Brigitte Ebersbach

 3,5 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Büchernärrinnen, Aufbruch der Frauen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Brigitte Ebersbach

Brigitte Ebersbach, Gründerin der edition ebersbach, beschäftigt sich seit 25 Jahren mit den Frauen der Zwanziger- und Dreißigerjahre und hat als Verlegerin zahlreiche Bücher dazu veröffentlicht. Allen voran Paris war eine Frau von Andrea Weiss, das zum 25-jährigen Verlagsjubiläum neu aufgelegt wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Brigitte Ebersbach

Cover des Buches Geliebte Seidenpfote (ISBN: 9783492229036)

Geliebte Seidenpfote

 (6)
Erschienen am 01.04.2005
Cover des Buches Die Kunst des Essens (ISBN: 9783442741236)

Die Kunst des Essens

 (3)
Erschienen am 04.05.2011
Cover des Buches Büchernärrinnen (ISBN: 9783869150994)

Büchernärrinnen

 (2)
Erschienen am 13.03.2015
Cover des Buches Aufbruch der Frauen (ISBN: 9783869151847)

Aufbruch der Frauen

 (1)
Erschienen am 18.09.2019
Cover des Buches Ballgefühl. Frauen und Fußball (ISBN: 9783869151618)

Ballgefühl. Frauen und Fußball

 (1)
Erschienen am 15.02.2018
Cover des Buches Engel und Sünderinnen (ISBN: 9783938740224)

Engel und Sünderinnen

 (1)
Erschienen am 28.07.2006
Cover des Buches 20 Abwege zum Glück (ISBN: 9783869150284)

20 Abwege zum Glück

 (0)
Erschienen am 01.11.2010
Cover des Buches Gäste und Feste bei Jane Austen (ISBN: 9783869151380)

Gäste und Feste bei Jane Austen

 (0)
Erschienen am 15.03.2017

Neue Rezensionen zu Brigitte Ebersbach

Cover des Buches Aufbruch der Frauen (ISBN: 9783869151847)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "Aufbruch der Frauen" von Brigitte Ebersbach

Keine Hausfrauenlektüre
aus-erlesenvor 3 Jahren

Einhundert Jahre ist es her, dass per Gesetz die Frau dem Mann gleichgestellt ist. Doch Papier ist geduldig. Das wussten die Frauen, die vor einhundert Jahren für ihre Rechte Stritten und auf dem Papier recht bekamen, auch. Und genau aus diesem Grund sind die Zeitzeugenberichte, Textausschnitte und Berichte auch heute noch so lesenswert. 
Da geht eine Frau allein ins Theater – heute nichts ungewöhnliches mehr, Punkt für die Durchsetzungskraft der Frauen! Damals noch mehr als eine Anekdote. Dort trifft sie zu ihrem Erstaunen ihren Mann. Der ist nicht wie vermutet in einer Sitzung oder bei einer anderen Gelegenheit, die ihr den Mann raubt, sondern in eben diesem, demselben Theater. Natürlich ist er nicht allein. Auch nicht mit einem Kollegen, einem, der ihr schon so oft den Mann für ein paar Stunden abspenstig gemacht hat. Nein, ganz unverfroren sitzt er ein paar Reihen vor ihr, mit seiner Freundin. Das Frauchen zuhause muss ja nicht alles wissen. Sie ist ja nur eine Frau. An dieser Stelle einen weiteren Punkt zu vergeben, wäre so fatal wie grundlegend falsch. Tja, Papier ist halt geduldig…
Eine Frau zündet sich eine Zigarette in der Öffentlichkeit an. Heute kein Ding mehr … noch ein Punkt … usw. Doch sie trägt auch noch kurze Haare. Zweiter Punkt. Zur Krönung steigt sie auch noch in ein Auto und zwar auf der Fahrerseite! Das gibt Goldpunkte auf dem Gleichberechtigungskonto!
Vicki Baum, Erika Mann, Helen Hessel waren mit ihren Texten Vorreiterinnen auf dem Gebiet der gedruckten Gleichberechtigung. In den ersten drei Jahrzehnten des Literaturnobelpreises beispielsweise gab es nur drei Frauen, die den Preis errungen haben. Zehn Prozent. Alle zehn Jahre eine Frau, rein rechnerisch. Und dabei gab es doch so viele Frauen, deren Bücher bis heute dauerhaft gelesen werden. Selma Lagerlöf (die erste Frau, die den Preis gewann, 1909) ist heute noch ein Verkaufsschlager – wer kennt bzw. liest denn noch Rudolf Eucken oder Karl Gjellerup? 
Brigitte Ebersbach kennt die Damen der Zunft nicht nur durch ihre Tätigkeit als Verlegerin. Die Damen sind fest in ihrem Herzen verwurzelt. Und so trägt jedes Kapitel dazu bei sich zu wundern, sich zu amüsieren, und vielleicht auch mal das Buch zu senken und innezuhalten. Auch wenn’s schwer fällt. Denn dieser Band (Band 82) der blue-notes-Reihe, die im Jahr 2019 ihr Zwanzigjähriges feiert, ist das modernste Buch der Reihe: In Zeiten, in denen Gender-Diskussionen die Gemüter erregen, die Bühnen erobern, in den sozialen Medien zu ungeahnten Hypes anwachsen, ist dieses Buch eines für jederma … äh, für jede und jeden und jedes. Nur weil die Texte schon Jahrzehnte auf dem Buckel haben, sind sie weder obsolet noch vergessen. 

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Cover des Buches Ballgefühl. Frauen und Fußball (ISBN: 9783869151618)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "Ballgefühl. Frauen und Fußball" von Brigitte Ebersbach

Klischees zum Schieflachen und Ernstes zum Nachdenken
aus-erlesenvor 5 Jahren

Vier zu Zwei und Drei zu Acht. Klingt wie Fußballergebnisse. Fast. Es sind die Anzahl der Welt- und Europameisterschaften bei den Männern und den Frauen. Viermal sind die Jungens Weltmeister geworden und zweimal die Frauen. Europas Könige waren die Männer bisher dreimal, und die Damen konnten den Titel schon achtmal erringen. Achtmal bei zwölf Turnieren. Und trotzdem ist Frauenfußball in Deutschland immer noch so was wie ein Exotensport. Ein Sprungbrett für engagierte Journalisten. Nischenprodukt für findige Unternehmergeister. Aber auch schon Spekulationsobjekt für kommende Generationen. 
Als XY-Chromosomenträger muss man ordentlich aufpasse, dass beim Thema Frauenfußball einem nicht immer noch der eine oder andere politisch nicht ganz bis unkorrekte Spruch rausrutscht. Frauen und Fußball – dass das zusammengehört, ist mittlerweile auch beim härtesten Stadiongänger und Stehpinkler angekommen. Es wird toleriert, meistens sogar akzeptiert. 
Die beiden Verlegerinnen Sascha Nicoletta Simon und Brigitte Ebersbach treten in diesem amüsanten Fußballbuch, dass Frauen und Fußball durchaus direkt miteinander zu tun haben. Nicht, weil sie ihm gefallen will. Oder er es will – was eigentlich auch nie so recht der Fall war oder ist. Sondern, weil sie Fußball toll finden. Nicht nur Frauenfußball. 
Hier jetzt bitte die typisch männlichen Floskeln einsetzen:
… Ronaldo, klar, dass der denen gefällt, ist doch kein Mann …
… Das da unten ist der Rasen …
… In 90 Minuten ist Abpfiff, steht das Bier schon kalt? …
Machosprüche, wie sie älter nicht sein können. Falsch. Selbst noch in diesem Jahrtausend (!) wurden Frauen (beim 1. FC Saarbrücken) fast so vom Stadionsprecher begrüßt, kein Witz. 
Jede der Autorinnen hat ihre besondere Fußballgeschichte. Ob sie nun beim Helmut Schön auf der Couch saßen und genüsslich den mitgebrachten Kuchen verspeisten, was die Jungens in der Klasse gehörig ärgerte oder sich einfach nur ihre Lust am Spiel von der Seele schreiben wollten – sie alle sind Fußballfans wie jeder andere auch. Nur viel gefühlvoller, oft objektiver, aber nicht minder fanatisch. 
Da ja mittlerweile jede Woche irgendein Fußballhighlight über die Bildschirme flimmert, ist dieses Buch nicht an ein so genanntes Event oder ähnliches gebunden. Dieses Buch kann (und sollte) zu jeder Jahreszeit gelesen werden. Nur nicht währen des Spiels. Das wäre gefühllos.

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Cover des Buches Geliebte Seidenpfote (ISBN: 9783492229036)
abuelitas avatar

Rezension zu "Geliebte Seidenpfote" von Ella Maillart

„Am Ende einer Reise stosse ich immer wieder auf mich".....
abuelitavor 9 Jahren

„Am Ende einer Reise stosse ich immer wieder auf mich, und ich bereue es, dass ich so viele Jahre vertan habe, bis ich den Mut hatte, mich selbst kennenzulernen“. Das hat Ella Maillart erst sehr spät erkannt ….

Ella Maillart war zeitlebens auf „der Suche nach der Wahrheit“. Sie war eine der berühmtesten Abenteuerinnen des 20. Jahrhunderts – noch mit 80 Jahren bereiste sie Nepal und Tibet. Anfang der 40iger Jahre war sie in Indien, eben, um sich selbst zu finden.

Dieses Buch ist eher ein Mischmasch zwischen Reisebericht, Katzenbuch und indischer Weisheit. Denn in Indien trafen Ti-Puss und Ella Maillart aufeinander – und drei Jahre lang begleitete die Katze die Autorin.

Da ich selber schon immer das Glück hatte, Begleiterin von Katzen sein zu dürfen….*g*…. konnte ich vieles sehr gut nachvollziehen – den unbändigen Freiheitdrang von Ti-Puss genauso wie ihre Liebe zu der Autorin, die Spaziergänge „mit Katze“, die Neugierde von Ti-Puss genauso wie ihr teilweises Ablehnen ihrer Kinder dann…..

Das Ringen um „die wahre Liebe“ der Autorin nimmt einen Großteil des Buches ein ; sie möchte auch Ti-Puss „sich selbst sein lassen“ - auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sind sie beide aufeinander angewiesen….

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