Brigitte Glaser Himmel un Ääd

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Inhaltsangabe zu „Himmel un Ääd“ von Brigitte Glaser

Kann man seinem Liebsten trauen? Diese Frage plagt Spitzenköchin Katharina Schweitzer, nachdem ihre Spülfrau Minka aus dem Rhein gefischt wurde und ihr Freund Ecki unter Mordverdacht gerät. Aber nicht nur ihre Liebe zu Ecki, auch das Überleben der Weißen Lilie steht auch dem Spiel, denn eine neue Restaurantkette mischt durch einen schonungslosen Verdrängungswettbewerb die Kölner Gastroszene auf. Als Katharina wieder einmal ihre Spürnase einsetzt und auf einen perfide Melange aus Habgier und Schaumschlägerei stößt, kann sie nur hoffen, dass sie das Richtige tut.

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    Himmel un Ääd

    RitaLeseviel

    17. April 2013 um 05:45

    Mit dem Unfalltod des Vermieters kommt die Inhaberin des Restaurants Weiße Lilie, Katharina „Kathy“ Schweizer, im wahrsten Sinne des Wortes ins Schwitzen. Tags darauf erscheint ihre Spülfrau Minka nicht zum Dienst. Ecki, Katharinas Lebensgefährte, zeigt auch immer mehr ein etwas merkwürdiges Verhalten. Im Internet wird plötzlich eine Welle von schlechten Kritiken gegen das Restaurant gefahren und Minka tot aus dem Rhein gefischt. Wer will Katharina aus dem Geschäft drängen und was hat die „schwarze Witwe“ mit allem zu tun? Heiße Tage stehen Katharina bevor, die sie immer mehr in Bedrängnis führen.  Abendwolken am Himmel und eine der Domspitzen zieren das Buchcover von Brigitte Glasers Köln Krimi Himmel un Ääd. Aber die Wolken verdunkeln sich und lassen vermuten, dass auch im Roman ein Gewitter aufziehen könnte.  Heiße Sommertage in Köln-Mülheim. Kathy will nur noch das Catering bei IT-König Bause hinter sich bringen, als die „schwarze Witwe“ einem anderen Gast fast das Gesicht verbrennt und das Fest zum Platzen bringt. Bei der Rückkehr in ihr Lokal Weiße Lilie hält zeitgleich ein Leichenwagen vor dem Haus. Egon Mombauer, der Hausbesitzer und Kathys Vermieter, hat unverhofft das Zeitliche gesegnet. Das bringt Kathy in arge Kalamitäten, denn der neue Pachtvertrag für das Restaurant ist noch nicht unterschrieben und die Tochter von Mombauer macht keinen zugänglichen Eindruck. Kurz darauf flippt Ecki während der Arbeit aus. Der Mann, welcher auf dem Bause Fest angegriffen wurde nörgelt in Kathys Restaurant herum und Minka die Spülhilfe erscheint nicht wie erwartet zum Dienst. Kathy kämpft an allen Fronten, doch sie und ihre Beiköchin Arîn machen sich auch Sorgen und kontrollieren Minkas Wohnung, finden jedoch keinerlei Hinweis auf deren Verbleib. Ein Zeitungsartikel, der wenige Tage später erscheint, zeigt ein Bild der toten Minka mit der Frage „Wer kennt diese Frau?“. Die Zeitung spricht von Selbstmord und unerwartet verschwindet auch noch Ecki. Die Tage auf der „Schäl Sick“ werden für Kathy heißer und heißer.  Himmel un Ääd ist für Brigitte Glaser bereits der sechste Katharina-Schweitzer-Krimi, für mich jedoch der Erste. Obwohl ich die Vorgeschichte nicht kannte, konnte ich schnell in den Roman und den dazugehörigen Figuren einsteigen. Da ich vorher einen temporeichen Krimi gelesen hatte, musste ich mich zunächst in Brigitte Glasers Geschwindigkeit einfinden und mich in den in der Ich-Perspektive geschriebenen Roman kurz eingewöhnen. Der Schreibstil ist nicht überhastet oder effekthaschend, sondern sehr detailliert. Da es sich um die Geschichte einer Köchin handelt, legt Brigitte Glaser sehr viel Wert auf die Beschreibungen in und um das Küchengeschehen, welches ich als gelernte Hotelfachfrau sehr gut nachvollziehen kann.  Aber zurück zur Geschichte. Der Einstig fällt leicht, man ist gleich mittendrin im Geschehen, lernt die ersten Charaktere rasch kennen und kann sich ein gutes Bild von ihnen machen. Hintergrundinformationen wirken nicht eingeworfen, sondern werden liebevoll in den Text eingebunden. Nach und nach lässt Brigitte Glaser ihre Hauptperson in immer tiefere Probleme geraten. Wie eine anschwellende Melodie, zieht sich die eher unterschwellige Spannung durch das Buch. In manchen Momenten könnte man glauben, dass sich die Lösung niemals wirklich offenbaren wird, doch dann ergibt sich wieder ein neuer Gesichtspunkt, der den Leser in den Bann zieht und ihn weiterlesen lässt. Wie erwähnt, Effekthascherei ist nicht der Stil von Brigitte Glaser. Sie ist eine tolle Geschichtenerzählerin, die Personen, Eindrücke und Begebenheiten wie ein Maler zu Papier bringt. Atemlos wirkt nur Kathy Schweitzer, wenn Brigitte Glaser sie seelisch und körperlich durch die Hölle gehen lässt. Diese Beschreibungen wirken noch intensiver, noch greifbarer.  Das Brigitte Glaser mit Worten umgehen kann, ist keine Frage. Hier einige ihrer schönsten Aussagen: „Aber die Angst war flüchtig wie Gas, wendig wie eine Schlange, hart wie ein Stein. Sie ließ sich weder in Worte fassen noch mit Worten vertreiben.“ „Wer starb schon an Liebe? Liebe war nicht tödlich. Eher eine hartnäckige Krankheit, die im Laufe des Lebens immer mehr Narben hinterließ.“  Die im Buch immer wieder beschriebenen Speisen machen Lust auf einen Restaurantbesuch und wecken die Lust am Neuen. Wie auch andere Autoren, gibt Brigitte Glaser im Anschluss an den Roman einige Rezepte aus dem Buch an den Leser weiter. Leseempfehlung? Ja. Für wen? Für Köln Krimi Fans, für Freunde des nicht-so-blutrünstigen Krimis, des feinen Humors und des guten Essens.

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