberuflichen Lebens« zu entgehen und/oder sich seines bedrohten Selbst mittels der gewohnten Ordnung des Protokolls zu versichern?

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