Brigitte H. Hammerschmidt Trennungen und Neuanfänge auf Pemberley

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Inhaltsangabe zu „Trennungen und Neuanfänge auf Pemberley“ von Brigitte H. Hammerschmidt

Eine weitere Fortsetzung von Jane Austens Novelle Stolz und Vorurteil aus der Feder der Autorin Brigitte H. Hammerschmidt Wie schon bei ihrem ersten Roman Irrungen und Wirrungen auf Pemberley schildert Brigitte H. Hammerschmidt in Trennungen und Neuanfänge auf Pemberley ein weiteres Jahr im Leben der Familien Darcy, Bingley, Bennet und Fitzwilliam. Die Bennetmädchen sind nun zwei Jahre verheiratet. Darcy und Elisabeth erwarten ihr erstes Kind. Dabei sieht Elisabeth sehr zum Verdruss ihrer Mitmenschen den Mutterfreuden nicht nur lachend entgegen. Doch dann erhält ihre Schwester Jane mit der Post eine unfassbare Hiobsbotschaft. Allein der Zusammenhalt einer Familie zeigt sich im Unglück. Und Elisabeth erkennt, wie gering sich ihre Unpässlichkeit gegen einen Aufenthalt im Gefängnis ausmacht. Indessen bricht die Nacht der Niederkunft an. Es soll eine lange werden. Brigitte H. Hammerschmidt hat schon mit Irrungen und Wirrungen auf Pemberley die Austenfans begeistert. Mit Trennungen und Neuanfänge auf Pemberley entführt sie die Leser wieder auf unnachahmlich einfühlsame Weise in die Welt der Jane Austen. Es gelingt ihr wie keiner anderen Autorin zuvor, deren berühmte literarische Gestalten wieder lebendig werden zu lassen.

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  • Leserunde zu "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen

    Stolz und Vorurteil
    Apfelgruen

    Apfelgruen

    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur"! Unglaublich, aber wahr: seit 6 Jahren existiert diese Gruppe und wir haben noch *nicht* Jane Austens "Stolz und Vorurteil" gelesen! Das wird sich nun ändern! ;-) Wobei ich davon ausgehe, dass - wie ich - viele den Film schon gesehen haben oder auch das Buch schon gelesen haben. Aber es lohnt sich einfach immer wieder! ;-) Über die Autorin: Jane Austen wurde am 16. Dezember 1775 in Steventon, Hampshire, als Tochter des Pfarrers George Austen geboren. Dank der umfangreichen Bibliothek ihres Vaters fand sie früh Zugang zur Literatur und begann bereits im Alter von zwölf Jahren mit dem Schreiben. 1801 zog die Familie in den Kurort Bath, den Austen später häufig zum Schauplatz ihrer Romane machte. Der Tod des Vaters zwang die Familie 1805 zum erneuten Ortswechsel. Zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern zog die junge Jane Austen zunächst nach Southhampton, vier Jahre später dann in das Landhaus eines wohlhabenden Onkels. Sein Anwesen in Chawton, Hampshire, sollte bis kurz vor ihrem Tod (1817) die Heimat der Schriftstellerin bleiben. Sie widmete sich fortan dem Schreiben und veröffentlicht 1811 den Roman Sense and Sensibility (Verstand und Gefühl), gefolgt von Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil, 1813), Mansfield Park (1814) und Emma (1816). Die Werke erschienen anonym und auf ihr eigenes finanzielles Risiko. Als Autorenangabe fand sich darin nur der Hinweis: »By a Lady«. Den bis heute währenden großen Erfolg ihrer Werke erlebte Jane Austen nicht lange. Am 18. Juli 1817 verstarb sie nach kurzer, schwerer Krankheit in Winchester. Die Leserunde startet am 1. März! Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

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  • Jane Austens Stil

    Trennungen und Neuanfänge auf Pemberley
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. July 2013 um 21:28

    Die Autorin konnte sich gegenüber dem ersten Buch "Irrungen und Wirrungen auf Pemberley" deutlich steigern. Der Stil erinnert noch stärker an Jane Austen, die Charakteren sind glaubwürdig und mit ihren Eigenheiten wunderbar beschrieben. Wie bei Jane Austen darf man keine grosse Spannung erwarten, wird aber trotzdem bestens unterhalten. Einzig die paar Verwirrungen rund um die Namensgebung störte ein wenig. Wäre schön wenn sich die Autorin für eine allfällige dritte Fortsetzung, was ich sehr hoffe, auf eine Richtung einigen könnte. Die Geschichte rund um die Familien Bennett, Dary und Bingley ist keinesfalls schon zu Ende erzählt.

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  • "Stolz und Vorurteil" geht überzeugend weiter

    Trennungen und Neuanfänge auf Pemberley
    SiCollier

    SiCollier

    20. July 2013 um 15:07

    „Die Bennetmädchen sind wieder da“, so wirbt der Verlag für sein Buch. Doch bei nüchterner Betrachtung kann diese Aussage nicht ganz stimmen, sind doch seit der Hochzeit von Jane und Elizabeth inzwischen zwei Jahre vergangen. Zumindest diese beiden sind inzwischen erwachsene Frauen, die sich in den Stürmen des Lebens behaupten müssen. Und Stürme gibt es etliche in diesem Buch. Ich habe im Frühjahr das Vorbild „Stolz und Vorurteil“ und direkt vor diesem den Vorgängerband „Irrungen und Wirrungen auf Pemberley“ gelesen. Von den dreien ist dieses hier gewißlich das melancholischste, wenn man denn von solcher Stimmung sprechen will. Es geht nicht mehr darum, den richtigen Partner fürs Leben zu finden, sich nach der Hochzeit aneinander zu gewöhnen oder mit der (angeheirateten) Verwandtschaft klar zu kommen. Obwohl Letzteres auch hier noch eine deutliche Rolle spielt. Hier sind die rosa Wolken verflogen, die Schleier des Ungewissen haben sich verzogen, die Figuren sind mitten im realen Leben angekommen. Auf bewundernswerte Weise gelingt es der Autorin, ihr Buch dem Vorbild auch stilistisch anzunähern. Immer wieder tauchen Formulierungen auf, wie auch eine Jane Austen sie wohl benutzt haben würde. Mit großem Vergnügen las ich die Stellen, an denen Brigitte H. Hammerschmidt mit solchen stilistischen Wendungen „spielte“ und jene unnachahmliche Stimmung erzeugte, die die Welt von Pemberley zum Leben erwachen ließ. Kritisch aufgefallen sind mir eigentlich nur wenige Dinge. Zum einen wurde der Begriff „Gentry“ verwandt. Die Handlung spielt zwar innerhalb der englischen Gentry, nur ob die sich seinerzeit selbst so bezeichnet haben, scheint mir doch eher ungewiß. Und dann wurde für Kitty auch der Name Catherine verwendet. Catherine taucht erstmals für mein Empfinden so plötzlich auf, daß ich erst mal überlegen mußte, wer denn gemeint ist. Seltsam fand ich auch die Schreibweise für Elisabeth, nämlich mit „s“. Ich bin die englische Fassung mit „z“ gewohnt, so daß das „s“ gewöhnungsbedürftig war, zumal der Kosename „Lizzy“ wieder mit „zz“ geschrieben wurde. Aber das sind Marginalien, die nicht weiter ins Gewicht fallen. Wieder und wieder habe ich mich gefragt, ob die Figuren denn glaubwürdig sind, ob sie in Denken und Handeln zu dem, was wir in „Stolz und Vorurteil“ über sie erfahren, passen, denn sie haben sich verändert. Aber einen Bruch konnte ich nicht bemerken. Für mich sind die Entwicklungen der Persönlichkeit stimmig und folgerichtig. Darcy, Elizabeth, Bingley, Jane, Georgiana, die Schwestern Bingleys - sie alle müssen sich den Veränderungen stellen, im Falle Darcys und Elizabeths nicht nur der für sie neuen Elternrolle. Dabei habe ich bei aller Veränderung doch immer wieder die Personen vorgefunden, wie Jane Austen sie einst erschuf. Verändert, sicher, aber realistisch wie sie sich unter den Verhältnissen und Ereignissen, die im Buch geschildert werden, verändern und entwickeln mußten. Aber natürlich gibt es auch die, welche sich nie verändern. Lady Catherine de Bourgh etwa oder Mr Collins. Wenn von ihnen die Rede war, war es ein Genuß, das zu lesen. Die verändern sich wohl nie, egal was passiert. Obwohl, bei Lady Catherine bin ich mir da nicht so sicher. Desgleichen Mrs Bennet, die mehrere Auftritte und genügend Gelegenheiten hat, auf ihre angeschlagenen Nerven hinzuweisen. Es gab einen Moment im Buch, an dem ich dachte, was soll auf den restlichen über zweihundertfünfzig Seiten noch kommen? Aber dann ging es erst richtig los mit Trennungen und Neuanfängen. Zum Glück ist das Buch ist sehr gut lesbarer Sprache geschrieben, denn ich wollte oft schneller lesen, als meine Augen den Zeilen folgen konnten. Die Welt von Pemberley erstand vor meinem inneren Auge, die bekannten wie auch neue Figuren wurden lebendig und mußten ihre kleinen wie großen Abenteuer des Lebens bestehen. Sie entsprachen manchmal meinen Erwartungen, und an anderen Stellen wiederum überraschten sie mich. Und manchmal schlich so ein kleines bißchen Melancholie ein. Wo sind sie geblieben, die unbeschwerten Tage der Jugend? Wo sind sie geblieben, wenn selbst eine Jane in ihrem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen wankend wird und der gutmütige Bingley eine bisher unbekannte Härte zeigt. Wo sind sie geblieben, wenn ein Darcy und eine Elizabeth beginnen, an früher zu denken und an die Veränderungen, die die Zeit für sie mit sich brachte. Am Ende, als ich das Buch gleichzeitig zufrieden und unzufrieden (weil es nun zu Ende war, ich aber gene noch in Pemberley verweilt hätte) zuklappte, war diese Geschichte erzählt. Es kam zu Trennungen, es kam zu Neuanfängen. Und wie das so ist, bleiben dann manche Fragen offen. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber ich kann mir vorstellen, daß es noch einen dritten Folgeband geben wird. Wenn ich es genau betrachte, hoffe und warte ich nun darauf. Das Märchen ist im wirklichen Leben angekommen. Kurzfassung Für mich die beste Fortsetzung zu „Stolz und Vorurteil“, die ich bisher gelesen habe.

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