Bienenstich

von Brigitte Glaser 
3,8 Sterne bei8 Bewertungen
Bienenstich
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Inhaltsangabe zu "Bienenstich"

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Patentante Rosa erbt Katharina deren Haus und Hof. Bald mehren sich ihre Zweifel an dem angeblich natürlichen Tod der alten Frau. Wer ist in ihr Haus eingebrochen? Warum hat Rosa sich geweigert, ihre Felder als Bauland zu verkaufen? Wohin sind ihre Bienenstämme verschwunden? Oder hat Rosas Tod etwas mit ihrer Rolle in der Mais-Guerilla zu tun, die gegen den Einsatz von tödlichen Insektiziden kämpft? Um die Rätsel zu lösen, muss Katharina tief in Rosas Geschichte eintauchen und damit auch in ihre eigene Vergangenheit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783897056817
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:01.10.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    SchulzeGronovers avatar
    SchulzeGronovervor 4 Jahren
    Unterhaltsame Sommerlektüre

    Ein weiterer  Kochkrimi mit der kriminalisierenden Köchin Rosa, die hier den merkwürdigen Tod an ihrer eigenen Verwandten untersucht. Der Schreibstil Glasers ist charmant und flott und ich mag es, dass an sich nicht ein Mord im Vordergrund steht, sondern die handelnden Personen mit all ihren alltäglichen Ärgernissen und  Bedürfnissen. Die Handlung wartet allerdings mit genügend Überraschungen und viel Spannung auf, so dass eben auch Krimifans auf ihre Kosten kommen.

    Kommentare: 1
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    Chimikos avatar
    Chimikovor 5 Jahren
    Baden-Gefühl: top!

    Statt eines Kommissar ermittelt hier Köchin Katharina, die aufgrund des Todes ihrer Großtante zurück in die alte Heimat kommt. Dadurch hat man auch in Form von Telefonaten etliche Einblicke in ihr nicht ganz glatt laufendes Liebesleben. Doch damit gibt es sich nicht, Familienprobleme, die Ermittlungen und Einblicke in die Maisguerilla sowie das Wiedersehen von alten Bekannten kommen auch noch dazu.

    Es ist ein recht unscheinbarer Mord, der nur wenige misstrauisch macht, Katharina und einen alten Freund ihrer Großtante. Dahinter jedoch stecken unterschiedliche kritische Themen: Liebe im hohen Alter, das (auch tatsächlich so stattfindende) Bienensterben und die Sache mit dem Mais. Immer mehr Bauern verlegen sich auf den Anbau von Mais, weil er einfach und sehr pflegeleicht ist. Dies ist ein sehr großes Thema im Buch und wird leider oft auch etwas zu trocken gestaltet. Es gibt sehr lange Passagen, in denen diese Agrarpolitik in Bezug auf Mais und letzten Endes auch auf Genmanipulation dargestellt wird. An sich ein sehr interessanter Ansatz, wenn er nicht zu sehr hingezogen wurde.
    Der Mord an sich löst sich dann doch ziemlich überraschend auf und das hat mir wirklich gefallen. Zwar hatte ich auch einige Verdächtige, doch Brigitte Glaser konnte hier am Ende dann doch überraschen. Und auch zwischendurch tauchen einige interessante Indizien und ähnliches auf (eine davon... uh!).

    Da ich die vorhergehenden Bände nicht kenne, hatte ich anfangs auch leichte Zweifel, wie sich das Buch wohl liest. Diese haben sich sehr schnell aufgelöst. Es gibt zwar immer wieder Anspielungen auf das Geschehen aus den Vorgängern, doch die wichtigsten Informationen über Katharina und ihr Leben erfährt man auch so. Zwar werde ich irgendwann auch mal die anderen Bücher lesen, doch ich kann sagen, dass es auch ohne geht.
    Kulinarische Krimis sind mir die liebsten Krimis: Sie regen den Appetit an (in meinem Fall hatte ich danach Gelüste nach Linzertorte und Quittengelee...) und dabei wird ein interessanter verwickelter Fall aufgelöst, was gibt es Besseres?

    Gerade Katharina ist ein vielschichtiger Charakter, der zwischendurch auch Dinge getan hat, die ich persönlich nicht gut heiße, doch das hat sie eindeutig noch interessanter gemacht. Auch ihr guter alter Freund FK ist ein Charakter, von dem ich gerne mehr lesen würde. Er wäre sicher auch ein guter Protagonist eines eigenen Buches, man merkt, wie viel Geschichte in diesem Charakter steckt. Allgemein fand ich alle Figuren sehr durchdacht.

    Fazit

    Bienen-Stich beschreibt nicht nur Baden, bzw. in dem Fall Fautenbach und Umgebung, wirklich hervorragend (und man hat das echte Baden-Gefühl), auch der Krimi an sich steht nicht zurück. Wenn man von einigen Längen beim Thema Maisanbau absieht, ein wirklich rundes und spannendes Buch!

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 9 Jahren
    Rezension zu "Bienenstich" von Brigitte Glaser

    Nach dem plötzlichen Tod ihrer Patentante Rosa erbt Katharina deren Haus und Hof. Bald mehren sich ihre Zweifel an dem angeblich natürlichen Tod der alten Frau. Wer ist in ihr Haus eingebrochen? Warum hat Rosa sich geweigert, ihre Felder als Bauland zu verkaufen? Wohin sind ihre Bienenstämme verschwunden? Oder hat Rosas Tod etwas mit ihrer Rolle in der Mais-Guerilla zu tun, die gegen den Einsatz von tödlichen Insektiziden kämpft? Um die Rätsel zu lösen, muss Katharina tief in Rosas Geschichte eintauchen und damit auch in ihre eigene Vergangenheit.

    Es ist schon einige Zeit her, dass ich die anderen Bücher von B. Glaser und „ihrer“ Katharina gelesen habe und so erkannte ich zwar diverse Personen, konnte diese aber nicht mehr so richtig zuordnen. Zudem hatte ich den Erzählstil etwas spritziger in Erinnerung. Hier in „Bienen-Stich“ zieht es sich doch sehr lange hin, und da ich mich nicht sonderlich für Bienen interessiere, kam es durchaus vor, dass ich einige Seiten einfach überblättert habe....
    Am Schluss habe ich mich dann auch noch geärgert - - - nach ungefähr einem Drittel des Buches dachte ich mich der Lösung nahe. Aber nein, es ging weiter und weiter mit Genmais und Bienengeschichten – und was stellte sich eben letztendlich heraus? Dass all das für die Handlung gar nicht nötig gewesen wäre, denn die Lösung war simpel und das ganze Drumherum imgrunde unnötig....

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    blancanievess avatar
    blancanievesvor 2 Monaten
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    Fridagronovervor 4 Monaten
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    Ari67vor 2 Jahren
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    Malachyvor 8 Jahren
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    literaturdealervor 8 Jahren

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