Brigitte Giraud Im Schatten der Wellen

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten der Wellen“ von Brigitte Giraud

Ein neues Leben, ein erster gemeinsamer Urlaub am Meer. Linda, gerade von ihrem Mann verlassen. Ihr Geliebter, der nicht über den Tod seiner Frau hinwegkommt. Beide haben Kinder. Und eine Frage quält sie: Bedeutet ihre Liebe wirklich einen neuen Anfang? Oder steht die gemeinsame Zukunft immer im Schatten der Vergangenheit? Brigitte Giraud schreibt über Gefühle und ihre feinsten Verästelungen, über all das, was man nicht sagen kann. Ein Roman von seltener Zartheit und Genauigkeit. 'Man liest dieses Buch mit tief bewegter Aufmerksamkeit und unerwartetem Mitgefühl. Wirklich große Kunst.' France soir

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  • Rezension zu "Im Schatten der Wellen" von Brigitte Giraud

    Im Schatten der Wellen
    Elisabeth87

    Elisabeth87

    29. August 2010 um 22:53

    Auf den ersten Blick scheint die Familie in Brigitte Girauds Roman „Im Schatten der Wellen“ eine ganz gewöhnliche Familie zu sein: Linda, ihr namenloser Partner und drei Kinder. Doch dies stimmt nicht, da dies der erste gemeinsame Urlaub zu fünft ist und zugleich ein Härtetest für die noch junge Beziehung. Lindas Ehe hat nicht gehalten, ihr Mann hat sie eines Tages einfach verlassen, Lindas Partner hat seine Frau durch eine Krankheit verloren und nun verbringen sie die Sommerferien gemeinsam mit den Kindern am Meer. Linda vergleicht sich ständig mit der verstorbenen Frau ihres Partners, die wie eine Mauer zwischen ihr und ihrem Freund steht. Sie wäre gerne eine gute Mutter für den Sohn ihres Partners, den 14-jährigen Vincent, doch obwohl sich ihre Töchter gut mit dem launischen Teenager verstehen, schafft sie es nicht eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Der Roman wird in Briefform an ihren Lebensgefährten erzählt. Leider besteht der Brief jedoch hauptsächlich aus Vorwürfen, die von Linda an ihren Partner gerichtet sind. ("Dass du es wagtest, mich mit einer so plumpen Lüge besänftigen zu wollen, hat mich verletzt") Zum Ende hin wird der Leser mit so vielen negativen Gefühlen überschwemmt, ich fand die Lektüre regelrecht deprimierend. Man merkt, dass die Beziehung der beiden nicht wirklich eine Zukunft hat, da sie einfach mit gewissen Eigenheiten, wie seinem Eigenbrötlertum, dem Drang alleine zu sein und vor allem seiner Gleichgültigkeit gegenüber den Kindern einfach nicht zurechtkommt. Das Ende hätte ich niemals kommen gesehen und konnte es auch nicht wirklich nachvollziehen. Ich bin nur sehr froh, dass ich mir dieses Buch aus der Bücherei geliehen habe, weil es meiner Ansicht nach sein Geld echt nicht wert gewesen wäre. Leider kann ich nur 1 Stern vergeben und das kommt bei mir sehr selten vor.

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