Brigitte Carstens Martha und Herr von Oven

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Inhaltsangabe zu „Martha und Herr von Oven“ von Brigitte Carstens

Ein herrlich mitreißendes und anrührendes Schicksal, absolut authentisch und gut umgesetzt.

— Sabrinaslesetraeume
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  • Authentisch, mitreißend und spannend - ein Schicksal das unter die Haut geht

    Martha und Herr von Oven

    Sabrinaslesetraeume

    Hamburg 1925 - Martha ist jung, noch keine 18 und hat gerade ihre Lehre als Schneiderin beendet. Bei einem Besuch im Operettenhaus entdeckt sie ihre Liebe zur Musik und beginnt Gesangsunterricht zu nehmen, obwohl es für sie viele Entbehrungen bedeutet. Doch dann stirbt ihre Mutter und für Martha bricht eine Welt zusammen. Ihr Leben gerät vollkommen aus den Fugen und den Traum eine große Sängerin zu werden muss sie nun auch begraben. Ob sie es schafft sich an die neue Situation zu gewöhnen und sie zu meistern oder ob sie daran zerbricht? Ich war total begeistert von diesem Buch. Ich hatte mir ehrlich gesagt nicht allzuviel davon versprochen und eher es eher als seichte Lektüre für zwischendurch eingeordnet, da nicht aus dem Klappentext hervorging zu welcher Zeit das Buch spielt und ich das Cover beim Kauf auf Ebay nicht so recht erkennen konnte. Als ich es dann in der Hand hielt war es schon klarer. Das der Schauplatz Hamburg sein musste und das zu einer wesentlich früheren Zeit war klar zu erkennen und damit war die Covergestaltung eine perfekte Ergänzung zu dem Klappentext. Neugierig habe ich es geöffnet und begonnen zu lesen. Am Anfang hat es mich etwas gestört, dass die Autorin immer genau datierte Zeitabschnitte zusammenfasst und es als Kapitel gestaltete, doch je weiter ich kam, desto besser gefiel es mir, denn so wusste ich immer genau, wo ich mich zeitlich gerade befand und war ein ganzes Stück näher an der Figur dran. Die Protagonistin war ohnehin so gut ausgearbeitet, dass man sich leicht in sie einfühlen konnte und sehr schnell mit ihr warm wurde. Wenngleich ein wenig naiv, so war sie doch eigentlich ein armes Mädchen mit dem man Mitleid haben musste. Der Schreibstil war auch absolut passend. An den richtigen Stellen gab es alle Details die man braucht und sich wünschte, aber nichts wurde unnötig gestreckt, beschönigt oder ausgelassen. Es war einfach der perfekte Mix an dem man nichts zu meckern finden kann. Insgesamt habe ich an dem Buch ohnehin nur eine einzige kleine Schwachstelle gefunden, nämlich den Titel. Wieso der Herr von Oven es in den Titel geschafft hat, keine Ahnung, so wichtig war er eigentlich für die ganze Geschichte nicht. Von mir gibt es aber auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 von 5 Punkten.

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    Floh

    06. August 2014 um 10:53
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